Alles passiert aus einem Grund..

..Und auch wenn mir dieser Grund / Sinn erstmal nicht in der Situation ersichtlich ist, spätestens im Nachhinein, im Rückblick der Woche oder der vergangenen Wochen wird er mir dann klar.
Ich treffe auf Menschen, mit denen ich Gemeinsamkeiten habe, sodass wir uns stundenlang staunend darüber unterhalten können. Ichtreffe auf Menschen, die mir Türen öffnen, die mir Möglichkeiten bieten, ich kann mich selbst besser kennenlernen und entfalten. Es passieren Ereignisse, die mich auf einmal auf den richtigen Weg führen. Die mir zeigen, dass alles gut ist oder gut wird. Dafür bin ich dankbar!

Wir sind alle miteinander verbunden und unsere Gedanken beeinflussen unsere Realität, davon bin ich fest überzeugt! Wir alle sind Menschen, wir alle haben Träume und Ziele. Wir wollen einen Sinn im Leben haben oder suchen ewig danach, bis wir erkennen, dass der Sinn im Leben darin besteht, jeden Tag zu Leben. Uns darüber zu freuen, dass wir am Leben sind. Ich habe selbst eine lange Zeit nicht verstanden, wie das gehen soll, kam mir das Leben doch eher vor wie eine Qual, und ständig musste ich Dinge ertragen.. Ich hatte nicht das Gefühl, das es zählt wer ich bin und dass ich richtig bin, wie ich bin. Doch das hat sich nun geändert. Ich weiß, wieviel Glück ich habe, Ich sein zu dürfen. Eine Bereicherung für andere sein zu können und doch auch ganz mit mir alleine auskomme. Einfach nur zu Sein.

Wie sagte mal ein kluger Mensch : ,,Man muss das Leben vorwärts leben, aber verstehen kann man es nur rückwärts“
Dann macht alles Sinn. Dann erkenne ich, das es sein musste und es mich sogar persönlich weiter gebracht hat. Auch wenn es sich vielleicht nicht angenehm anfühlte..

 

Goodbye Anspannung..

Ich bin ein Mensch, der sehr oft angespannt ist. Runterhängende Schultern kenne ich selten, es sei denn ich bin echt frustriert oder deprimiert. Aber sonst bin ich immer auf Spannung – Brust raus, Bauch rein, Popo fest, langer Hals.. so habe ich es damals beim Ballett gelernt und jahrelang so praktiziert. Nicht ganz so fern ist da die Verspannung..

Angenommen du hast mal wieder viel geleistet, hast Vorbereitungen zu machen, weil du wichtige Präsentationen oder Vorträge halten wirst, du hast viel zu tun und viele Menschen wollen etwas von dir..

Ich glaube dieses Phänomen kennen viele aus dem tagtäglichen Berufsalltag/wahnsinn.

Wenn man einen Termin nach dem anderen hat, viele Dinge auf der To-Do-List oder jede Menge Anrufe und dazwischen kaum Zeit durchzuatmen, auch dann kann man schnell in eine Überspanntheit hinein kommen.

Eine gewisse Art der Anspannung oder Gespanntheit ist auch vollkommen ok, solange man dann auch wieder locker lassen kann und Erholung findet. Doch wenn es nach der Arbeit mit anderen negativen Gedanken, stressigen Erldigungen usw. weitergeht, ist von Entspannung erstmal nichts zu spüren. Ich selber habe da lange für gebraucht, bis ich sagen konnte, ich fühle mich entspannt und erholt. Meist kam ich mir doch eher „faul“ dabei vor und dachte, es sei egoistisch so entspannt zu sein, wenn doch alle anderen dauernd so angespannt sind und hier und da gab es immer wieder negatives zu hören.

Da kann es echt hilfreich sein, regelmäßig Yoga zu üben. Denn zu Yoga gehören ja nicht nur die Asanas, Körperstellungen, sondern auch die Atemübungen. Die können tatsächlich sehr beruhigend wirken. Mal tief durchatmen, vorallem in den Bauch, den ich allzu oft angespannt habe. Auch eine kleine tägliche Meditation kann schon wahre Wunder bewirken, auch wenn es zuerst mal befremdlich wirken mag. Das Gute ist, man kann das alles super gut zwischendurch mal machen und wenn man das täglich übt, kann man auch besser loslassen. Einmal die Woche in einer geführten Yogastunde und alle Spannungen fallen erst einmal ab. Ich hab das selbst ausprobiert. Dadurch kommt man in einen Zustand von Ruhe, Entspannung und mehr Vertrauen. Vertrauen zu sich selbst und Vertrauen in den eigenen Körper, und das alles schon gut sein wird.

