Making Crumpet for the first time

Da ich ja nun schon eine zeitlang in England bin (und sich mein Aufenthalt auch dem Ende zuneigt), bin ich der ein oder anderen englischen „speciality“ schon begegnet. Gestern habe ich dann zum ersten Mal selbst hinterm Herd gestanden und „Crumpets“ gebacken. Wir haben das ganze in unserer „Women’s Group“ bei meiner Praktikumsstelle gemacht.

Wer sie nicht kennt, Crumpets sind eine Art Pancakes, die aber nicht besonders sweet sind, sondern ziemlich neutral und man kann sie sowohl herzhaft als auch süß essen.

Die Crumpets die wir gemacht haben waren nicht vegan, man kann sie aber problemlos vegan machen, indem man einfach die normale Milch durch Pflanzenmilch ersetzt.

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  • Das Rezept habe ich hier nochmal auf Deutsch niedergeschrieben:
  • 250 g helles Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zucker
  • 325 ml Milch
  • 50 ml Wasser

Butter oder Margarine zum einfetten der Ringe und ausbacken.

Dann mixt man all die trocknen Zutaten zusammen. Milch und Wasser werden langsam zugegeben und gut gerührt, entweder mit Handmixer oder Schneebesen.

Dann muss der Teig eine Stunde lang ruhen, unter einem Küchenhandtuch an einem warmen Ort. Nach einer Stunde sollten Blasen auf und im Teig sichtbar sein, was ein gutes Zeichen ist, dass er nun fertig zum ausbacken ist.
Man benutzt dazu extra „Crumpet Ringe“, die man wahrscheinlich auch im Internet finden kann. Diese fettet man dann auf der Innenseite mit Butter/Margarine ein.

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Butter oder Margarine wird in einer beschichteten Pfanne erhitzt und dann auf mittlere Stufe gebracht. Jetzt pro Ring ca. 2-3 EL Teig backen in der Pfanne backen.

Nach ca. 5 Minuten werden auch Blasen auf der Oberfläche sichtbar. Das ist ein gutes Zeichen, und der Teig braucht ca. 7-10 Minuten um fertig gebacken zu sein, und um die Ringe vorsichtig zu entfernen. Achtung, die sind wirklich HOT!!! Ich habe mir gestern schon die Finger verbrannt. 😀

Dann dreht man die Crumpets noch einmal auf die andere Seite und bräunt die Oberfläche ca. 1 Minute lang.
Dann direkt aus der Pfanne servieren, mit allem was das Herz begehrt, Frischkäse und Schnittlauch, Marmelade, Butter, Honig oder Marmite.

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Das Ergebnis war unglaublich lecker und sehr schnell waren alle aufgefuttert 😀

Lasst es euch schmecken, wenn ihr es ausprobiert!

 

Veränderungen sind gut! – Unterwegs in England, Ausflüge, Trips..

Wieso ich nicht mehr soviel schreibe weiß ich selber nicht genau, es war eine Zeit lang wirklich eine richtige Passion, doch zurzeit genieße ich mein Leben ieber aktiv in der offline Welt und probiere neue Dinge aus. So wie es sich gehört für eine 21jährige, würden viele jetzt wahrscheinlich sagen. 😀 Dennoch würde ich mich selbst nicht als soo typisch für meine ‚Altersgruppe‘ bezeichnen, aber auch dieses ist ja Ansichtssache.

Jeder Mensch ist eben anders, egal ob nun eines Alters oder Geschlechts oder nicht..

Weil ich ein bisschen schreibfaul geworden bin und mich die gute Qualität meiner Kamera begeistert, bin ich derzeit mehr dabei Videos aufzunehmen als Blogs zu schreiben. Für mich persönlich war das schon fast vorhersehbar, da ich immer auf der Suche nach Veränderung bin und meist eine Sache von der ich einst „besessen“ war nicht jahrelang durchziehen kann. So war es bisher mit allen Dingen.. Irgendwann verlieren sie dann einfach ihren Reiz für mich und sind eher langweilig.

Also werde ich nun folgendes Video und ein paar Fotos aus Cambridge mit euch teilen, und euch dennoch ein paar geschriebene Worte da lassen.

Schleckerei..

Geht es euch auch manchmal so, dass ihr euch schlecht fühlt, nachdem ihr etwas Schokoladiges gegessen habt? Schlechtes Gewissen oder einfach nur low energy?
Mir geht es heute so.. Nachdem ich ein mega zuckerreiches, riesiges Stück Schokoladenkuchen verdrückt habe und mich nun ziemlich müde fühle 😀 Und das alles nur, weil ich nicht „Nein“ sagen wollte und auch irgendwie nicht widerstehen konnte.. Naja, wie auch immer. Es sah leckerer aus als es war.. War etwas trocken der Teig 😀 Es hat sich also nicht gelohnt!

Fazit: Falls es euch auch manchmal so geht, dann wisst ihr nun, dass ich euer Leid teile, bzw. ich kann auch davon ausgehen, dass ich damit ebenfalls nicht alleine bin..

Einen frühlingshaften Wochenstart wünsche ich euch!

