Reiselust..

Schon vor einigen Tagen habe ich verlauten lassen, dass mich das Reisefieber gepackt hat. Nun heißt es also für die kleine Jacky auf in die große weite Welt.. 😉


Diesmal hat es mich in eine bekannte Stadt getrieben, die sicher der ein oder andere von euch auch schonmal besucht hat und deswegen auf den Bildern leicht erkennt.
Ich werd einfach mal meine persönlichen Erfahrungen in dieser Stadt hier niederschreiben:
Zu allererst möchte ich erwähnen, dass ich mit dem Flugzeug gereist bin, was für mich nicht ganz so typisch ist. Bisher bin ich 4 mal geflogen.. Da ich immer an die Klimabilanz beim Fliegen denke.. Und außerdem ist das immer ein ganz schöner Stress für mich, zum Flughafen, durch die Sicherheitskontrollen, dann so viele Menschen, alles ziemlich gedrängt. Und das Fliegen an sich ist natürlich auch nicht immer ganz so leicht. Immerhin habe ich keine unglaublichen Ohrenschmerzen nach der Landung gehabt, was ich schonmal als sehr positiv betrachte. Dennoch sind die Flughäfen meist ein Stück von der Stadtmitte entfernt, und so ist man gut und gerne mal 4-5 Stunden unterwegs, obwohl der Flug an sich nur 1 1/2 Stunden dauert. 😀
Nun ja, jede andere Möglichkeit hätte mich wahrscheinlich noch länger gebraucht.
Endlich angekommen fiel mir eines direkt auf: Die Autos fahren auf der falschen Seite!

 

Als hätte ich es nicht schon geahnt.. Dennoch war es erstmal eine Umstellung, an die ich mich die gesamten Tage nicht richtig gewöhnen konnte. Zuerst nach rechts schauen, dann nach links. Und man darf einfach immer rüber laufen, muss sich nur in Acht nehmen, dass einen keiner umfährt. Immerhin beherrsche ich die Sprache gut, was mich etwas sicherer hat fühlen lassen. Obwohl die Aussprache der „Natives“ ziemlich anders klingt als meine.

 

 

Bei meiner Unterkunft angekommen war ich wirklich sehr begeistert. Ich habe mir über wimdu ein Appartment bei einem älteren Pärchen gebucht, was zum einen sehr gut auf den Fotos aussah, dann aber auch die besten und meisten Bewertungen hatte – also ich kann nur sagen, das war nicht gelogen!! Es war sogar noch besser als erwartet, ich habe mich direkt so willkommen gefühlt und ich hatte ein kleines, warmes Zimmer, mit frischen Blumen, Obst, ein Fenster zum ruhigen Innenhof hin und ganz vielen tollen Reisefotos an der Wand. Generell kann ich nur sagen, die beiden „Hosts“ haben mir den Aufenthalt echt sehr angenehm gemacht.
Zur Stadt und allem drum und dran möchte ich gar nicht zuviel sagen, denn das muss ich selber erst einmal verdauen. So viele Eindrücke. So viele verschiedene Welten. Und vorallem so viele Menschen. Ja, man glaubt es kaum, eine Großstadt ist dreckig. Wenn die Flugzeuge von oben, die Autos und vorallem Busse auf den Straßen und die Schiffe auf dem Fluss alle munter ihre Abgase ausstoßen, dann kann die Luft schonmal dünne werden. Also leben möchte ich dort wirklich nicht. Zumal ich es mir nicht leisten könnte 😀
Ich bin kein Fan von Menschenmassenansammlungen, aber da musste ich irgendwie durch, schließlich wollte ich ja auch was sehen.. Und ich bin mir sicher, ich bin nicht die einzige Person der es so geht. Ich glaube für das ausdauernde Besuchen von diversen Touristenattraktionen ist niemand auf Dauer geschaffen, oder vielleicht die Japaner?! 😀 Ich bin mir nie sicher ob es Japaner oder Chinesen sind, ich nenne sie besser Asiaten..
Am Ende jeden Tages war ich mehr als platt und auch wenn es in der Underground keinen Sitzplatz gab, habe ich mich einfach auf den Boden gehockt. Mein armer Rücken, meine armen Füße… Aber dafür habe ich jetzt ja wieder Zeit mich zu erholen. Wie ich mich gefreut habe heute wieder anzukommen, in der kleinen aber feinen ca. 60.000 Einwohner Stadt. Solch eine Ruhe, so wenig Trubel. Herrlich!! Wie sehr ich die Stille doch liebe,.. Jetzt weiß ich sie wieder mehr zu schätzen!

