Wundervolles Wochenende.

Die letzten drei Tage waren sehr anstrengend, aber auch sehr schön. Das erste Oktoberwochenende hatte schon einiges an Eindrücken, Spannung und Emotionen dabei. Der Stress wurde durch eine Menge Dankbarkeit, die ich letztlich verspürt habe, und durch einige schöne Gespräche und Momente ausgeglichen. Auch die Magenschmerzen hatten ihre Berechtigung, haben sie mich doch auch irgendwie an das viel zu reichhaltige und sehr knoblauchhaltige Essen erinnert 😉

Es gab unter anderem auch selbstgebackenes Dinkel-Vollkornbrot in verschiedenen Variationen für alle fleißigen Helfer. Das Rezept dazu wird die Tage noch folgen..

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Wir haben die letzten drei Tage damit verbracht, von ca. 40 Apfelbäumen von ortsnahen Streuobstwiesen und daraus resultierenden 2,5 Tonnen Äpfeln aller Sorten ca. 1000 Liter feinsten Apfelsaft zu pressen. Und zwar alles von Hand. Die Flaschen wurden per Hand vorgespült, Äpfel wurden gewaschen, es wurde fleißig geschreddert und gepresst, dann eingekocht und zugeschraubt, schließlich in Kisten verpackt 🙂

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Abgerundet wurde alles von einem atemberaubenden Sonnenuntergang und einer warmen Badewanne. Goldener Oktober.. ❤

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Selbstgebackenes Knäckebrot

Zum Knabbern sehr ideal.. auch total lecker mit Avocado-Creme oder Hummus, Bärlauch-Creme oder ein paar Scheiben Gurken / Tomaten.

Zum ersten Mal gebacken Anfang diesen Jahres, damals begeistert, innerhalb eines Tages verputzt. Jetzt wiederentdeckt, da Herbst / Winter bei mir besonders viel in der Küche stattfindet und ausprobiert wird.. Das Rezept kann je nach Belieben abgewandelt werden.

Es ist total easy zu machen, der Teig ist in 5 Minuten angerührt und den Rest macht der Backofen! Und es war entgegen der Erwartung unglaublich gut vom Backpapier zu lösen..

Man braucht dazu

  • 120g (Dinkel) Vollkornmehl
  • 15 g Leinsamen
  • 15 g Sonnenblumenkerne
  • 15 g Kürbiskerne
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz  (und n.B. Pfeffer)
  • Gewürze und Kräuter
  • 200-250ml Wasser (lieber erstmal zu wenig als zuviel)
1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 170 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen.
2. Alle trockenen Zutaten zusammen rühre, und langsam Wasser hinzufügen, erstmal nur 200ml und dann schaut man sich die Konsistenz des Teiges an. Diese sollte nicht zu flüssig, sondern relativ feucht und gut streichbar sein.
3. Dann fügt man das Öl und die Gewürze hinzu und streicht den Teig auf dem Backblech aus.
4. In den Ofen schieben und erstmal gute 15 Minuten backen. Dann ist der Teig schon ein wenig fester geworden. Man nimmt das Blech nun kurz heraus und schneidet das Knäckebrot in beliebig große Stücke.
5. Dann wieder zurück in den Ofen und nochmals 15-20 Minuten backen.  Danach müsste das Knäckebrot schon sehr knackig, hart sein. Nach Belieben kann man die Stücke nochmal umdrehen und nochmals für 5 Minuten weiter backen.
Ich backe das Knäckebrot wirklich total gerne und kann es sehr empfehlen, es eignet sich trocken gut zum Mitnehmen für den kleinen Hunger zwischendurch oder mal als Abendessen in verschiedener Weise belegt. Und es schmeckt wirklich besser als das gekaufte. Ist ohne Hefe oder andere Backtriebmittel und vorallem ohne Zuckerzusatz.
UUUND natürlich mit LIEBE ❤ selbstgebacken.
Wenn ihr es nachkocht, dann lasst es mich wissen wie es gelungen ist und lasst es euch gut schmecken! 😉

Nichts bereut.

