Ich steh zu mir..

Und meinen Macken und Fehlern, nehme sie an!
Ja, ich finde sie manchmal echt ganz lustig. Ich habe Ängste, ich habe Sorgen, ich habe Wünsche und Verhaltensweisen, die vielleicht manchmal meinem Alter nicht ganz entsprechen. Aber wer entscheidet das schon, was angebracht oder passend ist und was nicht?!

Mir selbst muss ich doch gefallen. Und wenn ich mir selbst gefalle, weil ich „echt“ bin, dann gefalle ich damit anderen wohlmöglich auch. Und wenn nicht: Pech gehabt!
Und nein, ich liebe diese Macken und meine negativen Gefühle trotz all der Arbeit daran noch lange nicht.. Das ist nämlich einfacher gesagt als getan!
Wenn ich’s schaffe einfach mal Abstand zu nehmen von dem Gedanken „immer die Starke sein zu wollen, alles bestmöglich zu tun, alles hinzukriegen“ dann fühle ich mich schon einen Schritt weiter, und freier! Dann bin ich ein klein wenig stolz auf mich!

Ob es immer alles RICHTIG ist, weiß ich nicht.. Und sicher nicht. Denn was richtig ist sieht doch jeder anders. Und richtig sein muss es auch nicht..! Hauptsache es macht Spaß! Weil das unperfekte, nicht ganz richtige viel lebendiger scheint. Viel menschlicher, viel ehrlicher und sympatischer..

Seine Gefühle nicht hinter einer scheinbar unerschütterlichen Fassade verstecken ist eine Sache, die nicht sofort gelingt. Schließlich habe ich es nicht anders gelernt.. Aber es ist erlernbar..

Heute mal kein Lächeln aufsetzen wenn ich mich eigentlich gar nicht danach fühle.. Nicht heute!

Heute mal einen Termin absagen, auf den man eh keine Lust hat und weil man es einfach nicht schafft!
Schwächen zugeben..

Auszeiten vom Alltag sind so wichtig, man merkt erst wie sehr man sie braucht wenn man sie lange nicht hatte.Heute kann ich einfach nur für mich sein, mir Ruhe gönnen, fröhlich oder traurig sein, laut oder leise sein, singen und tanzen, mich nicht duschen und schlabberig anziehen.. 😀
dann wenn ich es will..

Und ich frage Dich..

Bist du bereit,
mich ganz so anzunehmen,
wie ich bin?
Auch wenn ich nicht die bin,
die du dir wünscht, die ich wäre..?

Falls du jemanden anderes erwartest hast,
dann bitte lass mich wieder gehen.
Denn ich weiß, alles an mir ist richtig,
genau so, wie es ist!
Doch wenn du nicht fähig bist damit umzugehen,
lass mich trotzdem So sein!

Lass mich Schmerzen leiden,
aufgrund deines Verlassens,
es mag hart sein..
Doch ist es nicht halb so schwer,
wie jemanden vorzugeben,
die ich nicht bin.

Kannst du auch meine dunklen Seiten akzeptieren;
die neben meinem Licht existieren?
Kannst du mit meinen Ängsten umgehen;
ebenso wie meinen Stolz verstehen?
Kannst du mich bedingungslos lieben;
ohne Furcht vor mir?


Foto von: Marius W. de Pijper




And so I ask you..

..will you accept me
for who I am,
although I am not,
what you want me to be?

Do you expect somebody different,
then just tell me to leave.
Because, I know, all of me is right,
just as it is!
If you cant handle that,
please leave me like this!

Let me suffer from your absence,
as hard as it will be;
It’s still better than pretending being someone else;

Not me!
Can you accept my dark side,
besides my light?
Can you handle my fears,
as well as my pride?
Can you love me unconditionally;
without ever being afraid of me?

Brainstorming..

Ich habe mir kürzlich diese Frage gestellt: „Warum bin ich hier?“

  • ..um das anzunehmen was kommt
    ..um ganz einfach jeden Tag in seiner Fülle zu genießen
    ..um Spaß, Freude und großes Glück zu erleben
    ..um die Sonne auf meiner Haut und den Wind in meinem Gesicht zu spüren
  • ..um Schmerzen zu fühlen, Trauer zu empfinden
    ..um neue Menschen kennenzulernen und sie auch wieder gehen zu lassen
    ..um Angst zu haben, und sie zu überwinden..
    ..um enttäuscht zu werden
  • Ich bin hier um zu lachen und zu weinen!
  • ..um die Welt zu sehen, zu reisen, Abenteuer zu erleben
    ..um zu träumen, und an meine Träume zu glauben
    ..um zu Handeln und
    ..Fehler zu machen
    ..um verletztlich zu sein
  • ..um stark zu sein, nach Misserfolgen wieder aufzustehen
    ..um anderen Hoffnung und ein Lächeln zu geben
    ..um zu helfen, zu unterstützen
    ..eine gute Freundin sein
  • ..um mich zu bewegen, wenn ich mich danach fühle,
    ..um mir selbst was Gutes zu tun
    ..um meine Fähigkeiten zu entdecken und sie zu nutzen
    ..um dankbar zu sein

    ..um anders zu sein!

