Goodbye Anspannung..

Ich bin ein Mensch, der sehr oft angespannt ist. Runterhängende Schultern kenne ich selten, es sei denn ich bin echt frustriert oder deprimiert. Aber sonst bin ich immer auf Spannung – Brust raus, Bauch rein, Popo fest, langer Hals.. so habe ich es damals beim Ballett gelernt und jahrelang so praktiziert. Nicht ganz so fern ist da die Verspannung..

Angenommen du hast mal wieder viel geleistet, hast Vorbereitungen zu machen, weil du wichtige Präsentationen oder Vorträge halten wirst, du hast viel zu tun und viele Menschen wollen etwas von dir..

Ich glaube dieses Phänomen kennen viele aus dem tagtäglichen Berufsalltag/wahnsinn.

Wenn man einen Termin nach dem anderen hat, viele Dinge auf der To-Do-List oder jede Menge Anrufe und dazwischen kaum Zeit durchzuatmen, auch dann kann man schnell in eine Überspanntheit hinein kommen.

Eine gewisse Art der Anspannung oder Gespanntheit ist auch vollkommen ok, solange man dann auch wieder locker lassen kann und Erholung findet. Doch wenn es nach der Arbeit mit anderen negativen Gedanken, stressigen Erldigungen usw. weitergeht, ist von Entspannung erstmal nichts zu spüren. Ich selber habe da lange für gebraucht, bis ich sagen konnte, ich fühle mich entspannt und erholt. Meist kam ich mir doch eher „faul“ dabei vor und dachte, es sei egoistisch so entspannt zu sein, wenn doch alle anderen dauernd so angespannt sind und hier und da gab es immer wieder negatives zu hören.

Da kann es echt hilfreich sein, regelmäßig Yoga zu üben. Denn zu Yoga gehören ja nicht nur die Asanas, Körperstellungen, sondern auch die Atemübungen. Die können tatsächlich sehr beruhigend wirken. Mal tief durchatmen, vorallem in den Bauch, den ich allzu oft angespannt habe. Auch eine kleine tägliche Meditation kann schon wahre Wunder bewirken, auch wenn es zuerst mal befremdlich wirken mag. Das Gute ist, man kann das alles super gut zwischendurch mal machen und wenn man das täglich übt, kann man auch besser loslassen. Einmal die Woche in einer geführten Yogastunde und alle Spannungen fallen erst einmal ab. Ich hab das selbst ausprobiert. Dadurch kommt man in einen Zustand von Ruhe, Entspannung und mehr Vertrauen. Vertrauen zu sich selbst und Vertrauen in den eigenen Körper, und das alles schon gut sein wird.

Wenn du bisher noch kein Yoga gemacht hast, kann es schon helfen einmal die Woche zu einer Yogastunde zu gehen oder vielleicht auch Yoga mit einem Internetvideo zu machen. Da findet man ja wirklich eine Menge zum Einstieg!! 🙂

 

 

Love is our home..

..Weil liebe Worte so wichtig sind! ❤

Als ich Anfang diesen Jahres mit diesem Blog begonnen habe, war mir zuerst nur wichtig, meine Gedanken irgendwie loszuwerden, nicht, dass es auch besonders viele lesen.

Ich hatte schon einige Bedenken, ob es überhaupt jemand lesen würde und habe mir eingeredet, dass es bestimmt nicht viele interessiert. Ich hatte anfangs das Gefühl „Was habe ICH schon Wichtiges zu sagen?!“

Mit der Zeit aber habe ich gemerkt, dass es doch ziemlich wertvoll ist, was ich hier so schreibe und das auch der Austausch mit anderen, die lesen und kommentieren ganz toll sein kann. Es kommt nämlich nicht immer nur Kritik, wie ich befürchtete.. Nein, es kommen warme, liebe, herzliche Worte, die gut tun. Die zum weitermachen aufmuntern.

Ich merke, dass ich einiges weitergeben kann. Ich merke, dass ich nicht unwichtig bin, dass ich nicht uninteressant bin.. Und das meine Worte und Bilder, meine Gedanken und meine Gefühle zählen, sie kommen irgendwo an. Bei euch, die, die das gerade lesen. Und ihr habt euch freiwillig dazu entschieden es zu lesen und tut es trotzdem! 😀

Ja, ich bin nicht so selbstbewusst, wie ich oftmals nach außen scheine. Auch ich hatte und habe eine Menge Zweifel. Doch, das was war, zählt nicht mehr. Ich freue mich auf jeden Tag, an dem ich mich weiter entwickele und es mir gut geht, an dem ich Glück, Dankbarkeit und Freude empfinde. Und Liebe. Mit Liebe geht alles so viel leichter und schöner..
Ich versuche jeden Tag das Glück in den kleinen Dingen zu sehen. Das es mir morgens wenn ich aufstehe gut geht und ich motiviert bin.

