Vielleicht wird’s das Ende der Eiszeit..

..wenn du da bist und ich nicht mehr frier?!

(gerade eben entdeckt – sehr gefühlvoll)

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Du bist was du isst…

Da ist etwas Wahres dran!

Ernährung trägt zu unserem Wohlbefinden bei. Physisch und psychisch.

Ich für meinen Teil fühle mich auch emotional wohler, wenn ich keine tierischen Produkte esse.

Je nachdem was wir gegessen haben, fühlen wir uns auch..( z.B. träge bei zuviel Fett oder Zucker oder fit und munter nach ner leckeren leicht verdaulichen Mahlzeit, oder glücklich, nachdem wir unser Lieblingsessen gegessen haben)

Ich kenne das nicht mehr so wirklich, dass man totaaal träge nach dem Essen ist. Klar, wenn man ne ordentliche Menge gegessen hat, hat der Bauch erstmal viel zu tun und das ganze Blut kommt in den Magen und Darm um da bei der Verdauung zu helfen. Aber ich weiß noch dass das in meiner Jugend und Kindheit teilweise deutlich schlimmer war..

Gesunde Ernährung ist Heilung und Prävention von Krankheiten!

Das wurde jetzt ja mittlerweile schon von vielen Seiten bestätigt und erforscht. Finde es auch eine gute Sache, dass man quasi tagtäglich ein bisschen was „gegen“ nen Herzinfarkt tun kann, wenn man denn sonst auch noch relativ stressfrei lebt und sich genügend bewegt.

Ernährung und Essen ist, für mich meditativ. Vorallem wenn es lecker und gut zubereitet ist, totale Entspannung, es vertreibt die Langeweile, es fördert die Kreativität.
Auch das Kochen macht oder kann totalen Spaß machen! (wenn man Zeit dazu hat)

Essen ist viel mehr als nur den Bauch voll kriegen und den Körper funktionstüchtig halten.

Das habe ich jetzt mittlerweile auch für mich entdeckt und so wertschätze ich auch alles was ich gekocht habe viel mehr, so wie auch die Lebenmittel. 🙂

good vibrations

Alles ist Energie und alles ist Vibration. Wir leben in einer Welt wo die Vibration die man von sich gibt, die man aussendet auch irgendwo in der Außenwelt zum Tragen kommt..

Und das was ich durch meine Gedanken quasi an „Vibration“ aussende kommt auch zu mir zurück?! Oder anders gesagt, was ich aussende, begegnet mir dann auch im Leben.. Das ziehe ich an. Vielleicht habt ihr davon gehört, vom sogenannten „Law of Attraction“.
Zum Nachlesen habe ich dazu auch mal einen Link, einfach weil ich es so wie es dort beschrieben ist nicht wiedergeben kann und auch gar nicht möchte..
(http://www.one-mind-one-energy.com/Law-of-vibration.html)

Das Beste und für mich auch einfachste Beispiel ist folgendes: Wenn ich gut drauf bin und gute Laune habe, dann fallen mir auch auf einmal viel mehr schöne Dinge auf, dann begegne ich netten Menschen, dann bekomme ich ein Lächeln zurück und ich sehe so viel schönes, sei es in der Natur oder im Wesen der anderen und mir passieren gute Dinge.
Habe ich dagegen total die miese Laune, fallen mir auch die Leute auf, die miesepetrig durch die Gegend laufen, vermutlich ist das Wetter dann auch „Schuld“ an dieser miesen Laune, weil es auch mies ist und mir passieren schlechte Dinge. Das zieht mich dann noch mehr runter.. Ich denke dieser Teufelskreis ist auch einigen bekannt.

Dieses Phänomen habe ich vorallem im letzten Jahr wirklich nur allzu oft festgestellt. Deswegen glaube ich auch, als ich das erste mal davon gehört habe, dass dieses Gesetz existiert, und man nur dran glauben muss.. und dann kann man auch mit seinen Gedanken seine Umwelt beeinflussen. (Eine Zeit lang dachte ich nur, was für ein riiiesiger Quatsch, wie soll das gehen!?)


