Veränderungen sind gut! – Unterwegs in England, Ausflüge, Trips..

Wieso ich nicht mehr soviel schreibe weiß ich selber nicht genau, es war eine Zeit lang wirklich eine richtige Passion, doch zurzeit genieße ich mein Leben ieber aktiv in der offline Welt und probiere neue Dinge aus. So wie es sich gehört für eine 21jährige, würden viele jetzt wahrscheinlich sagen. 😀 Dennoch würde ich mich selbst nicht als soo typisch für meine ‚Altersgruppe‘ bezeichnen, aber auch dieses ist ja Ansichtssache.

Jeder Mensch ist eben anders, egal ob nun eines Alters oder Geschlechts oder nicht..

Weil ich ein bisschen schreibfaul geworden bin und mich die gute Qualität meiner Kamera begeistert, bin ich derzeit mehr dabei Videos aufzunehmen als Blogs zu schreiben. Für mich persönlich war das schon fast vorhersehbar, da ich immer auf der Suche nach Veränderung bin und meist eine Sache von der ich einst „besessen“ war nicht jahrelang durchziehen kann. So war es bisher mit allen Dingen.. Irgendwann verlieren sie dann einfach ihren Reiz für mich und sind eher langweilig.

Also werde ich nun folgendes Video und ein paar Fotos aus Cambridge mit euch teilen, und euch dennoch ein paar geschriebene Worte da lassen.

Und ich frage Dich..

Bist du bereit,
mich ganz so anzunehmen,
wie ich bin?
Auch wenn ich nicht die bin,
die du dir wünscht, die ich wäre..?

Falls du jemanden anderes erwartest hast,
dann bitte lass mich wieder gehen.
Denn ich weiß, alles an mir ist richtig,
genau so, wie es ist!
Doch wenn du nicht fähig bist damit umzugehen,
lass mich trotzdem So sein!

Lass mich Schmerzen leiden,
aufgrund deines Verlassens,
es mag hart sein..
Doch ist es nicht halb so schwer,
wie jemanden vorzugeben,
die ich nicht bin.

Kannst du auch meine dunklen Seiten akzeptieren;
die neben meinem Licht existieren?
Kannst du mit meinen Ängsten umgehen;
ebenso wie meinen Stolz verstehen?
Kannst du mich bedingungslos lieben;
ohne Furcht vor mir?


Foto von: Marius W. de Pijper




And so I ask you..

..will you accept me
for who I am,
although I am not,
what you want me to be?

Do you expect somebody different,
then just tell me to leave.
Because, I know, all of me is right,
just as it is!
If you cant handle that,
please leave me like this!

Let me suffer from your absence,
as hard as it will be;
It’s still better than pretending being someone else;

Not me!
Can you accept my dark side,
besides my light?
Can you handle my fears,
as well as my pride?
Can you love me unconditionally;
without ever being afraid of me?

Sonntag – Morgen – Gedanken

So oft ich daran denke es zu tun, tue ich es doch nicht..
So oft ich Dinge aussprechen will, wage ich es nicht..

Hab oft gedacht, ich werde nicht verstanden.
Vielleicht habe ich mich nur nicht richtig zu verstehen gegeben?

Es sind nicht immer die anderen Schuld,
sondern ich selbst kann Herrin meiner Lage sein.
Ich habe einen freien Willen und kann entscheiden, was ich will
und was ich nicht (mehr) will. Jeden Tag neu. Heute, und morgen, und übermorgen.

Wann habe ich mich wirklich ohne Bedingungen geliebt und angenommen gefühlt?
Und warum nicht? War es die Schuld der anderen oder entstand die Barriere zuvor in meinem Kopf? Wer gab mir das Gefühl, nicht liebenswert zu sein?
Und wieso habe ich es nicht geschafft, diesen Personen zu sagen, wie ich mich fühle?
Was gewesen ist, kann ich nun nicht mehr rückgängig machen, aber im Jetzt
kann ich all das sagen, was in mir vorgeht, was ich denke, was ich fühle, wovor ich Angst habe, was ich vermute und was ich befürchte. Es gibt kein Falsch, es gibt kein Richtig.

