Vollkommenheit

Vollkommen

eins mit mir.

Mich akzeptieren,
und die Akzeptanz
anderer wahrnehmen.

Ist schwer.
Wer nimmt mich,
wie ich bin,

Ohne dass ich etwas leiste?
Ohne dass ich was erreiche,
oder irgendwas beweise?
Denk zurück an Zeiten,
wo das nicht so war.
Und dennoch sind Gefühle
der Wut nicht immer da.

Trauer und Enttäuschung,
sich selbst nicht wirklich trau’n.
Wenn ich es selbst nicht tue,
wer soll mir sonst vertrau’n?

Ich mache und ich tue,
ich lerne und ich lauf,

und all die falschen Dinge,
ich nehm sie doch in Kauf.

Um mich zu täuschen,
in dem was ich gar nicht bin.
Angeblich auf der Suche,
nach dieses Lebens Sinn.

Doch der ist längst geschrieben,
für mich noch unsichtbar,
solang ich in Illusionen leb
in einer Welt, so gar nicht wahr.

Wenn ich’s erkenne,
kann ich entkommen.
Dann fühl ich mich frei,
nicht mehr benommen.

Und sinds auch nur Sekunden,
in denen ich so fühl;

so schätz ich sie am meisten,
was für ein Hochgefühl.

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Bananenbrot

Ich bin ein richtiger Bananen-Fan (und ich finde es zu Schade, dass sie importiert werden müssen und leider nicht in Deutschland angebaut werden können :D).. Aber dann wurde ich vermutlich noch mehr davon essen. Sie sind aber nur lecker, wenn sie so richtig reif sind. Nicht so grün wie sie immer im Laden zu finden sind. Ich mag sie gesprenkelt! 😀

Ich backe unglaublich gerne mit Bananen und viele vegane Back-Rezepte sind mit reifen Bananen, da sie zum einen super süß sind und man fast keinen Zucker mehr braucht, und weil sie das Gebäck auch so super luftig und saftig machen. Ich glaube sie dienen als eine Art Ei-Ersatz 🙂

Heute gibts bei mir Bananen-Brot nach eigenem Rezept, einfach weil ich grad nur diese Zutaten zuhause habe:

  • 2 reife Bananen
  • 3 Datteln
  • 130 ml Reis-Drink (es gehen auch andere Milch-Alternativen)
  • 70 g Haferflocken
  • 80 g Dinkelmehl
  • 2-3 TL Kakao
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 3 EL Öl
  • 2 EL Erdnussmus (Crunchy)

Die Bananen zerstückeln und zusammen mit den Datteln und dem Reis-Drink im Mixer pürieren. Die trockenen Zutaten miteinander vermischen und dann beides in einer Rührschüssel vermengen. Am Ende noch das Öl und Erdnussmus hinzufügen. Je nachdem wie schokoladig oder süß man das Bananenbrot haben will, kann man natürlich noch Zucker oder Kakao hinzufügen. Ich persönlich finde die Kombi aus Erdnuss, Kakao und Banane richtig geil. Man kann das Erdnussmus natürlich auch weglassen. 🙂

Nun in eine geeignete Kuchenform füllen und ca. 35-40 Minuten bei 180°C Umluft backen.

 

 

 

I’m addicted to you..

Wenn wir das Wort Sucht hören, verbinden wir es meist nur mit ganz drastischen Formen davon. Alkoholsucht. Drogensucht. Rauchen. Da ist es für alle offensichtlich, dass man abhängig ist. Auch der/die Süchtige merkt oder weiß es meist selbst.
Es gibt natürlich auch solche, die sich ihre Sucht lange Zeit erstmal nicht eingestehen wollen.

Anders ist es bei nicht so drastischen oder offensichtlichen Formen: Workaholics. (Fr)esssucht. Magersucht. Sportsucht. Helfer. (Menschen, die andauernd helfen wollen und müssen um sich gut zu fühlen. Mit dem Helfersyndrom habe ich mich lang und ausgiebig in meinem Studium befasst..)

Die Sucht dient dazu, etwas zu kompensieren, etwas auszugleichen. Stress abzubauen, sich danach oder dabei gut zu fühlen. Endorphine auszuschütten.
Aufgrund der ganzen Endorphine will man der Sucht dann auch gar nicht unbedingt entkommen, egal wie schlecht man sich direkt dabei, danach oder am nächsten Tag fühlt.
Es kann passieren, dass man aus der einen Sucht entkommt, und einige Wochen oder Monate später in die nächste Sucht gerutscht ist. Das würde vielleicht erklären warum so viele, die das Rauchen aufhören, zunehmen..oder sich in die Arbeit stürzen. Nur ne Hypothese!

