Vegane Schoko-Cookies

Die kalte Jahreszeit kommt, da lasse ich meiner Kreativität freien lauf und schmeiße gerne mal den Ofen an um etwas leckeres zu backen und die Wohnung mit einem wunderbaren Duft zu füllen. Dazu dann entspannende Musik und ein paar Kerzen im Wohnzimmer an, ein Gewürz-Tee.. So lässt es sich aushalten ❤

Heute hatte ich Lust auf Kekse, also gab eine super einfache Kreation von Schoko-Cookies:

  • 100g Dinkel(vollkorn)mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 30 g Backkakao
  • 1 TL Zimt
  • 60 g gehackte Mandeln
  • 40g Agavendicksaft (oder ein anderes Süßungsmittel)
  • 60 ml Sonnenblumenöl
  • 2 El Soja-Reisdrink

    Nun einfach alle trockenen Zutaten gut miteinander vermengen. Dann die flüssigen Zutaten hinzu geben und alles eine Weile gut verrühren. Wer mag kann natürlich noch andere Zutaten nach Belieben dazu geben, so zum Beispiel auch Schokoladensplitter.

    Dann kleine Fleckse auf das Backblech machen, je nachdem wie groß die Kekse werden sollen.. Sie laufen nicht mehr auseinander und gehen und nicht viel auf.
    Bei 160°C Umluft ca. 14-16 Minuten backen.
    Und danach mit einer Tasse warmem Tee genießen ❤

 

Wer is(s)t schon gern normal?

Ich jedenfalls nicht.. 😀 und das ist gut so. Ich darf mir das auch immer mal wieder anhören, aber mittlerweile lächle ich einfach nur und freue mich darüber.. Denn wer is(s)t schon normal? Und ich möchte es auch gar nicht (sein).

Ich mag Gemüse, das nicht den Standards entspicht. Und ich finde Lebensmittelwertschätzung eine wichtige Angelegenheit. Wie viel wird täglich weggeschmissen in deutschen Haushalten.. Ja die Zahlen sind enorm. Aber wie viel gelangt erst gar nicht in die Haushalte, weil es auf dem Feld oder beim Bauern bereits aussortiert wird… Das muss nicht sein und ich mag es nicht unterstützen!

wp_20160907-4Ich mag Gurken, die krumm sind und Karotten 2 oder 3 Beinen.. 😉 Ich mag Äpfel und Orangen mit Schalenfehlern und übergroße Fleischtomaten. Genauso wie ich kleine Kartöffelchen liebe und ganz verrückte Paprika.

Durch diese Box bin ich manchmal auch  dazu „gezwungen“ mit neuen Lebensmitteln zu kochen, erfinderisch zu werden und neue Rezepte auszuprobieren, obwohl auch bei jeder Box ein Rezept dabei ist (oft aber mit Milch/Ei)

Und Es stimmt.. Wie es auf der Box geschrieben steht, manchmal frage ich mich auch, was ist daran jetzt nicht in Ordnung, dass das Gemüse / Obst so nicht in den Laden kam?! :O

Ich finde diese Gemüseretterbox von etepetete eine tolle Sache und kann nur sagen, Da hatte mal wieder jemand eine gute Idee und hat sie gut umgesetzt! Davon sollte es mehr geben!

Mir gefällt außerdem, dass es keinerlei Plastik-Verpackungsmüll gibt, wie sonst bei Paketen. Die Box kommt per UPS, was ich persönlich auch sehr angenehm finde, da ich den Service dort besser finde als bei DHL (hier spreche ich nur aus meiner Erfahrung)

Die Abstände, in denen die Box kommen soll, kann man beliebig varrieren und auch jederzeit ändern. Davon habe ich persönlich schon des öfteren Gebrauch gemacht. Mal war ich nicht da, dann habe ich den Termin verschoben oder einfach schnell die Lieferadresse geändert, und die Box kam dahin, wo ich gerade zu Besuch war.  😀
Also alles in allem eine tolle Sache und ich bin froh, dass ich damals darauf aufmerksam wurde. 🙂 Wäre das auch was für euch?