Es gibt nur das, was meine Sicht der Dinge ist, und die ist wichtig! Für mich.

Denn wenn ich es nicht selbst tue, wer tut es für mich?

Wenn ich nicht an mich glaube, was bringt es mir dann, wenn es andere tun?

Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Korinther 13,13

I am

peaceful harmony,
laughter and love.

feel the sun,
feel the warm
soft skin underneath
my fingertips,
feel the heart,
feel the love,
like a firework

nearly exploding.

feel the bliss,
gratefulness,
joy,
happiness.

All at once, all at once.

– – –

Ich bin

friedvolle Harmonie,
Lachen und Lieben.

Wärme und Wonne,
erfüllen mein Herz,
auf weicher Haut Sonne,
die Fingerspitzen berührt.

Wie tausend Sterne funkelnd,
erhellt Liebe die Nacht,
ein Feuerwerk im Dunkeln,
die Explosion erwacht.

Glückseligkeit
und Freude,
führt zu Dankbarkeit.
So glücklich, so wie heute,
wäre ich gern für alle Zeit.

Geh deinen Weg..

Der Erfolg ist nicht erst am Ziel der Reise zu erlangen, sondern schon während der Reise..

Die Frage ist, wie man zum Ziel geht: Ob man erhobenen Hauptes, offen und mit einem Lächeln geht, oder mit gesenktem Kopf und die Schönheit die einem begegnet übersieht.

Die Ereignisse die einem passieren, geben einem Grund zum Nachdenken, sodass man irgendwann merkt, was man wirklich will.. indem man erlebt hat, was man eben nicht will. Und dann kann man sich dem zuwenden, was man wirklich will.

Denn es bringt nichts, dass ändern zu wollen, was man nicht möchte. Das gleicht dem Versuch, eine Mauer zum Einsturz zu bringen, allein dadurch, dass man dagegen haut.

Und es bringt ebenfalls nichts, sich selbst ändern zu wollen, nur weil andere einen gerne so oder so hätten. Wir sind gut wie wir sind, wir müssen nur noch den richtigen Platz finden, an dem wir das auch vollkommen selbst erkennen können. Und dann fühlen wir uns nicht mehr so unwichtig oder als ob wir ein Opfer der Taten anderer sind.

Wir können selbst entscheiden und jeden Tag neu wählen.

Jedes Individuum zählt, jedes Individuum spielt eine wichtige Rolle, jedes Individuum kann eine Änderung bewirken.  —Jane Goodall

 

Gute Nacht

Und wenn wir erkennen,

dass wir in Wahrheit
nur ein winziger Faden
in einem riesigen Netz sind,
Voller Möglichkeiten und voller Ereignisse
vielleicht nehmen wir uns selbst dann nicht mehr für
ganz so wichtig.

Und wenn wir erkennen,

dass es in Wahrheit
darauf ankommt, wie wir die Welt sehen
und nicht, wie die Welt uns sieht, dann leben wir vielleicht
ein bisschen leichter.

Nichts bereut.

Durch Höllenfeuer gegangen,
Den Sturm bezwungen.
Die Berge dennoch erklommen,
den Fluss durchschwommen.

Bereue nicht,
die scheinbaren Fehler die du siehst;
sie machten dich zu dem,

was du heute bist.
Was du „dich selbst“ nennst.

Bereue nicht,
was du nicht ändern kannst.
Schaue nach vorne und sieh,
was du draus lernen kannst.

Lass los,
was längst nur noch Gedanke,
der dich hält an dem,
was du nicht haben willst.
Lass los,
was längst geschehen,
und bloß Erinnerung.

Bereue nichts,
nicht den gestrigen Tag,
nicht das vergangene Jahr.
Nicht die Dinge, die nicht getan.

Pack sie einfach heute an!

Alles hat zwei Seiten..

