Impressionen – Handyfrei, Meditation und Musik

Wie frei man sich fühlen kann, wenn man doch nur mal etwas abseits vom ganzen Trubel der Stadt und der Menschenmengen sein kann. Einfach in der Natur, ohne Handy, ohne Whatsapp!, ohne Internet, ohne Google, Facebook, Youtube und auch ohne diesen Blog.

Ich dachte ja zuerst, dass mir das schreiben fehlen wird, aber ich schreibe ja nicht nur hier, sondern auch privat für mich, in mein kleines Tage- oder Gedanken-Buch. Und das hatte ich natürlich dabei. Und somit habe ich dort einfach einiges aufgeschrieben was mir auf der Seele lag. Zitate und Sprüche gesammelt und viele positive Gedanken, die mir anderen Menschen mit auf den Weg gegeben haben.

Alles in allem war er super befreiend, das Handy aus zu lassen (ich hatte unbeabsichtigt sogar mein Ladekabel nicht einmal dabei, somit blieb mir nichts anderes übrig, als es aus zu machen und nur einmal am Tag drauf zu schauen, ob es vielleicht einen Anruf oder eine SMS von der Familie gab). Ich kann es nur jedem empfehlen solche Tage oder Wochen einzulegen, da das unglaublich befreiend sein kann. Für mich war es so, dass ich mich tatsächlich mehr auf mich selbst konzentrieren konnte. Und das tat wahnsinnig gut!

Ich hatte zudem die Möglichkeit jeden Morgen zu Meditieren, 10 Minuten lang und es wurde angeleitet. Ich war erst etwas skeptisch, weil ich dachte, dass mir das nicht so gut gelingen wird. Und es ist mir auch am ersten Tag nicht so gut gelungen. Aber beim zweiten Mal wurde es schon besser und ich konnte mich darauf einlassen. Wie alles im Leben, muss man erstmal neue Dinge kennen lernen und sich vorallem darauf einlassen. Loslassen und sich dem was passiert hingeben. Ja, auch das zulassen gehört dazu und damit habe ich mich immer sehr schwer getan. Zulassen von Gefühlen und Gedanken, die hochkommen, während man einfach so still dort sitzt. Aber wenn man sich mal ganz auf sich selbst besinnt, auf die eigenen Empfindungen, auf die eigenen Gefühle und den Körper, dann kann das auch eine sehr befreiende Erfahrung sein, wie ich feststellen durfte. Ich werde mal dran bleiben und das weiterhin versuchen. Ob geführt durch ein Video oder eine CD, oder einfach nur für mich allein, mit meinen Gedanken. Durch meinen Körper reisen, Spannungen wahrnehmen, Wärme spüren, Kribbeln.. Was auch immer hoch kommt, ich nehme es wahr.

Ein weiteres Highlight im Urlaub war das Essen!! ❤ Es gab veganes/vegetarisches Buffet. Und ich hatte das Gefühl ich bin quasi im Paradies. Das ist das schöne am Urlaub, man muss nicht selber kochen, man muss nichts abwaschen, man muss nichts einkaufen… Allein diese Tatsache empfand ich schon als unglaublich befreiend. Aber dann war es auch noch so unfassbar lecker!! Es gab Unmengen an Obst von Morgens 8 Uhr an zur freien Verfügung und davon habe ich mir auch immer ordentlich viel für den ganzen Tag mitgenommen. Von Müsli mit allen möglichen Zutaten (Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Kokosraspeln, Kürbiskerne, Datteln, Äpfeln, Rosinen) und Milch / Drinks (Soja-, Reis-, Dinkel- und Hafermilch) bis hin zu verschiedenen Brotsorten mit tollen Aufstrichen (Marmeladen, Chashew- und Erdnussmus, diverse Gemüseaufstriche) und Sojajoghurt bzw. biologischer Naturjoghurt war alles dabei was man sich für ein gutes Frühstück wünschen kann.

