Tu dir selbst was Gutes.

Allzu oft warten wir darauf, dass die Menschen, die uns umgeben uns etwas Gutes tun. Einen Gefallen oder ein paar nette Worte. Wir wollen ihre Aufmerksamkeit und ihre Anerkennung, weil sie uns selbst etwas gibt. Vielleicht sind es auch negative Reaktionen, es gibt einen drauf,.. Immerhin besser als gar keine Resonanz… aber meist freuen wir uns über etwas anderes: Ein gutes Gefühl.. Aber das gute Gefühl von anderen abhängig machen ist keine gute Idee. Denn was ist, wenn man dann mal allein ist. Nicht nur eine Stunde, sondern vielleicht einen ganzen Tag, komplett allein nur mit sich. Mit den eigenen Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen, Empfindungen, mit Fragen und Antworten..

Ich glaube vielen würde das ziemlich schwer fallen, hat man heutzutage nicht immer jemanden oder etwas um sich, mit dem man sich beschäftigt. Und wenn es nur der Laptop, ein Buch oder der Fernseher ist, der einem das Gefühl gibt, da ist ja noch was, damit kann ich mich ja noch beschäftigen. Hauptsache nicht mit mir selbst. Denn im Keller schlummern manchmal schlimme Dinge, und denen möchte man es nicht erlauben ans Tageslicht zu kommen.

Wenn man sich an solchen Tagen oder in solchen Momenten aber mal eine Frage stellt, nämlich: „Kümmere ich mich eigentlich gut genug um mich selbst?“ und darüber mal kurz nachdenkt. Ganz in Ruhe. Ehrliche Antwort.. Meist nicht gut genug. Da geht noch mehr!

Ich habe mir gestern eine Fußmassage gegönnt. Ja, genau, ich habe mir einfach selbst die Füße massiert. Das geht super einfach, entweder mit den Händen, und wenn das zu unbequem oder anstrengend ist, dann nimmt man sich diese wunderbaren kleinen Noppenbälle, die kennt sicherlich jeder, und rollt einfach mit den Füßen darüber. Die Durchblutung wird angeregt und die kleinen Fußreflexzonen werden mal ein bisschen aktiviert. Fühlt sich gut an, wenn die Wärme durch die Füße strömt.

Denn man ganz im Ernst, nur weil die Füße nicht immer ganz so hübsch aussehen und man sie ja auch gut einpacken und verstecken kann, heißt es nicht, dass sie weniger Aufmerksamkeit bräuchten als der Rest des Körpers. Ganz im Gegenteil. Unsere Füße tragen uns unser ganzes Leben, tausende Kilometer weit. Ohne sie könnten wir nicht laufen, nicht Fahrrad fahren, nicht tanzen oder Fußball spielen und vieles mehr. Wir können verdammt froh sein, dass wir sie haben. Und sollten ihnen diese Dankbarkeit auch hin und wieder mal zeigen.
Und mal ganz im ernst, wir fassen uns selbst generell viel zu wenig an. Warum sollen das immer nur andere übernehmen? Wieso für eine Massage immer viel Geld ausgeben?
Klar, das ist auch mal nötig und sehr erholsam, aber für eine kleine Entspannung reichen wir uns selbst aus. Es liegt doch in unserer Hand, bzw. in unseren Händen.

 

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