So fühlt sich Glück an?! – weniger (Be)schwer(en)..

Es gibt so Momente im Leben, die sind einfach schön.
Der Körper wird mit Glücksgefühlen durchströmt.
Unwillkürlich bekommt man ein Lächeln ins Gesicht..

Wie zum Beispiel ein lauer Frühlingsabend wie heute, die Vögel zwitschern,
die Sonne geht gerade unter, die Luft ist erfrischend und endlich nicht mehr so kalt.

Man möchte, dass es für immer anhält, festhalten
und am liebsten möchte man es mit anderen teilen.

Es ist kein Platz für negative Gedanken,
und niemand bringt einen von diesem Gefühl ab.

Wie schön es doch manchmal ist, wenn der Kopf leer ist, aber doch voll;
der Körper sich so lebendig und warm anfühlt, das Herz so wohlig..
Die Seele baumeln lassen, einfach genießen..
Es ist schwer zu beschreiben, aber ich denke jeder kennt solche Momente.
Auch wenn es nur kleine Momente sind, die kleinen Glücksmomente in unserem Leben.
So sind sie doch was ganz besonders kostbares. Ja, sie sind wirklich eher selten..
Aber wir sollten uns immer daran erinnern können, wie sie sich angefühlt haben.
Das Leben kann nicht immer schön sein, aber mit positivem Denken kann man sich so manche Situation ein bisschen besser machen.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, das positives Denken manchmal echt nicht einfach ist. Es will einem einfach nicht gelingen. Vorallem nicht still und leise im Kopf. Da hilft manchmal auch sich die Dinge zu vergegenwertigen indem man sie aufschreibt.
(Das kann man sich dann Tage/Wochen später auch nochmal durchlesen. 😉

Man sollte mal bewusst überlegen wie oft man sich eigentlich so beschwert, und was für banale Dinge es dann letztendlich sind über die man sich stundenlang den Kopf zerbricht oder aufregt. Banal, ja, ich nenne sie mal Luxusprobleme. Wir haben doch so vieles, genug! Aber trotzdem scheinen wir dauernd im Mangel zu leben. Es mangelt uns an Zeit, oder an Geld. An Gesundheit und Wohlbefinden. Es mangelt uns an kompetenten Kollegen, netten Kassierinnen oder Verständnis.
Das ist schnell gesagt! Aber auch so negativ. Es ist wie so eine Last. Wir tragen sie mit uns.
Negative Glaubenssätze, die wir aber auch ständig/täglich sagen und hören.
Im Endeffekt mangelt es uns doch vorallem an positivem Denken und Glaubenssätzen.
Ich habe mal bewusst versucht, mir die Beschwerden zu verkneifen. Jedes mal wenn ich mich beschweren wollte einfach ganz schnell den Gedanken wieder verwerfen und lieber innerlich ruhig und positiv bleiben. Und siehe da, im Ganzen war mein Denken ein wenig positiver. Weil man sich überlegt hat, Hm, was könnte man stattdessen sagen, oder man denkt oder redet gleich lieber über ein ganz anderes (positives) Thema.
Wenn man sich ab und zu wieder selbst dran erinnert, positiver zu bleiben und zu reden, dann klappt das, ausprobieren lohnt sich..!

 

Frühlingserwachen

Es war kalt, und es war laut;
reges Treiben, keiner weiß so Recht wohin er läuft.
Hauptsache am laufen, bloß nicht still stehen.
Nachher heißt es noch man wäre faul..

Und wenn schon? – Es ist Winter!

Es ist nicht mehr so kalt;
die Sonne scheint,
sie kämpft sich ihren Weg

durch die Wolken. – Frühlingserwachen.

Wie schön der Frühling doch ist und was er für eine Wirkung auf unsere Laune hat. Vögel zwitschern, drehen ihre Runden, kommen zurück aus dem „Winterurlaub“.

Mit der Wärme auf der Haut kommt auch die Wärme in unsere Herzen, so stelle ich es mir zumindest vor und so scheint es.. – Frühlingsgefühle. Auch die Tiere merken das. 😉

Alles will blühen, wachsen und gedeihen, wie schön die Natur doch ist. Wie Ruhig. Sie zeigt uns was wir längst verlernt haben.. Uns Zeit zu nehmen. Alles passiert zu seiner Zeit, alles hat und braucht Zeit.

Doch wir sind ständig nur gehetzt, haben Termine und wollen viel schaffen. Denken selten an die Schönheit der Natur, oder daran die Ruhe wert zu schätzen. Deswegen genieße ich jede Minute in der ich draußen bin, frische Luft atmen kann. Energie und Sonne tanken kann. Das Gefühl der Entspannung, der Erschöpfung nach einem solchen Tag ist schön und es klappt immer besser das auch zuzulassen. Dann hetzt mich nichts mehr, alles kann warten. Denn das habe ich mir verdient. 🙂

 

 

 

Foto by: bastianwehler.de

Zitat – Was wahres dran?

