Und ich frage Dich..

Bist du bereit,
mich ganz so anzunehmen,
wie ich bin?
Auch wenn ich nicht die bin,
die du dir wünscht, die ich wäre..?

Falls du jemanden anderes erwartest hast,
dann bitte lass mich wieder gehen.
Denn ich weiß, alles an mir ist richtig,
genau so, wie es ist!
Doch wenn du nicht fähig bist damit umzugehen,
lass mich trotzdem So sein!

Lass mich Schmerzen leiden,
aufgrund deines Verlassens,
es mag hart sein..
Doch ist es nicht halb so schwer,
wie jemanden vorzugeben,
die ich nicht bin.

Kannst du auch meine dunklen Seiten akzeptieren;
die neben meinem Licht existieren?
Kannst du mit meinen Ängsten umgehen;
ebenso wie meinen Stolz verstehen?
Kannst du mich bedingungslos lieben;
ohne Furcht vor mir?


Foto von: Marius W. de Pijper




And so I ask you..

..will you accept me
for who I am,
although I am not,
what you want me to be?

Do you expect somebody different,
then just tell me to leave.
Because, I know, all of me is right,
just as it is!
If you cant handle that,
please leave me like this!

Let me suffer from your absence,
as hard as it will be;
It’s still better than pretending being someone else;

Not me!
Can you accept my dark side,
besides my light?
Can you handle my fears,
as well as my pride?
Can you love me unconditionally;
without ever being afraid of me?

nächtliche Konsequenzen

Nach kurzer Nacht,

tränenüberströmt erwacht.

Mal wieder zuviel nachgedacht?!
der Traum von dir hat mich drauf gebracht.

– Lange schon her,
und doch präsent,
die Augen, dein Lachen;
deine Existenz.

Du fehlst mir,
Du fehlst uns,
ein Abschied für immer,
kein Abschied für uns.

So plötzlich dein Verlassen,
Erinnerungen verblassen..

All die Sorgen und die Ängste,
du kannst sie nicht mehr sehen,

auch ich werd sie erst spät verstehen.

Ich schau nicht weg  und tauche ein,
in das Vergangene,

um im Jetzt
wieder glücklich zu sein.

 

geträumt..

Es war einmal ein junges Mädchen, mit viel Neugier im Herzen und Ehrgeiz im Blut.
Und dieses Mädchen hatte einen Traum. Immer wenn sie an diesen Traum dachte, machte ihr Herz einen Sprung. Sie malte sich aus, wie es wohl sein würde und dabei erschien ein Lächeln auf ihren Lippen.
Ihr Traum war es zu reisen. Auf Reise zu gehen durch die Welt und die Kontinente, über die Meere und Berge, durch Täler und Schluchten. Beim Reisen träumte sie davon, Landschaften zu sehen, die das Herz weiter werden lassen und die Augen zum Glänzen bringen. Von ganz großen Dingen, bis zu den kleinsten Feinheiten wollte sie alles erleben. Sie träumte davon, Dinge zu erleben, die sie nie vergessen würde, die ihr den Atem rauben und sich ganz tief einprägen würden und von denen sie ihren Kindern und Enkelkindern noch erzählen könnte und diese voller Spannung zuhörten. Sie wollte das Abenteuer. Sie träumte davon zu reisen und eine Menge unterschiedlicher Menschen zu treffen.
Von allen Hautfarben, Haar- und Augenfarben und allen Kulturen und in jedem Alter.

Und sie wollte die Geschichten der Menschen erfahren. Sie wollte erfahren was diese  Menschen erlebt haben, was dazu geführt hat, dass sie jetzt genau an dem Ort sind, wo sie eben gerade sind. Was sie heute, in der Minute der Begegnung, dazu geführt hat, dass sie genau an diesem Ort auf das Mädchen treffen und ihr etwas von sich selbst erzählen, was ihre eigenen Träume sind oder was ihre Schicksale waren. Was sie erlebt hatten und was sie geprägt hat. Ob sie den Beruf hätten, der sie erfüllt und ob sie glücklich sind. Welche Lektionen sie im Leben gelernt hatten und warum sie heute zufrieden sind, mit dem was sie haben. Sie wollte auch wissen, ob es im Leben dieser Menschen etwas gab, was sie bereuten, nicht getan zu haben. Und ob sie es vielleicht doch noch einmal probieren wollen. Ja, am meisten interessierte sich das Mädchen für deren Träume.