  • ..um zu lernen, um auszuprobieren..
    ..um zu versuchen, das Leben zu lieben.
  • Und schließlich, um zu lieben, und geliebt zu werden!

Filmfestival

dunkler Raum.. Popcorn-Geknabber, fehlende Gespräche, gebannte Aufmerksamkeit..

In den letzten Tage wurde es etwas still um mich, da ich damit beschäftigt war eine Meeeeenge Filme zu gucken. Dokumentarfilme. Von Künstlern aus ganz Europa. Jung, alt. Neustarter oder alte Hasen. Es war wirklich sehr interessant!! Aber auch anstrengend..

Habe schon 4-eckige Augen 😀 Soviele Filme schaue ich sonst in einem Jahr nicht.. 😉

Ich bin in der Studenten-Jury des Festivals und habe heute die verantwortungsvolle Aufgabe aus 37 Filmen aus 9 Kategorien den Favouriten zu wählen und zu verkünden.

Ein ganz toller Film wurde am Freitag schon bei der Eröffnung des Festivals gezeigt!

Nur zu empfehlen!

Ein etwas anderer Film war dieser..

Ich bin aufgeregt. Aber das ist ok!

Die Themen reichten von ganz aktuellen Ereignissen bis in die Vergangenheit zurück. Von Skuril bis banal, von kreativ bis sachlich.. Alles dabei.Von spannend bis eher langweilig..

Für  mich das erste, aber bestimmt nicht das letzte Mal bei der dokART

Keine Motivation

Nach diesem schönen Wochenende und den tollen Erfahrungen, gefällt es mir ganz und gar nicht, dass mich der Alltagstrott wieder einholt und die Hochschule wieder los geht. Mir fehlt einfach die Motivation, ich habe keine Lust… Und das passiert mir nicht so häufig. Vorallem weil ich ein Mensch bin, der meist weiß „was sich gehört“ und dann dementsprechend handelt..

Ich fühle mich schlecht / nicht wirklich wohl dabei, wenn ich Dinge so „schludern“ lasse. Also habe ich mir angewöhnt, mich dadurch zu quälen.
Habe nicht auf meine eigenen Bedürfnisse geachtet und einfach gemacht, was von mir erwartet oder verlangt wird.

Ich bin sicher der eine oder andere kennt dieses Phänomen nur zu gut.

Sind nicht schließlich viele von uns so erzogen worden, dass das Leben kein Ponyhof ist, kein Zuckerschlecken.. Dass man sich dadurch boxen muss, auch wenn es keinen Spaß macht..?!

Ja, aber warum eigentlich?
Ich frage mich das Selbst gerne mal, bohre genauer nach.. und stoße dann darauf, dass es mir einfach so anerzogen wurde von klein auf. Von der Schule, Eltern und Großeltern und sonstigen Mitmenschen, denen man Gehör geschenkt hat und als kleines Kind geglaubt hat. Ein Hoch auf die Sozialisation, Yeih!

Aber das Leben muss nicht immer hart und ungemütlich sein, Nein! Es ist schön und man kann frei Wählen. Für sich selbst wählen. Wählen was gut tut.. (Wo ich direkt schon bei an die Wahlen in Amerika denke…Auf das Ergebnis möchte ich gar nicht weiter eingehen)

Ich kann wählen, was ich wirklich möchte, und nicht nur das tun, was ich sollte

Traum von Amsterdam…

Ich hatte wirklich ein wunderbares, total erfüllendes Wochenende in Amsterdam!

Ich wünschte ich hätte noch viel länger bleiben können..

Habe dort wundervolle Menschen kennen gelernt und mich total verbunden gefühlt. ❤

So viel Liebe und Anerkennung bekommen wie schon lange nicht mehr und das fühlte sich einfach gut an, ich denke jeder kennt das Gefühl, wenn man sich so RICHTIG fühlt, wie man ist, wo man ist.. Wer man ist. 🙂

Um ehrlich zu sein fehlen mir die richtigen Worte um das alles zu beschreiben, aber alles in allem war es einfach Schön und ich war abgelenkt vom normalen Alltag, habe begonnen zu träumen.. Ich liebe diese Stadt und die tolen Gebäude, die Grachten und das Wasser, auch die Multi-Kulti-Bevölkerung 😉

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Später gibt es noch mehr Fotos 🙂

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Lustlos und unmotiviert..