 

Und ja, es war kalt! Einen Tag habe ich mir wirklich den A…. abgefroren! Aber wir hatten Sonne, sooo viel Sonne! Keine Wolke am Himmel, ein Traum! ..was ja eher untypisch ist für dieses Land und diese Jahreszeit 😀

P.S: Ganz sooo weit war mein Ziel zwar nicht entfernt, jedoch war es das erste Mal für mich auf der Insel. Zudem wollte ich einmal dort gewesen sein, bevor ich im März für einige Monate in der Nähe leben werde.

 

Filmfestival

dunkler Raum.. Popcorn-Geknabber, fehlende Gespräche, gebannte Aufmerksamkeit..

In den letzten Tage wurde es etwas still um mich, da ich damit beschäftigt war eine Meeeeenge Filme zu gucken. Dokumentarfilme. Von Künstlern aus ganz Europa. Jung, alt. Neustarter oder alte Hasen. Es war wirklich sehr interessant!! Aber auch anstrengend..

Habe schon 4-eckige Augen 😀 Soviele Filme schaue ich sonst in einem Jahr nicht.. 😉

Ich bin in der Studenten-Jury des Festivals und habe heute die verantwortungsvolle Aufgabe aus 37 Filmen aus 9 Kategorien den Favouriten zu wählen und zu verkünden.

Ein ganz toller Film wurde am Freitag schon bei der Eröffnung des Festivals gezeigt!

Nur zu empfehlen!

Ein etwas anderer Film war dieser..

Ich bin aufgeregt. Aber das ist ok!

Die Themen reichten von ganz aktuellen Ereignissen bis in die Vergangenheit zurück. Von Skuril bis banal, von kreativ bis sachlich.. Alles dabei.Von spannend bis eher langweilig..

Für  mich das erste, aber bestimmt nicht das letzte Mal bei der dokART

Es gibt welche, die…

Es gibt welche, die das Leben geschickter handhaben.
Sie halten in sich und um sich Ordnung.
Haben für alles ein Mittel und die richtige Antwort.

Sie erraten sofort, wer wen, wer mit wem,
zu welchem Zweck, wohin.

Einzige Wahrheiten stempeln sie ab,
unnötige Fakten werfen sie in den Reißwolf,
und unbekannte Personen
kommen in dafür vorgesehene Ordner.

Sie denken soviel, wie sich lohnt,
keinen Augenblick länger,
denn hinter dem Augenblick lauert der Zweifel.

Und wenn sie von Dasein freigestellt werden,
verlassen sie den Posten
durch die angegebene Tür.

Manchmal beneide ich sie
– das geht zum Glück vorüber.

von Wislawa Szymborska

Klein, aber Oho!

Klein sein hat nichts mit Körpergröße zu tun. Sich klein fühlen ist nach außen nicht immer sichtbar. Meist wird es erst bei genauerem Hinsehen deutlich..

„Im Kleinreden war ich immer schon ganz gut.“ – – –

Doch ich möchte mich nicht länger klein und schutzlos fühlen. Nicht mehr hilflos und ausgeliefert. Nicht mehr machtlos und unwichtig. Nein. Ich möchte mich fühlen. Ich möchte all das Fühlen was zu mir gehört, all das, was einmal ein Teil von mir war und ist.

