Du hast doch einen anner Waffel!

Heute ist ein ganz schöner gemütlicher Sonntag. Man kann spazieren gehen, die Sonne genießen, auffem Balkon sitzen und einfach nur existieren! Keiner stresst und keiner hetzt, man hat mal wieder Zeit für schöne Dinge, vorallem Zeit um kreativ in der Küche zu sein.

Da es seit kurzen ein Waffeleisen besitze, gibt es heute zum ersten mal Waffeln:

Aber nicht irgendwelche, Schoko-Bananen-Waffeln sollen es werden, dafür braucht man nur einige simple Zutaten:

  • 150g Dinkelvollkornmehl (oder anderes Mehl, je nach Belieben)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker oder gemahlene Vanilleschote
  • 150ml Soja-/Hafermilch
  • 100ml Wasser
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1El Öl (in meinem Fall Kokosöl)
  • 1 reife Banane, zermatscht (n.B. noch etwas anderes zum Süßen)

Einfach zuerst die trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann die Milch und das Wasser dazu rühren. Nun die zermatsche Banane und zum Schluss das Öl hinzugeben.
Das Waffeleisen kann man auch ein bisschen einfetten, und jede Waffel ca. 3 Minuten auf Stufe 4-5 ausbacken! Ergibt ca. 4-5 Stück 🙂

Mir reicht zum Süßen die Banane aus, wer mag kann allerdings auch Datteln nehmen oder  Zucker, oder andere Süßungsmittel, je nachdem wie süß ihr es braucht. Ich fand sie waren einer „normalen“ Waffel seeeeehr ähnlich.
Auch meine Alles-Esser-Mitbewohnerin ist begeistert 😀 Warm sind sie ein Traum!

Die Waffeln schmecken herrlich mit heißen Kirschen, Vanilleeis oder Puderzucker. Oder einfach nur so 🙂

Du bist was du isst…

Da ist etwas Wahres dran!

Ernährung trägt zu unserem Wohlbefinden bei. Physisch und psychisch.

Ich für meinen Teil fühle mich auch emotional wohler, wenn ich keine tierischen Produkte esse.

Je nachdem was wir gegessen haben, fühlen wir uns auch..( z.B. träge bei zuviel Fett oder Zucker oder fit und munter nach ner leckeren leicht verdaulichen Mahlzeit, oder glücklich, nachdem wir unser Lieblingsessen gegessen haben)

Ich kenne das nicht mehr so wirklich, dass man totaaal träge nach dem Essen ist. Klar, wenn man ne ordentliche Menge gegessen hat, hat der Bauch erstmal viel zu tun und das ganze Blut kommt in den Magen und Darm um da bei der Verdauung zu helfen. Aber ich weiß noch dass das in meiner Jugend und Kindheit teilweise deutlich schlimmer war..

Gesunde Ernährung ist Heilung und Prävention von Krankheiten!

Das wurde jetzt ja mittlerweile schon von vielen Seiten bestätigt und erforscht. Finde es auch eine gute Sache, dass man quasi tagtäglich ein bisschen was „gegen“ nen Herzinfarkt tun kann, wenn man denn sonst auch noch relativ stressfrei lebt und sich genügend bewegt.

Ernährung und Essen ist, für mich meditativ. Vorallem wenn es lecker und gut zubereitet ist, totale Entspannung, es vertreibt die Langeweile, es fördert die Kreativität.
Auch das Kochen macht oder kann totalen Spaß machen! (wenn man Zeit dazu hat)

Essen ist viel mehr als nur den Bauch voll kriegen und den Körper funktionstüchtig halten.

Das habe ich jetzt mittlerweile auch für mich entdeckt und so wertschätze ich auch alles was ich gekocht habe viel mehr, so wie auch die Lebenmittel. 🙂

Der Ruf des Industriezuckers..