Foto: Hansestadt Lübeck im Herbst ❤

..habe ich mich am Wochenende gefühlt. Schon einige Tage her, dass ich den letzten Beitrag verfasst habe, dachte ich mir. Irgendwie hatte ich viele Ideen, habe viel erlebt in der letzten Woche, viel Schönes und viel Neues, was ich gerne mit euch teilen wollte. Aber ich konnte mich auch nicht aufraffen den Laptop einzuschalten. Viel zu sehr habe ich mal das komplette allein sein und abgeschottet von der Außenwelt sein genoßen.

Auch das ist wichtig. Und ich bin ja deswegen nicht gleich weg und verschwunden. Ich lasse nur eben nichts von mir hören. Und das ist ok so..
Das beziehe ich nicht nur auf die Blog-Welt, sondern das kann man auch im Realen Leben wieder finden. 😉 So ist es zum Beispiel auch mit Freundschaften, in denen man sich sogar manchmal ein paar Wochen lang nicht hört, schreibt, geschweige denn sieht. Ich musste mich nach meinem Umzug erst daran gewöhnen. Das gleiche ist es mit der Familie. Manchmal hören wir einige Tage nichts von einander. Aber ändern tut sich deswegen an unserer Beziehung zueinander nichts. Im Gegenteil, es tut manchmal sogar gut, diese Tage Abstand zu haben. Man geht sich nicht auf die Nerven, man fängt an sich sogar zu vermissen und man schätzt die Gespräche dann viel mehr.

Abstand und eine Weile Pause kann echt gut tun, um sich mal wieder auf sich selbst besinnen zu können. Nicht ständig auf dem neuesten Stand sein, kann befreiend wirken. Sich nicht jeden Tag zu melden, in was für einer Beziehung auch immer, kann meiner Meinung nach Vertrauen schaffen. Einerseits in die Person, dass sie auch ohne „meine Anwesenheit“, mein Dasein oder meine Worte ihr Leben gut alleine meistert, aber auch in die Beziehung, nämlich, dass man daran glaubt, dass sie trotzdem weiter bestehen wird, trotz fehlendem täglichen Kontakts.

Schade, dass das nicht in allen Bereichen des Lebens so ist in dieser schnellebigen Zeit.
Bei vielen Dingen ist es wichtig, ständig präsent zu sein, oder ständig up to date und da will man voneinander hören.. Ähnlich ist es bei allem, was im Internet so abläuft, da bin ich teilweise ganz schön überfordert, was hier und da gerade so neu passiert ist.. und was man unbedingt wissen, lesen, oder sich anschauen sollte. Ich sag mal so, eine Zeit lang habe ich das mitgemacht und bin vielen trends gefolgt, bis ich gemerkt habe, dass mir das eigentlich gar nicht liegt, ich mich damit nicht wohlfühle und mir das viel zu viel Info ist. Dennoch habe ich die Vermutung, vorallem da ich regelmäßig hier blogge, würde ich mich nicht mehr regelmäßig mit Beiträgen melden, wäre ich wahrscheinlich schneller als mir lieb ist „abgeschrieben“.. Weil es dann ja nichts Interessantes, Neues zu lesen gäbe.. So denke ich zumindest.
Ich bin aber froh, wenn ich auch mal ne Woche die Tasten und Finger still halten kann..

Überzeugt mich gerne vom Gegenteil oder erzählt mir eure Meinung dazu.. 🙂

Sonntag – Morgen – Gedanken

So oft ich daran denke es zu tun, tue ich es doch nicht..
So oft ich Dinge aussprechen will, wage ich es nicht..

Hab oft gedacht, ich werde nicht verstanden.
Vielleicht habe ich mich nur nicht richtig zu verstehen gegeben?

Es sind nicht immer die anderen Schuld,
sondern ich selbst kann Herrin meiner Lage sein.
Ich habe einen freien Willen und kann entscheiden, was ich will
und was ich nicht (mehr) will. Jeden Tag neu. Heute, und morgen, und übermorgen.

Wann habe ich mich wirklich ohne Bedingungen geliebt und angenommen gefühlt?
Und warum nicht? War es die Schuld der anderen oder entstand die Barriere zuvor in meinem Kopf? Wer gab mir das Gefühl, nicht liebenswert zu sein?
Und wieso habe ich es nicht geschafft, diesen Personen zu sagen, wie ich mich fühle?
Was gewesen ist, kann ich nun nicht mehr rückgängig machen, aber im Jetzt
kann ich all das sagen, was in mir vorgeht, was ich denke, was ich fühle, wovor ich Angst habe, was ich vermute und was ich befürchte. Es gibt kein Falsch, es gibt kein Richtig.

