Als das neue Jahr begann..

.. fiel mir auf wie viel in den letzten 365 Tagen passiert ist. Es gab viele Tiefen und auch Höhen. Ich habe sehr viel hier mit euch geteilt. Gedichte, Rezepte und viele intime Gedanken und Gefühle. Das tat mir gut. Ich habe gemerkt welche Veränderungen ich durchgemacht habe. Ich habe mir mehrmals tiefe Abgründe meines Wesens angeschaut und habe es geschafft daran zu wachsen. Ich bin ein ganz neuer Mensch geworden. Habe weniger Ängste, habe weniger Spannung in mir. Traue mich mehr zu sagen, und nicht nur aufzuschreiben.. Ich weiß, ich habe wichtiges zu sagen und zu teilen mit der Welt!

Ich habe auch gemerkt, dass ich viel weniger schreibe. Vorallem auch, dass ich weniger auf Deutsch und mehr auf Englisch schreiben möchte, auch um mich auf mein Auslandssemester im März vorzubereiten.
Mich hat zudem das Fernweh und das Reisefieber gepackt.

Silvester habe ich in Tschechien verbracht, in der wunderschönen Stadt Prag. Ich habe mich direkt verliebt. Würde gerne mehr Zeit für solche Trips haben. Aber zuerst steht die Hochschule an, die mich noch viele Stunden Arbeit für die Prüfungen kosten wird.

Wenn ich es schaffe, lasse ich euch gerne an meinen Trips teilhaben ebenso wie an meinen Erfahrungen in anderen Städten und Teilen dieser Welt. Es gibt soviel zu entdecken..

Vielleicht musste ich erst eine Weile meine innere, emotionale Welt erkunden um nun die Schönheit der physischen Welt zu erkunden. Nicht nur neue Plätze, sondern auch neue Menschen, neue Kontakte knüpfen, tiefe und aufregende Begegnungen erleben.. Ich bin gespannt was 2017 auf mich zu kommt! Was auch immer kommt, ich bin dabei…! ❤

Ein Jahr neigt sich dem Ende zu..

.. ein Neues steht in den Startlöchern und bringt viel Veränderung mit sich.
Und wer auf den Zug aufspringt, der in eine neue Richtung abfährt, der wird es nicht bereuen. Denn viel Veränderung ist nötig, und das entscheidet jeder für sich selbst. Aber es gibt sicher Momente im Jahr 2016 die dazu angeregt haben, etwas verändern zu wollen. Und wann wäre da ein besserer Zeitpunkt als zum neuen Jahr hin.
Also verabschieden wir das alte Jahr voll Dankbarkeit und lassen uns auf all das ein was im neuen Jahr auf uns zu kommen mag und lassen uns mitreißen.. von dem Strom, dem bildlichen frischen Wasser, mitnehmen von dem Zug, in neue Gebiete, neue Länder.. Neue Erfahrungen!

Angst vor der Zukunft..

Oder ist es die Angst aus der Vergangenheit?

Die ich auf die Zukunft projiziere, weil ich mich in der Vergangenheit schon einmal so gefühlt habe, wie ich erwarte, wie es sich in der Zukunft wieder anfühlen könnte?

Heißt es denn, nur weil es einmal schlimm oder schmerzlich gewesen ist, dass es das wieder sein muss?! Was kann Ich jetzt gerade daran ändern, dass es das nicht mehr wird?

Hmmm.. Zuviele „unsichere“ , „eventuell mögliche“ Dinge. Ich weiß doch noch gar nicht wie es kommen wird, wie ich mich fühlen werde, oder?

Ich male es mir nur aus, und die Art, wie ich es mir ausmale ist negativ.

Also drehen wir das ganze mal um und… Ich stelle mir vor, wie es wäre, wenn alles positiv klappen würde. Wenn ich meinen Vortrag innerhalb der Zeit fertig bekomme, wenn ich meine Ängste überwinde und alle Unterlagen zusammen bekomme, die ich brauche..

Einfach mal aufhören, das Schlimmste zu erwarten, kurz durchatmen.. und Positiv Denken, über Dinge, die noch nicht einmal passiert sind..

Alles zu seiner Zeit..

..und alles mit genügend Zeit für sich selbst..

Kennt ihr das auch, man möchte etwas unbedingt (erreichen, bekommen, verwirklichen..), aber irgendwie scheint es nicht recht zu klappen?!

Man versucht vieles, strengt sich an, aber kommt dennoch nicht an sein Ziel..

Dann ist die Zeit scheinbar noch nicht reif, dann soll es jetzt noch nicht sein. Vielleicht gibt es noch andere Dinge, die vorher erledigt werden sollten oder müssen. Vielleicht muss man sich erst einiger Dinge bewusst werden und ehrlich zu sich selbst sein, bevor man sein Ziel weiter verfolgen kann. Ich glaube daran, dass alles einen richtigen Zeitpunkt hat. Und wenn dieser dann da ist, dann merke ich das schon. Solange muss / sollte ich mir selbst einfach Zeit geben und die Situation geschehen lassen, ohne zwanghaft etwas ändern zu wollen. Und wer weiß, vielleicht ändert sich dann die Situation ganz von selbst.