Wenn du bisher noch kein Yoga gemacht hast, kann es schon helfen einmal die Woche zu einer Yogastunde zu gehen oder vielleicht auch Yoga mit einem Internetvideo zu machen. Da findet man ja wirklich eine Menge zum Einstieg!! 🙂

 

 

Der ganz normale Wahnsinn!

Hochschulalltag:

Unsere Hochschule ist relativ klein und gemütlich. Teilweise so klein, dass Leute, die zum ersten Mal in der Stadt sind, diese zwischen all den hohen Plattenbauten gar nicht wahrnehmen. Deswegen mag ich sie. Sie hat ähnliche Eigenschaften wie ich. 😀

Letztens in der Vorlesung bemerkte ich einen kleinen Knubbel an meinem Hals. Fühlte sich irgendwie merkwürdig an. Ich spielte eine Weile dran rum, dann wurde ich aber doch neugierig und misstrauisch, und wollte eine Erklärung für diesen äußerst komischen Neuankömmling an meinem Körper. Immerhin war er einfach so gekommen, ohne zu fragen. Das passt mir ganz und gar nicht. Ich entschied mich dazu einen treuen Freund zu befragen, der eigentlich immer Rat weiß: Google! – Er wusste natürlich sofort Bescheid.
Was mir dann auch binnen weniger Minuten klar war, ich würde sterben müssen! Noch nicht sofort, aber bald..
Zu dieser Erkenntnis bin ich allerdings schon vor einigen Jahren gekommen, als ich meine Eltern einst fragte, wer eigentlich in diesen coolen, schwarzen, langgezogenen Autos mit Gardinen an den hinteren Scheiben mitfahren darf.

Ein Kommilitone sagte kürzlich beim Mittag, der Tod ist das, was alle Menschen gemeinsam haben. Ich war mit dieser sehr negativen Äußerung gar nicht zufrieden und entgegnete: „Das was alle Menschen gemeinsam haben, ist das Leben!“
Tag gerettet!
Dennoch dachte ich noch etwas länger über diesen spontanen Einfall nach und wunderte mich selbst über meine positive Einstellung, ebenso wie über Seine negative.

Schön ist es doch immerhin zu wissen, dass wir Menschen doch alle gar nicht soo unterschiedlich sind, wenn uns zwei so elementare Dinge vereinen. Und das sind unglaublicherweise gar nicht die einzigen.. Alle Menschen müssen, um am Leben zu bleiben, gewisse Dinge tun. Dazu gehören Atmen, essen, trinken, schlafen, aufs Klo gehen, und dann wieder von vorn (warum es trotzdem einigen Menschen mit einem gewissen Geschlecht oder in einem gewissen Alter peinlich ist, die Toilette für große Geschäftlichkeiten aufzusuchen, ist mir schleierhaft). Einige beschließen ihren Lebensinhalt ausschließlich mit den eben aufgezählten Tätigkeiten zu verbringen, wieder andere denken sich, „Scheiß auf Schlaf und das ganze unwichtige Zeug, das kannste machen wenn du tot bist, ich arbeite/feier lieber 24/7“.  Wie das jeder handhabt ist ja letztendlich ihm/ihr selbst überlassen.

Ich persönlich bewege mich meist irgendwo dazwischen. An einigen Tagen vegetiere ich ganz gerne vor mich hin, bemitleide oder verurteile mich selbst auf das Schärfste, oder bin einfach nur müde. An anderen Tagen hechte ich von einem Termin zum nächsten, stehe gar nicht still. Gelegentlich vergesse ich dabei dann auch mal das atmen. EINATMEN. AUSATMEN.. Das endet dann meist damit, dass ich nach Hause komme, zum Wasserhahn renne und erstmal gefühlt 2 Liter Wasser die Kehle hinunter kippe, danach eine Fressattacke folgt und ich dann komatös ins Bett oder gerade noch so auf den Schreibtischstuhl krieche. Zähneputzen wird überbewertet, in diesem Sinne: Liebe Grüße an meinen Zahnarzt! An manchen Tagen stehe ich auch erst um 14 Uhr auf, da ich erst um 7 Uhr ins Bett gekommen bin. An solchen Tagen habe ich meist Nachtschicht. Als Studentin kann man sich das durchaus mal erlauben.