Aber dann passierten in letzter Zeit tolle Sachen, ich habe zum Beispiel geplant zu meiner Mitbewohnerin nach München zu fahren, und habe mich darauf gefreut und oft daran gedacht. Ich wusste und dachte aber auch, das wird bestimmt etwas teurer mit der Bahn die weite Strecke zu fahren. Und da ich schon immer arg auf meine Ausgaben achte, war es halt eine Ausgabe außer der Reihe, wo man dann an einer anderen Stelle wieder sparen muss. Aber dann erzählte mir meine Mutter zufällig von 19€ Tickets von der Bahn, einen Tag bevor ich die Fahrten buchen wollte. Ich schaute also nach Tickets und fand tatsächlich für Hin- und Rückfahrt eine günstige 19€ Fahrt. Darüber habe ich mich schonmal riesig gefreut. Dann passierte das zweite positive Ereignis in diese Richtung, und zwar bekam ich einen Brief von der Sparkasse, die mir mitteilte, dass die ortsansäßige Filliale geschlossen wird.. Na gut, dann schließt die Filliale halt, dachte ich, kann mir aber eigentlich egal sein, denn ich bin doch gar nicht Kundin der Sparkasse..! Aber ich fragte mich schon, warum schicken sie mir dann diesen Brief? Ich ging also hin und fragte nach, warum ich als Nicht-Sparkassen-Kundin auch so eine Mitteilung bekommen habe. Und da stellte sich heraus, dass ich noch ein Vergessenes Konto dort hatte, welchen 2001 (!!) angelegt worden war, und auf dem sich noch 40€ befanden. Krasser Zufall dachte ich, so kommt also das Geld für meine München-Fahrt direkt zu mir zurück.. 🙂


 

Warum mir vorher solche „Zufälle“ nicht aufgefallen sind? Nun ja, weil ich weder von diesem Gesetz was gehört hatte, noch daran glaubte, dass es vielleicht was mit meinen Gedanken, die ich wiederholt denke zu tun haben könnte was mir wiederfährt..
Vorallem im letzten Jahr hat mich immer und immer wieder die Angst, die Panik  übermannt, und der Stress und die schlechte Laune. Aber mittlerweile denke ich darüber anders. Und ich bin froh und dankbar, dass es diese schlechte Zeit in meinem Leben gegeben hat, weil ich sonst wahrscheinlich nicht weiter an mir gearbeitet hätte, weil es dazu keinen großen Anlass gegeben hätte.. Ich glaube das musste schon alles so sein.

Und ich glaube, dass wenn ich mir eine Sache stark wünsche, sie mir vorstelle, sie visualisiere, dass sie mir dann auch passieren wird und zwar ganz ohne Vorwarnung, sie wird einfach mal so herein schneien und ich werde mich darüber freuen und werde wissen, das es das war was ich ausgesendet habe.

 

Dankbarkeit

Heute morgen wurde ich auf eine gute Idee gebracht. Jeden Tag 5 Dinge aufschreiben, für die ich dankbar bin. Nur 5.
Das ist erstmal sehr wenig, mir sind heute morgen gleich noch mehr Dinge eingefallen, aber ich habe nur 5 aufgeschrieben. Dinge, die mir besonders wichtig erscheinen. Manchmal vergisst man im Alltag einiges, was man schon als selbstverständlich ansieht und wohlmöglich gar nicht mehr wahrnimmt. Zum Beispiel, dass man gesund ist. Damit meine ich jetzt nicht die kleine Erkältung oder vielleicht nen gebrochenes Bein, sondern, dass man keine schwere Erkrankung hat. Keine Krankheit die einem den Lebensmut nimmt, und die es einem nicht ermöglicht alltägliche Dinge zu tun und zu genießen.

Wie oft ist man schonmal dankbar dafür, dass man seine Eltern, Geschwister, Großeltern und generell eine Familie hat. Eine Familie in der selbstverständlich nicht immer alles rund läuft. Eine Familie die einen aber trotzdem lieb hat, die einen unterstützt wenn man Hilfe braucht. Die für einen da ist, wenn es mal schlechte Zeiten gibt. Es gibt so viele Kinder und auch erwachsene Menschen, die dieses Glück nicht haben. Die durch schwere Schicksalsschläge ihre Familie verloren haben, oder die seit der frühesten Kindheit gar keine mehr haben.

Ich finde ich kann mich für diese beiden Dinge doch wirklich glücklich schätzen und dankbar sein. Als ich das aufschrieb, fiel mir auf, dass ich das öfter sein sollte..

Dann bin ich dankbar dafür, dass ich Freunde und Bekannte habe. Generell ein soziales Umfeld, sei es in der Uni oder auch bei der Arbeit, mit denen ich reden und lachen und einfach schöne Stunden verbringen kann, die ich mal um einen Gefallen bitten kann und die aber genauso mich um Hilfe bitten können und ich kann ihnen dann vielleicht ein kleines bisschen Unterstützung geben. Mit denen ich auch mal über Dinge sprechen kann, die ich mit meiner Familie gerade nicht bereden kann oder möchte. Wo ich einfach auch mal eine andere Seite von mir zeigen kann..