Durch Höllenfeuer gegangen,
Den Sturm bezwungen.
Die Berge dennoch erklommen,
den Fluss durchschwommen.

Bereue nicht,
die scheinbaren Fehler die du siehst;
sie machten dich zu dem,

was du heute bist.
Was du „dich selbst“ nennst.

Bereue nicht,
was du nicht ändern kannst.
Schaue nach vorne und sieh,
was du draus lernen kannst.

Lass los,
was längst nur noch Gedanke,
der dich hält an dem,
was du nicht haben willst.
Lass los,
was längst geschehen,
und bloß Erinnerung.

Bereue nichts,
nicht den gestrigen Tag,
nicht das vergangene Jahr.
Nicht die Dinge, die nicht getan.

Pack sie einfach heute an!

Zusammenhalt

Stehst du allein da?
Ist die Verzweiflung groß?

Verwirrt, Ziellos.

Wer ist da?
Wer spendet Trost?

Im Körper ein Schmerz,
die Seele betrübt,
klar denken – unmöglich,
weil Kummer auf dir liegt.

Irgendetwas stimmt nicht,
wer gibt dir ein Licht?

Wenn es nicht mehr schlimmer werden kann,
was hast du dann zu verlieren?

Wenn du nichts mehr zu verlieren hast,
kannst du nur gewinnen..

Halte noch Ausschau,
hab stets Verlangen
und halt nicht fest,
an dem was vergangen.

Denn ich geb dir Halt,
Steh dir bei, halte dich
und deine Hand.
Steh zu dir und fühle,
was du fühlst.

Ich bin bereit, – ab jetzt
gehen wir zu zweit.

Schließen die Augen,
um zu merken, was real ist
Schließen die Augen,
denn sonst sehen wir es nicht.

Bis wir spüren, dass da Licht ist.
dass alles doch richtig ist.
dass alles in dir ist,
tief in uns.

nächtliche Konsequenzen

Nach kurzer Nacht,

tränenüberströmt erwacht.

Mal wieder zuviel nachgedacht?!
der Traum von dir hat mich drauf gebracht.

– Lange schon her,
und doch präsent,
die Augen, dein Lachen;
deine Existenz.

Du fehlst mir,
Du fehlst uns,
ein Abschied für immer,
kein Abschied für uns.

So plötzlich dein Verlassen,
Erinnerungen verblassen..

All die Sorgen und die Ängste,
du kannst sie nicht mehr sehen,

auch ich werd sie erst spät verstehen.

Ich schau nicht weg  und tauche ein,
in das Vergangene,

um im Jetzt
wieder glücklich zu sein.

 

Dankbarkeit

Angeregt durch einen anderen Beitrag habe ich gerade kurz inne gehalten und überlegt, wofür ich heute, bis zu genau diesem Moment, in dem ich dies schreibe, dankbar bin.

Ich bin dankbar dafür, dass ich heute morgen relativ früh wach war und dann nochmal einschlafen konnte, dabei eine ganz spannende und interessante Traumerfahrung machen konnte.

Ich bin dankbar dafür, dass ich in aller Ruhe den Tag starten konnte, die Sonne schien und ich mit Gelassenheit mein Frühstück essen konnte. Ich war fit und munter, ohne, dass ich dafür irgendetwas hätte tun oder geben müssen.

Ich bin dankbar dafür, dass ich mit dem Fahrrad zur Hochschule fahren konnte, die Luft so schön klar und angenehm war, ich keinen Stress auf dem Weg hatte und ohne Hetze bei der Vorlesung ankam.

Ich bin dankbar für die interessanten Themen und Fälle, die wir heute noch gelernt haben und über den Vortrag, den wir in der Gruppe gehalten haben und der gut gelaufen ist.

Ich bin dankbar für das Mittagessen, das ich mit einem lieben Menschen zusammen kochen und essen konnte und das mir quasi spendiert wurde. Es gibt also alles in Hülle und Fülle, wenn ich es nur erkenne und wahrnehme. Teilen ist eine tolle Sache.