Es gibt nur das, was meine Sicht der Dinge ist, und die ist wichtig! Für mich.

Denn wenn ich es nicht selbst tue, wer tut es für mich?

Wenn ich nicht an mich glaube, was bringt es mir dann, wenn es andere tun?

Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Korinther 13,13

Two hearts –

– zwei Herzen,
magnetische Anziehungskraft.

nur fühlen, nichts sagen;
– sagenhaft.

so zart die Haut,
die Finger berührt,
so weich der Blick,
dein Lachen verführt.

Zärtlich,
und doch ganz klar
kaum ängstlich;

– zu schön um wahr
zu sein?

 – – –

für’s Sein,

Danke ich dir.
Du trägst mich,

du führst mich,
du nährst mich,
durch dich seh ich,
durch dich fühl ich; –
mich vollkommen.

Dich lieb ich,
dich brauch ich;dich halt ich
immer bei mir.

Der richtige Moment ist JETZT

Egal was du sagen oder tun willst, tu es JETZT.

Es gibt keinen „richtigen Moment“ für etwas, jeder Moment ist richtig, wenn es sich für einen selbst richtig anfühlt.
– Der Sonntag ist genauso gut, um schicke Klamotten zu tragen, wie jeder andere Tag auch. Man muss sich nicht erst zu Weihnachten etwas schenken, man kann es immer auch mal zwischendurch tun. Das ist viel schöner.. –

So überlegte ich heute morgen, wann wohl der richtige Moment ist, um einigen Menschen  Danke zu sagen..
Und dann fiel mir auf, dass dann, gerade als ich darüber nachdachte der richtige Moment war. Ich kann es zwar nicht persönlich machen, aber es ist doch so einfach, dies schriftlich (oder) per Handy zu erledigen.

Es gibt immer Gelegenheiten, Dankbarkeit zu zeigen oder zu äußern. Einfach so. Auch wenn nicht immer alles glatt läuft mit diesen Menschen, daran sollte man dann einfach nicht denken, sondern eher an die schönen Momente.
Ich bin sicher, es gibt sie, bei jedem von uns. ❤
Also schrieb ich auch hier einiges auf, um es zu teilen mit lieben Menschen, die das lesen.

Ich danke vorallem meinen Eltern, die mich mit viel Liebe aufgezogen haben und die mir mitgegeben haben, dass Zuneigung zeigen und liebe Worte eine tolle Sache sind. Ich danke ihnen dafür, dass sie alles richtig machen wollten, als sie mich großzogen, und dennoch einige Fehler gemacht haben, aus denen ich nun lernen kann. Ich danke den beiden dafür, dass sie mich immer unterstützen, wenn ich sie um Hilfe bitte. Ich bin dankbar dafür, dass sie mich so lieb haben wie ich bin und alle Macken die ich habe, akzeptieren. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass sie mich zu einem sparsamen und wertschätzenden Menschen erzogen haben, indem sie mir eben nicht jeden materiellen Wunsch, den ich als Kind hatte, erfüllt haben. Ich bin auch dankbar dafür, dass sie meine Vorwürfe, die ich ihnen gemacht habe, oft einfach so an- und hinnehmen und es mir schnell verzeihen, wenn ich gemein zu ihnen war. Das gleiche gilt für meine Schwester, der ich dafür danke, dass sie da ist. ❤

Ich danke auch meinen Großeltern, die immer an mich denken und nur mein Bestes wollen. Auch wenn sie in meinen Augen damit manchmal ein bisschen übertreiben, weiß ich, dass sie es nur gut meinen. Ich danke ihnen dafür, dass sie mir Geschichten von früher erzählen, aus einer Zeit, die wir heute glücklicherweise nicht mehr kennen, und dass sie Lebensweisheiten mit mir teilen, die wirklich wertvoll sind. Ich danke ihnen für manch konservative Ratschläge, denn so kann ich für mich selbst herausfinden, was ich will und was nicht.

Ich danke all meinen Freunden und Bekannten, die für mich da sind / waren, wenn ich sie brauch(t)e, die mir zuhören und mir Rat geben, wenn ich danach frage. Die mich akzeptieren mit meinen Macken und die nicht von meiner Seite gewichen sind, egal wie ich mich gerade verhalten oder verändert habe. Ich danke für jedes Lachen und für jede Träne, die wir gegenseitig getrocknet haben und somit das Gefühl hatten, wir sind nicht allein. Ich danke allen Menschen, die mich ein Stück meines Lebens begleitet haben. Und zwar auch dafür, dass sie mich vor Konflikte gestellt haben und mich mit meinen Schwächen konfrontiert haben. Auch das ist manchmal nötig, um daran zu wachsen.