Die warmen Mahlzeiten waren aber eben so ausgewogen. Es gab immer eine Beilage wie z.B. Vollkornreis, Nudeln, Hirse, Bulgur oder Kartoffeln und dann eine Gemüse Beilage, z.B. gedämpftes Zucchini-Möhren-Fenchel-Gemüse oder Süßkartoffeln und Möhren, Paprika oder Aubergine, Kürbis und Avocado. Alles was das vegane Herz begehrt. Und jede Mengeeee frische Salate. Rote-Beete, Möhren, Gurken, Reis-Salate und dazu die passenden veganes Dressings. Zitronen konnte man sich selbst frisch auspressen und Gewürze konnte man nach Belieben nachnehmen. Das war wiederrum ein Highlight, denn ich liebe ja Gewürze ❤

Wäre das nicht genug, habe ich sogar noch eine tolle Künstlerin Live erlebt und mit gefühlt 200 anderen Menschen zu ihrer Musik getanzt und mitgesungen und einfach nur mitgefühlt!! Ich liebe Musik, ich kann da immer total gut bei entspannen und mein Herz quasi mal drauf einlassen, all das zu fühlen was hochkommt und was gefühlt werden möchte.. Es war toll..

Am Ende habe ich mich noch kurz mit ihr unterhalten und mich bedankt für diese tolle Musik die sie macht und mit uns teilt/geteilt hat. Ich war total erfüllt von Freude und Dankebarkeit! Das war wirklich toll. Ich glaube so gut habe ich mich lange nicht gefühlt 🙂

Geschlafen habe ich die erste Nacht nicht so gut, da ich erstmal ankommen musste, aber das kenne ich auch schon. In der zweiten und dritten Nacht hatte ich aber dann so lebhafte, intensive und tolle Träume, und habe richtig gut geschlafen! Ich war auch in der Lage meine Gedanken mal ein bisschen besser zu sortieren. Das tat unfassbar gut. Und jeden Tag meinen kleinen Glückszettel, den ich gezogen habe und mich an jedem Tag begleitet hat. Auch eine schöne Sache!

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Wieder zurück – mit einem kleinen Zitat

Frisch aus dem Urlaub zurück und jeden Tag habe ich einen kleinen Zettel an der Rezeption gezogen. Ein kleiner „Glückskeks“ sozusagen. Ein Zettel hat mich besonders beschäftigt:„Was auch immer auftaucht an Gefühlen, Gedanken, Objekten, ist beobachtbar, das heißt, es wird von etwas anderem gesehen. Was ist das, was beobachtet?“   – Mooji

In diesem Sinne lasse ich jetzt erstmal noch die Woche „nachklingen“ und wünsche euch ein schönes Wochenende!

Urlaub! – und Danke für 7 Monate“wordpressen“

Die nächsten Tage wird es ruhig um mich werden, denn ich bin bis nächsten Freitag im Urlaub! Ruhig nicht nur hier auf meinem Blog sondern tatsächlich mal mehr Ruhe…
Habe nicht nur vor den Laptop und TV mal aus zu lassen, sondern auch vom Handy (insb. Whatsapp) Urlaub einzulegen. Ich weiß, dass es schwer fallen wird, aber ich glaube die neu gewonnene Freiheit ist umso angenehmer!! 🙂 Ich befürchte die unterbewusst gesteuerte Armbewegung hin zum Handy und einige andere Gedankengänge, aber anrufen kann man mich ja noch wenn’s brennt! 😀 Und mal gucken wie es mir danach geht.. Ich freu mich!

Ich nutze diesen Beitrag außerdem, weil ich mich einmal bei allen bedanken wollte, die bei mir so fleißig lesen, kommentieren und mir somit immer wieder neue Wege oder Denkweisen aufzeigen, Gedanken mit mir teilen oder diskutieren! Ich finde das ganz wichtig und ganz toll!  Anfang diesen Jahres noch hätte ich nie gedacht, was sich alles so entwickelt und ergibt. Auch bei mir persönllich hat sich viel getan, aber ich habe mich hier immer ein Stück weit begleitet und unterstützt gefühlt! Ihr habt mich dazu angespornt, dass ich mehr als zuvor auf- und rausgeschrieben habe. Gedichte und Worte, für dich ich mich sonst manchmal geschämt habe. Das ist nun nicht mehr so.. Ich teile es gern! Und freue mich über alles was ich über geschriebene Worte bzw. die Tastatur loswerden kann. Also Danke an alle, die sich nun damit angesprochen fühlen! 🙂 Ihr seid toll!