 

Kick-Start-Frühstück!

Beitragsbild gefunden auf: hdwallpaperbackgrounds.net

Ich persönlich finde ja, dass das Frühstück die wichtigste und beste Mahlzeit des Tages ist. Vorallem wenn man sich ganz in Ruhe Zeit dafür nehmen kann. Ich zelebriere das so gern! Deswegen mag ich Freitage, an denen ich Hochschul-frei habe, und auch andere freie Tage. Da hetzt einen keiner und man kann so lange in Jogginghose und Schlabberpulli im Bett bleiben wie man will. Wenn dann auch die Sonne mal NICHT scheint, kommt auch kein schlechtes Gewissen, da man ja bei „diesem tollen Wetter drin sitzt“ auf.
Obwohl es bei mir augenscheinlich fast jeden morgen das Gleiche gibt (außer ich habe mal Lust auf Pancakes), ist es doch jeden Tag anders!

Heute morgen bestand die Basis aus ca. 100g blütenzarten Kölln Haferflocken, zum einen da ich gelesen habe, das darin keine Rückstände von Glyphosat zu finden sind und zum anderen, da ich generell immer schon der Meinung war, dass sich die 80Cent mehr für eine Packung lohnen, weil dort weniger „Getreidereste“ drin zu finden sind, die unschön zwischen den Zähnen hängen. Diese werden dann mit heißem Wasser oder heißer (Soja)milch verrührt, bis die gewünschte Konsistenz, die meist der eines (Baby)breis entspricht, errreicht ist. So sind die Haferflocken meiner Meinung nach besonders leicht verdaulich und so breiig, dass man eigentlich auch nicht mehr kauen muss.WP_20160311Eigentlich..
Zu den Haferflocken sollten sich, aufgrund der Vitaminzufuhr, später noch ein klein geschnittener Apfel, gerade gestern frisch auf dem Markt erworben, und eine klein geschnittene Orange, weil diese leider gar nicht mehr frisch war und schon ein bisschen matschig werden wollte, gesellen!
Weil ich die Form dieser kleinen „Gehirnchen“ so gerne mag, gab es dann noch 3 frisch geknackte Walnüsse dazu. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dadurch noch ein bisschen schlauer zu werden. 😀 Außerdem gab ich noch einen Teelöffel von meinem Mandelmus hinzu, weil ich die Konsistenz so genial finde. Und es hat eine schöne Farbe.
Da mir der farbliche Touch aber noch nicht genug war, gab ich auch noch ein bisschen Kakaopulver dazu, so schmeckt es auch gleich ein bisschen mehr weniger nach gesundem Haferbrei und mehr nach ungesundem Schokomüsli.
Um dem ganzen ein bisschen mehr Pepp zu verleihen gab es eine kleine „Mütze“ Zimt oben drauf. Und damit ich was zu knabbern habe und das Ganze braune Etwas mehr an das „Vogelfutter“, wie es mein Opa immer sehr liebevoll genannt hat, erinnert, mussten noch ein paar Sonnenblumenkerne hinzu.

Individuell habe ich noch weitere Zutaten zum hinzufügen, die ich mal so, mal so verwende: Jegliches Obst (Banane, Kiwi, Kirschen, Mango, Pfirsich, Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, etc. je nach Jahreszeit), Trockenfrüchte (Datteln oder Feigen sind da ganz hoch im Kurs), alle Nüsse die es so gibt in ganzer, gehackter oder gehobelter Form, auch toll sind Cashewkerne, Leinsamen, Chia-Samen, Hafer- oder Weizenkleie, Kakao-Nibs, Sesam, Kokosraspeln oder Corn-/Dinkelflakes!

So ungefähr sieht das morgendliche Frühstück bei mir meistens aus, sagen wir an 300 Tagen im Jahr. An den anderen 65 Tagen schlafe ich entweder zu lang, dass es zu spät ist für Frühstück, oder aber ich mache mir Pfannkuchen oder bin zum Frühstücken eingeladen.