Ich bin dankbar dafür, dass ich Zugang zu Bildung, Wissen und Informationen habe. Ich durfte zur Schule gehen, ich habe dort eine gewisse Bildung erhalten. Man mag sich drüber streiten wie sinnvoll das was ich dort gelernt habe nun wirklich für mich war. Aber jetzt habe ich die Möglichkeit nur noch das zu glauben was ich möchte. Ich kann mir die Informationen aus einem riesigen Pool raussuchen die ich haben möchte. Ich kann lernen und mich weiter entwickeln, und das finde ich toll. Und wenn mich manchmal die Informationen total überrollen und ich sie verfluche, dann kann ich immer noch Abstand davon nehmen.. Auch das habe ich gelernt.

Und zu guter letzt bin ich einfach dankbar dafür, jeden morgen aufzuwachen in meinem Bett, in meinem Zimmer, dass ich eine Wohnung habe, mein kleines Reich. Egal wie groß oder klein es ist. Aber es ist mein Rückzugsort und ich habe einen warmen und gemütlichen Ort zum schlafen und Ruhe zu finden.. Das ist schon sehr viel!

Ab morgen werde ich nun mal versuchen jeden Tag 5 Dinge aufzuschreiben, mal sehen wann sie mir ausgehen.. Aber ich glaube man findet doch schon sehr viele Kleinigkeiten für die man letztendlich dankbar sein kann.. 🙂

Wofür seid ihr dankbar?

 

Was mir gut tut.. ?!

Wie oft habe ich (leider) auf andere gehört, wenn es darum, ging was mir ANGEBLICH gut tun sollte.. Und wie oft habe ich es dann tatsächlich auch probiert, weil ich dachte es wird mir BESTIMMT gut tun.. – Okay, manchmal, sehr selten war es wirklich etwas, was mir tatsächlich gut tat, aber wirklich nur selten! Dann war ich auch dankbar etwas neues kennen zu lernen und ausprobieren zu dürfen..

Mittlerweile habe ich aber auch heraus gefunden, auf meinen Körper zu hören in mich hinein zu spüren um zu merken, was mir gut tut und was eben nicht. Natürlich kann es anderen sehr wohl gut damit gehen, MIR aber nicht.. jeder Mensch ist anders! ICH bin ICH und die anderen sind die anderen! 😀

Ganz einfaches Beispiel ist finde ich die Ernährung und gewisse Lebensmittel die mir gut tun oder eben nicht. Die uns schmecken oder die wir verabscheuen. Ich weiß zum Beispiel am Besten, dass ich rohe Zwiebeln nicht vertrage. Anderen mag das anders gehen. Aber die stecken auch nicht in meinem Körper.. Niemals würde ich freiwillig rohe Zwiebeln essen, weil mein Bauch dann verrückt spielt.
Genauso mit Alkohol, (zu)viel davon ist einfach nicht gut für mich, nicht nur am Tag danach, sondern generell. Mir gefällt auch nicht der Gedanken nicht mehr Herr meiner Sinne zu sein, Also lasse ich es bleiben. Viele Leute in meinem Umfeld kennen das nicht bzw. lieben es betrunken zu sein, weil sie dann alles um sich herum vergessen oder andere Gründe. Dann denken sie mit mir stimmt etwas nicht?! – Was auch immer sie dann denken kann mir egal sein.. (Vielleicht haben die auch einfach noch nicht gelernt in sich hinein zu spüren und auf ihren Körper zu hören)

Aber wie ist es zum Beispiel mit anderen, weniger offentlichen Dingen. Weniger Offentlichsich als ein schmerzender Magen.. Zum Beispiel die allgemeine Angespanntheit, flache Atmung, Schwitzen.. Ich glaube zwar dass sich auch oft ein „nervöser“ Magen bemerkbar macht, ich denke das kennt jeder, der Magen reagiert halt auch stark auf Stress und Unwohlsein. Ein „flaues Gefühl“ oder Grummeln im Magen, wenn wir unsicher und nervös sind. Und wie oft spüren wir dann in uns hinein und sagen uns, Hm, die Situation hat uns jetzt aber mal gar nicht geschmeckt..  so im übertragenden Sinne Man fragt sich ja eher selten was die Ursache für das Unwohlsein ist. Meistens schieben wir es auf den allgemeinen Bösewicht, den Stress. (Klar, manchmal sind es einfach nur neue Situationen für uns.. Ich möchte das auch gar nicht pauschalisieren auf jede Situation.) Aber wo kommt der her?

