Was ich gerne mache…

Schritt 1 : Mache eine Liste von Dingen, die du gerne tust, an denen du Freude hast

Schritt 2: Mache eine Liste von Dingen, die du normalerweise jeden Tag tust.

Schritt 3: Vergleiche die beiden Listen…

Schritt 4: Passe sie an/Korrigiere 😉

Was ich liebe zu tun, was mir Freude macht.. Das weiß ich relativ gut. Die (kleinen) Dinge die mir spontan einfallen sind:

  •  draußen (in der Natur) sein
  • Sport machen, mich bewegen (Yoga, Fahrrad fahren, laufen)
  • kochen und..
  • ..lecker essen
  • singen
  • tanzen
  • malen/zeichnen
  • schreiben
  • Musik hören, dazu tanzen 😛
  • lachen, über schöne / positive Dinge reden
  • liebe Worte verteilen, mich über kleine Dinge freuen
  • mit Freunden/Bekannten etwas unternehmen/zusammensitzen
  • Ruhe und Zeit für mich selbst
  • duschen/ein Bad nehmen, mich danach eincremen, massieren
  • Menschen, die ich gerne hab, in den Arm nehmen, kuscheln 🙂

Was ich davon jeden Tag tue? Ich finde schon einiges, denn es sind vorallem die kleinen Dinge, die man in seinen Alltag integrieren kann, wie zum Beispiel kochen oder Musik hören. Dazu singen oder tanzen. Auch unter der Dusche kann man singen.. 😉

Dennoch fällt mir immer wieder auf, dass mir an manchen Tagen etwas fehlt, irgendwie die „Gute“ Laune fehlt oder ich irgendwas verbessern könnte und dann finde ich nicht genau heraus, was es ist. Dann ist es manchmal einfach nur, Musik anzumachen und dazu zu singen. Oder mir mal wieder ein ausgiebiges Bad oder eine ungehetzte Dusche zu gönnen oder mich mal wieder in Ruhe einzucremen. Ja, vorallem sind es die Dinge, die ich in Ruhe tun kann und ohne dabei auf die Uhr schauen zu müssen.

Hmmm ich koche fast jeden Tag, und essen tue ich auch, doch nicht immer macht es mir DIESEN großen Spaß, weil es auch schon zur Gewohnheit geworden ist. Und unter Zeitdruck und mit wenig Genuß, sondern „nur“ zum Sattmachen macht es erst Recht keinen Spaß. Dann ist es nur dazu da dem Körper Futter zu geben Ich genieße es deswegen sehr, die Zeit weniger im Nacken zu haben.. Und das tut auch meinem Nacken gut. Ich habe das Gefühl er ist deutlich weniger verspannt in letzter Zeit :p

Natürlich ist es logisch, dass man das im oft stressigen Alltag und vorallem im Berufsleben nicht so umsetzen kann. Aber was ist mit Wochenenden? Mit freien Tagen, die wir uns alle mehr gönnen sollten.. Einfach für uns 🙂 Was würde auf euren Listen stehen?

Goodbye Anspannung..

Ich bin ein Mensch, der sehr oft angespannt ist. Runterhängende Schultern kenne ich selten, es sei denn ich bin echt frustriert oder deprimiert. Aber sonst bin ich immer auf Spannung – Brust raus, Bauch rein, Popo fest, langer Hals.. so habe ich es damals beim Ballett gelernt und jahrelang so praktiziert. Nicht ganz so fern ist da die Verspannung..

Angenommen du hast mal wieder viel geleistet, hast Vorbereitungen zu machen, weil du wichtige Präsentationen oder Vorträge halten wirst, du hast viel zu tun und viele Menschen wollen etwas von dir..

Ich glaube dieses Phänomen kennen viele aus dem tagtäglichen Berufsalltag/wahnsinn.

Wenn man einen Termin nach dem anderen hat, viele Dinge auf der To-Do-List oder jede Menge Anrufe und dazwischen kaum Zeit durchzuatmen, auch dann kann man schnell in eine Überspanntheit hinein kommen.

Eine gewisse Art der Anspannung oder Gespanntheit ist auch vollkommen ok, solange man dann auch wieder locker lassen kann und Erholung findet. Doch wenn es nach der Arbeit mit anderen negativen Gedanken, stressigen Erldigungen usw. weitergeht, ist von Entspannung erstmal nichts zu spüren. Ich selber habe da lange für gebraucht, bis ich sagen konnte, ich fühle mich entspannt und erholt. Meist kam ich mir doch eher „faul“ dabei vor und dachte, es sei egoistisch so entspannt zu sein, wenn doch alle anderen dauernd so angespannt sind und hier und da gab es immer wieder negatives zu hören.