 

gebackener Rettich mit Nuss-Mus-Haube

Ich habe heute wieder ein unglaublich leckeres Rezept, was ich mit euch teilen möchte. Unglaublich lecker, weil ich immer noch davon schwärme und es vorhin zum Mittag hatte. 😀

Ich habe letzten Freitag meine Gemüseretterbox von Etepetete bekommen. Und darin war wie immer eine bunte Mischung 5 kg bestes Biogemüse. Unter anderem war ein riesiger weißer Rettich dabei und ich hatte einfach keine Ahnung, was ich damit machen sollte. Bisher hatte ich auch noch nicht so viel mit Rettich gekocht.. BIS HEUTE!

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Es hat sich wirklich gelohnt.. Und es war so simpel:

Ich habe die Hälfte des Riesen-Rettichs (ca. 250g) genommen und in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Diese habe ich 10 Minuten in Salzwasser geköchelt.

In der Zwischenzeit habe ich (2 große EL) 40g Nussmus „Dressing“ von Rapunzel mit einem Schuss Sojamilch und Gewürzen verrührt, sodass eine cremige bis flüssige Konsistenz entstanden ist. Nussmus „Dressing“ besteht aus Mandeln, Chashews, Sesam und Kürbiskernen und gehört mittlerweile zu meinen Grundnahrungsmitteln

Dann habe ich den Rettich abgeschüttet und die Scheiben auf ein Backblech gelegt. Ich hatte auch noch Pellkartoffeln von gestern übrig, die habe ich auch einfach noch gepellt und mit aufs Backblech gelegt. (Wenn der Ofen einmal an ist…;)

Nun habe ich kleine „Kleckse“ oder Häufchen von dem Nussmus auf die Rettich Scheiben und die Kartoffeln gegeben und sie einfach bei 180 Grad Umluft ca. 12 Minuten gebacken.

Garniert wurde das ganze noch mit frischer Petersilie aus dem Garten..
Und was soll ich sagen, so einfach, so schnell und soooo wunderbar lecker, ein Traum ! Etwas Neues und Ausgefallenes und das liebe ich 🙂 Ich weiß auf jeden Fall was es heute Abend oder spätestens morgen geben wird: Genau, den Rest des Rettichs!

Grüne Bohnen Salat

Grün, Grün, Grün sind alle meine Kleider…

Grün gehört zu einer meiner Lieblingsfarben. Grün ist alles was blüht und ich verbinde es mit Natur und frischer Luft und Glück. Kleeblätter sind auch Grün, genauso wie eines meiner Lieblingsgemüse im Sommer. Die grünen Bohnen, frisch bei meiner Oma aus dem fast eigenen Garten. Grün sind auch die ganzen Kräuter, die wir im Garten haben, und die jedem Gericht nochmal eine extra Note verleihen 🙂

Damit habe ich das Rezept heute mal ein bisschen abgewandelt:

Zuerst habe ich ca. 300g grüne Bohnen geputzt und gewaschen. Dann werden sie 10 Minuten in Salzwasser blanchiert. Sie sollten noch etwas Biss haben. Als nächstes über einem Sieb abschütten und dann mit kaltem Wasser abschrecken.

Dann gibt es dazu klassisch ein Essig-Öl-Dressing. 3 EL Apfelessig, 1-2 EL OlivenÖL und ich habe noch 2 EL Zitronensaft dran gegeben. Dann ein bisschen Sesammus (Tahin) dazu und getrocknete Minze und Petersilie. Zum Schluss nochmal Pfeffern und Salzen.

(Ja, ich weiß, normalerweise gehören noch fein geschnittene Zwiebeln an den Salat, für den Geschmack! ..aber die vertrage ich nicht so gut, also habe ich sie weggelassen.. 😉

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So sieht er dann ja klassischerweise aus!

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SO sah meiner dann aus.. 🙂

Warum Vegan?