Haben wir uns vielleicht mal wieder zuviel aufgehalst?
Laufen wir Idealen hinterher die gar nicht unsere eigenen sind?
Wollen wir auf Biegen und Brechen einer Vorstellung der Gesellschaft entsprechen? – Aber dies ist dann nicht konform mit unserer eigenen, und deshalb löst sie einen Konflikt aus? oder versuchen unser Bestes weil wir nach Perfektionismus und Anerkennung streben?

Und wofür das ganze eigentlich? Um anderen zu Gefallen oder um uns zu gefallen?

Diese Fragen stelle ich mir ab und zu auch, wenn ich mal wieder merke, der Bauch oder irgendwas anderes spielt verrückt, und sobald ich die Fragen dann für mich beantwortert habe, klärt sich auch langsam aber sicher die Situation auf und wird weniger stressig..

Home sweet Home?!

„Home is where the heart is“? „My home is my castle“?  – wohl eher nicht..

Ich bin wieder zu Hause. Obwohl, zuhause vielleicht etwas zuviel gesagt ist, denn mittlerweile habe ich ja auch 2 Zuhause. Ich bin an dem Ort, wo ich aufgewachsen bin, wo mir alles so bekannt ist. Da wo mich viele kennen. Wo meine Familie ist, und wo ich ICH sein kann.. Da wo in jeder Ecke eine Erinnerung schlummert. Da wo ich eine Zeit lang nicht sein konnte weil mir alles zuviel wurde. Erst Recht nicht alleine.. Jetzt genieße ich es alleine zu sein. Einfach nur hier zu sitzen, hier zu sein.

Da kommt die Frage auf, was bzw. wo ist Zuhause für mich? Ich fühle mich eigentlich überall total schnell wohl, und wenn ich darf, fühle ich mich auch gleich „wie zuhause“

Die Fahrt war lang und ich konnte mich endlich mal wieder etwas mehr auf einer langen Busfahrt entspannen als sonst. Ich hatte im Allgemeinen weniger Panik, weniger Angst. Ich fühlte mich wieder mehr wie ICH, wie ich vor 1 ½ Jahren..
Selbstbewusster, offener, lockerer, angstbefreiter, außergewöhnlich gut..

Wenn man nicht mehr so viel über seine Ängste nachdenkt, und dass sie wohlmöglich auftreten könnten, dann geht es einem gleich schon viel besser und man fühlt sich freier.
Es fühlt sich gut an mal den Kopf ausschalten zu können, es bedarf zwar einiger Übung aber dann klappt es tatsächlich, weniger Denken und mehr Fühlen. Den negativen Gedanken keine Chance geben.
Diesmal klappt es komischerweise auch hier, an dem Ort, den ich lange Zeit als Zuhause bezeichnet hab. Wer hätte das gedacht…

 

Ärger Luft machen!

Ich weiß schon, warum ich die Post bzw. die Zusteller nicht leiden kann! Doofes DHL, erst kündigen sie lauthals eine Lieferung an, und dann kommt keiner in der angekündigten Zeit!
Und dafür bleibt man extra zu Hause und wartet. Seit heut morgen um 9.. Obwohl man eigentlich genug andere Dinge draußen zu tun hat. Und dann wartet man drinne, bei tollem Wetter, die Sonne scheint. Jetzt, wo ich sowieso mit keinem DHL-Paket mehr rechne, weil es schon nach 13 Uhr ist, ist das Wetter natürlich wieder schlecht, wolkig, windig und sieht nach Regen aus. Toll.. -.-

Eigentlich lohnt sich der Ärger grad gar nicht darüber, aber ich bin trotzdem genervt.. Und das zeige ich auch ausnahmsweise mal. Vor ein paar Monaten hätte ich den Groll einfach unterdrückt, aber das tue ich jetzt nicht mehr. Dann bin ich halt für eine Weile sauer. Geht wieder vorbei.  Natürlich kann ich diese anderen Dinge auch noch bei schlechtem Wetter erledigen, aber es macht dann halt nicht mehr so viel Spaß. Außerdem habe ich die Sonne schon so lange nicht mehr zu Gesicht bekommen..

Zu zweit ist man weniger allein..?!

Sooo viele Singles gibt es in Deutschland. Ich glaube ca. 40% der Deutschen sind Single. Ehen werden immer häufiger geschieden, und immer wieder sucht man sich „Neue Bekanntschaften“. Warum auch nicht, wenn wir mittlerweile so viele Möglichkeiten haben. Da könnte man doch meinen, es sei leicht, einen perfekten Partner zu finden. (Schade nur, dass wir Menschen eher nicht zum „perfekt sein“ gemacht sind..)

