Wie trivial doch manche Dinge erscheinen..

..wenn man sie in Beziehung zu anderen, größeren globalen Problemen setzt. Wie zum Beispiel den Konsequenzen des Klimawandels.

 

Sollte dieser immer noch nicht als eine unwiderrufliche Tatsache verstanden worden sein, dann benutzte man bitte das Werkzeug, was einem zwischen den Ohren sitzt und beschaffe sich erstmal ein paar Informationen.

Der Klimawandel ist ein Phänomen, was mehr beinhaltet als auf den ersten Blick offensichtlich zu sein scheint.. Vorallem ist hierbei festzuhalten, dass die Schwelle, an der man die Erderwärmung um weitere 2℃ noch aufhalten kann, beinah überschritten ist. Was das für Folgen hat und haben kann, werden vor allem die nachfolgende/n Generation/en… die, die jetzt zur Schule gehen,oder gerade erst das Licht der Welt erblickt haben, mitbekommen. und es folgen stürmische Zeiten.

Denken wir mal daran, dass jeder einzelne einen Beitrag dazu leistet bzw. leisten kann.

 

 

Schluss mit Frustig!

Vor einem Jahr hätte ich mir noch nicht ausmalen können von Zuhause auszuziehen.
„Weit“ weg von Freunden und Bekannten und von der Familie. (Obwohl weit in meinem Fall auch nur 500km waren) Irgendwie was Unbekanntes Neues zu wagen kam für mich eher weniger in die Tüte.. Denn das birgt ja Risiken. Und ich hatte einige, nicht gerade kleine Ängste wenn es um diesen Schritt ging. Werde ich Freunde finden? Schaffe ich das Studium bzw. ist es überhaupt das Richtige? Werde ich das finanziell alles hinkriegen? Suche ich mir einen Nebenjob? – Naja im Endeffekt halt viele Frage die die äußeren Gegebenheiten betreffen. Aber auch persönlich gesehen hatte ich in vielerlei Hinsicht Schiss..
Was ist, wenn die Ängste dadurch noch schlimmer werden? Wie gehe ich mit neuen Personen und vorallem unbekannten Situationen um? Finde ich einen Weg damit es endlich besser wird?

Ich kann am heutigen Tag nur sagen, es ist mir um einiges besser ergangen und leichter gefallen als ich gedacht habe. Dazu will ich jetzt auch nicht jede einzelne Frage beantworten, sondern bin einfach im Ganzen zu dem Schluss gekommen, dass der Umzug für mich das Beste war, was ich machen konnte, da es Zuhause sicherlich auch nicht besser geworden wäre. Auch weil ich hier anfangs wirklich niemanden kannte, ergab sich die Möglichkeit einen Neustart zu wagen. Außerdem hatte ich auch nie groß ein Problem damit neue Leute kennen zu lernen. Ich hab es mir halt nur nicht mehr zugetraut…

Nur eine große Frage habe ich mir dann doch gestellt, und die muss dann auch gleich beantwortet werden: Was ist das Schlimmste was mir passieren kann? – Das Schlimmste wäre, dass ich es total schrechklich finde,ich meine Freunde/Familie und alles so stark vermisse und ich noch mehr Ängste habe als vorher.
Für den Fall, dass es dann so gekommen wäre, wäre ich einfach wieder nach Hause zurück gegangen. Ganz einfach..

Also hat mir diese letzte Frage eigentlich am meisten gebracht, denn so wusste  ich, ich habe immer die Option offen wieder zurück zu gehen. Denn dort würde ich mit offenen Armen emfangen werden.

Im Grunde war ich ja eh schon ziemlich relativ weit unten angelangt mit meinem Selbstwertgefühl und auch sonst so. Ängste, negative Gedanken und Gefühle die nicht aufhören wollten. Aber wenn man sich darauf versteift, dass sie dauernd da sind, verschwinden sie erst Recht nicht. Also wusste ich, ich darf bloß nicht in Selbstmitleid versinken. Nicht daran denken, dass meine Situation so doof ist und sich eh nicht ändern wird. Nichts ist für immer –  Es mussten also ein paar drastische Veränderungen her um mit mir und meiner Situation besser und positiver umzugehen.
Ich hatte beschlossen mutiger sein zu wollen, einfach mal was machen, wovor ich „Angst“ hatte. Als sei es noch nicht mutig genug einfach mal umzuziehen… Meine Freunde und Familie fanden das schon, ich selber sah es mehr als Flucht und letzte Chance und bezeichnete es deswegen nicht als mutig, sondern eher als feige. Diese Einstellung musste zuerst geändert werden. Natürlich war es mutig von mir, mich einfach so in etwas ganz Neues zu stürzen! Viele Menschen die ich kenne würden sich das vielleicht nicht trauen, weil sie ebenso Ängste haben (vermutlich andere als ich zu dem Zeitpunkt, banalere Ängste, aber dennoch behindernde Ängste). Ich habe ganz alleine einen Umzug auf die Beine gestellt. Alles organisiert und geschleppt (in den 6. Stock muss ich anmerken :D) bezahlt und geplant. Dazu muss ich sagen: Ich wollte auch einfach keine Hilfe. Also selber Schuld. Auch das war mal eine Erfahrung, immerhin hab ich mir so von niemandem reinreden, mir auch von keinem Angst machen lassen und war allein Selbst dafür verantwortlich ob alles klappt oder nicht. Keiner am Ende da, auf den ich mit dem Finger hätte zeigen können und sagen; DU hats verbockt. Eigenverantwortung.

Und so ging es mir danach mit vielen Dingen, weil ich gemerkt habe, zu oft auf die Meinungen und Bedenken anderer zu hören (die es sicherlich auch nur gut meinen) verunsichert einen umso mehr. Also lassen wir das lieber! Und hören uns lieber an, was die Mitmenschen für aufmunternde, unterstützende Dinge zu sagen haben. Und wenn die Mitmenschen das schon nicht für einen tun, dann versucht man es halt selbst. 🙂
Ich kann jedem nur empfehlen, mal etwas Neues zu wagen, vorallem wenn man noch jung ist und eine Veränderung möchte. Egal was es für Ängste sind, die einen davon abhalten, solange man sich das Worst-Case-Szenario vergegenwärtigt, und solange „das Schlimmste was passieren kann“ immer noch ertragbar für einen Selbst ist, dann kann es ja nicht so schlimm werden! Oder? 😉