Warum ich mich vegan ernähre habe ich bestimmt schon zwei dutzend Mal erklärt, meist mit einem leicht genervten Unterton und oftmals hatte ich das Gefühl mich vor Kritikern rechtfertigen zu müssen. Ja, ich habe mich manchmal angegriffen gefühlt.
„Ist doch alles totaler Quatsch/Schwachsinn.“
„Das kann doch nicht gesund sein..“
„Es hat einen Grund, warum wir Menschen Fleischfresser geworden sind..“ usw.

Es scheint immer besonders schwer für nahe Angehörige oder Bekannte zu sein, solche Veränderungen zu verstehen und vorallem zu akzeptieren. Wirkliche Freunde akzeptieren es eher ist so meine Erfahrung.

Vegan ist für mich nicht nur eine Ernährungsweise. Es ist viel mehr für mich.

Es ist keine Entscheidung die ich aufgrund gesundheitlicher Faktoren getroffen habe.

Natürlich gibt es auch die Menschen, die umsteigen, weil sie abnehmen wollen oder es aufgrund von Erkrankungen machen, was ich auch absolut gut finde und befürworte!! Denn mit meiner veganen Ernährung kann man viele viele „Leiden“ beseitigen. Auch wenn man dann zunächst mal nur an sein eigenes Wohl denkt. Das ist ja auch überaus wichtig! Ich kann nur gut für andere sorgen, wenn es mir selbst auch gut geht, also geht die eigene Gesundheit vor.. 😉

Für mich hängt damit zusammen, dass ich eine unglaublich großes Herz für Tiere habe.
Ja, für alle Tiere. Ich ziehe keine Katze und keinen Hund einer Kuh oder einem Huhn vor.
Da kann mir jemand noch 100 mal erzählen, dass es Nutztiere sind.. Es sind Nutztiere, weil wir Menschen sie zu Nutztieren gemacht haben. Weil es Zeiten gab in denen wir auf die Tiere als Nahrung angewiesen waren. Die Zeiten haben sich allerdings drastisch geändert. Das ist keine Rechtfertigung dafür, dass es ok ist, es zu tun. Nur weil es halt „so ist und immer schon so war..“

Meine Psyche spielt da auch mit rein.. Ich kann kein Tier mit einem guten Gewissen essen. Da wird mir übel, da bekomme ich wirklich Bauchweh.. Selbst wenn es mir einmal geschmeckt hat, hat sich das drastisch geändert. Ich habe ein anderes Bewusstsein für das bekommen, was ich da esse. Ich esse ein Lebewesen. Ein Lebewesen was aufgrund der Massentierhaltung nichtmal die Möglichkeit hatte ein lebenswertes Leben zu leben. Lange Zeit habe ich mich vegetarisch ernährt und Milchprodukte in Bio-Qualität gekauft. Das wurde natürlich erstens irgendwann teuer (aber das hätte mich vermutlich nicht sehr gestört, ich habe es nur selten im Monat gekauft, sodass es mich nicht pleite gemacht hätte). Zweitens ändert es nichts an der Tatsache, dass den Milchkühen ihr Kalb weggenommen werden muss, damit die Milch der Lebensmittelproduktion zur Verfügung stehen kann. Das Kalb was die Kuh 9 Monate austrägt..Zu dem sie eine Bindung aufbaut, bei desses Geburt sie ebenfalls eine Art „Bindungshormon“ ausschüttet, wie auch wir Menschen es tun. Aber das Kalb wird ihr sofort weggenommen, damit es nicht zu einer Verstärkung dieser Gefühle kommt.Und dann ist die Milchproduktion angeregt und die Kuh gibt erstmal eine Zeit lang Milch. Wenn sie weniger gibt, wird sie wieder künstlich befruchtet, mit dem Sperma eines Zuchtbullen. Jedes Jahr aufs Neue, bis die Kuh irgendwann nicht mehr kann.