Und tadaaaaaa. Das kreative ideale Wachwerd-Meisterwerk, was sicherlich viele morgens nicht runter kriegen würden, ist fertig! 😉 Aber ich mag sie.. Guten Appetit!

 

Du bist was du isst…

Da ist etwas Wahres dran!

Ernährung trägt zu unserem Wohlbefinden bei. Physisch und psychisch.

Ich für meinen Teil fühle mich auch emotional wohler, wenn ich keine tierischen Produkte esse.

Je nachdem was wir gegessen haben, fühlen wir uns auch..( z.B. träge bei zuviel Fett oder Zucker oder fit und munter nach ner leckeren leicht verdaulichen Mahlzeit, oder glücklich, nachdem wir unser Lieblingsessen gegessen haben)

Ich kenne das nicht mehr so wirklich, dass man totaaal träge nach dem Essen ist. Klar, wenn man ne ordentliche Menge gegessen hat, hat der Bauch erstmal viel zu tun und das ganze Blut kommt in den Magen und Darm um da bei der Verdauung zu helfen. Aber ich weiß noch dass das in meiner Jugend und Kindheit teilweise deutlich schlimmer war..

Gesunde Ernährung ist Heilung und Prävention von Krankheiten!

Das wurde jetzt ja mittlerweile schon von vielen Seiten bestätigt und erforscht. Finde es auch eine gute Sache, dass man quasi tagtäglich ein bisschen was „gegen“ nen Herzinfarkt tun kann, wenn man denn sonst auch noch relativ stressfrei lebt und sich genügend bewegt.

Ernährung und Essen ist, für mich meditativ. Vorallem wenn es lecker und gut zubereitet ist, totale Entspannung, es vertreibt die Langeweile, es fördert die Kreativität.
Auch das Kochen macht oder kann totalen Spaß machen! (wenn man Zeit dazu hat)

Essen ist viel mehr als nur den Bauch voll kriegen und den Körper funktionstüchtig halten.

Das habe ich jetzt mittlerweile auch für mich entdeckt und so wertschätze ich auch alles was ich gekocht habe viel mehr, so wie auch die Lebenmittel. 🙂

Rituale – einfach mal nicht mit dem Strom schwimmen

Heute kamen wir mal wieder in einem Gesprächsführungsseminar auf das Thema „Rituale“ zu sprechen.

So wenig wie man auch im alltäglichen Leben über die Bedeutung und die Wirkungsweise von Ritualen nachdenkt, so oft bestimmen sie dennoch unsere Alltäglichkeit.

Von dem morgendlichen Weckritual, zum Teetrinkritual (wie es wahrscheinlich häufiger bei den Japanern oder Engländern vorkommt), zu den eher weniger oft vorkommenden Trauer- oder auch Hochzeitsritualen. Aber oft vergessen wir, was dieses Ritual doch mit uns macht. Es zwingt uns nämlich in gewisser Weise eine Verhaltensweise auf, die wie mehr oder weniger unterbewusst schon abliefern..

Anlässig des gerade vergangenen Weihnachtsfestes, was ja auch ein Ritual ist, und der Silvesterfeier,habe ich mich auch mal ein bisschen mit diesem Thema etwas mehr befasst. Natürlich verbinden wir oft mit einem Ritual etwas schönes, vielleicht ein Fest oder eine schöne Tätigkeit, wie zum Beispiel das Ritual zusammen das Abendessen einzunehmen, oder einen Geburtstag zusammen mit Freunden zu feiern. Es wiederholt sich regelmäßig und der Ablauf scheint schon wie eingespielt zu sein..
Umso enttäuschter ist man dann, wenn das Ritual/das Fest oder was auch immer mal nicht so abläuft wie es soll.. Wenn man z.B. an seinem eigenen Geburtstag krank wird, und deshalb nicht feiern kann, oder aber wenn man sich dazu entscheidet, seinen Geburtstag (oder ein anderes Fest) nicht so zu feiern wie es sonst eben üblich war.. Dann sind meist die andern enttäuscht und man stößt vielleicht auf Widerstand. Es ist doch quasi schon eine Art Erwartungshaltung die man hat/auferlegt bekommt..