Ich bin dankbar für ein Vorgespräch. was gut und positiv verlaufen ist und ich nun voller Freude schonmal gedanklich in die nächste Woche starten kann. Ich weiß nun, was mich erwartet und weiß auch, dass ich keine Angst haben brauch.

Ich bin dankbar für das Wetter, die Sonne scheint so herrlich und ich kann sie genießen, weil ich nun ein wenig Freizeit habe. Ich habe die Möglichkeit an den See zu fahren, der in der Sonne glitzert, das Alleinsein zu genießen..  Ein wunderschöner Anblick.

Und für all das musste ich weder etwas besonderes leisten oder Geld ausgeben. Es passierte einfach so, es hat sich so ergeben, ich darf es so genießen wie es ist.

Ich bin außerdem noch dankbar für all die Menschen, die es derzeit in meinem Leben gibt, auf die ich zählen könnte, wenn es mir nicht gut ginge oder ich reden möchte..

Danke. ❤

Alles passiert aus einem Grund..

..Und auch wenn mir dieser Grund / Sinn erstmal nicht in der Situation ersichtlich ist, spätestens im Nachhinein, im Rückblick der Woche oder der vergangenen Wochen wird er mir dann klar.
Ich treffe auf Menschen, mit denen ich Gemeinsamkeiten habe, sodass wir uns stundenlang staunend darüber unterhalten können. Ichtreffe auf Menschen, die mir Türen öffnen, die mir Möglichkeiten bieten, ich kann mich selbst besser kennenlernen und entfalten. Es passieren Ereignisse, die mich auf einmal auf den richtigen Weg führen. Die mir zeigen, dass alles gut ist oder gut wird. Dafür bin ich dankbar!

Wir sind alle miteinander verbunden und unsere Gedanken beeinflussen unsere Realität, davon bin ich fest überzeugt! Wir alle sind Menschen, wir alle haben Träume und Ziele. Wir wollen einen Sinn im Leben haben oder suchen ewig danach, bis wir erkennen, dass der Sinn im Leben darin besteht, jeden Tag zu Leben. Uns darüber zu freuen, dass wir am Leben sind. Ich habe selbst eine lange Zeit nicht verstanden, wie das gehen soll, kam mir das Leben doch eher vor wie eine Qual, und ständig musste ich Dinge ertragen.. Ich hatte nicht das Gefühl, das es zählt wer ich bin und dass ich richtig bin, wie ich bin. Doch das hat sich nun geändert. Ich weiß, wieviel Glück ich habe, Ich sein zu dürfen. Eine Bereicherung für andere sein zu können und doch auch ganz mit mir alleine auskomme. Einfach nur zu Sein.

Wie sagte mal ein kluger Mensch : ,,Man muss das Leben vorwärts leben, aber verstehen kann man es nur rückwärts“
Dann macht alles Sinn. Dann erkenne ich, das es sein musste und es mich sogar persönlich weiter gebracht hat. Auch wenn es sich vielleicht nicht angenehm anfühlte..

 

Klein, aber Oho!

Klein sein hat nichts mit Körpergröße zu tun. Sich klein fühlen ist nach außen nicht immer sichtbar. Meist wird es erst bei genauerem Hinsehen deutlich..

„Im Kleinreden war ich immer schon ganz gut.“ – – –

Doch ich möchte mich nicht länger klein und schutzlos fühlen. Nicht mehr hilflos und ausgeliefert. Nicht mehr machtlos und unwichtig. Nein. Ich möchte mich fühlen. Ich möchte all das Fühlen was zu mir gehört, all das, was einmal ein Teil von mir war und ist.

Ich bin voller Freude und habe keinen Grund dazu, Ängste zu haben und mich davon klein machen zu lassen. Wenn die Ängste da sind, kann ich sie akzeptieren, sie dürfen da sein. Aber sie dürfen mich nicht länger beherrschen, wie sie es allzu lange getan haben.
Sich das bewusst zu machen und einzugestehen ist wirklich kein schönes Gefühl.
Denn das bedeutet Schmerz. Es ist so ein Gefühl des sich innerlich Auflösens, weil es einen zerfrisst. Angst kann sich unterschiedlich ausdrücken. Es kann Neid sein, Wut, Ärger, Enttäuschung, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Deprimiertheit..