Nachwuchs

Zuhause bei meiner Mutter und  meiner Schwester gibt es zwei neue Hofbewohner… ❤

Ich habe eine kleine Schwäche für „Tierbabys“. Das weiß ich und das weiß auch eigentlich jeder der mich gut kennt. Und das bezieht sich nicht nur auf Katzen, sondern auf alle Tiere.. Generell auf neues Leben! Einfach schön.. 🙂
Manchmal bin ich trotzdem selber überrascht was so kleine Wesen in mir auslösen. Diese Freude, diese Begeisterung. Auf einmal bin ich wieder Kind und freue mich als wäre ich 5 Jahre alt. – ich bin ebenfalls mit 2 Katzen groß geworden-
Ich habe aber auch gleichzeitig das Gefühl den kleinen eine Mama ersetzen zu wollen.. Weil sie so klein und hilflos scheinen, etwas unbeholfen sind und noch so lieb. (Was sich ja bei Katzen durchaus mit dem Älter werden ändern kann). Mal ganz davon abgesehen, dass sie wirklich zuckersüß sind!! Das mussten wir natürlich auch direkt erstmal festhalten, und die Bilder sind „Kalender-reif“ finde ich 😀 Deswegen wollte ich sie gerne mit euch teilen. Da bekomme ich doch gleich das Bedürfnis zu kuscheln.

(Ich weiß, dass sicher nicht jeder diese Liebe zu Katzen teilt, einige können sie ja nicht ausstehen, was ich persönlich icht nachvollziehen kann, aber das ist ja individuell… )WP_20160625 4

Die Katze – mit Namen Paula.. – diese Augen

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Und rechts der Kater, namens Peter!

Tolles Video.. Welche Fehler man beim vegan werden umgehen kann ;)

Viele tun sich schwer mit veganer Ernährung und stehen vor Schwierigkeiten wenn sie es dann doch mal versuchen.. In diesem Video sind echt viele wichtige Dinge zusammen gefasst- und auch sehr sympathisch!

Wann esse ich was, wieviel? Wie wird man am besten satt?! Wie bekomme ich genug Eiweiß, Fett und Vitamine? – Hier dazu einige Antworten! Und auch einige Filmtipps: „Gabel statt Skalpel“ (Trailer)
Vegan zum abnehmen oder einfach nur wenn man die Ernährung umstellt..

Wichtig ist meiner Meinung nach noch die Vitamin B12 Supplementierung zu erwähnen!

Aufgehoben

Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses direkt so befreiend anfühlen kann. Das letzte Mal als ich „das“ gemacht hatte ging es mir danach eher nicht so gut, weil ich das Gefühl hatte etwas Schreckliches getan zu haben. Wer kündigt schon gerne? Und dann noch eine Beschäftigung, von der doch so vieles abhängt. (Geld ist nicht alles, das habe ich auch eingesehen. Aber auch die Kontakte die man hatte) Diesmal jedoch war es ja etwas anders, denn es war von beiden Seiten so gewollt. Und ich fühle mich total erleichtert, mir fällt eine Last von den Schultern und ein Stein vom Herzen. Ja, ich habe wirklich super Laune! Frage mich gerade, warum ich diesen Schritt nicht schon etwas eher gegangen bin.. Aber man hat doch immer Angst vor so einer „Trennung“. Egal auf welcher Ebene, eine Trennung und ein Ende von etwas ist nie schön. Aber es öffnet auch die Tür für Neues und kann einem einiges an Gedanken und Befürchtungen oder auch Ärgernissen abnehmen. In diesem Falle nimmt es mir einfach eminen Schlafmangel, und darum bin ich auch sehr dankbar. Da ich doch seit einiger Zeit erstaunlich gut einschlafen kann ist mir der Schlaf heilig geworden. Das war vor einigen Monaten noch nicht so.. Aber man verändert sich ja ständig. Und so ist es eben gekommen. Ich finde es gut so wie es ist!