Das ist meist der Grund, warum auf Biegen und Brechen versucht wird, seine Rituale aufrecht zu erhalten.. Ja, man kann jetzt sagen, der Mensch ist ein Gewöhnungstier und er braucht diese Regelmäßigkeit, diese Routinen. Dennoch tun sie uns nicht immer gut, sie zwingen uns eine gewisse Verhaltensweise auf, man erwartet etwas von uns, und es ist mit Kritik oder anderen unerwünschten Reaktionen zu rechnen, wenn man diese nicht erfüllt. Stellen wir uns einfach mal vor, man ist Weihnachten nicht freudig über die alljährlich aufgetischte Gans mit Rotkohl und Kartoffeln, nicht erfüllt von der ach so tollen Liebe, die ja angeblich immer in der Luft schweben soll. Wer kennt es..(nicht) ?! 😀

Ich finde, man sollte sich auch mal wagen aus der Routine, aus diesen Ritualen auszubrechen, wenn man merkt, dass es einem absolut nicht mehr passt. Man muss nicht jeden Montag, Mittwoch und Freitag wie gewohnt zum Sport gehen (weil es alle tun, und es immeeer total voll ist)!
Auch muss man nicht immer Weihnachten mit der Familie und dem Gänsebraten verbringen, oder Silvester mit Freunden in einem Club feiern. Vielleicht dreht man das ganze mal um, oder man verschwindet zu gewissen Feiertagen mal aus dieser alljährlichen Routine. Zum Beispiel in dem man mal in ein anderes Land fährt, dort neue Leute kennen lernt.. und man dann vielleicht merkt, was man alles vorher verpasst hat!

Auch was das Trauerritual angeht lässt man sich vielleicht ein wenig unter Druck setzen, wenn es darum geht angemessen zu trauern.. Sei es nun ein geliebter Mensch, oder ein Haustier was von einem gegangen ist. Man muss nicht zwingend danach in eine Tiefe Depression verfallen, sondern es ist auch nichts dabei, sein Leben relativ normal weiter zu leben. Man muss nicht zwingend tagelang weinen, man kann auch ohne Weinen die Trauer verarbeiten oder traurig sein. Und das ist alles ok so.. Leider haben die Menschen um uns herum viel zu oft eine Erwartungshaltung an uns bei bestimmten Ereignissen.. „Weil es immer schon so war.“ oder „Das macht man doch so.“

Eben nicht! Wenn es sich für mich gerade nicht richtig anfühlt, warum auch immer, dann muss ich es auch nicht machen. Egal um was es geht, sollte man sich nicht zu sehr von Ritualen oder Handlungsrichtlinien leiten lassen. Man kann das ganze natürlich noch weiter spinnen und auf typische Verhaltensweisen wie typisch männlich, typisch weiblich ausweiten, aber das würde jetzt den Rahmen sprengen. Und natürlich ist es jedem Selbst überlassen, in wie weit man an solchen Ritualen teilnimmt, solchen Routinen folgt. Aber wenn man dabei kein gutes Gefühl hat (jaa genau, unser Gefühl sagt uns meist sehr genau was gut für uns ist, wir unterdrücken es nur auch viel zu oft!) ist es doch eine Überlegung wert mal aus den altbekannten Dingen auszusteigen und mal über den Rand zu schauen, was es da noch so alles tolles gibt. Wer alltäglich sein Tee-Trink-Ritual pflegt weiß vielleicht gar nicht wie gut Kaffee schmeckt oder umgekehrt 😉

Wie heißt es denn auch so schön „Nur die Toten Fische schwimmen immer mit dem Strom..“ Es heißt, dass man keinen eigenen Kopf hat, keine eigene Meinung?! Sicherlich muss man jetzt nicht gegen alles rebellieren.

Im Endeffekt sollte man einfach das eine oder andere mal, bevor man eine gewohnte Handlung an den Tag legt, überlegen ob man das auch wirklich will, sich den Aufwand machen will, oder ob es sich gerade stimmig anfühlt.. Tut es das nicht, dann einfach mal mit jemandem zusammen tun, der die gleiche Meinung hat (nämlich mal was Neues, Unbekanntes zu tun) und dann auf den Rest schei***! Ohne schlechtes Gewissen, und sich dann mal überraschen lassen, was so interessantes auf einen wartet. Wenn man nämlich mal nicht Montags abends um 18 Uhr zum Sport geht, könnte man die Zeit im Kino, vor dem Fernseher, oder in der Natur verbringen. Und man entspricht aus diesem ständigen sich wiederholenden Kreislauf!