„The loneliest people are the kindest. The saddest people smile the brightest. The most damaged people are the wisest. All because they do not wish to see anyone else suffer the way they do.“

Ich finde schon. Zumindest auf mich trifft/traf es (eine ganze Zeit lang) zu.
Ich habe immer gelächelt, nur um anderen zu zeigen, „es geht mir gut.“
Alle kannten mich als die fröhliche, stets gut gelaunte Jacky, immer einen ironischen oder witzigen Spruch auf den Lippen, immer ein Lächeln im Gesicht. Nie Traurig oder wütend.
Auf die Frage, wie ich mit allem klar komme, war die Antwort immer: „Es Muss schon irgendwie. Klappt schon. Wird schon. Alles in Ordnung.“ – gespielte Zuversicht.

Ich dachte lange Zeit, dass ich damit durchkommen werde, aber das war leider ein Trugschluss. Irgendwann schlägt es zurück. ES? Ja, ES, das innere Gefühls-Monster! Dem es nämlich gar nicht gefällt, wenn man die negativen Gefühle die ganze Zeit unterm Bett verstecken will. Niemand sollte es sehen, die Gefühle die Schwäche vermuten lassen könnten. Verheulte Augen oder Wutausbrüche. Das passt nicht in eine heile Welt, dachte ich. Also muss ich das Schauspiel schon aufrecht erhalten.. Solange es geht.
Ich konnte mir auch immer gut was vor machen. Mich und die Menschen um mich rum gut verarschen und bespaßen. Theater spielen im echten Leben (Ab jetzt möchte ich das nur noch auf der Bühne tun!). Und wie das bei jedem guten Drama so ist, gibt es 5 Akte und einen pyramidalen Aufbau. Nehmen wir mal Goethes Iphigenie auf Tauris oder Shakespeares Macbeth (Ich hatte Deutsch im Abi und habe es geliebt :). Es gibt immer erst eine steigende Handlung, und dann einen Höhepunkt, bzw. Tiefpunkt (bei einer Komödie), mit anschließender Peripetie und daraufhin fallender (bzw. steigender) Handlung

Heißt also, wenn man grade auf dem Gipfel angekommen ist, dann kommt ja bekanntlich die Wendung, und dann gehts wieder steil nach unten. Ähnlich würde ich meine Situation auch beschrieben. Der Fall war tief, und hart. In diesem Falle war mein Leben also keine Komödie, sondern eher eine Tragödie.

Aber wie es im Drama auch immer so ist, die Wendung ist nicht immer nur zum Negativen. Die Chance auf ein Happy End der/des Hauptdarstellers/in besteht. Und da in meinem Leben nunmal nur ich selbst Hauptdarstellerin bin, aber noch am Leben bin, ist zumindest noch nicht vom Untergang die Rede, da besteht wohl die Chance auf ein Happy End. 😉

Gelernt habe ich auf jeden Fall so einiges, was ohne diesen Wendepunkt niemals passiert wäre.

Eine kleine Pause…

Demnächst geht es wieder für ein paar Tage in die Heimat, da habe ich erfahrungsgemäß kaum Zeit mich an den Laptop zu setzen, was ich aber auch sehr genieße. Also wird es ein paar Tage still um mich bleiben, und dann werde ich sicher wieder genug Stoff haben um viele Seiten mit Beiträgen zu füllen 😀  Eure regelmäßigen Blog-Posts zu lesen wird mir denke ich auch fehlen..

Verzeihen und Vergeben..

.. das ist gar nicht mal so leicht, vorallem wenn es wirklich schwerwiegende Dinge sind. Dinge die man eigentlich nicht verzeihen kann und will..

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich dieses dem anderen nicht verzeihen können, selber nicht gut tut, mir schwer auf der Seele liegt und mich runterzieht.

Es gibt da so einen Satz, der ziemlich ziemlich wahr ist und in diesen Falle auch zutrifft.. „Negative Gedanken führen zu negativen Gefühlen.“ – Wenn ich jetzt jemand anderem nicht verzeihen kann und immer noch einen Hass/eine Wut/Enttäuschung (was auch immer) auf ihn/sie habe, dann habe ich negative Gedanken, und die lösen dann in mir auch negative Gefühle aus.. und die wiegen schwer! So weit meine Theorie..!?

Manchmal tut es aber auch gut zu verzeihen, einen Streit beizulegen und es gibt ja Situationen in denen es auch gar nicht so schwer fällt, da sollte man das auch tun. Verzeihen und vergeben bedeutet nicht, dass man schwach ist, sondern eher das Gegenteil, das zeugt von Stärke!