Das Mädchen träumte auch davon, nie lange an einem Ort bleiben zu müssen, sondern nur solange, bis sich die Möglichkeit offenbaren würde, zu der sie weiterreisen könnte. Oder aber, dass sie einmal eine längere Rast machen könnte, um geliebten Menschen mitzuteilen, dass es ihr gut gehe und sie sich wohl fühle und glücklich sei. Und nach einer Rast, in der die Reserven wieder gefüllt würden und das Gewissen beruhigt, würde sie weiterreisen. Denn sie liebte die Bewegung. Sie liebte es immer in Bewegung zu bleiben und wollte nicht still stehen. Sie wollte vorwärts, um nicht mehr zurück zu schauen, sie wollte Neues, um Altes hinter sich zu lassen. Jeden Tag von neuem die Geschichte ihres Lebens schreiben.

Ja, das Schreiben, das gehörte ebenfalls zum Traum des Mädchens. Sie liebte die Worte und die Ausdrücke, mit denen sie dennoch so manches nicht ausdrücken konnte.. Aber sie wollte auch reisen, um darüber zu schreiben. Schreiben, um festzuhalten, wie aufregend alles war und wie wunderbar. Und dass es an jedem Tag etwas Neues gäbe, was sich lohnt, aufzuschreiben. Sie wollte Schreiben, über alles wofür sie dankbar war, die Freude festhalten. Sie wollte schreiben, über die Reise an sich und die Ziele und die Menschen. Und auch über Schwierigkeiten auf dem Weg und Stolpersteine, aber auch über Zeichen, die ihr die Richtung weisen und Türen, die sich öffneten. Sie wollte, dass auch noch andere Menschen, außer ihre Lieben, davon erfahren, damit diese selbst auch an ihre Träume glaubten und diese wahr machten. Oder zumindest an ihren Träumen festhielten.

Denn ein Traum, den man nur träumt, bleibt für immer ein Traum…

Impressionen – Handyfrei, Meditation und Musik

Wie frei man sich fühlen kann, wenn man doch nur mal etwas abseits vom ganzen Trubel der Stadt und der Menschenmengen sein kann. Einfach in der Natur, ohne Handy, ohne Whatsapp!, ohne Internet, ohne Google, Facebook, Youtube und auch ohne diesen Blog.

Ich dachte ja zuerst, dass mir das schreiben fehlen wird, aber ich schreibe ja nicht nur hier, sondern auch privat für mich, in mein kleines Tage- oder Gedanken-Buch. Und das hatte ich natürlich dabei. Und somit habe ich dort einfach einiges aufgeschrieben was mir auf der Seele lag. Zitate und Sprüche gesammelt und viele positive Gedanken, die mir anderen Menschen mit auf den Weg gegeben haben.

Alles in allem war er super befreiend, das Handy aus zu lassen (ich hatte unbeabsichtigt sogar mein Ladekabel nicht einmal dabei, somit blieb mir nichts anderes übrig, als es aus zu machen und nur einmal am Tag drauf zu schauen, ob es vielleicht einen Anruf oder eine SMS von der Familie gab). Ich kann es nur jedem empfehlen solche Tage oder Wochen einzulegen, da das unglaublich befreiend sein kann. Für mich war es so, dass ich mich tatsächlich mehr auf mich selbst konzentrieren konnte. Und das tat wahnsinnig gut!