Das ist noch nicht Grund genug, hängt für mich der Aspekt Umwelt-/Klimaschutz ebenso damit zusammen. Wenn ich mir überlege wie viele Ressourcen dadurch verbraucht werden.. Nicht viele wollen erkennen und sich eingestehen, dass sich unser Essverhalten direkt auf das Klima und die Umwelt auswirkt.

Wasser, Energie, Dünger (Lachgas), Methangase…
Für ein Kilo Fleisch werden ca. 10 Kilo Pflanzenfutter gebraucht, das steht für mich in keinem Verhältnis.
Um ein Kilo Butter zu erzeugen entstehen 23,8 kg CO² !Von dem was von all den produzierten Lebensmitteln letztendlich weggeschmissen wird möchte ich gar nicht anfangen, ich kann nur sagen: „Zu gut für die Tonne!“

Es lohnt sich das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht immer allzu ernst zu nehmen, mal seine Sinne einzuschalten (anschauen, dran riechen, evtl. probieren..) und wenn man sich ausschließlich pflanzlich ernährt, muss man sich darüber eh viel weniger Gedanken machen, denn da ist das Risiko eine Lebensmittelvergiftung von z.B. verdorbenem Fleisch, Milch oder Ei zu bekommen quasi ausgeschlossen.. 😉
Beim Transport werden natürlich auch Unmengen an CO² ausgestoßen! Die Verpackung ist ebenso ein Makel.. Viel ist doppelt und dreifach in Plastik eingepackt.
Aus gutem Grund esse ich vorwiegend regionales, saisonales Gemüse. Am besten aus dem eigenen kleinen Garten oder vom Bauern um die Ecke. Gemeinsames Gärtnern ist auch eine tolle Alternative und bringt außerdem noch soziale Kontakte.. 😉

Das waren ein paar Gedanken die ich mal loswerden wollte, weil ich finde, dass man vieles davon gerne nicht bedenkt oder vernachlässigt.

Natürlich habe ich das alles nicht innerhalb eines Monats umgestellt, sondern es war ein längerer Prozess und man gewöhnt sich daran, fühlt sich einfach besser mit dem was man isst und kann es mehr wertschätzen. Letztendlich muss es natürlich jeder Selbst entscheiden, was er isst oder nicht, aber für mich kommt es nicht mehr „in die Tüte“ 😉

Impressionen – Handyfrei, Meditation und Musik

Wie frei man sich fühlen kann, wenn man doch nur mal etwas abseits vom ganzen Trubel der Stadt und der Menschenmengen sein kann. Einfach in der Natur, ohne Handy, ohne Whatsapp!, ohne Internet, ohne Google, Facebook, Youtube und auch ohne diesen Blog.

Ich dachte ja zuerst, dass mir das schreiben fehlen wird, aber ich schreibe ja nicht nur hier, sondern auch privat für mich, in mein kleines Tage- oder Gedanken-Buch. Und das hatte ich natürlich dabei. Und somit habe ich dort einfach einiges aufgeschrieben was mir auf der Seele lag. Zitate und Sprüche gesammelt und viele positive Gedanken, die mir anderen Menschen mit auf den Weg gegeben haben.

Alles in allem war er super befreiend, das Handy aus zu lassen (ich hatte unbeabsichtigt sogar mein Ladekabel nicht einmal dabei, somit blieb mir nichts anderes übrig, als es aus zu machen und nur einmal am Tag drauf zu schauen, ob es vielleicht einen Anruf oder eine SMS von der Familie gab). Ich kann es nur jedem empfehlen solche Tage oder Wochen einzulegen, da das unglaublich befreiend sein kann. Für mich war es so, dass ich mich tatsächlich mehr auf mich selbst konzentrieren konnte. Und das tat wahnsinnig gut!