Man will es nicht zulassen, man will sich ablenken.
Hauptsache an etwas anderes denken. Aber das wird nicht helfen.
Denn der Schmerz bleibt, er verschwindet nicht, nur weil man ihn nicht beachtet.
Aber er möchte so sehr beachtet werden.. Egal wie er aussieht, vielleicht ist er ein schwarzes, großes Tuch, oder eine Kette, die einengt, uns gefangen hält, oder eine Nadel, die piekst, zusticht. Sei es ein körperlicher oder ein seelischer Schmerz.. Jeder Schmerz hat seine Funktion, seine Aufgabe. Und er verlangt nach Aufmerksamkeit. „Guck mal, hier bin ich, ich möchte gerne beachtet werden..“ – ein quängelndes kleines Kind.

Also beachte ich es. Beachte das kleine nervende Kind in mir, damit es hoffentlich bald Ruhe gibt. Ich nehme es wahr, tröste es, und nehme es in den Arm. Denn ignorieren hilft nicht.  Ich gebe ihm Zuneigung und frage vielleicht nach, was los ist. Vielleicht halte ich es aber auch auch einfach nur liebevoll im Arm. Und dieses Gefühl lasse ich das Kind spüren, das es geliebt ist, und gewollt.
Ich kann dann versuchen zu überlegen, was dem Kind vielleicht noch helfen könnte, damit es sich besser fühlt und sich nicht mehr so ungeliebt vorkommt.Und wenn mir die Idee kommt, was es sein könnte, dann tue ich auch dies.. Alles nur, damit es dem Kind gut geht

Es schadet nicht, sich diesem (meist miesen) Gefühl des inneren Kindes einmal auszusetzen, in es hinein zu spüren um herauszufinden, was es einem eigentlich gerade genau sagen will.

Natürlich kostet das etwas Überwindung, aber der Schmerz bleibt da, er will gefühlt werden. Und wenn er einmal da ist, dann ist es so gewollt, dass es ihn gibt.Er sendet uns ein wichtiges Zeichen, das wir zu lange überhört haben. Dann erfüllt er seine Aufgabe, indem er uns dazu zwingt mal genauer hinzusehen. Und wenn wir das getan haben, dann kann es danach weiter gehen, vielleicht in eine ganz andere, neue, bessere Richtung.

„Was uns nicht umbringt, härtet uns ab.“
Nachher sind wir einfach reifer und um eine Erfahrung reicher. Oder sogar um mehrere. Und vielleicht gelingt es uns ja, nachdem wir den Schmerz akzeptiert haben, und mal in uns hinein gehorcht haben, auch andere versteckte Dinge in uns zu finden.
Um zu sehen, was uns ausmacht. Um daraus positiv hervor zu gehen. Damit wir danach endlich die Schönheit der Dinge wieder erleben können, weniger ängstlich oder neidisch durch die Welt zu laufen. Irgendwie uns Selbst finden. Etwas lebens- und liebenswertes.

Und vielleicht trauen wir uns dann auch mal „Nein“ zu sagen. Ganz bestimmt und ganz deutlich. Aus dem Bauch heraus. Tief einatmen und deutlich sagen „Nein, das will ich nicht“ oder, dass es mir nicht gefällt. Nicht gemein, sondern einfach nur unmissverständlich und mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn: Ich achte dann auf mich. Egal was mein Gegenüber eigentlich erwartet. Und egal ob ich eine Befürchtung habe, dass mich mein Gegenüber dann vielleicht nicht mehr mag oder enttäuscht ist.

Alles hat zwei Seiten..