Die letzten Tage war ganz schön was los. Das Wetter war (und ist immernoch) sehr warm, der Sommer zeigt sich wohl nochmal in ganzer Pracht um sich dann zu verabschieden.., herrlich. Ich konnte morgens ganz früh im See schwimmen gehen, nur ein paar Angler standen am Steg, niemand sonst, das war wunderbar. Das Wasser war klar und kühl 🙂

Ich habe viele liebe Menschen getroffen, habe tolle Gespräche geführt, viele Menschen (besser) kennengelernt, war meist den ganzen Tag unterwegs. Habe zwischendurch Yoga gemacht und bin von einer Essenseinladung zur nächsten, einkaufen brauchte ich nicht 😀 Es gab ein neues orientalisches Rezept für meine neue Mitbewohnerin, einen viel zu süßen Soja-Grießbrei von einem Freund, der es gut meinte; 4 Stücke veganen Geburtstagskuchen mit Apfel und Mandeln und einen Abend mit syrischem Essen und hinterher noch Knabbereien.. Es war alles dabei, und es war auch unglaublich lecker! ❤

Und an den letzten Tagen konnte ich ein wenig auftanken und positive Energie sammeln. Ich war zeitweise sehr aufgeregt und aufgewühlt, einfach von so viel Neuem. Ich neige dann immer zu einer spontanen Euphorie, die mein Herz schneller schlagen lässt und meine Stimme auch gleich eine Oktave höher bringt und ich manchmal wirke wie ein Hamster im Laufrad. Aber auch das macht mir Spaß und muss manchmal sein.

Dann aber wiederrum kommen so Gedanken auf, was die nächsten Tage auf mich zukommt und ich stehe vor einer kleinen Herausforderung. Diese beschäftigen mich natürlich unterbewusst und ich scheue mich davor, der Situation gegenüber zu stehen. Aber auch hier merke ich, dass ich mir bewusst werden kann, dass jede Herausforderung auch eine Chance bietet. Eine Chance, herauszufinden, was ich will und was ich kann. Die Chance mutig zu sein und die Wahrheit auszusprechen. Auch wenn die Wahrheit bedeuten wird, dass vielleicht einige Menschen enttäuscht sein könnten. Ich weiß nun – ich muss nicht den Vorstellungen der anderen entsprechen. Es reicht, wenn ich mir selbst treu bin und ehrlich zu mir selbst sein kann. Mir eingestehen, was vielleicht nicht so gut gelaufen ist und auch vor anderen eingestehen, dass ich einen kleinen Fehler gemacht habe und etwas nicht so gut durchdacht habe. Jetzt gerade, heute und in dieser Minute, kann ich den morgigen Tag sowieso nicht verändern oder vorraussehen, was geschehen wird. Dennoch kann ich heute schonmal Kraft und Mut für morgen sammeln. Und mir sagen, dass nichts wirklich Schlimmes passieren kann. Solange ich nur den Mut aufweise, zu sagen, was ich zu sagen habe. Es ist wichtig, sich das von der Seele zu reden, in diesem Falle tut es auch sehr gut, es mir von der Seele zu schreiben… Ich merke wie meine Anspannung langsam nachlässt. Und ich merke erneut mal wieder, wieso ich so gerne schreibe.. Es hilft! 🙂

Ich merke auch, dass alles irgendwie zwei Seiten hat. Die scheinbaren Probleme und Herausforderungen haben auch Lösungen, alles Negative verbirgt auch das Positive. Denn man geht stärker daraus hervor, hat etwas gelernt, über sich selber und über das Leben. Auch wenn man zuerst nur die negativen Dinge sieht, so offenbaren sie einem irgendwann auch den Sinn, den sie verfolgt haben. Und so hatte alles bisher einen Sinn. Den habe ich nur meist später erst erkannt. Wenn ich aber nun schon daran glaube, dass auch die morgige Herausforderung ihren Sinn hat, eine positive Erkenntnis, dann ist es nur noch halb so schlimm! 🙂

geträumt II

‚Das schöne an Träumen ist, dass sie einen meist mit solche einer Freude, Energie und einem Tatendrang versetzen, dass man sie umso lieber erleben und zur Realität machen möchte‘ dachte sich das Mädchen. Und um ihren Traum immer ein kleines Stückchen zu verwirklichen, machte sie sich auf die Reise.