Warum verlagert man die Sucht?
Weil man den Grund nicht herausgefunden und „behandelt“ hat, der ursprünglich mal zu einer Sucht (welcher auch immer) geführt hat. Wahrscheinlich wird man dann viele Jahre lang abhängig von irgendetwas bleiben, bis man mal dem Grund auf die Spur geht..

Ich habs am eigenen Leib erlebt und dachte auch lange Zeit: „Was wollen die denn alle?!“ Ich halte mich doch nur fit. Ich habe halt genügend Ehrgeiz und Motivation. Mein Antrieb ist immer da. Ich mache das weil ich mich gut dabei fühle. An manchen Tagen wenn ich mal keine Zeit hatte oder mich nicht gut fühlte wurde ich so hibbelig, dass ich es kaum aushielt. Wenn ich ne Woche krank war, war es der reinste Horror, deswegen verbot ich mir das quasi. Nicht schwächeln, nicht entspannen. Immer unter Strom. Ich hatte zu funktionieren! Es war Sucht / Abhängigkeit von Sport. Sport treiben um Ängste und Sorgen, Stress und Negatives zu verdrängen. Davor wegzulaufen, sie einfach weg zu trainieren. Danach war der Kopf frei und ich war erschöpft. Es passierte aber genau das gut fühlen und die Endorphinausschüttung die ich so herbei sehnte. Nicht vieles anderes konnte mir diese Glücksgefühle geben. Also wollte ich immer und immer mehr davon. Am nächsten Tag kam dann meist der Muskelkater, aber auch den nahm ich in Kauf. Trainierte sogar trotz Muskelkater weiter. Wie gesagt, auf meinen Körper hören war nicht mein Ding. Der hatte still zu schweigen und mich bitte nicht von meinem Glückstaumel zu erlösen.

Wenn ich eine stressige Situation erlebte, ein Streitgespräch hatte, nicht besonders Selbstsicher war oder einfach Langeweile hatte wurde mein Drang Sport zu machen umso größer. Manchmal ging ich auch zweimal am Tag, trainierte unterschiedliche Muskelgruppen oder ging erst laufen und abends nochmal Krafttraining machen. Ich dachte schon beim Aufstehen daran, wann ich heute Sport mache. Morgens oder Abends?! 7 Tage die Woche. Wenn ich keinen Sport machte, dann redete ich mit Leuten über Sport oder ging arbeiten. Selbst an so Tagen wie heute, dem heiligen Sonntag, an dem ich mir endlich auch mal Ruhe hätte gönnen sollen. Aber nein, da hatte ich ja erst Recht Zeit, also verbrachte ich 2-3 Stunden im  Fitnessstudio. So ging das wirklich 365 Tage im Jahr. Alles musste getimt sein. Außer ich war vielleicht mal 4-5 Tage im Jahr krank, dann musste ich gezwungenermaßen aussetzen. Diese Tage waren dann die Hölle, ich wusste nichts mit mir anzufangen, fühlte mich klein und minderwertig und hatte die Befürchtung, all die Erfolge und Fortschritte der letzten Monate würde zunichte gemacht werden. Ich musste also direkt nach dem ich wieder gesund war mit 120% erneut durchstarten. Bloß kein Rückschritt dachte ich mir. Auf meinen Körper habe ich wie gesagt gar nicht mehr gehört.

Nur noch wahrgenommen wann ich Hunger und Durst habe, denn gute ausgewogene Ernährung gehört ja dazu. Sonst baut man keine Muskeln auf und der Körper hat nicht genügend Nährstoffe,und so weiter.. Ich denke das kennen viele zu genüge. Schlafen konnte ich dadurch meist recht gut, ich war ja auch erschöpft. Aber andere Entspannung zulassen ging meist nicht. Auch in der Sauna oder beim „chillen“ auf der Couch war mein Körper auf Spannung. Ich nahm nicht mehr wahr, wie sehr ich mal Entspannung gebraucht hätte. Und das hat sich dann nach 1 1/2 Jahren auch bemerkbar gemacht. Obwohl der Körper anfing zu schwächeln musste es immer weiter gehen. Bis März 2015. Denn da konnte ich nicht mehr, da haben mein Körper und auch mein Kopf schlapp gemacht. Zusammenbruch. Ausgepowert. Batterien vollkommen leer.