Eigentlich ist Ernährung ja voll mein Thema. Immerhin habe ich innerhalb meines ersten Studiums zur Fitnesstrainerin eine Ernährungsberater-Lizenz gemacht und mich auch privat sehr detailliert mit diesem Thema befasst. Und die richtige Ernährung ist ja auch im Moment ganz aktuell in aller Munde. Jeder meint da seine richtige Form der Ernährung gefunden zu haben, meist gepaart mit Sport. Und all die Gesundheitsbewussten Sportfreaks (wie ich selbst einer war.. oder bin?!:D) sind überzeugt davon mit ihrer jeweiligen Ernährung total super zu fahren.. Ob jetzt ‚low carb, high fat‘ oder eine anabole Diät die das Körperfett zum schmelzen bringen soll. Hauptsache wenig Kohlenhydrate!
Irgendwie geht es da immer um die bösen Kohlenhydrate, und vorallem den Bösen Zucker! Eine Ausnahme stellt dagegen die vegane high carb Ernährung dar, wo sich fast ausschließlich von Kohlenhydraten (aus Früchten und stärkehaltigem Gemüse) ernährt wird. Aber in Obst steckt doch auch sehr viel Zucker…Hm, was ist nun das Schlimme am Haushaltszucker?

Eigentlich ist (Haushalts-)Zucker (Saccharose) doch nur eine Verbindung aus Fructose (also Fruchtzucker – der ohne Insulinproduktion verstoffwechselt wird) und Glucose (die unser Körper als wichtigsten Energielieferanten braucht)! Wie dieser Zucker nun im Körper aufgespalten und aufgenommen wird spare ich an dieser Stelle mal aus, kann man bei Wikipedia super nachlesen. 😀

Also können wir auf Dauer doch gar nicht ohne den Zucker, vorallem unser Gehirn braucht die Glucose.. So zumindest meine Meinung. Natürlich kann man sich entscheiden, wie viel Zucker bzw. eher Glukose und ob lieber aus der Stärke aus Kartoffeln oder aus Schokoriegeln zu sich nimmt.
Aber mal ganz ehrlich, wie drastisch macht sich das eine „Snickers“ 1-2 pro Monat wirklich in unserem Leben, unserem Körper oder gar auf der Waage bemerkbar?! Wem es wirklich nur um die Schlanke Linie geht, dem sollte das wirklich nicht so viel ausmachen. Wem es hingegen um die Gesundheit geht, da lässt sich ne ganze Menge Material finden, wie schädlich Zucker sich auf unseren Körper und unsere Gesundheit auswirkt. Immerhin kann man glaube ich nicht gegen den normalen Industriezucker allergisch sein, wie das zum Beispiel bei Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker der Fall sein kann..

Heute habe ich nämlich eine interessante Diskussion über den „gefährlichen“ Industriezucker geführt.  Natürlich steckt die Industrie fast in jedes Produkt Zucker rein, und macht uns Konsumenten damit nach und nach „Zucker süchtig“. Vorallem in den Kinderprodukten ist eine Menge davon drin, was ich persönlich sehr schlimm finde! Man wird also von klein auf abhängig gemacht.. Und immer öfter wird davor gewarnt, dass man aufmerksam sein soll, wie viel Zucker sogar in den Produkten drin steckt, in denen man ihn nicht vermutet..

Mal wieder muss ich sagen, dass es wie so oft, die Industrie selbst ist, die zum großen Teil davon profitiert, dass der Zucker an sich ein schlechtes Image (bekommen) hat. Denn umso mehr werden ‚light‘ oder ‚zero‘ Produkte verkauft. Gucken wir uns doch nur mal die Cola an (mal davon abgesehen, dass ich von Cola generell nichts halte, wegen der Phophorsäure und der vielen Kohlensäure), die immer wieder schlechte Schlagzeilen macht, weil in einer Flasche Cola an die 40 Würfelzucker enthalten sind. Und dementsprechend erfreut sich die Coke light oder zero wachsender Beliebtheit. Genauso ist es mit Zuckerersatz-Produkten wie „Xucker“ oder Stevia. Und auch dazu gibt es noch keine Langzeitstudien, wie sie sich auf unseren Körper auswirken (Bauchspeicheldrüse, Leber, Blutgefäße, etc.)