Die letzten Tage war ganz schön was los. Das Wetter war (und ist immernoch) sehr warm, der Sommer zeigt sich wohl nochmal in ganzer Pracht um sich dann zu verabschieden.., herrlich. Ich konnte morgens ganz früh im See schwimmen gehen, nur ein paar Angler standen am Steg, niemand sonst, das war wunderbar. Das Wasser war klar und kühl 🙂

Ich habe viele liebe Menschen getroffen, habe tolle Gespräche geführt, viele Menschen (besser) kennengelernt, war meist den ganzen Tag unterwegs. Habe zwischendurch Yoga gemacht und bin von einer Essenseinladung zur nächsten, einkaufen brauchte ich nicht 😀 Es gab ein neues orientalisches Rezept für meine neue Mitbewohnerin, einen viel zu süßen Soja-Grießbrei von einem Freund, der es gut meinte; 4 Stücke veganen Geburtstagskuchen mit Apfel und Mandeln und einen Abend mit syrischem Essen und hinterher noch Knabbereien.. Es war alles dabei, und es war auch unglaublich lecker! ❤

Und an den letzten Tagen konnte ich ein wenig auftanken und positive Energie sammeln. Ich war zeitweise sehr aufgeregt und aufgewühlt, einfach von so viel Neuem. Ich neige dann immer zu einer spontanen Euphorie, die mein Herz schneller schlagen lässt und meine Stimme auch gleich eine Oktave höher bringt und ich manchmal wirke wie ein Hamster im Laufrad. Aber auch das macht mir Spaß und muss manchmal sein.

Dann aber wiederrum kommen so Gedanken auf, was die nächsten Tage auf mich zukommt und ich stehe vor einer kleinen Herausforderung. Diese beschäftigen mich natürlich unterbewusst und ich scheue mich davor, der Situation gegenüber zu stehen. Aber auch hier merke ich, dass ich mir bewusst werden kann, dass jede Herausforderung auch eine Chance bietet. Eine Chance, herauszufinden, was ich will und was ich kann. Die Chance mutig zu sein und die Wahrheit auszusprechen. Auch wenn die Wahrheit bedeuten wird, dass vielleicht einige Menschen enttäuscht sein könnten. Ich weiß nun – ich muss nicht den Vorstellungen der anderen entsprechen. Es reicht, wenn ich mir selbst treu bin und ehrlich zu mir selbst sein kann. Mir eingestehen, was vielleicht nicht so gut gelaufen ist und auch vor anderen eingestehen, dass ich einen kleinen Fehler gemacht habe und etwas nicht so gut durchdacht habe. Jetzt gerade, heute und in dieser Minute, kann ich den morgigen Tag sowieso nicht verändern oder vorraussehen, was geschehen wird. Dennoch kann ich heute schonmal Kraft und Mut für morgen sammeln. Und mir sagen, dass nichts wirklich Schlimmes passieren kann. Solange ich nur den Mut aufweise, zu sagen, was ich zu sagen habe. Es ist wichtig, sich das von der Seele zu reden, in diesem Falle tut es auch sehr gut, es mir von der Seele zu schreiben… Ich merke wie meine Anspannung langsam nachlässt. Und ich merke erneut mal wieder, wieso ich so gerne schreibe.. Es hilft! 🙂

Ich merke auch, dass alles irgendwie zwei Seiten hat. Die scheinbaren Probleme und Herausforderungen haben auch Lösungen, alles Negative verbirgt auch das Positive. Denn man geht stärker daraus hervor, hat etwas gelernt, über sich selber und über das Leben. Auch wenn man zuerst nur die negativen Dinge sieht, so offenbaren sie einem irgendwann auch den Sinn, den sie verfolgt haben. Und so hatte alles bisher einen Sinn. Den habe ich nur meist später erst erkannt. Wenn ich aber nun schon daran glaube, dass auch die morgige Herausforderung ihren Sinn hat, eine positive Erkenntnis, dann ist es nur noch halb so schlimm! 🙂

Liebster Blog – Award – Ich wurde nominiert..

