Die Farbe der Liebe ist rot. Die Farbe von Schmerz ist… ?

Vielleicht fehlt es mir an Alter und an Erfahrungen, um meinen Worten manchmal die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen. Es kann auch sein, dass ich mir das nur einrede oder einbilde. Das wäre nichts Neues. Im Kleinreden war ich immer schon gut.

Doch ich möchte nicht mehr länger klein sein und mich klein un schutzlos fühlen. Nein. Ich möchte mich fühlen. Ich möchte all das Fühlen was zu mir gehört, all das, was einmal ein Teil von mir war und ist. Ich sehe es nur nicht mehr so klar, weil die Welt es in den letzten 20 Jahren von mir getrennt hat, weil ich es abgespalten habe.
Sich das bewusst zu machen und einzugestehen ist wirklich kein schönes Gefühl.
Denn das bedeutet Schmerz. Es ist so ein Gefühl des sich innerlich Auflösens, weil es einen zerfrisst. Das kann Neid sein, Wut, Ärger, Enttäuschung, Trauer.. Man will es nicht zulassen, man will sich ablenken.
Hauptsache an etwas anderes denken. Aber das wird nicht helfen. Denn der Schmerz bleibt, er verschwindet nicht, nur weil man ihn nicht beachtet. Aber er möchte so sehr beachtet werden.. Egal wie er aussieht, vielleicht ist er ein schwarzes, großes Tuch, oder eine Kette, die einengt, uns gefangen hält, oder eine Nadel, die piekst, zusticht. Sei es ein körperlicher oder ein seelischer Schmerz.. Jeder Schmerz hat seine Funktion, seine Aufgabe. Und er verlangt nach Aufmerksamkeit. „Guck mal, hier bin ich, ich möchte gerne beachtet werden..“ – ein quängelndes kleines Kind.

Und was macht man im Idealfall, wenn man möchte, das ein quängelndes Kind Ruhe gibt? Nein, man ignoriert es nicht, sondern man nimmt es wahr, man nimmt es an und nimmt es sogar in den Arm. Gibt ihm Zuneigung und fragt vielleicht nach, was los ist.
Sobald man das getan hat, kann man anfangen daran zu arbeiten, sich zu fragen was besser gemacht werden könnte. Es schadet nicht, sich diesem (meist miesen) Gefühl einmal auszusetzen, in es hinein zu spüren um herauszufinden, was es einem eigentlich gerade genau sagen will.

Natürlich kostet das etwas Überwindung, aber das juckt den Schmerz herzlich wenig, denn er will gefühlt werden. Und wenn er einmal da ist, dann ist es so gewollt, dass es ihn gibt. Dann erfüllt er seine Aufgabe, indem er uns dazu zwingt mal genauer hinzusehen. Und wenn wir das getan haben, dann kann es danach vielleicht weiter gehen, in eine ganz andere Richtung. Wie heißt das Sprichwort so schön: „Was uns nicht umbringt, härtet uns ab.“ Ja, und danach sind wir einfach reifer und um eine Erfahrung reicher. Oder sogar um mehrere. Und vielleicht gelingt es uns ja, nachdem wir den Schmerz akzeptiert haben, und mal in uns hinein gehorcht haben, auch andere versteckte Emotionen zu finden. Um zu sehen, was uns ausmacht. Das wir menschlich sind und solche Gefühle annehmen, uns erlauben diese auch zu erleben. Um daraus positiv hervor zu gehen. Damit wir danach endlich die Schönheit der Dinge wieder erleben können, weniger ängstlich oder neidisch durch die Welt zu laufen. Irgendwie uns Selbst finden. Etwas lebens- und liebenswertes.

Denn die Farbe der Liebe ist rot, doch was ist die Farbe des Schmerzes?

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Crowd-Funding!

Ich denke jeder hat davon schon was gehört, und ich finde es ist wirklich ne tolle Sache.. Da ich selbst nächstes Jahr gerne für ein Semester nach England möchte, hat mich dieser Aufruf besonders berührt. Denn es gibt Menschen, die es nicht so einfach haben wie ich. Weil sie z.B. ihr ganzes Leben lang aufgrund eines unglücklichen Zufalls im Rollstuhl sitzen. So wie Lotti. Und trotz allem ihre Träume nicht aufgeben.. 🙂

Denn diese Menschen haben genauso Wünsche und Ziele, und es wäre doch wirklich zu schön, wenn sie diese mit ein wenig Mithilfe erreichen könnte.