Sie wusste, dass es eine lange Reise werden würde. Eine Reise mit Steinen, die im Weg lagen. Eine Reise zu Orten, die sie sich noch nicht ausgemalt hatte. Aber sie wusste, dass sich diese Reise lohnen würde. Und sie wusste auch, dass sie diese Reise allein antreten musste. Denn zum einen liebte sie ihre Freiheit und sie liebte das Allein sein, weil sie sich daran gewöhnt hatte. Und es würde auch eine Reise zu ihr selbst sein. Denn vielleicht war dies das eigentliche Ziel.. Jedoch wollte sie sich viel weniger mit dem Ziel befassen, als mit der Reise selbst. Denn die Reise stand im Vordergrund, die Reise war ihr Traum. Nicht ein Ziel. ‚Wenn ich ein Ziel ereicht habe‘, dachte sich das Mädchen ‚dann werde ich vielleicht keine Träume mehr haben, weil ich dann schon alles erreicht habe..‘
Also wollte sie sich lieber nicht mit diesem Gedanken weiter als nötig aufhalten. Gedanken, zu oft gedacht und voll von Sorge oder Bedenken bremsen aus, das wusste sie bereits. Gedanken können aber auch beflügeln, denn war nicht auch ihr Traum ein Gedanke?! Und diesen Gedanken wollte sie gerne weiterdenken. Sie freute sich, dass sie solche Gedanken hatte, denn sie wusste wie mächtig Gedanken sind. Wenn sie an ihren Traum dachte, dann fühlte sie sich ganz beflügelt, dann gab es nichts auf der Welt, was für sie negativ erscheinen mochte. Dann gab es nur sie und ihren Traum und die Welt, die es dabei zu erkunden galt. Die Welt die ihr offen stand, auf sie sich freute, die ihre Reise war. Und die mit hoher Sicherheit diese Reise wert war, das wusste sie. ‚Jeder Schritt nach vorne ist besser, als ein Schritt, den man nicht gemacht hat. Wenn es auch vielleicht die falsche Richtung gewesen sein mochte.‘ Ich möchte gerne erzählen können, von den Schritten die ich gemacht habe. Auch von den Schritten, die ich gemacht habe und dabei gestolpert bin. Von denen erzähle ich lieber als von den Schritten, die ich mich nie gewagt habe zu tun. Denn bei dem Gedanken daran spürte sie eine Schwere und einen Schmerz..

Sie wusste bereits, dass es wert ist, Schritte zu gehen. Schritte in neue Richtungen, auch wenn sie zuerst klein sind. Auch als Kleinkind beginnt man mit den ersten kleinen Schritten und man schafft sie nur mit Mühe. Doch sobald man einige Schritte frei laufen kann, kommt man sich vor, als könnte man schon bald die ganze Welt erobern. Dieser Vergleich gefiel ihr, und sie machte sich immer bewusst, dass auch die kleinsten Schritte wirklich wertvoll sind, da sie einen weiter bringen. Sie sind es wert gegangen zu werden!
Vom Wert hatten ihr auch bisher viele andere Menschen erzählt. Wert von Schmuck und von Autos. Wert von Geld und Gold. Aber diesen Wert sah das Mädchen immer als etwas sehr Unwichtiges an.

Denn wahrer Wert hat nichts mit Geld zu tun, was Wert ist dafür zu leben, das kann nur das Herz herausfinden.

Auch vom Selbstwert hatte sie schon so einiges gehört und dennoch nie seine wahre Identität gefunden. Was war Selbstwert für sie? Wie wertvoll fühlt sie sich und vorallem ‚Wer bestimmte das überhaupt?‘ Sie hatte beschlossen, sich nun nicht mehr an den Werten der anderen zu orientieren, sondern ihre eigenen zu kreieren. Schließlich machte sie ihre Reise auch alleine und würde dabei immer wieder auf andere Menschen treffen, die ganz neue, unterschiedliche Werte haben. Was nützt es da also, immer auf die Werte der Menschen zu achten, wenn sie doch sowieso regelmäßig wechselten. Dann schuf sie sich lieber ihre eigenen..

Denn wenn man seine eigenen Werte gefunden hat, dann weiß man auch, was einen glücklich machen kann und es ist sinnvoll ihnen zu folgen.

geträumt..