Ich wurde vor ein paar Tagen von Benjamin Hittel für den ‚Liebster Blog‘- Award nominiert, was mich einerseits allgemein gefreut hat, andererseits aber auch, weil ich seinen Blog sehr gerne lese und mit Benjamin bald mal persönlich zum meditieren zusammentreffen möchte! Ich freue mich, von jemandem nominiert worden zu sein, bei dem ich durch das Schreiben über gewisse Themen viele Gemeinsamkeiten feststellen konnte. Das vereint.. Und das ist ein tolles Gefühl. Benjamin hat mich durch seine Texte und auch durch seine Videos sehr inspiriert. Sogar in dem Maße, dass ich darüber nachgedacht habe, selbst auch einmal Videos zu machen, weil ich finde, dass sie einfach noch persönlicher sind und auch eine gewisse Authentizität ausstrahlen können und man viel mehr in kurzer Zeit sagen kann.. Naja, das ist eine andere Geschichte! 😀

Ich hatte vor einiger Zeit schonmal von diesem Award mitbekommen, aber damals war ich noch so neu in der Blogger Welt, dass ich eher die Zeit damit verbracht habe, ganz gespannt die Fragen und Antworten anderer Blogger zu lesen und auch nicht damit gerechnet habe, nominiert zu werden. Nun ist es nach 9 Monaten dann doch geschehen und ich muss sagen, diese Fragen zu beantworten ist doch eine kleine Herausforderung.

Aber Herausforderungen sind doch gerade spannend und ich lerne etwas über mich selbst!
Benjamin schrieb dazu ..“ wie Barney Stinson: „Challenge angenommen.“ 😉

Und ihr erfahrt so auch das eine oder andere.. 🙂

Hier also die Fragen:

  1. Warum schreibst Du?

    Ich schreibe in erster Linie, weil es mir Spaß macht. Schon in der Kindheit fing das an. Oft habe ich Tagebücher geschrieben, dann hatte ich mal wieder ne Phase in der ich keine Lust hatte, aber meist habe ich aufgeschrieben was so los war am Tag und was mich bewegte.. Ich schreibe also auch, weil ich dadurch meine Gefühle und Gedanken loswerden kann, aus meinem Kopf raus, auf Papier oder PC. Ich liebe Worte und Wörter, ich liebe Kommunikation. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und ich freue mich, anderen durch das Schreiben dieses Blogs ein bisschen von meinem Leben zu zeigen und vielleicht den einen oder anderen Leser mit dem Geschriebenen zu berühren.

  2. Was bedeutet es für Dich Opfer zu bringen? Wofür würdest Du es tun?

    Opfer bringen bedeutet für mich, etwas aufzugeben, was man sehr gerne hat oder macht. Ich würde sagen, wenn ich das Leben einer geliebten Person damit retten kann, dann würde ich ein Opfer bringen. Ansonsten fällt mir dazu absolut nicht viel ein..

  3. Was ist das Beste, was Du je geschrieben hast? Bitte posten. Was hat Dich dazu motiviert?

    Ich tue mich schwer damit, einen meiner eigenen Beiträge als „das Beste“ zu bewerten, da ich viele meiner Beiträge gut und lesenswert finde und jeder von ihnen zu dem Zeitpunkt, wo ich ihn geschriebeb habe gut war. Aber vor einigen Tagen kam mir die Idee dazu, eine kleine Geschichte zu schreiben, und die finde ich tatsächlich echt gut. Was mich dazu motiviert hat, war ein Buch, was ich vorher gelesen habe und mir dann dachte, dass ich so lange schon nichts Schönes mehr aufgeschrieben habe und solche Art von Geschichtenerzählen immer sehr mochte.. Weil ich die Freude, die ich beim Schreiben empfunden habe noch genau nachvollziehen kann, nenne ich diesen Beitrag: geträumt..

  4. Glaubst Du es gibt eine absolute Wahrheit?

    Nein, ich glaube, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Etwas gilt nur solange als wahr, bis jemand das Gegenteil bewiesen hat. Auch bin ich der Meinung, das alles was „Gut“ erscheint, oder als wahr angesehen wird, und hilft, seine Daseinsberechtigung hat und diese auch nicht verlieren sollte, wenn sie dem Menschen viel bedeutet.