Seitdem habe ich Zeit gehabt, die Gründe und Ursachen für diese Sucht zu ergründen. Und ich stieß auf so einiges, denn es war nicht nur die eine. Nebenher liefen noch einige andere ungesunde Dinge ab, die ich alle aber auch nie so wirklich wahrnehmen wollte. Die ich jetzt auch nicht alle in einem Beitrag aufkommen lassen will. Aber es musste sein, damit ich mal wieder etwas klarer werde. Und das war nicht leicht. und sehr schmerzhaft. Ja, es zieht einen runter und die so sehr geliebten Glücksgefühle bleiben auf einmal aus. Es fühlt sich an wie eine Depression, ist aber erstmal nur das knallharte Leben, abseits der von mir geschönten Welt, in die ich mich immer verlieren konnte, wenn der Rest mal nicht so lief..

Ich will damit jetzt nicht den Sport verteufeln, auf keinen Fall! Sport ist wichtig und gesund, wenn man ihn im gesunden Rahmen betreibt und nicht übertreibt. Wenn man auf die Grenzen des Körpers hören kann, sich Ruhe gönnt und Sport nicht nur macht, um irgendetwas zu kompensieren oder zu verdrängen. Es ist nicht gut, wenn man damit vor etwas wegläuft, oder damit überhöhte Glücksgefühle erzeugen will, ohne die man nicht mehr Leben kann. Ein gesundes Gefühl der Erschöpfung ist schön und auch notwendig um dem Arbeits- oder Alltagsstress mal zu entfliehen. Ich glaube es ist vielleicht auch ein schmaler Grad und deswegen habe ich es solange nicht wahrnehmen und einsehen wollen. Deswegen sollte man von Zeit zu Zeit vielleicht mal seine Motivation hinterfragen. Wenn man auch mal ne Woche „in Ruhe krank sein kann“ dann ist vermutlich noch alles in Ordnung 😉

Lass los

Und wenn wir erkennen,

dass die Hand gar nicht real ist,

die versucht uns zu beklemmen.

Wenn wir wahrnehmen,
dass da nichts ist,
was uns davon abhält frei zu atmen.
Frei zu sein.

Wenn wir alles geschehen lassen,
ohne entgegen zu drücken,
es nur zulassen,
ohne zu beeinflussen.

Dann können wir frei sein von Zwängen,
von Beklemmungen und Brustengen.

Und von Zweifel.
Weil wir dann wissen,
das alles so ist, wie es muss.
Und das ist gut so..

Du erinnerst mich an Liebe..

Unser Kopf ist ja wirklich ein Wunderwerk. Er kann so viele Dinge erschaffen. Gedanken und Erinnerungen erzeugen. Die Erinnerungen so lebhaft wieder vor Augen rufen, als würden wir sie tatsächlich wieder durchleben. So ist es bei Positivem und Negativem.

Das unser Gehirn ein wahres Wunderwerk ist nehmen wir meist zu selten wahr. Ich selber kenne das, zu oft  verfluche ich meine eigenen Gedanken. Meine Erinnerungen an schmerzhafte Ereignisse in der Vergangenheit. Zu oft denkt man doch an das Negative.

Aber es kann so ein schönes Gefühl sein, wenn man sich die Situationen, in denen man ehrliche Freude, Liebe und Zuneigung erfahren hat, wieder ins Gedächtnis ruft und diesen Momenten erlaubt sich voll und ganz im Kopf und vor dem geistigen Auge auszubreiten.

Für diese Art des Erinnerns sollten wir unsere Vorstellungskraft viel öfter mal gebrauchen. Sich an schöne Gefühle erinnern, an Wärme, an Freude und Freunde. An liebe Gesten, Umarmungen, tiefe Sehnsüchte und Träume. Und diese einfach mal zulassen… 🙂

Hochsensibilität

Ich denke von diesem Begriff haben nicht viele Leute bisher gehört. Zumindest war es meine erste Reaktion darauf. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es auch noch nicht so wissenschaftlich erforscht ist. Ich kannte das Wort / das Phänomen bis vor einigen Monaten auch nicht (Noch anzumerken: Hochsensibilität gilt nicht als Krankheit/-sbild!).
Aber als ich zum ersten Mal durch Zufall darauf und auf die „Symptome“ gestoßen bin, ging mir ein Licht auf! Es lieferte mir zum ersten Mal so viele Erklärungen dafür, warum ich mich seit meiner Kindheit immer anders gefühlt habe. Mich immer gefragt ob andere das gleiche wahrnehmen und fühlen wie ich, wie andere die Welt sehen.. auf jeden Fall anders als ich, dachte ich.. Und ob andere auch so kompliziert und detailliert denken wie ich?! Ich fühlte mich angesprochen und erkannte mich wieder. Da waren nur ein paar Einstiegsfragen und ich war sofort dazu angeregt weiter zu lesen..

