Angst vor der Zukunft..

Oder ist es die Angst aus der Vergangenheit?

Die ich auf die Zukunft projiziere, weil ich mich in der Vergangenheit schon einmal so gefühlt habe, wie ich erwarte, wie es sich in der Zukunft wieder anfühlen könnte?

Heißt es denn, nur weil es einmal schlimm oder schmerzlich gewesen ist, dass es das wieder sein muss?! Was kann Ich jetzt gerade daran ändern, dass es das nicht mehr wird?

Hmmm.. Zuviele „unsichere“ , „eventuell mögliche“ Dinge. Ich weiß doch noch gar nicht wie es kommen wird, wie ich mich fühlen werde, oder?

Ich male es mir nur aus, und die Art, wie ich es mir ausmale ist negativ.

Also drehen wir das ganze mal um und… Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn alles positiv klappen würde. Wenn ich meinen Vortrag innerhalb der Zeit fertig bekomme, wenn ich meine Ängste überwinde und alle Unterlagen zusammen bekomme, die ich brauche..

Einfach mal aufhören, das Schlimmste zu erwarten, kurz durchatmen.. und Positiv Denken, über Dinge, die noch nicht einmal passiert sind..

Gefunden: Süßkartoffel-Leinsamen-Brötchen — Wir essen Pflanzen

Gerade auf dieses wunderbare Rezept gestoßen und es klingt soo gut, mal was ganz Neues, dass ich es unbedingt teilen möchte!!

Vorallem auch, damit ich mich selbst daran erinnere, es bei Zeiten nachzubacken 🙂 ❤

Bislang habe ich ja noch nicht wirklich viele Backwaren-Rezepte hier online gestellt. Da wird es dann doch mal Zeit das etwas zu ändern🙂. Von daher heute mal ein etwas anderes Rezept aus meiner Küche. Und zwar für wirklich leckere und ballaststoffreiche Süßkartoffel-Leinsamen-Brötchen.

über Süßkartoffel-Leinsamen-Brötchen — Wir essen Pflanzen

Was will ich eigentlich?

Für mich persönlich gibt es kaum etwas Schlimmeres als Ratlosigkeit, Planlosigkeit, Was will ich eigentlich? Was will ich tun? Wo will ich hin? Was gibt es heute am Tage zu tun?

Ich finde das ziemlich schwierig, für mich herauszufinden, was ich wirklich will..
Natürlich ändert sich das auch ständig, dennoch kann ich es an manchen Tagen einfach nicht sagen, nicht in Worte fassen und fühle mich ohne Ziel..

Doch solange ich keine Idee habe, was ich will, fühle ich mich gefangen in einer Situation, ich fühl mich, als könnte ich mich nicht bewegen, weil ich nicht weiß in welche Richtung..

Solange ich mich auf die Frage fokussiere, was ich will und mich zwinge, es heraus zu finden, klappt es nicht. Ich könnte keine genaue Antwort darauf geben, was ich will!

Zum einen mag es daran liegen, dass ich lieber darauf achte, was andere wollen und was ich ihnen gutes tun kann. Ich kann das gut.. Wünsche anderer erahnen, herauszufinden  und dann auch erfüllen. Bei mir selbst bin ich da jedoch nicht so geübt..

Dennoch bin ich gut darin heraus zu finden, was ich NICHT will.. 😉
Und daran kann ich dann doch schließlich ableiten, was ich möchte. Das Gegenteil. 😀

Und wenn ich dann einmal ein Gegenteil gefunden habe, habe ich eine Sache gefunden, die ich möchte 🙂 Doch ganz so einfach ist es auch nicht.. Nicht immer ist es genau das Gegenteil was ich will. Wenn ich mich zum Beispiel nicht mehr gestresst im Studium fühlen will, hilft es mir nichts zu wissen, dass ich mich ohne Studium nicht so gestresst fühlen würde. Aber ich kann den Gedanken folgen, nämlich, dass ich eher Umstände für mich wünsche (im Studium), die mich gut fühlen lassen, die ich mit Leichtigkeit ausübe..

Ich finde es aber wichtig, dass ich mich auf das freuen und das fokussieren kann, was ich möchte, was ich Will! Um einer schönen Sache zu folgen.. Und nicht einer Sache, der ich mich irgendwann mal verschrieben habe, sie aber gar nicht mag, weil sie nicht zu mir passt.
Ich habe gelernt das zu tun, was ich „sollte“, was „gut wäre“.. Und nicht was mir gefällt.
„Ich mach mir die Welt, wie sie wie sie wie sie mir gefällt…“  Deswege mochte ich Pippi Langstrumpf von Kindheit an schon gern! Sie brachte es auf den Punkt!
Wenn ich weiß, was ich will, kann ich meine volle Energie darin investieren.
Dann fühle ich mich auch nicht mehr so ausgelaugt danach 🙂

Was wollt ihr?