Ich bin voller Freude und habe keinen Grund dazu, Ängste zu haben und mich davon klein machen zu lassen. Wenn die Ängste da sind, kann ich sie akzeptieren, sie dürfen da sein. Aber sie dürfen mich nicht länger beherrschen, wie sie es allzu lange getan haben.
Sich das bewusst zu machen und einzugestehen ist wirklich kein schönes Gefühl.
Denn das bedeutet Schmerz. Es ist so ein Gefühl des sich innerlich Auflösens, weil es einen zerfrisst. Angst kann sich unterschiedlich ausdrücken. Es kann Neid sein, Wut, Ärger, Enttäuschung, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Deprimiertheit..

Man will es nicht zulassen, man will sich ablenken.
Hauptsache an etwas anderes denken. Aber das wird nicht helfen.
Denn der Schmerz bleibt, er verschwindet nicht, nur weil man ihn nicht beachtet.
Aber er möchte so sehr beachtet werden.. Egal wie er aussieht, vielleicht ist er ein schwarzes, großes Tuch, oder eine Kette, die einengt, uns gefangen hält, oder eine Nadel, die piekst, zusticht. Sei es ein körperlicher oder ein seelischer Schmerz.. Jeder Schmerz hat seine Funktion, seine Aufgabe. Und er verlangt nach Aufmerksamkeit. „Guck mal, hier bin ich, ich möchte gerne beachtet werden..“ – ein quängelndes kleines Kind.

Also beachte ich es. Beachte das kleine nervende Kind in mir, damit es hoffentlich bald Ruhe gibt. Ich nehme es wahr, tröste es, und nehme es in den Arm. Denn ignorieren hilft nicht.  Ich gebe ihm Zuneigung und frage vielleicht nach, was los ist. Vielleicht halte ich es aber auch auch einfach nur liebevoll im Arm. Und dieses Gefühl lasse ich das Kind spüren, das es geliebt ist, und gewollt.
Ich kann dann versuchen zu überlegen, was dem Kind vielleicht noch helfen könnte, damit es sich besser fühlt und sich nicht mehr so ungeliebt vorkommt.Und wenn mir die Idee kommt, was es sein könnte, dann tue ich auch dies.. Alles nur, damit es dem Kind gut geht

Es schadet nicht, sich diesem (meist miesen) Gefühl des inneren Kindes einmal auszusetzen, in es hinein zu spüren um herauszufinden, was es einem eigentlich gerade genau sagen will.

Natürlich kostet das etwas Überwindung, aber der Schmerz bleibt da, er will gefühlt werden. Und wenn er einmal da ist, dann ist es so gewollt, dass es ihn gibt.Er sendet uns ein wichtiges Zeichen, das wir zu lange überhört haben. Dann erfüllt er seine Aufgabe, indem er uns dazu zwingt mal genauer hinzusehen. Und wenn wir das getan haben, dann kann es danach weiter gehen, vielleicht in eine ganz andere, neue, bessere Richtung.

„Was uns nicht umbringt, härtet uns ab.“
Nachher sind wir einfach reifer und um eine Erfahrung reicher. Oder sogar um mehrere. Und vielleicht gelingt es uns ja, nachdem wir den Schmerz akzeptiert haben, und mal in uns hinein gehorcht haben, auch andere versteckte Dinge in uns zu finden.
Um zu sehen, was uns ausmacht. Um daraus positiv hervor zu gehen. Damit wir danach endlich die Schönheit der Dinge wieder erleben können, weniger ängstlich oder neidisch durch die Welt zu laufen. Irgendwie uns Selbst finden. Etwas lebens- und liebenswertes.