Ich hatte zudem die Möglichkeit jeden Morgen zu Meditieren, 10 Minuten lang und es wurde angeleitet. Ich war erst etwas skeptisch, weil ich dachte, dass mir das nicht so gut gelingen wird. Und es ist mir auch am ersten Tag nicht so gut gelungen. Aber beim zweiten Mal wurde es schon besser und ich konnte mich darauf einlassen. Wie alles im Leben, muss man erstmal neue Dinge kennen lernen und sich vorallem darauf einlassen. Loslassen und sich dem was passiert hingeben. Ja, auch das zulassen gehört dazu und damit habe ich mich immer sehr schwer getan. Zulassen von Gefühlen und Gedanken, die hochkommen, während man einfach so still dort sitzt. Aber wenn man sich mal ganz auf sich selbst besinnt, auf die eigenen Empfindungen, auf die eigenen Gefühle und den Körper, dann kann das auch eine sehr befreiende Erfahrung sein, wie ich feststellen durfte. Ich werde mal dran bleiben und das weiterhin versuchen. Ob geführt durch ein Video oder eine CD, oder einfach nur für mich allein, mit meinen Gedanken. Durch meinen Körper reisen, Spannungen wahrnehmen, Wärme spüren, Kribbeln.. Was auch immer hoch kommt, ich nehme es wahr.

Ein weiteres Highlight im Urlaub war das Essen!! ❤ Es gab veganes/vegetarisches Buffet. Und ich hatte das Gefühl ich bin quasi im Paradies. Das ist das schöne am Urlaub, man muss nicht selber kochen, man muss nichts abwaschen, man muss nichts einkaufen… Allein diese Tatsache empfand ich schon als unglaublich befreiend. Aber dann war es auch noch so unfassbar lecker!! Es gab Unmengen an Obst von Morgens 8 Uhr an zur freien Verfügung und davon habe ich mir auch immer ordentlich viel für den ganzen Tag mitgenommen. Von Müsli mit allen möglichen Zutaten (Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Kokosraspeln, Kürbiskerne, Datteln, Äpfeln, Rosinen) und Milch / Drinks (Soja-, Reis-, Dinkel- und Hafermilch) bis hin zu verschiedenen Brotsorten mit tollen Aufstrichen (Marmeladen, Chashew- und Erdnussmus, diverse Gemüseaufstriche) und Sojajoghurt bzw. biologischer Naturjoghurt war alles dabei was man sich für ein gutes Frühstück wünschen kann.

Die warmen Mahlzeiten waren aber eben so ausgewogen. Es gab immer eine Beilage wie z.B. Vollkornreis, Nudeln, Hirse, Bulgur oder Kartoffeln und dann eine Gemüse Beilage, z.B. gedämpftes Zucchini-Möhren-Fenchel-Gemüse oder Süßkartoffeln und Möhren, Paprika oder Aubergine, Kürbis und Avocado. Alles was das vegane Herz begehrt. Und jede Mengeeee frische Salate. Rote-Beete, Möhren, Gurken, Reis-Salate und dazu die passenden veganes Dressings. Zitronen konnte man sich selbst frisch auspressen und Gewürze konnte man nach Belieben nachnehmen. Das war wiederrum ein Highlight, denn ich liebe ja Gewürze ❤

Wäre das nicht genug, habe ich sogar noch eine tolle Künstlerin Live erlebt und mit gefühlt 200 anderen Menschen zu ihrer Musik getanzt und mitgesungen und einfach nur mitgefühlt!! Ich liebe Musik, ich kann da immer total gut bei entspannen und mein Herz quasi mal drauf einlassen, all das zu fühlen was hochkommt und was gefühlt werden möchte.. Es war toll..

Am Ende habe ich mich noch kurz mit ihr unterhalten und mich bedankt für diese tolle Musik die sie macht und mit uns teilt/geteilt hat. Ich war total erfüllt von Freude und Dankebarkeit! Das war wirklich toll. Ich glaube so gut habe ich mich lange nicht gefühlt 🙂

Geschlafen habe ich die erste Nacht nicht so gut, da ich erstmal ankommen musste, aber das kenne ich auch schon. In der zweiten und dritten Nacht hatte ich aber dann so lebhafte, intensive und tolle Träume, und habe richtig gut geschlafen! Ich war auch in der Lage meine Gedanken mal ein bisschen besser zu sortieren. Das tat unfassbar gut. Und jeden Tag meinen kleinen Glückszettel, den ich gezogen habe und mich an jedem Tag begleitet hat. Auch eine schöne Sache!