Hier in England sind es gestern knackige 20Grad gewesen und ich habe mir den ersten leichten Sonnenbrand geholt.

Eure Jacky

Update – England 2.0

Habe mich dazu entschlossen, ab jetzt mehr und mehr Videos hochzuladen um so meine Freunde und Bekannte, und auch Familie in Deutschland auf dem laufenden zu halten.
Vielleicht ist es ja auch für einen von euch interessant 🙂

mein Trip nach Glastonbury
Auch wenn ich angefangen habe mit einem Blog, weil mir das schreiben gut tut und Spaß macht, so ist es doch manchmal etwas unpersönlich. Weil ich eben doch nur einen Teil von mir Preis gebe. Ich schreibe auf, was so in meinem Kopf vorgeht.
Dennoch war es immer ein Wunsch von mir, auch mal Videos zu machen.. Ja, mein großer Traum aus der Kindheit war sogar, Schauspielerin zu werden und vor der Kamera zu stehen. Vor der Kamera stand ich nun schon oft genug, ob als Fotomodel oder einfach nur ganz privat. Aber es macht mir immer noch Spaß. 😉

Hier noch ein paar Fotos von Glastonbury:

I* was thinking about..

For a very long time I’ve been thinking about what I wanna do for a living.. Something that excites me, something that gives me the chance to share something with other people. Working with human beings, like me and you, working with compassion and patience.
Not so much stress, relaxation for me and the people I am working with.
I was thinking of doing personal coaching, counselling sessions, giving nutritional advice..

As I studied sports and fitness two years ago, now studying social work, there are so many subjects I am interested in. But my concerns always have been around the fact.. DO I really find enough clients that are interested in the work I am doing? Would they pay me for it?

As I am in England, I look at my life from a different angle, I can look at Germany from a different angle, which is really fascinating! I start to believe in myself even more, as they were so many obstacles I was confronted with, but I have overcome them.

Hope my positive, motivationed attitude stays while I’m here, cause there are great things to come, I am sure!!

Wish you all the best 🙂
Jacky

Februar 2017

Der Februar war bisher voll von Veränderungen und schönen Ereignnissen und ich habe eine Menge Bilder gemacht. Ich habe eine Zusage zum Stipendium bekommen, für das ich mich letztes Jahr im September beworben habe. Es war eine Menge Aufwand, ja das kann ich schon so sagen.. Aber es hat sich gelohnt.
Auch die Urlaube haben sich gelohnt, bei denen ich ganz viele Bekannte nochmal besucht habe, bevor es jetzt am 02.03 für mich nach England geht!
Bilder habe ich zum Beispiel gemacht vom Schnee, der am 01.02 fiel. Oder von meinem spontanen Ski-Wochenende auf dem Großen Arber am 04.02.
Dann war ich im Schwarzwald bis zum 10.02 und war dort Wandern und habe die Ruhe einer Kleinstadt genossen. Ich war in Karlsruhe und dann wieder zurück in Berlin.
Am 13.02. dann habe ich angefangen meine Sachen zu packen und bin am 16.02. aus meiner Wohnung ausgezogen.. Habe mich wieder auf den Weg nach „Hause“ gemacht, wo ich jetzt endlich ein bisschen Zeit zum verschnaufen habe. Und zum reflektieren.. Es ist echt viel gutes passiert, obwohl ich immer gebangt habe und mir Sorgen gemacht habe, ob und wie wohl alles geschehen wird.

Dabei fällt mir immer wieder ein, wie gut es tut, sich vor Augen zu führen, welche guten Dinge passiert sind, welche positiven Eigenschaften ich habe oder welche bereichernden Erlebnisse ich in der Vergangenheit hatte, um der Zukunft einfach auch gelassener gegenüber zu treten. Die Zukunft kann ich zwar nicht verändern, genauso wenig wie die Vergangenheit, aber ich kann mich auf sie freuen, anstatt Angst davor zu haben.

Nach England zu ziehen wird ein großer Schritt für mich, dennoch kann alles gut laufen. Ich darf davon ausgehen, dass es mir gefällt und ich viele Leute kennen lerne. Ich darf davon ausgehen, dass ich es mir dort so gemütlich wie möglich einrichten werde und viel sehen kann. Viel lernen und viel Erleben. Und verändert und gestärkt wieder komme 🙂

Ich habe jeden Tag die Möglichkeite, DInge zu tun, die ich mag, zum Beispiel Sport machen oder spazieren gehen. Etwas leckeres kochen oder Musik hören, feiern gehen und tanzen, singen oder Filme gucken 🙂 Dafür bin ich so frei.. und das ist das gute am „Alleinsein“, was ich manchmal so verteufel.. 😉 Es ist eine große Kunst, mit sich allein sein zu können und zufrieden zu sein. Und es ist nicht notwendig immer zufrieden zu sein, nein, bei weitem nicht! Es gibt Hoch’s und Tief’s. Das macht das Leben aus.. Alles hat seinen Sinn, und nichts davon bringt mich um. Das Leben ist so lebenswert.. Es lohnt sich das alles mitzumachen, die schönen und die nicht so schönen Momente.