Dann kann man sich auf der einen Seite fragen: Geht es uns beim Verzicht auf Zucker immer nur um die Kalorien die wir einsparen, der schlanken Linie wegen?! Oder geht es wirklich nachhaltig um gesundheitliche Faktoren? Ist Zucker denn wirklich so ein Gift für uns?
Auch hier gilt wie immer: Die Dosis macht das Gift. Ich persönlich habe auch lange Zeit versucht auf jeglichen Zucker zu verzichten, was dazu führte, dass ich dauernd die Inhaltsstoffe durchgelesen habe und  seeehr viele Produkte aus meiner täglichen „Ernährung“ aussortiert habe. Von ausgewogener Ernährung kann hier zumindest keine Rede mehr sein.

Man merkt, es ist gar nicht so leicht, auf der einen Seite vermeintlich gesund zu leben, dann aber in ständiger Kontrolle über seine Nahrungsmittel. Natürlich bin ich auch der Meinung, dass es gesunde Alternativen gibt (zum Beispiel eine reife Banane oder ein knackiger Apfel! Gibt nichts besseres. Oder eine tolle Alternative zu Snickers ist Erdnussmus mit Kakaopulver 😀 – nur mal so nebenbei..) Aber vollkommen und zu jeder Zeit auf den Zucker verzichten zu wollen finde ich ziemlich mühsam und doch schon so eine Art Kontrollwahn. Je nachdem wie exzessiv man es hält mit dem „auf Zucker verzichten“ weil es ja sooo schlecht für den Körper und die Linie ist, kann es auch eine Form der Essstörung sein. Eben weil man ja dauernd über’s Essen nachdenkt.

Nun ja, das würde jetzt in die falsche Richtung führen. Eigentlich soll’s ja um den bösen Industriezucker gehen, der viele von uns dazu bringt light oder andere Ersatzprodukte in allen möglichen Farben und Formen zu kaufen. Aber was haben diese Ersatzprodukte alle gemeinsam? Richtig, sie sind (genau wie der Zucker) ein Industrieprodukt 😀 Was ich dazu nur sagen kann, versuchen wir uns doch einfach ein bisschen mehr von natürlichen Produkten zu ernähren.. zurück zur Natur!! und wenn wir schon etwas weglassen wollen, dann lieber das Fleisch oder tierische Produkte (aus schlechter Tiefhaltung) im Allgemeinen! Damit tun wir uns und unserer Gesundheit ebenfalls viel gutes..Ohne diese ganzen (Stress-)Hormone, Antibiotika und genmanipulierten Soja! Vorallem verlangt unser Körper ja auch oft nach Zucker, NACHDEM wir eine schwer verdauliche Mahlzeit gegessen haben (Spaghetti Bolognese, oder Schnitzel o.Ä.) oder aber total im Stress sind.. Hängt wohl alles irgendwie zusammen.

Der Zucker badet das ganze dann nur irgendwie aus und schüttet ja angeblich auch Glückshormone frei. Danach suchen wir ja auch soo oft in unserem Leben, und Schokolade ist dann meist doch die einfachste Form das Bedürfnis zu stillen, nicht wahr?! Zum Sport gehen wäre auch eine Möglichkeit sich gut zu fühlen.

Mein Fazit zu dem ganzen ist schwer zu ziehen, irgendwie gibt es immer wieder eine andere Denkweise darüber und man kann das Thema sicherlich zig mal von einer anderen Perspektive betrachten. Dennoch: Industriezucker ist natürlich nicht gesund, aber auch nicht etwa totaaal schlecht oder gar giftig für uns (sofern wir keine Diabetiker sind). Also kann man getrost das eine oder andere mal was naschen (Immerhin weiß man bei einem Snickers ganz sicher dass dort Zucker drin ist, anders bei Lebensmitteln wie Senf, oder einem Aufstrich fürs Brot). Wenn man stattdessen lieber einen Apfel isst, auch gut, bzw. sogar besser! Aber in der Kalorienmenge die am Ende des Tages zusammenkommt macht es sich, solange man den Zucker Maßen genießt, nicht besonders bemerkbar.