Tolles Video.. Welche Fehler man beim vegan werden umgehen kann ;)

Viele tun sich schwer mit veganer Ernährung und stehen vor Schwierigkeiten wenn sie es dann doch mal versuchen.. In diesem Video sind echt viele wichtige Dinge zusammen gefasst- und auch sehr sympathisch!

Wann esse ich was, wieviel? Wie wird man am besten satt?! Wie bekomme ich genug Eiweiß, Fett und Vitamine? – Hier dazu einige Antworten! Und auch einige Filmtipps: „Gabel statt Skalpel“ (Trailer)
Vegan zum abnehmen oder einfach nur wenn man die Ernährung umstellt..

Wichtig ist meiner Meinung nach noch die Vitamin B12 Supplementierung zu erwähnen!

Wrap it up!

Heute gibt es bei mir selbstgemachte Wraps! Ich hatte so Lust darauf, aber da einkaufen heute schlecht ist, mussten sie selbst gemacht werden. Da habe einfach mal ein bisschen rumbrobiert, weil ich nicht das passende Rezept gefunden habe.

Wraps sind super vielfältig, weil sie sich mit allem füllen lassen worauf man Lust hat. Und man spart sich unnötige Zutaten und Konservierungsstoffe, wenn man sie selbst macht.

Für meine 3 großen Wraps brauchte ich:

  • ca. 50g Dinkelmehl (man kann auch Weizenmehl nehmen, aber ich hatte keins da)
  • 15 g rote Linsenmehl
  • etwas Salz
  • ein paar Gewürze (mir war nach Kreuzkümmel, Pfeffer und Chili und Paprika)
  • 1 Tl Apfelessig
  • ca. 100 ml Wasser

Das rote Linsenmehl habe ich immer zuhause, zum Binden und auch bei herzhaften Backwerken als Eiersatz. Man kann auch Sojamehl nehmen. Ich bin beim abmessen nach „Augenmaß“ vorgegangen, weil ich das mit einer Waage immer so umständlich finde. Aber der Teig sollte eine ähnliche Konsistenz haben wie Pfannkuchen, vielleicht sogar noch ein bisschen flüssiger..

Nun einfach alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. Den Teig dann in einer großen Pfanne ganz dünn auf hoher Stufe 2 Minuten von jeder Seite ausbacken.

 

Es gibt auch noch andere Rezepte dafür, aber da muss man den Teig immer so lange stehen lassen oder kneten, und dazu hatte ich heute einfach keine Lust. Also musste es so gehen.. 🙂 Und siehe da, es hat auch wunderbar geschmeckt. 2 habe ich herzhaft gefüllt und den letzten süß, so quasi als Nachtisch.. 🙂

Cherry, Cherry..

.. nein, keine Anspielung auf den Song von Dieter Bohlen und Thomas Anders!!

Viiiiiiel besser 😉

Ich war eben eine Runde mit dem Fahrrad unterwegs und habe die frische Abendluft genossen. Überall leuchten einen ja die knallroten Kirschen an, die in vielen Gärten wachsen. Ja, den Bäumen hängen schon so schwer die Äste herunter, weil sie so voll sitzen. Aber ich habe dieses Jahr leider keine, weil ich keinen Garten mehr habe in dem Kirschen wachsen und ich trauere denen so ein bisschen hinterher. Im Laden kaufen ist für mich jedoch KEINE Option! Einfach welche „klauen“ auch nicht.. Dafür bin ich zu ehrlich.. Also was tun?!?!
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe jetzt trotzdem welche 🙂
Denn ich war einfach mal so offen und habe eben ein älteres Ehepaar, welches im Garten saß und auch einen prall voll hängeneden Kirschbaum besaß, gefragt, ob ich mir denn ein paar nehmen dürfte. Der Mann fragte direkt „Wieviel sind denn ein paar?“ und die Frau.. Also für mich sind das nur 2. ich sagte, ich würde mich auch mit 2 Kirschen zufrieden geben, denn sie sehen so lecker aus, dass ich einfach mal gerne kosten möchte.
Doch ehe ich mich versah hatte die nette Dame eine kleine Schale aus dem Haus geholt und der Mann begann zu pflücken und innerhalb einer Minuten war die Schale randvoll mit leckeren roten Kirschen. Man, habe ich mich gefreut!! ich war so dankbar, ich glaube das hat man mir angesehen. ich konnte nicht aufhören zu grinsen und habe mich vielmals bedankt! Sowas Nettes!! Wirklich 🙂

