The Great Dictator

Wer kennt ihn? Oder sollte ich besser fragen, wer kennt ihn nicht? Charlie Chaplin!

Doch wer erinnert sich (von Zeit zu Zeit), vorallem in diesen Zeiten, an seine Rede am Ende des Films „The Great Dictator“? Er hielt viele tolle Reden, dies ist eine davon.

Auch bei mir ist es lange her, dass ich den Film gesehen habe, das war damals noch in der Schule. Im Musikunterricht..
Dennoch lohnt es sich den Film nochmal anzuschauen. In den letzten Tagen habe ich bei dem Filmfestival eine große Zahl an Filmen gesehen. Dokumentarfilme, die dennoch so berührend waren, tiefgründig, kritisch, provokant, ergreifend oder niedlich, einfach ausgefallen und interessant.

I’m sorry but I don’t want to be an Emperor, that’s not my business.
I don’t want to rule or conquer anyone.
I should like to help everyone if possible, Jew, gentile, black man, white.
We all want to help one another, human beings are like that…

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…We want to live by each other’s happiness, not by each other’s misery.
We don’t want to hate and despise one another.
In this world there is room for everyone and the good earth is rich and can provide for everyone.
The way of life can be free and beautiful.
But we have lost the way.

Greed has poisoned men’s souls, has barricaded the world with hate;
has goose-stepped us into misery and bloodshed.

We have developed speed but we have shut ourselves in:
machinery that gives abundance has left us in want.
Our knowledge has made us cynical,
our cleverness hard and unkind.
We think too much and feel too little:
More than machinery we need humanity;
More than cleverness we need kindness and gentleness.

Without these qualities, life will be violent and all will be lost.

The aeroplane and the radio have brought us closer together.
The very nature of these inventions cries out for the goodness in men, cries out for universal brotherhood for the unity of us all.
Even now my voice is reaching millions throughout the world, millions of despairing men, women and little children, victims of a system that makes men torture and imprison innocent people.
To those who can hear me I say „Do not despair“.

The misery that is now upon us is but the passing of greed, the bitterness of men who fear the way of human progress:
the hate of men will pass and dictators die and the power they took from the people, will return to the people and so long as men die liberty will never perish . . .

Soldiers: don’t give yourselves to brutes, men who despise you, enslave you, who regiment your lives, tell you what to do, what to think or what to feel, who drill you, diet you, treat you like cattle, use you as cannon fodder.

Don’t give yourselves to these unnatural men, machine men, with machine minds and machine hearts.
You are not machines. You are not cattle. You are men.
You have the love of humanity in your hearts.
You don’t hate, only the unloved hate.
The unloved and the unnatural.
Soldiers: don’t fight for slavery, fight for liberty.

In the seventeenth chapter of Saint Luke it is written:
– „The kingdom of God is within man“
Not one man, nor a group of men, but in all men; in you.
You the people have the power, the power to create machines, the power to create happiness. You the people have the power to make this life free and beautiful, to make this life a wonderful adventure.
Then in the name of democracy let us use that power. Let us all unite!
Let us fight for a new world, a decent world that will give men a chance to work, that will give youth a future and old age a security.
By the promise of these things, brutes have risen to power, but they lie.
They do not fulfill that promise, they never will.
Dictators free themselves but they enslave the people.
Now let us fight to fulfill that promise.
Let us fight to free the world, to do away with national barriers, to do away with greed, with hate and intolerance.
Let us fight for a world of reason, a world where science and progress will lead to all men’s happiness.

Soldiers! In the name of democracy: Let us all unite!

Reden, reden, reden..

… Ja, manchmal kann reden auch mehr schaden als helfen, aber wenn es um Themen geht, an denen man sich in Gedanken und allein die Zähne dran ausbeißt, dann hilft es manchmal zu reden. Und zwar darüber, was man gerade denkt. Wie man sich fühlt, wovor man sich fürchtet oder warum man sich nicht traut. Reden hilft auch, um zu merken, dass man nicht alleine dasteht.

Ich rede gerne über schön Dinge, manchmal rege ich mich auch auf oder erzähle Mist, weil mir gerade nichts besseres einfällt.

Aber viel zu selten rede ich über meine Gefühle, über Wünsche und Ängste oder dass, was ich mir so denke und im Stillen befürchte oder mir ausmale. Ich befürchte zum Beispiel total oft, meine Probleme und Sorgen könnten andere belasten und ich sollte sie lieber für mich behalten und am besten niemandem erzählen.. Denn ich denke daran, dass ich meine Mitmenschen damit runter ziehen könnte und sie es vielleicht nicht verkraften – Also muss ich selber damit klarkommen.. Und ziehe mich selbst in Gedanken damit runter, dass ich unzumutbar bin mit meinen Gedanken und Sorgen.. Ein nicht so netter Teufelskreis bzw. eine Spirale die sich da bildet.

Also hilft reden, wenn ich nämlich genau den Menschen, die in der Befürchtung vorkommen, erzähle, was ich befürchte und sie mir dann sagen, dass es für sie aber gar nicht so ist. Problem irgendwie schon sehr viel kleiner geworden.., wenn nicht sogar vollkommen gelöst. Natürlich können manche Dinge sehr unangenehm sein und wir sind vielleicht nicht so geübt darin unsere negativen Gefühle auszudrücken. Nichtsdestotrotz ist das sehr wichtig. Niemand wird in unseren Kopf reingucken können und uns dann plötzlichen sagen : „Hey Jacky, die Gedanken die du dir gerade machst sind vollkommen unbegründet, ich sehe das ganz anders“ oder „Sieh es doch mal so und so, es ist gar nicht so schlimm..“, Solange wir nicht aussprechen, was wir gerade denken oder befürchten.

Besonders wichtig ist dieses „Drüber reden“, wenn es um Beziehungen geht. Und damit meine ich Beziehungen jeder Art, sei es partnerschaftlich, freundschaftlich oder eine Eltern-Kind-Beziehung. Wenn das miteinander reden nicht klappt, weiß man doch gar nicht, was der andere gerade fühlt oder durchmacht. Was ihn oder sie beschäftigt oder wie er oder sie uns sieht oder wahrnimmt. –  Wie auch? Im Gedankenlesen sind wir ja nicht so begabt.. 😉
Also tut es sehr gut, ma anzusprechen, was man so gedacht hat und wie es einem mit den Dingen geht. Damit unser Gegenüber sich ein Bild von uns machen kann und uns „kennen-lernt“, auch wenn man sich schon lange kennt.. Das heißt noch lange nicht, dass man immer weiß, was in dem anderen vor sich geht. Denn wir verändern uns ständig und manchmal entfernen wir uns durch Veränderung auch voneinander. Nur weil das ständig so gewesen ist, heißt es nicht, dass es für immer so bleibt.

Teilt einander mit, was sich für euch geändert hat, was sich richtig oder falsch anfühlt, teilt einander mit, was ihr gerade fühlt oder denkt, denn sonst wird es der andere nie erfahren.. Das wäre fast so, als solle man wissen, was der andere gerade anhat, wenn man ihn heute noch gar nicht gesehen hat. Dann kann man höchsten spekulieren..