Man hört oft, wenn etwas nicht klappt, dann hat man sich ’nicht genug angestrengt‘.. Aber wieso strengt man sich nicht genug an? – Weil da etwas ist, was einen noch blockiert. Was einen vom effektiven Handeln abhält, man ist noch nicht ganz frei im Kopf. Vielleicht ist das Ziel, das man verfolgt, gar nicht das Ziel was man tief im Herzen verfolgt, sondern nur von anderen „aufgeschnappt“ und „angenommen“, ohne es richtig zu hinterfragen.. Vielleicht kommt man nicht weiter, weil man aufgehört hat an sich und die eigenen Fähigkeiten zu glauben?! Weil man seine Ziele zu hoch gesteckt hat oder perfektionistisch ist?

Wenn man dann nicht weiterkommt oder scheitert, ist das der Moment in dem man inne halten kann, in sich gehen und sich fragen kann, Ok, was will ich tatsächlich und was könnte ich tun um dies/jenes zu optimieren..Wieso z.B. glaube ich nicht an mich, wieso glaube ich, dass ich es nicht schaffe oder dass ich besser aufgeben sollte? Welche Glaubenssätze halten mich davon ab? Wieso mache ich mir selbst so einen (Zeit-)Druck? Was verspreche ich mir von dem erreichen dieses Ziels? Geht es mir danach besser?

In meinem Leben gab es diese Situationen schon oft. Und warum es nicht klappte hatte verschiedene Gründe, ich habe mir selbst Druck gemacht, hatte negative Gedanken.. meist lag es daran, dass ich mir einreden lassen habe, dass es diverse Risiken gibt. Und dann habe ich Stück für Stück diese Risiken und Sorgen die Überhand nehmen lassen. Und habe den Glauben an mich und mein Vorhaben verloren.. Dabei trage ich alle Fähigkeiten in mir, die ich dafür brauche, um MEIN Ziel zu erreichen. Vorrausgesetzt, es ist Mein Ziel und nicht das der anderen.. Das herauszufinden ist ein langer Weg und hat mich auch sehr viel Mühe gekostet, dies einzusehen und einzugestehen. Wenn man lange Zeit für die Wünsche anderer lebt bzw. deren Vorstellungen erfüllen und verwirklichen will, dann ist es nicht leicht, auf einmal auf sich selbst zu hören.

Wenn man dann ein Ziel als sein eigenes anerkannt hat, dann kann man sich fragen, welche Schritte sollte ich gehen, welche Zwischenziele gibt es, was muss vorher geschehen, die „Basis“ muss geebnet sein. Manchmal liegt die Basis nur daran, wie man von sich selber denkt. Muss ich erst selbstbewusster werden? Sollte ich gelassener werden? Sollte ich liebevoller mit mir selbst umgehen und mir mehr (Aus)Zeit gönnen?

Was würde mir heute eher gut tun? „Was würde eine Person tun, die sich selbst liebt?“ Diese Frage stelle ich mir jeden Tag mindestens einmal, wenn ich dran denke..

Und wenn ich das alles getan habe, mal genau hingehört habe, wie geht es mir damit, was denke ich, wie fühle ich.. Dann wird mir auf einmal alles klarer und ich bin nicht mehr so frustriert. Dann merke ich auch, das vorher erst andere Dinge geschehen sollten, bevor ich mich meiner Aufgabe widme. Wie klein die Sache, die ich schaffen will auch sein mag, es ist auf jede Sache / jedes Vorhaben zu übertragen. Und ich sage mir, dass die Zeit für XY einfach vorher noch nicht reif war, weil andere Dinge vorher geschehen sollten, ich Erfahrungen machen sollte, Dinge erleben, Menschen kennenlernen.. deswegen hat es nicht geklappt. Manchmal habe ich auch aufgrund von Geschehnissen meine Ziele verändert oder über den Haufen geworfen. Wie dem auch sein, alles sollte so sein! 🙂

 

Change..

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.

Mahatma Gandhi

Wenn ich so recht überlege, dann habe ich in den vergangenen Jahren meistens versucht, etwas außerhalb von mir zu verändern, in der Hoffnung, dann wird schon alles besser..

Meine Eltern, Freunde, Beziehungen, Arbeitsverhältnisse und noch vieles mehr..

Jedoch ist es meist so, dass man im Inneren zuerst gelassener oder ruhiger werden muss oder etwas akzeptieren, mit etwas besser umgehen sollte, damit es sich tatsächlich bessert.

Nunja, im Alltag ist das nicht immer so leicht, da man oftmals in seinen Mustern schon so festgefahren ist, dass es viel Übung kostet, etwas zu ändern. Vorallem seine Denkmuster, die dazu noch schwere zu entlarven sind, weil man sie (meist) nur selbst mitbekommt, da andere nicht in unsere Köpfe schauen können.. Aber mit viel Übung und einer Protion Achtsamkeit kann das Stück für Stück gelingen.

Ich wünsche mir, irgendwann die Veränderung zu sein, die ich mir auch für die Welt wünsche. Ich kann damit anfangen, die Liebe und Freundlichkeit zu verbreiten, die ich mir so oft auch von meinen Mitmenschen wünsche.. Ich kann verzeihen und weniger wütend oder verärgert sein.. Und ich kann mich selber mehr schätzen, in der Hoffnung, andere tun es dann auch.. Schaden kann es jedenfalls nicht 😉