Es fühlt sich einfach frei an! Es gibt kein schöneres Gefühl, als sich von einer Last befreit zu haben, die unterbewusst immer da war, auch wenn man versucht hat sie weg zu schieben. Ich kann natürlich wirklich nicht für jeden sprechen, der sich in seinem Job nicht mehr wohlfühlt, denn für die meisten hängt deutlich mehr davon ab, als bei mir.  Aber bei anderen Dingen, mit denen man sich schon lange nicht mehr wohlfühlt, da lohnt sich manchmal der Schritt vielleicht etwas zu beenden oder einfach mal die Tatsachen offen legen und frei heraus sagen wie man es findet und das man sich doof damit fühlt. Danach fühlt man sich um Längen besser, ist vielleicht auch stolz auf sich selbst diesen Mut bewiesen zu haben und man hat etwas für sich selbst getan! Ja, nur für sich selbst. Worauf man selber wert legt. Egal was andere dazu meinen oder davon halten. Auch wenn es gesellschaftlich verpönt ist oder total risikoreich. Es lohnt sich doch! Und man würde es bereuen, wenn man es nicht tut.  Selbst ich habe mich schon oft gefragt, Mensch wieso habe ich dies und das nicht schon eher getan / ausgesprochen oder auch geändert.. Ja, weil man bequem ist und weil man doch auch irgendwie schon daran gewöhnt ist „zu leiden“. Es gibt doch immer was, was nicht richtig läuft, also erträgt man es lieber, anstatt etwas zu ändern. Dabei heißt ändern meist, dass es besser wird. Und wenn es besser werden soll, dann muss man neue Wege gehen. Denn auf den alten scheint es nicht mehr so rund zu laufen.. Für mich heißt es jetzt erstmal Urlaub!

Das heißt, auf mich gucken und das machen was mir Spaß macht. Spaß, so richtig Spaß und Freude hat man doch selten, denn meist will man damit etwas erreichen. Aber so soll es nicht sein, man kan aus Spaß an der Freude nackt durch die Wohnung tanzen wenn einen das glücklich macht. Man kann auf einem Konzert mal so richtig abrocken oder sich an spielen erfreuen, die man gerne spielt. So richtige Gesellschaftsspiele.. Gibt es leider viel zu wenig noch. Spieleabende.. auch ich habe da immer gerne mitgespielt, obwohl ich immer eine eher schlechte Verlierin war. Das hat sich aber auch etwas gebessert. Nun aber habe ich schon total lange nichts mehr gespielt. Hachja, Musik spielen, das geht immer noch, und dazu einfach tanzen. Sich bewegen. Mitsingen, mitfühlen. Das ist auch „Spiel und Spaß“, denn es geht dabei um nichts. Ich mache es einfach so.. Für mich!

Wie gerne würde ich Gitarre spielen können.. Vielleicht lerne ich es irgendwann noch..;)

 

 

Unter anderen..

Oft habe oder hatte ich besonders wenn ich mit anderen zusammen war das Gefühl nicht rein zu passen oder anders zu sein. (Ja vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Anderen eben auch anders sind..) Dennoch überkamen mich sehr oft diese Gedanken ich sei besonders „anders“. Irgendwie unpassend. Irgendwas gab es doch immer was sie an mir störte. Manchmal sagten sie es mir, oder teilten es mir deutlich unterschwellig mit.

Ich habe mir auch oft eingeredet, dass die Eigenschaften, die jemand schonmal vorher an mir nicht gut fand, nun neue Leute stören könnten.. Obwohl es nichtmal unbedingt so war. Aber zu fragen traute ich mich auch nicht.
Ich habe es manchmal versucht bei irgendwelchen Gruppen Anklang zu finden, aber das ging meist nach hinten los. Denn in Gruppen fühlte ich mich einfach nur saaaau unwohl. Lieber waren mir einzelne Menschen, aber auch da stieß ich immer an meine Grenzen.