Da kann es echt hilfreich sein, regelmäßig Yoga zu üben. Denn zu Yoga gehören ja nicht nur die Asanas, Körperstellungen, sondern auch die Atemübungen. Die können tatsächlich sehr beruhigend wirken. Mal tief durchatmen, vorallem in den Bauch, den ich allzu oft angespannt habe. Auch eine kleine tägliche Meditation kann schon wahre Wunder bewirken, auch wenn es zuerst mal befremdlich wirken mag. Das Gute ist, man kann das alles super gut zwischendurch mal machen und wenn man das täglich übt, kann man auch besser loslassen. Einmal die Woche in einer geführten Yogastunde und alle Spannungen fallen erst einmal ab. Ich hab das selbst ausprobiert. Dadurch kommt man in einen Zustand von Ruhe, Entspannung und mehr Vertrauen. Vertrauen zu sich selbst und Vertrauen in den eigenen Körper, und das alles schon gut sein wird.

Wenn du bisher noch kein Yoga gemacht hast, kann es schon helfen einmal die Woche zu einer Yogastunde zu gehen oder vielleicht auch Yoga mit einem Internetvideo zu machen. Da findet man ja wirklich eine Menge zum Einstieg!! 🙂

 

 

Für mich.. – Yoga.

In den letzten Wochen habe ich endlich Zeit und auch Lust regelmäßig Yoga zu machen. Und ich merke jedes Mal danach wie gut es mir tut und wie ich ein kleines bisschen verändert bin. Ruhiger, viel mehr auf mich selbst konzentriert… Ein Tolles Gefühl.:)

Ich habe vor vielen Monaten zum ersten mal die Videos von Adriene auf Youtube gesehen. Mittlerweile hat sie ja wirklich sooo viele Abonnenten und das nicht zu unrecht! Sie macht das einfach toll (bei den Erklärungen kann man seine Englischkenntnisse auch gleich aufbessern), es ist für jeden etwas dabei, für jeden Tag, für jede Stimmung. 🙂

Ich kanns wirklich nur empfehlen sich mal so ein Video anzuschauen und gleich mitzumachen.

Vor etwa 2 Jahren fand ich Yoga und alles was „Entspannung“ bedeuten sollte, wie Meditation oder ähnliches total sinnlos, dachte mir, was für ein Quatsch, das funktioniert bei mir eh nicht und was soll das überhaupt bringen?!

Ich konnte auch nicht zuegeben, dass die Gedanken, die beim runterkommen aufkamen, einfach die Hölle für mich waren, und dass ich sie nicht zulassen wollte..
Für mich war körperliche Betätigung in Form von Sport nämlich nur dann sinnvoll, wenn ich mich richtig! ausgepowert hatte. Und danach halt K.O. auf dem Sofa liegen konnte. Zumindest für eine kurze Zeit befreit von Gedanken.Erst dann fühlte ich die Entspannung, oder eher Erschöpfung. Doch das funktionierte nur eine Zeit lang. Denn Entspannung ist wichtig, das weiß ich, das habe ich nun verstanden. Weil ich es dann übertrieben habe, hat sich mein Körper irgendwann gemeldet und gesagt, ne so nicht, das ist mir zu hart, ich mag nicht mehr.. Nackenschmerzen, Verspannungen, Müdigkeit, Gedankenkreisen..

Dementsprechend musste ich mir dann eine neue sportliche Betätigung suchen und gleichzeitig meinen Geist entspannen. Anfangs gelang mir das überhaupt nicht gut, und ich verstand die anderen nicht, die das so scheinbar mühelos schafften. Auf der einen Seite war ich ungeduldig, aber ich wollte auch nicht aufgeben. Mittlerweile schaffe ich es wirklich schon recht gut mich auf meine Atmung und meinen Körper zu konzentrieren. Ich kann besser in mich hinein spüren, kann loslassen und die Aufmerksamkeit bewusst auf etwas anderes lenken. Ich fühle mich lebendiger! Aber dennoch hat es lange gedauert..

Ich kann mir aber sagen, es ist ok, ich mache das alles in meinem Tempo, ich mache das für meine Verhältnisse gut, und vorallem, ICH MACHE ES FÜR MICH, und für niemanden anders, es geht nicht um Erfolg, nicht um gutes Aussehen sondern einfach um nichts weiter, als sich selbst zu spüren und seinen Körper wahrzunehmen.:)