Heutzutage ist es scheinbar super einfach ein Date zu finden. Sich kennenzulernen. Ganz schnell, unproblematisch. Online. Wir können ja nicht nur Leute in unserem direkten Umkreis kennen lernen, sondern Menschen auf der ganzen Welt.. Aber findet man damit gleichzeitig auch einen Partner? DEN Partner (fürs Leben/zum glücklich sein)? – Die Online Variante bietet natürlich zum einen auch erstmal Schutz, eine Ablehnung ist nicht ganz so hart, bzw. besser zu verkraften, wenn man dem Gegenüber nicht in die Augen schaut, sondern erstmal nur ein paar erste Worte wechselt. Klar haben wir auch Angst vor Ablehnung, beim ersten Kennenlernen, was oft der Grund ist, dem anderen gar nicht mitzuteilen wie man ihn/sie findet oder was man gerne möchte. Aber wir sind doch alle „auch nur Menschen“.

Eine Online-Singlebörse sagt, alle 11 Minuten verliebt sich ein Single über Parship. – Wers glaubt..
Kann man dabei denn überhaupt von Liebe sprechen oder ist es erstmal nur die Erleichterung nicht mehr allein sein zu müssen. Mit jemandem kuscheln zu können und Zuneigung zu erfahren.. Jemanden, den man aber gar nicht richtig kennt. Für den man sich eventuell verbiegt, oder zumindest zu einem kleinen Teil verändert.
Das Single-Leben hat genauso seine Vor- und Nachteile wie das Partnerschaftleben, denke ich. Man ist sich dem nur jeweils meist nicht bewusst. Wenn man Single ist sehnt man sich nach den Vorzügen, die man sich vom Leben in einer Beziehung verspricht. Zusammen lachen, Zeit verbringen und einschlafen, gemeinsame Unternehmungen, Gespräche, Zweisamkeit, Geborgenheit.. Wenn man in einer Beziehung ist sehnt man sich vielleicht nach mehr Freiheit, Unabhängigkeit, ungebunden und mal allein sein.

Wenn man Single ist, hat man vielleicht auch Angst, sich in einer Beziehung zu öffnen, Angst verletzt zu werden, vorallem wenn man schonmal schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wer in einer Beziehung (unglücklich) ist, hat vielleicht Angst davor alleine zu sein; und trennt sich deshalb nicht. Weil man nicht gut mit sich selbst alleine sein kann..
Da opfert man sich lieber für seinen Partner auf, man lässt Dinge mit sich machen.. Lässt sich wehtun. Wir fallen vielleicht auch immer wieder auf die „Gleichen“ rein. Sind so anspruchsvoll.. Und wundern uns dann woran es liegt und dass wir nicht glücklich werden.. Man kann doch nicht darauf hoffen, dass jemand anders in unser Leben kommt, der uns auf einmal all unsere Wünsche erfüllt, unsere Träume verwirklicht, unsere Bedürfnisse erfüllt!

Muss man denn erst in einer Beziehung sein, um glücklich zu sein? Muss man erst durch jemanden anders glücklich werden (können)?  Warum ist man es nicht mit sich allein…? Sich selbst kennt man immerhin am besten..

Meiner Meinung nach kann man sich leider auch in einer Beziehung oft alleine fühlen, wenn man nur noch nebeneinander herlebt, es eben nicht mehr so toll klappt wie am Anfang. Wenn man sich nicht mehr liebt, oder im Alltag versunken ist..

Als erstes sollte man die Liebe zu sich selbst finden.

Dann klärt sich alles von allein..

Mehr aufs Bauchgefühl hören..

Manchmal sollte man wirklich gar nicht erst das Gehirn zu Wort kommen lassen, sondern zuerst auf die Gefühle hören, und diese Gefühle wahrnehmen und ernst nehmen.. Wenn sich das Gehirn doch einschaltet, einfach nicht drauf hören.

Lange Zeit war das bei mir eher weniger der Fall. Auf Gefühle hören?! Wie geht das? Da waren immer die verschiedenen analysierenden Anteile im Kopf.. Sie wollten einfach keine Ruhe geben. Sie wollten doch nur „Verstehen“ und „zuordnen“. Oder?

Die inneren Stimmen im Kopf einfach mal nicht mehr zu Wort kommen lassen; die „Kindheitsstimme“ oder die „sorgsame Erwachsenenstimme“ dürfen mal schweigen.. Es geht nicht darum, etwas zu machen weil die Gesellschaft, meine Freunde oder meine Familie es so wollen, es geht NUR um MICH!

Leider ist das gar nicht so einfach. Aber ich werde und kann es ja üben. Und ich geb nicht so schnell auf.. Von heute auf morgen klappen wird es sowieso nicht.