Vielleicht schaut ja der eine oder andere mal vorbei:

https://www.gofundme.com/lottisstayintheuk

Ich finde ihre Geschichte wirklich berührend.

Lieber alleine.

Sitze hier, sehe zu
wie die Zeit verrinnt;
Sekunden. Stunden,

frei und ungebunden.

Bin einfach mal wieder daneben.
Damit komm ich schon klar,
bin es schon gewohnt,
kann damit leben.

Ich

Bin lieber alleine,
brauche grad nur mich.
Diesen ganzen Saus und Braus,

den brauch ich nicht.

Hab Angst mich zu verfehlen,
Gedanken sind da, ungeschönt.
Vieles kommt hoch,

will mich quälen.
Lass es einfach zu.

Und wir sind auf der Suche..

.. Auf der Suche nach dem Wahren Selbst? Nach einem Sinn? Nach Liebe?
Wie selten gibt man schon wirklich zu, wie man selbst tief im inneren denkt und fühlt. Das sind solche intimen Gedanken und Bedürfnisse, das man sie ungern nach draußen lässt. Sie könnten doch verletzt werden, die tiefen Gefühle. Da hält man sie lieber in Schach. Gut versteckt hinter der Fassade, die nach außen hin weitesgehend akzeptiert ist. Immer beherrscht, nett und freundlich. Nur im sicheren Zuhause oder wenn wir ganz allein sind lassen wir diese Gefühle (wenn überhaupt) mal zu.

Perfektionismus ist nur eine Ausprägungsart davon. Wie oft setzen wir unsere eigenen Ansprüche zu hoch? Wie schmerzhaft die Einsicht, dass wir es nicht geschafft haben, oder niemals schaffen werden. Wieso eifern wir überhaupt solch unrealistischen Zielen nach?

Wir wollen besonders sein, und ständig was machen. Ein reges Treiben erfüllt die Städte. Hier zum Sport, da zum Meeting. Niemand hat mehr Zeit. Entspannung und nichts tun fällt schwer, wir könnten „unproduktiv“ scheinen. (Gut nur, dass Spa’s sich mittlerweile auch in der materialistischen Welt durchgesetzt haben. Wenn man also unmengen an Geld dafür ausgibt, sich einfach mal hinzulegen und nix zu tun, ist es legitim.)

In einer Leistungsgesellschaft geht es eben auch viel um Leistung, Arbeiten,.. stark sein und vermeintlich angepasst. Nur das zeigen, was andere sehen wollen. Um Anerkennung zu bekommen. Um sich darauf hin dann auch selbst annehmen zu können.
Was tut man nicht alles, um sein Selbstbild aufrecht zu erhalten. Und was könnte die Kritik in einem auslösen? Würden wir versuchen diese kritisierten, vermeintlich „unpässlichen“ Eigenschaften loszuwerden? Naja, loswerden ist vielleicht zu hart. Einfach verstecken. Wie das mit kleinen Pickelchen im Gesicht auch gemacht wird. Einfach abgedeckt. Dann kann auch niemand mehr darauf hinweisen.

Und trotzdem gibt man leider noch zuviel darauf, was andere sagen. Dass das nicht immer der Wahrheit entsprechen muss, geht an uns vorbei. Wer über uns urteilt tut das doch oft aufgrund von Unkenntnis. Wer kennt uns schon, wenn wir es nichtmal selbst tun?

Wer kann unser Selbst bestätigen, wenn nicht wir selbst? Uns immer Bestätigung von außen zu holen ist auf Dauer sehr anstrengend und führt unweigerlich zum Ausbrennen. Burn-out. Fast schon das neue Unwort des Jahres. Oder so ähnlich..