Es zählt nicht was du sagst, sondern was du tust..

Lasst Taten sprechen, nicht nur Worte. Worte werden oftmals nur leere Hüllen bleiben. Wie ich es gerne hätte, wie man sich gern dar- oder vorstellt und was man gerne erzählt, weil es ganz gut klingt und akzeptabler ist, für die anderen und für einen Selbst.

Packt es an und traut euch was!

Auch wenn die Angst manchmal da ist, keine Zustimmung zu bekommen, von Freunden, Familie oder Kollegen, ihr tut es für euch und es wird sich besser anfühlen!

 

Veränderung..

2016 – Was ist die vorherrschende Stimmung dieses Jahres?

Wir sind durchweg unzufrieden mit der aktuellen Situation! Und nicht nur heute, nein, auch gestern und vor einem Jahr, genauso wie morgen und im nächsten Jahr..
Wir meckern über die Welt, über das, wie sie gerade ist, lassen kein gutes Haar an ihr.
Wir sind ängstlich, ärgerlich, genervt und gestresst, immer müde und ständig lügend,
Lügen bis sich die Balken biegen und ständig geht’s irgendwo ums beKriegen:

Wir schimpfen, weil unsere unfreundlichen Nachbarn nicht grüßen können,
Wir streiten mit Freunden und Partnern, die uns angeblich nicht verstehen können.
Wir beklagen uns über das Schulsystem und die Naturkatastrophen,
Wir klagen, dass Trump die Wahlen gewonnen hat und die Briten die EU „verstoßen“..

Auch Ich könnte schreien und weinen zugleich, mich fürchten und beschweren, doch Nein..
Wo führt denn all das Ärgern, Streiten und Beklagen hin? Das unwohl Sein und Angst haben macht doch keinen Sinn! – Es führt weder zu Frieden in Kriegsgebieten, noch dazu, dass mich meine Mitmenschen lieben, der Chef mehr zahlt oder die Sorgen verfliegen..

Wir können die Nachrichten längst schon nicht mehr sehen,
Kriege in Syrien, Afghanistan oder Nigeria die nicht zu Ende gehen..
Wir fürchten uns vor Terroranschlägen, die einfach aus dem Nichts kommen,
denen wir machtlos gegenüberstehen, wir können nicht entkommen..

Aber was denkt ihr, wird wohl dieser ganze Hass kreieren? – erklärt es mir!
Meint ihr Frieden, Liebe und ein glückliches Leben? ich weiß nicht wie das geht!

Wir fühlen uns angegriffen von jeglicher Art Attacken, sei es körperlich oder
psychisch; von Fremden, Kollegen, oder der Chef sitzt uns im Nacken..
Wir beklagen und mosern und ärgern uns krumm,
dennoch finden wir niemals den nötigen Mumm!
– Aus dem Hamsterrad mal auszubrechen,
Nein zu sagen, all die „Soll’s“ zu durchbrechen..

Wo ist sie nur hin unsere Menschlichkeit? Die uns letztendlich vielleicht befreit..
Muss denn der ganze Hass hier sein?  Wohin wird er uns bringen, wie weit?
In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Umgeben von Menschen, die uns niemals die Möglichkeit geben, uns stark machen, uns großartig zu fühlen..

Wie lang wird die Menschheit unter dieser ganzen Unzufriedenheit noch bestehen?
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir daran zugrunde gehen..
Fragen wir uns mal mit welchen Mitteln wir täglichen gegen all das ankämpfen!
Denken wir wirklich, wir tun das Richtige, wenn wir gegen Ungerechtigkeit ankämpfen?
..Denn es ist ein großer Unterschied, ob wir eine Flüchtlingsfamilie bei uns aufnehmen, oder uns auf der Straße an einer Demo gegen Rechtsradikale beteiligen!

Wie wäre es, wenn wir uns darauf konzentrieren, was wir lieben?  Im Leben haben und genießen wollen; auf das, was wir sehen wollen..

Auf Zusammenhalt und Einheit, Loyalität und Freundschaft, Mut und Freude,
Geselligkeit und Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Authenzität, Freundlichkeit und Miteinander, Verständnis und gehört werden, Wohlergehen und Wärme, Gesundheit und Ruhe, Gemütlichkeit und Nettigkeit, Respekt und Offenheit, Vertrauen und Zuspruch, Anerkennung und immer genug zu haben, materiell und zwischenmenschlich, Familie, Freunde, Lachen und Liebe und Frieden.

Wir können jeden Tag Frieden erschaffen, Frieden machen, mit uns selbst, mit unserer Vergangenheit, mit unseren Feinden, mit unseren Schwächen, mit unseren Vorurteilen und mit der Welt in der wir leben. Denn wir sind immerhin TEIL von ihr!