  1. Scheint es dir, als würdest Du viele Feinheiten um
    Dich herum wahrnehmen? – JA!
  2. Hast Du ein reiches, komplexes Innenleben? – JA!
  3. Machen dir die Launen der Menschen in deiner Umgebung etwas aus? – Jaa..!
  4. Verursacht ein starkes Hungergefühl heftige Reaktionen bei Dir, beeinträchtigt es Deine Laune und Deine Konzentration? – OHJA!

Ich fand dies auf der Seite hochsensibelsein.de

Natürlich umfasst ein vollständiger Test noch mehr Fragen und eine 100% Sicherheit gibt es da meines Wissens auch nicht, denn nicht immer deuten alle „Symptome“ nur auf Hochsensibilität hin. Dennoch bietet es eine grobe Einschätzung und Wegweiser.

Da das ganze Thema für mich erstmal noch nicht so wissenschaftlich fundiert schien, war ich natürlich wie immer skeptisch. Es gab dazu eine Forschungsreihe von Elaine N. Arons, aus dem Jahr 1997. Die Forschung war also fast so alt wie ich.. Aber fürs erste half es mir weiter, mich besser zu fühlen, mich mit meinen Gedanken und Wahrnehmungen und allem zu verstehen und diese Andersartigkeit auch bis zu einem gewissen Grad zu akzeptieren. Zu wissen, dass ich nicht alleine bin. Das war irgendwie am wichtigsten. Ich las Bücher, stöberte in Foren und las Blogs und Internetseiten. Dort fanden andere Menschen die Worte dafür, dass zu beschreiben, wozu ich selbst nicht in der Lage war. Ich fand auch Möglichkeiten, wie ich meine Situation aktiv verbessern kann.

Ich teilte mein Wissen mit anderen, sprach darüber wie ich mich gefühlt habe oder was ich in manchen Situationen wahrnahm oder dachte. Ich teilte denen, die mir besonders nah standen, mit wie es mir ergeht, welche Reaktionen zu erwarten sind oder wie sie mich wieder beruhigen können, damit sie sich nicht wundern warum ich manchmal so komisch reagiere. Fand dabei auch Gleichgesinnte mit denen ich mich nun häufiger darüber austausche, wie es uns ergeht.  Da Hochsensibilität vererbbar ist sprach ich auch mit meinen Eltern darüber und wir fanden einige Parallelen.
In vielen Situationen, in denen ich „scheinbar“ überreagiere, weil ich überreizt bin, hilft mir nun mein Wissen, WARUM ich so ticke. Und einige Methoden aus dem Buch „zart besaitet“ holen mich dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Das Buch kann ich übrigens nur jedem empfehlen, denn es stehen viele tolle Dinge drin. Nicht nur für Hochsensible selbst. 🙂

Kindliche Freude

Gestern war ein toller Tag! Ich habe mich gefühlt wie ein kleines Kind. Aufgeregt und glücklich. Diese Freude habe ich schon lange nicht mehr gespürt. Ich war einfach nur zufrieden und nichts konnte meine Laune erschüttern. Nichtmal das doofe Wetter. Keine unfreundlichen Menschen. Ich war ganz bei mir. 🙂

Wieso muss man dafür immer erst Geburtstag haben? Es gibt doch auch tausend Gründe an einem anderen Tag im Jahr so zu empfinden 🙂 Aber am Geburtstag hat man irgendwie mehr oder weniger auch eine berechtigte Begründung … Könnte ich mich jetzt rausreden.. Stimmt aber nicht! Nichts hält mich davon ab, jeden Tag so zu empfinden wie ich gerade will. Für diese Einsicht war der gestrige Tag wirklich gut!

Aber auch für andere schöne Momente, kleine Geschenke, nette Gesten, Worte und Umarmungen, über die mich so sehr gefreut habe. Es ist schön zu sehen wie viele Menschen an einen Denken und einem Liebe Worte ausprechen. ❤

Wie aus Träumen Realität werden kann…. — Das Leben – bunt wie ein Regenbogen

Tolle die Idee, die hinter dem Film steckt und uns Chancen die wir haben veranschaulicht 🙂

Sehr empfehlenswerter Film: TOMORROW Was ist TOMORROW? Ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich. Und einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu […]

Gerade gefunden auf: Wie aus Träumen Realität werden kann…. — Das Leben – bunt wie ein Regenbogen