Und dennoch bleibt man hungrig. Ja hungrig im wahrsten Sinne des Wortes, denn oft werden vermeintliche Lücken im Leben mit Essen gefüllt. (Ich selbst kann mich davon nicht frei sprechen..) Aber dennoch. Der Hunger bleibt. Die Suche nach etwas, das unbefriedigt bleibt.

Es schadet doch nicht, hin und wieder die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen. Es ist keine Schande, wenn man erkennt, dass man vielleicht einfach durch dieses fleißige Agieren und Streben, Wetteifern und sich grandios fühlen über irgendetwas hinweg kommen möchte. Einsicht ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung. Und auch wenn sich Schmerz nicht schön anfühlt, ist er manchmal erst nötig damit es danach besser wird.

Ich möchte nicht ein Leben lang einer Illusion hinterher laufen, eine Maske tragen und etwas in der Welt suchen, was mir diese Welt aber niemals geben wird, weil ich es nur in mir Selbst finden kann.

 

 

 

 

Sonntags ist Back-Tag!

Meist backe ich am Sonntag, weil da am meisten Zeit ist und sowieso nix auf hat. Meist habe ich Sonntags auch am meisten Appetit auf Süßes und bei schlechtem Wetter (Graupel und 5 °) will man auch nicht so gern irgendwo auswärst essen, geschweige denn draußen laufen oder Fahrrad fahren.

Also habe ich spontan ein paar Zutaten nach Augenmaß zusammen geworfen und siehe da, es war echt ne gute Kombi und ist mega lecker geworden. Wenn ich jetzt mein Augenmaß in Zahlen umformuliere kommt folgendes dabei raus:

  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g Blütenzarte Haferflocken
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150 ml Reis-Drink
  • 2 EL Kokosöl
  • 2 EL Agavendicksaft
  • 2 EL Erdnussmus
  • 1 EL KakaoErst wollte ich eigentlich Kekse backen. Dann ist mir aufgefallen, dass wir kein Backpapier mehr haben. Also habe ich noch ein bisschen mehr Wasser zugegeben, ich schätze es waren so um die 50-70 ml, bis eine Muffin-Teig-Konsistenz entstand.

Dann in kleine Muffinförmchen füllen, bei mir reichte es für 8 Stück.
Bei 180°C 10-12 Minuten backen.

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Frühlingssalat mit weißem Spargel.

Super tolles Frühlingshaftes Rezept!
Die besten Zutaten die es meiner Meinung nach im Frühsommer gibt: Erdbeeren und Spargel! ❤ (wobei es wahrscheinlich die ersten reifen, Deutschen Erdbeeren erst in ein paar Wochen geben wird)
Auch für das Auge ein wahrer Genuss, findet ihr nicht? 😉
Deswegen musste ich es einfach teilen!

Wir essen Pflanzen

Nachdem es mir letztes Mal der grüne Spargel angetan hat, so ist es dieses Mal der weiße Spargel ;).

Ich denke Rezepte wie Spargel mit Sauce Hollandais, auch in der veganen Version, kennt wohl jeder. Von daher gibt es heute, auch passend zum Frühling, einen schön fruchtig, leichten Frühlingssalat ;).
Alles was ihr für eine Portion benötigt, sind folgende Zutaten:

  • 100g weißen Spargel
  • 1/2 Avocado
  • ca. 6 mittelgroße Erdbeeren
  • ca. 100g Ruccola
  • eine handvoll Cashewkerne

Für das Dressing:

  • 2 EL Agavendicksaft
  • 1 EL Balsamico Creme
  • ca. 20ml Wasser

Und so geht´s:

Zuerst einen Topf mit ca. einem Liter Wasser und einem Teelöffel Zucker zum Kochen bringen, den Spargel waschen, schälen, in der Mitte teilen und für ca. 8-10 Minuten kochen.

Währenddessen den Ruccola waschen, die Avocado in Stücke schneiden, genauso wie die Erdbeeren und auf einem Teller verteilen.

Als nächstes den Spargel dazu legen, das Dressing anrühren und…

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Ich weiß, du schwarz..

Weißt du,

dass ich mich gut finde, so wie ich bin.

Auch wenn du viele Ansichten nicht teilen kannst,

gehören sie doch zu mir und bilden meine einzigartige Gestalt.