  5. Was sind Deine täglichen Rituale? Wie sieht Dein Tag aus?

    Mein Tag beginnt meist morgens so um halb 8 und dann mache ich erstmal ein paar Stretching-, Dehn- oder Yoga Übungen und trinke ein großes Glas Wasser (ca. 0,5l). Das ist ein schönes Ritual und lässt mich gut wachwerden. Manchmal fallen die Übungen auch je nach Zeit länger und ausgiebiger aus. Danach mache ich mir was zum Frühstück. Dabei ist mein ‚Ritual‘ seit Jahren: Haferfrei mit Nüssen und/oder Obst und allem was sich sonst noch gut in einem Haferbrei unterbringen lässt. Nach dem Frühstück oder spätestens bevor ich das Haus verlasse putze ich mir die Zähne und ziehe mich an 😉
    Ansonsten ist dann jeder Tag anders. Abends putze ich mir ebenfalls vor dem Zubettgehen die Zähne und danke für all die schönen Dinge, die ich am Tag erlebt habe. Das ist ebenfalls eine tolle Sache die ich mir nach und nach angewöhnt habe. Es veranschaulicht gut die kleinen schönen Dinge, die man jeden Tag haben kann.

  6. Sind Likes und Kommentare labsame Liebe fürs Bloggerherz oder lässt Dich das kalt?

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich (bzw. wohl eher mein Ego sich..) über jedes Like und jeden Kommentar freue. Über Kommentare noch mehr, da ich darauf antworten kann und so mit Menschen in Kommunikation treten kann.

  7. Star Wars oder Star Trek?

    Keins von beidem. Ich kann damit irgendwie nichts anfangen und habe als 8 Jährige mal eine Folge Star Wars gesehen und hatte danach schreckliche Albträume. Das war wahrscheinlich Trauma genug, damit ich mich davon fernhalte.

  8. Glaubst Du an Verschwörungstheorien? Welche ist Dein Favorite?

    Nein, ich glaube an keine Verschwörungstheorie. Oder wenn ich es tue, ist mir nicht bewusst, dass es sich dabei um eine handelt 😉

  9. Du hast für 30 Minuten lang unbegrenzte Ressourcen und wirklich alles ist möglich. Wie würdest Du die Welt retten?

    Ich würde mir bildlich gesprochen Amors Pfeile als ‚Ressource‘ schnappen und damit in der ganzen Welt Liebe verbreiten, damit es, so mein Wunsch, keine Kriege, Hass, Wut, Streit, Neid und Zerstörung mehr gibt. Weil ich fest glaube, dass das Leben mit Liebe ein besseres und schöneres ist und die Welt ein schönerer Ort. Ich glaube, dass Liebe die Welt retten kann.. Ich weiß das! ❤

  10. Welcher große Menschheitsmoment zu deinen Lebzeiten hat Dich am meisten bewegt?

    Als Usain Bolt zum erstem Mal den Weltrekord geknackt hat.

  11. Welche Frage würdest Du Dir stellen? Beantworte sie.

    Die Frage die mir dazu gerade spontan einfällt ist: „Warum fällt es dir so schwer, dich auf eine einzige Frage, die du dir selbst stellen würdest, zu beschränken?“ -Weil ich es nicht so einfach finde, mich auf eine einzige Frage zu beschränken und mir so viele durch den Kopf gehen. Also lasse ich es lieber und alle die abschließend noch Fragen an mich haben, dürfen diese gerne jederzeit in Kommentaren stellen. 😉

    Ich nominiere nun folgende 3 Blogs:
    teekay ganz privat
    die Zuzaly
    Anny Page’s World
    von Innen nach Außen

    Und stelle diese 11 Fragen:

    1. Was tust du, wenn du es dir mal richtig gut gehen lassen möchtest?
    2. Was magst du an dir und warum?
    3. Wohin würdest du reisen, wenn du jede Möglichkeit hättest und Geld keine Rolle spielt?
    4. Was ist dein Lieblingsessen?
    5. Gibt es etwas, was du bereust (nicht) getan zu haben?
    6. Welche/n Moment/e hast du am gestrigen Tag besonders genossen?
    7. Welcher Film hat dich am meisten berührt?
    8. Glaubst du an (einen) Gott, das Universum oder an eine andere höhere Macht?
    9. Kannst du gut „Nein“ sagen?
    10. Wie sieht für dich ein typischer Sonntag aus?
    11. Wieso schreibst du diesen Blog?