Living in a plastic world..

Ja, auch ich habe früher mit Barbies und Puppen gespielt, habe an meinem Plastik-Schnuller genuckelt und aus einer Plastik-Flasche getrunken, aber immerhin wird bei Babyzubehör Mittlerweile(!!) darauf geachtet, dass diese keine Weichmacher enthalten..

Plastik ist überall, vorallem fällt uns dies auf bei Verpackungen, Elektroartikeln, Butterbrotsdosen, aber auch in Kaltschaummatratzen, Fleecedecken und -pullovern, Kontaktlinsen und Brillen, Zahnfüllungen, Babyschnullern.. Sicher hat der eine oder andere auch schon von Mikroplastik gehört, welches in Peelings, Zahnpasta, Make-up und anderen Körperpflegeprodukten enthalten ist. Wir werden es also niemals KOMPLETT los werden, aus unserem Leben verbannen .. Das kann auch kein Ziel sein. Aber Stück für Stück…

Aber da dieser Kunststoff noch nicht allzu lange auf der Erde in weilt, kann uns keiner sagen was für Langzeitfolgen dieser auf unsere Gesundheit hat. Er steht auf jeden Fall in Verdacht Krebs zu fördern und die Weichmacher haben hormonähnliche Wirkung.

Schon seit einiger Zeit versuche ich meinen Plastik-Konsum deutlich einzuschränken.
Dazu gehörte anfangs für mich nur keine Plastiktüten mehr im Handel mitzunehmen und stattdessen mit Papier- oder Stofftüten und meinem Rücksack einkaufen zu gehen.Wenn ich dann doch um die Plastikverpackung/-tüte nicht drumrum kam, habe ich sie wenigstens mehrmals benutzt, bis sie irgendwann kaputt war.. Außerdem wollte ich nicht mehr aus Plastikflaschen trinken. Schmecken tut es mir eh nicht, ich finde man schmeckt den Unterschied zwischen Glas- und Plastikflaschen.
Ich finde es krass und traurig zugleich, zu sehen, wie verschwenderisch wir Menschen mit unseren Ressourcen und der Umwelt umgehen. Andere Länder ersticken fast an dem Müll den wir produzieren und der dann einfach dorthin geschafft wird..Aus den Augen aus dem Sinn, so scheint es mir hier in Deutschland. Klar, Recycling ist auf dem Vormarsch, aber wer stoppt die Produktion von immer mehr Plastik!? Ich habe einige Dokus und Filme darüber gesehen und war jedes mal mehr als schockiert..und frustriert. Manchmal komme ich mir bei diesen Mengen und Größenordnungen so klein und hilflos vor.

Naja wie dem auch sei, ich wollte es jetzt mal ein wenig ernster angehen. Das heißt:

  • keine Produkte mehr kaufen die in Plastik eingepackt sind (vorallem nicht doppelt und dreifach..)
  • Dinge aus meinem Zimmer/Wohnung aussortieren die aus Plasktik sind und diese einfach wegschmeißen, wenn ich sie eh nicht mehr brauche (ja, produziert Müll.., aber auch da gilt bei mir, aus den Augen, und hilft mir gleich mich von Sinnlosem zu trennen)
  • Nichts mehr zu bestellen wo Plastik als „Puffer“ verwendet wird (z.B. bei amazon)

Das sind jetzt nur drei Punkte die ich mir vorgenommen habe, aber die Umsetzung davon ist gar nicht mal so leicht.. Die erste Frage die ich mir stelle, wie kaufe ich Nudeln und Reis, sowie alle Sonderformen von Getreide (die zu meinen Grundnahrungsmitteln gehören)?? Zweite Frage, wie schaffe ich es, diese Konsumweise halbwegs in den WG- und Uni-Alltag zu integrieren? Ich kann und werde niemanden zwingen mitzumachen.

Mir fällt auf: Es ist so gut wie alles in Plastik eingepackt, sogar im Bioladen. Nüsse, Riegel, Joghurts, Brot.. Das Putzmittel hat eine Plastikverpackung, die Zahnpasta, die Handcreme, das Shampoo.. Sooo vieles was man doch mehr oder weniger braucht. Mir war/ist klar, von heute auf morgen und von 0 auf 100 ist das sowieso nicht zu schaffen. Aber der Wille ist da und ich gehe dann einfach erstmal kleine Schrittchen in die richtige Richtung..

Ich wasche meine Haare mit Roggenmehl statt Shampoo, das ist in Papier verpackt und reicht aufgrund der Menge locker für 1 Jahr, bei meiner Haarlänge. 😉

Wer kennt Läden oder Internetshops wo man einige Dinge die im Laden immer nur Mit Plastik zu finden sind, Plastik-Frei bekommt?

Ich habe schon einiges über die Familie Krautwaschl aus Österreich gelesen und gesehen, und fand deren Umsetzungsform super! Ich finde die Idee, Lebensmittel in mitgebrachte Gefäße füllen zu dürfen sehr gut! Leider ist das dort wo ich wohne nicht ganz so gut möglich. Zwar könnte ich vieles auf dem Markt kaufen, aber da bekomme ich leider immer noch nicht alles, was ich brauche..

Naja, ich werde dran bleiben und mich stetig mehr ent-plastiken..

Photo: http://www.wwf-jugend.de/durchstarten/stoppt-den-plastikmuell/

Tolles Video.. Welche Fehler man beim vegan werden umgehen kann ;)

Viele tun sich schwer mit veganer Ernährung und stehen vor Schwierigkeiten wenn sie es dann doch mal versuchen.. In diesem Video sind echt viele wichtige Dinge zusammen gefasst- und auch sehr sympathisch!

Wann esse ich was, wieviel? Wie wird man am besten satt?! Wie bekomme ich genug Eiweiß, Fett und Vitamine? – Hier dazu einige Antworten! Und auch einige Filmtipps: „Gabel statt Skalpel“ (Trailer)
Vegan zum abnehmen oder einfach nur wenn man die Ernährung umstellt..

Wichtig ist meiner Meinung nach noch die Vitamin B12 Supplementierung zu erwähnen!