Das Spiel mit der Angst..

In unserem Land ist es ein dutzend mal wahrscheinlicher sich selbst umzubringen, als umgebracht zu werden. Trotzdem haben wir letztendlich vielleicht davor Angst.
Angst bedeutet Fight or Flight-Mode, begrenztes logisches Denken. Angst bedeutet auch sich machtlos und hilflos fühlen. Ausgeliefert. Es hilft nur Attacke oder Flucht.

Ich schreibe dies aus meiner persönlichen Sicht..

Angst-Phantasien schaukeln sich immer mehr auf. Obwohl tatsächliche Gründe fehlen, haben wir Angst. Wir entwickeln Angst aufgrund von Dingen die wir hören, lesen oder sehen, vieles davon in den Nachrichten. Es wird immer mehr. Und es ist beunruhigend.
Ich weiß wovon ich rede, Angst ist schlimm.. Es lähmt, es scheint alles sehr real. Ich habe lange Zeit eine Angststörung gehabt und kann mich wahrscheinlich gut hinein fühlen,.. Ich habe mich viel damit beschäftigt, wo es bei mir herkommt, wie es aber auch im Gesellschaftlichen Zusammenahng steckt.
Wir haben Angst vor dem Unbekannten, vor Terroranschlägen, und vor Krankheit.. Und das wird immer mehr. Wir haben auch Angst davor, alt zu werden und unseren Job zu verlieren. Aber diese Ängste sind vermutlich nicht ganz so akut..

Ein paar Fakten zur Angst habe ich in einem Zeitungsartikel des Südkuriers gefunden.

Es ist sehr wahrscheinlich an einem Schlaganfall, Herzinfarkt, an Krebs oder an einem Autounfall zu sterben. Auch bei einem häuslichen Unfall ist das Risiko noch relativ hoch.

Sogar die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden, ist 1,13-mal größer als die, Opfer eines Terroranschlags zu werden. (Quelle: © SÜDKURIER GmbH 2017 )

 

Bild: Da Jo (Facebook)

 

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Kaum zurück, schon wieder weg..

..am 01.08 kam ich nach 5 Monaten Leben und arbeiten in England wieder in Deutschland an, und kaum waren die Koffer halbwegs ausgepackt, bin dann schon wieder am 03.08 von Hamburg aus nach Norwegen geflogen. Also zum ankommen war keine Zeit, das war auch gar nicht schlimm. Hab ja jetzt Zeit.. Bin also wieder daheim.

In der Natur Norwegens konnte ich nochmal richtig schön entspannen und von der Zivilisation Abstand gewinnen; das tat gut.

P1010077 Hier Zuhause ist allerhand zu tun und ich komme gar nicht dazu mal einen Blogeintrag zu verfassen. Von morgens bis abends bin ich meist nur unterwegs, was auch gar nicht so schlimm ist, solange es nicht so in Stress ausartet, jedoch bin ich dann doch eher der Typ, der sich schneller mal stressen lässt, weil ich eine To-Do Liste im Kopf habe und gerne alles an einem Tag abhaken möchte. „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ war ein Satz den ich sehr oft gehört und dementsprechend nun verinnerlicht habe.

In England hatte ich viel mehr Zeit für mich und weniger Dinge zu erledigen oder Leute zu treffen, sage ich mal so, ich hatte mir dort ja noch kein richtiges Leben aufgebaut. Somit konnte ich öfter die Füße hochlegen, ein Buch lesen oder einen Film schauen. Vielleicht war ich aber auch soviel im Energiesparmodus, dass ich jetzt die gesparte Energie gleich wieder auspowern will 😀 Ich weiß es nicht. Jedoch wollte ich gerne ein paar der Norwegen Bilder hier mit euch teilen.

Also, here we go..

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Mal war es super warm und sonnig, mal was er stürmerisch und regnerisch und kühl…P1010095P1010146P1010245

Wie ein Spiegel… Wir waren mit unserem eigenen kleinen Ruderboot unterwegs 😉P1010213