Und redete mir bei der nächsten Gelegenheit ein, dass sie mir sicher absagten, weil sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollten. Oder aber ich hatte Angst von ihnen verletzt zu werden oder verraten. Also zog ich mich dann zuerst zurück. Ich wollte keine Ablehnung erfahren, Kritik auch so gut es ging vermeiden. Eine Zeit lang floh ich einfach von jeder noch so „nahen“ Beziehung, aus Angst etwas zeigen zu müssen, was bisher als negativ gesehen wurde. Von anderen… Nicht von mir selbst. Ich mag meine Gefühlswelt. Ich freue mich über jede Situation, in der ich diese Gefühle zeigen kann, offen und unverhüllt. Einfach weil sie raus müssen und ich damit auch kein Problem habe. Eben nur meist meine Mitmenschen. Man könnte vielleicht einharken, dass ich mir einfach immer nur die falschen Personen gesucht habe, mit denen ich zu tun hatte. Ja, das mag sein. Es waren eben diese Menschen, die gemerkt haben, „Hey, die passt sich auch an!“ – Ja, ich habe mich oft für andere versucht zu verändern oder anfangs verstellt. Das war nicht gut, wahrlich nicht. Das ging auch nur für eine begrenzte Zeit, lang hielt ich das nicht aus..
Lang hielt ich es nicht aus immer nur bei anderen zuzuhören, aber von mir selbst nicht viel Preis zu geben. Denn das war sehr auslaugend. Und wer hört mir auch mal zu, wenn ich ein Anliegen habe? Ich hatte zu wenig Vertrauen.. In andere, und in mich selbst. Am liebsten machte ich Dinge eben einfach mit mir alleine aus, denn ich weiß ja wie ich ticke, ich kenn mich. Und ich kann mich, manchmal, akzeptieren. Nicht immer, und oft denke und dachte ich auch, dass ich mein Leben verfehlt habe und es irgendwie… nicht mag. Hassen klingt immer so hart, aber es wahr wohl eher eine Hass-Liebe. Ein Schwanken zwischen oben und unten. Und nie die Mitte finden.. Nie die passenden Leute finden.. So dachte ich immer. Na dann muss ich halt allein klar kommen, war mein Entschluss. Aber so ganz das gelbe vom Ei kann das auch nicht sein, immerhin sind wir soziale Wesen..!

Oft fragte ich mich: Wie erkenne ich das ich unter den richtigen Leuten bin?

Erkenne ich es daran, dass wir gemeinsame Interessen haben? Naja, gemeinsame Interessen in einer speziellen Hinsicht ist schonmal sehr viel wert und hilft gemeinsame Gesprächsthemen zu finden. Aber eben meist nur auf 1 oder 2 Bereichen. Tierschutz, Vegan ernähren, die selbe Musik hören, gleiche Hobbies / Sportarten betreiben.

Das sind auf jeden Fall schonmal gute Anhaltspunkte. Jedoch heißt das noch lange nicht, dass man dann auch zusammen schöne Momente erlebt. Sich vertraut. Ja, einfach etwas anvertrauen will. Lange Zeit hatte das bei mir einen sehr hohen Stellenwert. Aber auch das hat sich geändert, als ich gemerkt habe, wie gut es tun kann, relativ fremden Personen einfach persönliche, emotionale Dinge über mich zu offenbaren, und zwar direkt am Anfang des Kennenlernens. So kannte sie schonmal einen großen, wichtigen Teil von mir, und wurden nicht später davon überrascht. Und ich musste nichts mehr verstecken oder überlegen, wann ich jetzt noch mehr preisgeben kann /darf..
Das tut gut, darüber nicht nachdenken zu müssen. Ich lege Gedanken oder Emotionen offen, die eventuell den einen oder anderen abschrecken können. Das ist vielleicht auch ganz gut so. So trennt sich vielleicht „die Spreu vom Weizen“ und nur die Menschen hören oder lesen was ich zu sagen habe, die es wirklich wollen. Ich will das ja niemandem aufzwingen. Auf diese Weise ist auch niemand auf einmal „verwundert“, was denn noch so für Seiten in mir stecken.. Und ich muss auch kein schlechtes Gewissen haben, jemandem mit meinem Innenleben zu belasten. Indem ich zuerst meine manchmal als negativ gesehenen Seiten offenbare und zeige, kann ich doch umso mehr mit positiven Dingen überraschen.. Die gibt es nämlich auch zu genüge! Und es heißt ja auch bei weitem nicht, dass jeder Tag gleich ist. Und alle Gedanken in ein und die selbe Richtung verlaufen.