Mein Konfirmationsspruch, an den ich mich immer wieder gerne erinnere:

  1. Korinther,13 – Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. ❤

 

 

Lass es zu..

Ich habe keine Angst,
das zuzulassen, was da ist.

Ich habe keine Angst,
das zu erfassen, was wahr ist.
Ich fühl in mich hinein,
und kann alles ertragen.
Die Stille und die Sorgen,
das Heute und das Morgen.

Vorallem das Jetzt!

So schmerzvoll es auch sein mag,
ich werd nicht mehr verzagen.

Fühl ich in mich hinein,
und kann alles annehmen,
ist’s nur noch halb so schlimm,
ich werd mich nicht mehr ergeben.

Ich kann damit leben!

Und wenn ich alles zulass,
dann aber auch das Gute.
Ich finde meinen Kompass,
Mir ist ganz wohl Zumute.

Die Freude schürt ein Feuer,
voll Lebensenergie.
auf ins Abenteuer.
So froh war ich noch nie.

Mein Herz ist offen,
für alles was kommt.
Und wird es getroffen,
dann steht es das durch!

Kleinreden..

Es gibt jede Menge Dinge, bei denen ich mir selber einrede, dass ich sie nicht hinbekomme. Das zieht mich runter, macht mich klein. Natürlich klingen sie in meinen Gedanken immer ein wenig anders (situationsspezifisch) als ich sie aufschreibe, aber im Grunde ist die Basis die Selbe. Meist durch fehlendes Selbstvertrauen oder durch falsche Glaubenssätze, die ich in meinem bisherigen Leben so aufgeschnappt, eingetrichtert bekommen und verinnerlicht habe. Da wären z.B.:

  • ich kann das nicht schaffen; ich werde scheitern
  • ich verdiene keine Liebe/Anerkennung, bloß weil ICH ich bin
  • ich muss es anderen Recht machen, dann mag man mich
  • ich bin nichts wert, wenn ich nichts leiste
  • ich bin hässlich, sehe anders aus, deswegen lachen andere über mich
  • ich bin anders, deswegen kann ich nie dazu gehören und mich versteht keiner
  • ich bin Schuld daran, dass XY so ist wie es ist
  • ich bin nervig oder störend, unhöflich
  • ich darf mich jetzt nicht so fühlen, wie ich es grad tue
  • ich mache alles falsch

Damit soll Schluss sein! Ich weiß, das geht nicht so einfach, ich arbeite schon ein wenig länger daran und vermutlich sollte man auch niemals damit aufhören daran zu arbeiten. Anstatt mich oft in Gedanken damit zu befassen, was ich nicht gut kann, was eventuell schief gehen könnte, was andere über mich denken könnten und was die Gesellschaft von mir erwartet, nehme ich mir immer wieder bewusst vor, einfach mal aufzuzählen was ich aber trotzdem GUT kann oder mache!

  • ich kann mich gut ausdrücken, gut (und viel) reden
  • ich kann aber auch gut schweigen und zuhören
  • ich kann mich gut in andere hinein versetzen und deren Bedürfnisse wahrnehmen
  • ich kann mich selbst reflektieren
  • ich kann mich an kleinen Dingen des Lebens (besonders der Natur) erfreuen
  • ich kann mich für vieles begeistern, kann Freude bereiten
  • ich kann andere zum Lachen bringen
  • ich kann anderen dadurch das Gefühl geben, bei mir muss ihnen nix peinlich sein
  • ich bin offen für vieles Neues, Unbekanntes
  • ich bin verständnisvoll, empathisch und hilfsbereit
  • ich bin spontan und flexibel
  • ich bin herzlich und liebevoll
  • ich bin verantwortungsvoll und zuverlässig

Okay, an dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass das keine Stärkenbeschreibung wie in einem Bewerbungsgespräch werden soll, aber es fällt einem doch zuerst schwer, positive Dinge aufzuzählen, dann aber fallen einem plötzlich ganz viele Dinge ein.
Und jeden Tag kommen ein paar andere dazu, weiol jeder Tag eine neue Sichtweise bietet und man vielleicht eine neue Herausforderung meistert. Das ist auch gut so.

Love yourself the best you can. Even if no one else does.