Ich weiß,

dass ich ein wenig anders bin,

doch genau das macht mich doch aus.

Sonst wäre ich doch nur eine von vielen, ein Fisch im Strom.

Weißt du,

dass ich grad glücklich bin.

Weil ich weiß, dass alles richtig ist, wie es ist.

Auch wenn du das noch nicht weißt und nicht akzeptieren willst.

Ich weiß,

dass ich viele Stärken habe.

Stärken die du noch nicht erworben hast.

Und vielleicht niemals erwerben wirst, weil du es nicht willst.

Du weißt,

dass vermeintlich alles besser

Siehst vieles anders und hast immer Recht.

Hast immer alles klar für dich und deine Sicht der Welt.

Ich weiß,

du schwarz.

Ergänzt sich das?

Zieht es sich an oder stößt es sich ab?

 

 

vergangene Momente

Vergangenheit. Verschwommen.
Verdrängt und zerronnen.
Gedanken verloren..

Scherben, sind auch nur gebrochenes Glas,

Teile, die mal ein ganzes war’n.
Schmerzen, sind auch nur Gefühle in mir;

kaum eine Träne gebraucht.
Das Herz vollkommen beraubt.

Draußen scheint die Sonne,
doch in mir düster bewölkt.
Aufgestaute Wut.
Kein Halt.

Anders hab ich’s nicht gelernt:

Spiel mit, Probleme zählen nicht.
Oder werden nicht ernst genommen.
Erhalte das Bild aufrecht.
,,Angst brauchst du keine haben“ –

Mach lieber die Augen zu! Schweig!
Keine Gespräche, lieber planlos vor’m Fernsehen.

Wohin mit mir?
Doch die Narben bleiben,

Risse. Fragen.
Die Hoffnung, das es wird,

wie’s früher war.
Hin und her gerissen.

Vermissen.

Das alles hat mich verändert.
Sonderbar.

Doch die Zukunft liegt vor mir,
es lohnt kein Blick zurück.
Weil ich anstatt was Schönem,
auch Schlechtes nur erblick!

Doch halt nicht fest an altem,
was niemals kehrt zurück.
Geh lieber neue Wege,
wag den nächsten Schritt!

Noch besser als die Zukunft,
ist doch das Leben jetzt!
Präsens ist das Stichwort,
das ich zu selten schätz!

 

Zeitmanagement

Wenn man mal wieder allerhand Termine hat, der Tag bekanntlich aber nur 24 Stunden, hilft eine Prioritätenliste dabei, sich einmal bewusst zu machen, wirklich vor Augen zu führen, was HEUTE unbedingt erledigt werden muss, und was vielleicht bis morgen oder übermorgen warten kann. Und dann gibt man den Dingen eine Zahl, in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit (z.B. von 1-10). Bei mir wäre das heute:

  1. Zur Vorlesung gehen
  2. Wäsche machen und aufhängen
  3. Bewerbung und Lebenslauf schreiben
  4. Mama anrufen
  5. Paket von der Packstation abholen
  6. Staubsaugen
  7. Klimaworkshop vorbereiten

Lebensnotwendige Dinge wie Essen und auch Trinken sind hier jetzt mal außen vor zu lassen, bei mir steht Essen eh immer an oberster Priorität, da ich sonst nicht denken kann!

Und aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Es kann auch nicht immer alles geplant werden oder 100% nach Plan laufen. Manchmal lohnt es sich, Dinge einfach auf sich zu kommen zu lassen. Das heißt nicht, dass man geduldig warten soll bis etwas passiert und sich die Umstände ändern, sondern einfach, dass es meist doch anders kommt, als man denkt. Und Schwups die Wups ist der schöne Plan hinüber, weil z.B. das Fahrrad einen platten hat. Und dann kann mans auch nicht ändern. Sich Ärgern bringt nichts, lieber drüber lächeln. 😉

Man Dinge muss man auch mal aufs geliebte, heilige Wochenende verlegen. Natürlich ist es auch wichtig sich zu entspannen, aber wenn man jeden Tag in der Woche ein bisschen macht, fällt weniger auf die 5 Tage unter der Woche an und man ist am Wochenende auch nicht gleich sooo erschöpft.