Nein, aber ich sollte nicht zuerst nur das vermeintlich positive und „tolle“ zeigen, um anderen Menschen zu gefallen und um akzeptiert zu werden. Ich will mich nicht (mehr) verstellen (müssen), denn so kann ich ja selbst nie akzeptieren wie ich bin. Und daran arbeite ich nach wie vor und bin über jeden Fortschritt dankbar 🙂
Es ist klar, dass ich nicht von heute auf morgen abstellen kann, was andere Leute von mir halten und ob sie mich vielleicht ablehnen, aber ich kann besser damit umgehen lernen.. Und ich mache mir keine Vorwürfe mehr, dass ich doch besser aufhören sollte mir Sorgen darüber zu machen, was andere nun von mir denken, denn so einfach wie es gesagt ist, ist es leider nicht getan. Jemand der das nicht kennt hat vielleicht leicht reden, aber ich weiß auch, das es vielen so geht oder ergangen ist. Und weniger werden es so offen aussprechen, was ja auch O.K. ist. Das muss jeder selbst wissen. Mir jedenfalls tut es gut, alles aufzuschreiben oder offen auszuzsprechen. Das KInd beim Namen zu nennen.. Und dann schreit es auch nur noch halb so laut.. 😉

Passend zum Sonntag!

Gemütlich, ohne Hetze, ausgiebig frühstücken, duschen, Körperpflege, „Ich“-Zeit 🙂
Das sind Sonntage im Idealfall.. Dazu noch ein wenig gute Musik. Wenn negative Gedanken dann doch in positive umschlagen und die richtigen Zeichen was zu tun ist zur richtigen Zeit kommen.. Und, Hachja, ich liebe manchmal alte Klassiker!

Laaaange vor meiner Geburt erschienen, aber immer noch und immer wieder gut!

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag! 🙂

Sicherheit

Nach langer Nacht,
nun endlich aufgewacht.

Erlebte doch keinen Traum,
nur lang erträumtes Vertrauen..

Hab Farben gesehen,
um die Wahrheit zu verstehen;
komplett neu geboren,
und dabei nichts verloren.
Vielmehr noch gewonnen.

Um frei zu sein,
nur ganz mit mir allein.

Sicher geführt,
mit Ruhe; Akzeptanz
zu Vergangenem entführt,
keine Spur von Distanz.

Angenommen, Angekommen.
Ohne jede Erwartung,
doch mit viel Hoffnung.

Lass dein Licht scheinen

„Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis das Gleiche zu tun.“ – Nelson Mandela.

Dies ist eines meiner Lieblingszitate. Es stammt aus einer Rede von Nelson Mandela.
Ich finde diese Rede und diesen speziellen Satz sehr ermutigend, denn er hilft mir zu erkennen, dass es nichts mit Hochmut, Überlegenheit oder Arroganz zu tun hat, wenn man stolz auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten ist, sich gut fühlt und dies auch zeigt.

Ich muss mich nicht dafür klein machen, dass ich etwas gut kann oder für etwas brenne. Ich muss meine eigene Stärke nicht zurückhalten, nur um andere nicht einzuschüchtern. Ich darf mein Glück und meine Freude vollkommen erleben und sollte es nicht durch Frust oder negative Meinungen oder Gedanken kleiner machen lassen.. Ich darf meine Stärken anerkennen, genauso wie ich es mit meinen Schwächen tue.

Ich darf mich neben all der Schwächen die ich mir recht oft vor Augen halte auch mal über die schönen Dinge erfreuen und sie voll und ganz auskosten. Meine eigenen Glücksmomente.. 🙂

Es hilft mir manchmal auch, mich an Situationen erinnern, wo es jemand anders zu mir gesagt hat. Denn es kommt auf die Situation an in der man gerade steckt, wie einfach es ist,  zu sich selbst zu sagen, und einzusehen, was toll an mir selbst ist.

Fest steht aber, in jedem von uns schlummert etwas Tolles und liebenswertes. Es ist an uns dies zu erkennen. Wir sind einzigartig und wunderbar. Wir sind hier auf dieser Welt und haben die Aufgabe unser einzigartiges Licht scheinen zu lassen. Ja, wir dürfen das. 😉 
Und wir können damit oftmals auch anderen eine Freude machen!

Nicht vergessen sollten wir dabei allerdings unsere Dunkelheit, unsere Schattenseiten.. auch diese ist es wichtig zu akzeptieren. Sei es nun Angst, Ärger, Wut oder Eifersucht. All das gehört dazu und ist ein Teil von unserem Wesen.. Wenn wir beiden Teilen gleichermaßen Aufmerksamkeit schenken, nur dann kann ein Gleichgewicht entstehen.