Es war einmal ein junges Mädchen, mit viel Neugier im Herzen und Ehrgeiz im Blut.
Und dieses Mädchen hatte einen Traum. Immer wenn sie an diesen Traum dachte, machte ihr Herz einen Sprung. Sie malte sich aus, wie es wohl sein würde und dabei erschien ein Lächeln auf ihren Lippen.
Ihr Traum war es zu reisen. Auf Reise zu gehen durch die Welt und die Kontinente, über die Meere und Berge, durch Täler und Schluchten. Beim Reisen träumte sie davon, Landschaften zu sehen, die das Herz weiter werden lassen und die Augen zum Glänzen bringen. Von ganz großen Dingen, bis zu den kleinsten Feinheiten wollte sie alles erleben. Sie träumte davon, Dinge zu erleben, die sie nie vergessen würde, die ihr den Atem rauben und sich ganz tief einprägen würden und von denen sie ihren Kindern und Enkelkindern noch erzählen könnte und diese voller Spannung zuhörten. Sie wollte das Abenteuer. Sie träumte davon zu reisen und eine Menge unterschiedlicher Menschen zu treffen.
Von allen Hautfarben, Haar- und Augenfarben und allen Kulturen und in jedem Alter.

Und sie wollte die Geschichten der Menschen erfahren. Sie wollte erfahren was diese  Menschen erlebt haben, was dazu geführt hat, dass sie jetzt genau an dem Ort sind, wo sie eben gerade sind. Was sie heute, in der Minute der Begegnung, dazu geführt hat, dass sie genau an diesem Ort auf das Mädchen treffen und ihr etwas von sich selbst erzählen, was ihre eigenen Träume sind oder was ihre Schicksale waren. Was sie erlebt hatten und was sie geprägt hat. Ob sie den Beruf hätten, der sie erfüllt und ob sie glücklich sind. Welche Lektionen sie im Leben gelernt hatten und warum sie heute zufrieden sind, mit dem was sie haben. Sie wollte auch wissen, ob es im Leben dieser Menschen etwas gab, was sie bereuten, nicht getan zu haben. Und ob sie es vielleicht doch noch einmal probieren wollen. Ja, am meisten interessierte sich das Mädchen für deren Träume.

Das Mädchen träumte auch davon, nie lange an einem Ort bleiben zu müssen, sondern nur solange, bis sich die Möglichkeit offenbaren würde, zu der sie weiterreisen könnte. Oder aber, dass sie einmal eine längere Rast machen könnte, um geliebten Menschen mitzuteilen, dass es ihr gut gehe und sie sich wohl fühle und glücklich sei. Und nach einer Rast, in der die Reserven wieder gefüllt würden und das Gewissen beruhigt, würde sie weiterreisen. Denn sie liebte die Bewegung. Sie liebte es immer in Bewegung zu bleiben und wollte nicht still stehen. Sie wollte vorwärts, um nicht mehr zurück zu schauen, sie wollte Neues, um Altes hinter sich zu lassen. Jeden Tag von neuem die Geschichte ihres Lebens schreiben.

Ja, das Schreiben, das gehörte ebenfalls zum Traum des Mädchens. Sie liebte die Worte und die Ausdrücke, mit denen sie dennoch so manches nicht ausdrücken konnte.. Aber sie wollte auch reisen, um darüber zu schreiben. Schreiben, um festzuhalten, wie aufregend alles war und wie wunderbar. Und dass es an jedem Tag etwas Neues gäbe, was sich lohnt, aufzuschreiben. Sie wollte Schreiben, über alles wofür sie dankbar war, die Freude festhalten. Sie wollte schreiben, über die Reise an sich und die Ziele und die Menschen. Und auch über Schwierigkeiten auf dem Weg und Stolpersteine, aber auch über Zeichen, die ihr die Richtung weisen und Türen, die sich öffneten. Sie wollte, dass auch noch andere Menschen, außer ihre Lieben, davon erfahren, damit diese selbst auch an ihre Träume glaubten und diese wahr machten. Oder zumindest an ihren Träumen festhielten.

Denn ein Traum, den man nur träumt, bleibt für immer ein Traum…