Ich hatte zudem die Möglichkeit jeden Morgen zu Meditieren, 10 Minuten lang und es wurde angeleitet. Ich war erst etwas skeptisch, weil ich dachte, dass mir das nicht so gut gelingen wird. Und es ist mir auch am ersten Tag nicht so gut gelungen. Aber beim zweiten Mal wurde es schon besser und ich konnte mich darauf einlassen. Wie alles im Leben, muss man erstmal neue Dinge kennen lernen und sich vorallem darauf einlassen. Loslassen und sich dem was passiert hingeben. Ja, auch das zulassen gehört dazu und damit habe ich mich immer sehr schwer getan. Zulassen von Gefühlen und Gedanken, die hochkommen, während man einfach so still dort sitzt. Aber wenn man sich mal ganz auf sich selbst besinnt, auf die eigenen Empfindungen, auf die eigenen Gefühle und den Körper, dann kann das auch eine sehr befreiende Erfahrung sein, wie ich feststellen durfte. Ich werde mal dran bleiben und das weiterhin versuchen. Ob geführt durch ein Video oder eine CD, oder einfach nur für mich allein, mit meinen Gedanken. Durch meinen Körper reisen, Spannungen wahrnehmen, Wärme spüren, Kribbeln.. Was auch immer hoch kommt, ich nehme es wahr.

Ein weiteres Highlight im Urlaub war das Essen!! ❤ Es gab veganes/vegetarisches Buffet. Und ich hatte das Gefühl ich bin quasi im Paradies. Das ist das schöne am Urlaub, man muss nicht selber kochen, man muss nichts abwaschen, man muss nichts einkaufen… Allein diese Tatsache empfand ich schon als unglaublich befreiend. Aber dann war es auch noch so unfassbar lecker!! Es gab Unmengen an Obst von Morgens 8 Uhr an zur freien Verfügung und davon habe ich mir auch immer ordentlich viel für den ganzen Tag mitgenommen. Von Müsli mit allen möglichen Zutaten (Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Kokosraspeln, Kürbiskerne, Datteln, Äpfeln, Rosinen) und Milch / Drinks (Soja-, Reis-, Dinkel- und Hafermilch) bis hin zu verschiedenen Brotsorten mit tollen Aufstrichen (Marmeladen, Chashew- und Erdnussmus, diverse Gemüseaufstriche) und Sojajoghurt bzw. biologischer Naturjoghurt war alles dabei was man sich für ein gutes Frühstück wünschen kann.

Die warmen Mahlzeiten waren aber eben so ausgewogen. Es gab immer eine Beilage wie z.B. Vollkornreis, Nudeln, Hirse, Bulgur oder Kartoffeln und dann eine Gemüse Beilage, z.B. gedämpftes Zucchini-Möhren-Fenchel-Gemüse oder Süßkartoffeln und Möhren, Paprika oder Aubergine, Kürbis und Avocado. Alles was das vegane Herz begehrt. Und jede Mengeeee frische Salate. Rote-Beete, Möhren, Gurken, Reis-Salate und dazu die passenden veganes Dressings. Zitronen konnte man sich selbst frisch auspressen und Gewürze konnte man nach Belieben nachnehmen. Das war wiederrum ein Highlight, denn ich liebe ja Gewürze ❤

Wäre das nicht genug, habe ich sogar noch eine tolle Künstlerin Live erlebt und mit gefühlt 200 anderen Menschen zu ihrer Musik getanzt und mitgesungen und einfach nur mitgefühlt!! Ich liebe Musik, ich kann da immer total gut bei entspannen und mein Herz quasi mal drauf einlassen, all das zu fühlen was hochkommt und was gefühlt werden möchte.. Es war toll..

Am Ende habe ich mich noch kurz mit ihr unterhalten und mich bedankt für diese tolle Musik die sie macht und mit uns teilt/geteilt hat. Ich war total erfüllt von Freude und Dankebarkeit! Das war wirklich toll. Ich glaube so gut habe ich mich lange nicht gefühlt 🙂

Geschlafen habe ich die erste Nacht nicht so gut, da ich erstmal ankommen musste, aber das kenne ich auch schon. In der zweiten und dritten Nacht hatte ich aber dann so lebhafte, intensive und tolle Träume, und habe richtig gut geschlafen! Ich war auch in der Lage meine Gedanken mal ein bisschen besser zu sortieren. Das tat unfassbar gut. Und jeden Tag meinen kleinen Glückszettel, den ich gezogen habe und mich an jedem Tag begleitet hat. Auch eine schöne Sache!