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Und man sieht: Es sind die kleinen Momente des Lebens mal wieder die Glück ausmachen!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ich nasche jetzt erstmal Ein Paar Kirschen… 😉

 

Mooli Baigan

Heute was Ausgefallenes, weil mir danach ist. In den letzten Tagen bekam ich kaum was runter, und wenn dann war es entweder Eis oder in Breiform und schmeckte nicht gerade „kulinarisch“. Außerdem war mein Kühlschrank immer noch voll mit Gemüse, das jetzt erstmal aufgebraucht werden wollte.

Deswegen durchstöberte ich mal meine Kochbuchsammlung, ich hatte Lust auf was indisches oder marokkanisches. Nur nicht allzu scharf sollte sie sein, denn ein Brennen im Hals hatte ich jetzt erstmal genug… aber das ist ja jedem Selbst überlassen. 😉

Letztendlich entschied ich mich für Mooli Baigan, was sehr interessant klang und ich auch vorher noch nie probiert hatte. Hierfür hatte ich auch alles was nötig war Zuhause 🙂

  • 1 Aubergine (ca. 300-400g)
  • 1 großen Weißen Rettich (ca. 400-500g)
  • 200g(3 große Fleisch-) Tomaten
  • 2 kleine Frühlingszwiebeln (von mir hinzugefügt, weil.. darum;))
  • etwas Tomatenmark
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL rotes Chilipulver (optional – ich habe drauf verzichtet)
  • 1/2 TL Koriander (gemahlen)
  • 1/2 TL Graham Masala 
  • und wer mag 1 Msp. Ingwerpulver oder frischen gehackten Ingwer
  • etwas Öl
  • Salz nach Geschmack
  • ca. 150 ml Wasser

Den Rettich schälen und in mundgerechte Stücke zerkleinern. Das gleiche mit der ungeschälten Aubergine und den Tomaten machen. Die Frühlingszwiebeln fein hacken.

Zuerst das Öl in einer großen, tiefen Pfanne (oder Topf) erhitzen und sobald es heiß ist, die Gewürze hinzufügen. Diese dann gut umrühren und aufpassen, dass sie nicht anbrennen. Dann die Frühlingszwiebeln hinzufügen und noch eine Weile weiter umrühren. Dann den Rettich zusammen mit dem Wasser in den Topf/die Pfanne geben. Das ganze dann für ca. 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Der Duft der dabei aufsteigt ist soo herrlich. Ich liebe Gewürze <3. Währenddessen verdampft das Wasser nach und nach. Wenn es fast weg ist, kann man die Aubergine hinzufügen und vielleicht noch etwas Öl zugeben. Dann nochmal fleißig umrühren. Die Aubergine sollte gut erhitzt/durchgebraten werden.
Das ganze dauert auch nochmal 5-10 Minuten.

Nun die Tomaten und ein wenig Tomatenmark hinzu geben.Wer mag kann jetzt noch Chili-Pulver oder etwas anderes für den nötigen Pfiff hinzufügen. Dann die Hitze runter drehen und auf Stufe 1 noch ca. 5-7 Minuten mit Deckel weiter köcheln lassen.

Nun kann man das Ganze als Hauptgericht essen, oder als Beilage zu Reis oder Kartoffeln.