Februar 2017

Der Februar war bisher voll von Veränderungen und schönen Ereignnissen und ich habe eine Menge Bilder gemacht. Ich habe eine Zusage zum Stipendium bekommen, für das ich mich letztes Jahr im September beworben habe. Es war eine Menge Aufwand, ja das kann ich schon so sagen.. Aber es hat sich gelohnt.
Auch die Urlaube haben sich gelohnt, bei denen ich ganz viele Bekannte nochmal besucht habe, bevor es jetzt am 02.03 für mich nach England geht!
Bilder habe ich zum Beispiel gemacht vom Schnee, der am 01.02 fiel. Oder von meinem spontanen Ski-Wochenende auf dem Großen Arber am 04.02.
Dann war ich im Schwarzwald bis zum 10.02 und war dort Wandern und habe die Ruhe einer Kleinstadt genossen. Ich war in Karlsruhe und dann wieder zurück in Berlin.
Am 13.02. dann habe ich angefangen meine Sachen zu packen und bin am 16.02. aus meiner Wohnung ausgezogen.. Habe mich wieder auf den Weg nach „Hause“ gemacht, wo ich jetzt endlich ein bisschen Zeit zum verschnaufen habe. Und zum reflektieren.. Es ist echt viel gutes passiert, obwohl ich immer gebangt habe und mir Sorgen gemacht habe, ob und wie wohl alles geschehen wird.

Dabei fällt mir immer wieder ein, wie gut es tut, sich vor Augen zu führen, welche guten Dinge passiert sind, welche positiven Eigenschaften ich habe oder welche bereichernden Erlebnisse ich in der Vergangenheit hatte, um der Zukunft einfach auch gelassener gegenüber zu treten. Die Zukunft kann ich zwar nicht verändern, genauso wenig wie die Vergangenheit, aber ich kann mich auf sie freuen, anstatt Angst davor zu haben.

Nach England zu ziehen wird ein großer Schritt für mich, dennoch kann alles gut laufen. Ich darf davon ausgehen, dass es mir gefällt und ich viele Leute kennen lerne. Ich darf davon ausgehen, dass ich es mir dort so gemütlich wie möglich einrichten werde und viel sehen kann. Viel lernen und viel Erleben. Und verändert und gestärkt wieder komme 🙂

Ich habe jeden Tag die Möglichkeite, DInge zu tun, die ich mag, zum Beispiel Sport machen oder spazieren gehen. Etwas leckeres kochen oder Musik hören, feiern gehen und tanzen, singen oder Filme gucken 🙂 Dafür bin ich so frei.. und das ist das gute am „Alleinsein“, was ich manchmal so verteufel.. 😉 Es ist eine große Kunst, mit sich allein sein zu können und zufrieden zu sein. Und es ist nicht notwendig immer zufrieden zu sein, nein, bei weitem nicht! Es gibt Hoch’s und Tief’s. Das macht das Leben aus.. Alles hat seinen Sinn, und nichts davon bringt mich um. Das Leben ist so lebenswert.. Es lohnt sich das alles mitzumachen, die schönen und die nicht so schönen Momente.

Schneebedeckt.. Uncovered!

Neben all dem Trubel der momentan in meinem Kopf und in meiner Wohnung herrscht, ist auch das Wetter draußen sehr überwältigend.
Während es Montag Nachmittag mit leichtem Schneeregen anfing, es dann mehr schneite,
und gestern morgen dann plötzlich so aussah:

Und ja, ich liebe Schnee! Der weckt Kindheitserinnerungen bei mir..

Ich habe nun gestern meine letzte Prüfung abgegeben und vorgestern die letzte mündliche bestanden! Nun heißt es als nächstes: Den Auszug aus der Wohnung vorbereiten und meinen Aufenthalt in England planen. Immer noch habe ich keine Wohnung dort.. Und wie werde ich mich fortbewegen? Kaufe ich mir dort ein neues Fahrrad? Nutze ich die Bahn, oder laufe einfach viel zu Fuß?! Meinen kleinen blauen Flitzer werde ich in Deutschland lassen…

Mich qäulen die Gedanken, dass das alles doch viel teurer wird als erwartet, da es ja auch eine andere Währung ist und ich kein englisches Konto habe. Soll ich also noch eines eröffnen oder lieber die Gebühren bei jeder Überweisung zahlen? Wer wird mich unterstützen, wenn ich nicht weiter weiß. Das Studienförderungsprogramm zahlt zwar eine kleine Unterstützung, aber damit komme ich vorne und hinten nicht hin..

Eins weiß ich jetzt schon, ich werde die Sonnenuntergänge von meinem Balkon im 6. Stock vermissen..
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Angst vor der Zukunft..

Oder ist es die Angst aus der Vergangenheit?

Die ich auf die Zukunft projiziere, weil ich mich in der Vergangenheit schon einmal so gefühlt habe, wie ich erwarte, wie es sich in der Zukunft wieder anfühlen könnte?

Heißt es denn, nur weil es einmal schlimm oder schmerzlich gewesen ist, dass es das wieder sein muss?! Was kann Ich jetzt gerade daran ändern, dass es das nicht mehr wird?

Hmmm.. Zuviele „unsichere“ , „eventuell mögliche“ Dinge. Ich weiß doch noch gar nicht wie es kommen wird, wie ich mich fühlen werde, oder?

Ich male es mir nur aus, und die Art, wie ich es mir ausmale ist negativ.

Also drehen wir das ganze mal um und… Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn alles positiv klappen würde. Wenn ich meinen Vortrag innerhalb der Zeit fertig bekomme, wenn ich meine Ängste überwinde und alle Unterlagen zusammen bekomme, die ich brauche..

Einfach mal aufhören, das Schlimmste zu erwarten, kurz durchatmen.. und Positiv Denken, über Dinge, die noch nicht einmal passiert sind..

Wie aus Träumen Realität werden kann…. — Das Leben – bunt wie ein Regenbogen

Tolle die Idee, die hinter dem Film steckt und uns Chancen die wir haben veranschaulicht 🙂

Sehr empfehlenswerter Film: TOMORROW Was ist TOMORROW? Ein Film über die Lösungen die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich. Und einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu […]

Gerade gefunden auf: Wie aus Träumen Realität werden kann…. — Das Leben – bunt wie ein Regenbogen