Sicherheit

Nach langer Nacht,
nun endlich aufgewacht.

Erlebte doch keinen Traum,
nur lang erträumtes Vertrauen..

Hab Farben gesehen,
um die Wahrheit zu verstehen;
komplett neu geboren,
und dabei nichts verloren.
Vielmehr noch gewonnen.

Um frei zu sein,
nur ganz mit mir allein.

Sicher geführt,
mit Ruhe; Akzeptanz
zu Vergangenem entführt,
keine Spur von Distanz.

Angenommen, Angekommen.
Ohne jede Erwartung,
doch mit viel Hoffnung.

Hoffnung

Mühsam begonnen,

Wolkenverhangen,

etwas gewonnen,

starkes Verlangen.

Nach dir,
bei dir zu sein.
bald wieder daheim.

Ruhe und Zuflucht,
Kraft und Licht,
Träume in der Nacht.
Ich seh in dein Gesicht..

Und fühl mich angekommen.

Denn ich kam,
mit so viel Vertrauen.

Furchtlos..
hoffnungsvoll!

Hab viel davon verloren,
doch auf dich kann ich bauen.

„Lass es zu!

Lass es zu!“ sagt die Stimme. „Komm, lass es einfach zu..“ wiederholte sie, noch etwas zaghaft.

Diese Stimme kam ausnahmsweise mal nicht aus meinen Gedanken, nicht direkt aus dem Kopf. Sondern ich war es, die das sagte. In vollem Bewusstsein und lauter als meine Gedanken. Um mich über sie hinweg zu setzen. Die zaghafte Stimme wurde deutlicher. Entschlossener. Ich will es zulassen. Zulassen loszulassen. Freilassen. Vorallem die Gedanken! Die so oft von mir verfluchten Gedanken, die mir eine Wirklichkeit vorgaukeln wollten, die nicht real war. Diese Gedanken wollte ich endlich los lassen können. Abschneiden und weg fliegen lassen, wie einen Luftballon. Auf und davon.
Nur mit dem Unterschied, dass ich niemandem wünsche würde, den Luftballon zu finden.

Solche Gedanken wünsche ich nichtmal meinem schlimmsten Feind, falls es so jemanden oder etwas überhaupt jemals gegeben hat. Und wenn… Naja, Meist war ich doch der Feind. Oder ich dachte ich sei es, weil ich nicht anders definieren konnte, was Ich bin. Außer meiner immer fortwährenden, teils negativen Gedanken. Wie auf dem Rummel.

Zu laut, zu wild, zu chaotisch. Teils Gefährlich, teils gruselig. Bergab und steil bergauf, mitten ins Ziel oder haarscharf dran vorbei. diffus, verwirrend, frustrierend, alarmierend.
Ja, so würd ich’s beschreiben. Immer in Alarmbereitschaft. Achtung, Kontrolle! Erzähle mir von den Risiken und ich stelle sie mir bildlich vor. Habe sie erlebt. Alles nur im Kopf.

Schreckensnachrichten liefen durch wie der NEWS-Ticker bei N24. 24/7. Niemals müde.
Nicht zu stoppen! Wann ist denn endlich mal der Akku leer? Krieg kein Auge mehr zu. Keine ruhige Minute. An Schlaf ist nicht zu denken. Auch im Traum ständig in Alarm.
Springe im Dreieck, winde mich und schreie. Hör endlich auf. Muss hier raus. Wach aus dem Albtraum auf. Dann gehts wieder von vorne los. Viel zu tun, kann nicht ruh’n. Keine Zeit. Ich schaff es nicht mal nichts zu tun. So vieles treibt mich an. Vorallem ist’s die Sorge. Sorge davor, dass ich nicht alles schaffen kann..