Und vielleicht trauen wir uns dann auch mal „Nein“ zu sagen. Ganz bestimmt und ganz deutlich. Aus dem Bauch heraus. Tief einatmen und deutlich sagen „Nein, das will ich nicht“ oder, dass es mir nicht gefällt. Nicht gemein, sondern einfach nur unmissverständlich und mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn: Ich achte dann auf mich. Egal was mein Gegenüber eigentlich erwartet. Und egal ob ich eine Befürchtung habe, dass mich mein Gegenüber dann vielleicht nicht mehr mag oder enttäuscht ist.

Liebster Blog – Award – Ich wurde nominiert..

Ich wurde vor ein paar Tagen von Benjamin Hittel für den ‚Liebster Blog‘- Award nominiert, was mich einerseits allgemein gefreut hat, andererseits aber auch, weil ich seinen Blog sehr gerne lese und mit Benjamin bald mal persönlich zum meditieren zusammentreffen möchte! Ich freue mich, von jemandem nominiert worden zu sein, bei dem ich durch das Schreiben über gewisse Themen viele Gemeinsamkeiten feststellen konnte. Das vereint.. Und das ist ein tolles Gefühl. Benjamin hat mich durch seine Texte und auch durch seine Videos sehr inspiriert. Sogar in dem Maße, dass ich darüber nachgedacht habe, selbst auch einmal Videos zu machen, weil ich finde, dass sie einfach noch persönlicher sind und auch eine gewisse Authentizität ausstrahlen können und man viel mehr in kurzer Zeit sagen kann.. Naja, das ist eine andere Geschichte! 😀

Ich hatte vor einiger Zeit schonmal von diesem Award mitbekommen, aber damals war ich noch so neu in der Blogger Welt, dass ich eher die Zeit damit verbracht habe, ganz gespannt die Fragen und Antworten anderer Blogger zu lesen und auch nicht damit gerechnet habe, nominiert zu werden. Nun ist es nach 9 Monaten dann doch geschehen und ich muss sagen, diese Fragen zu beantworten ist doch eine kleine Herausforderung.

Aber Herausforderungen sind doch gerade spannend und ich lerne etwas über mich selbst!
Benjamin schrieb dazu ..“ wie Barney Stinson: „Challenge angenommen.“ 😉

Und ihr erfahrt so auch das eine oder andere.. 🙂

Hier also die Fragen:

  1. Warum schreibst Du?

    Ich schreibe in erster Linie, weil es mir Spaß macht. Schon in der Kindheit fing das an. Oft habe ich Tagebücher geschrieben, dann hatte ich mal wieder ne Phase in der ich keine Lust hatte, aber meist habe ich aufgeschrieben was so los war am Tag und was mich bewegte.. Ich schreibe also auch, weil ich dadurch meine Gefühle und Gedanken loswerden kann, aus meinem Kopf raus, auf Papier oder PC. Ich liebe Worte und Wörter, ich liebe Kommunikation. Ich bin ein sehr kommunikativer Mensch und ich freue mich, anderen durch das Schreiben dieses Blogs ein bisschen von meinem Leben zu zeigen und vielleicht den einen oder anderen Leser mit dem Geschriebenen zu berühren.

  2. Was bedeutet es für Dich Opfer zu bringen? Wofür würdest Du es tun?

    Opfer bringen bedeutet für mich, etwas aufzugeben, was man sehr gerne hat oder macht. Ich würde sagen, wenn ich das Leben einer geliebten Person damit retten kann, dann würde ich ein Opfer bringen. Ansonsten fällt mir dazu absolut nicht viel ein..

  3. Was ist das Beste, was Du je geschrieben hast? Bitte posten. Was hat Dich dazu motiviert?

    Ich tue mich schwer damit, einen meiner eigenen Beiträge als „das Beste“ zu bewerten, da ich viele meiner Beiträge gut und lesenswert finde und jeder von ihnen zu dem Zeitpunkt, wo ich ihn geschriebeb habe gut war. Aber vor einigen Tagen kam mir die Idee dazu, eine kleine Geschichte zu schreiben, und die finde ich tatsächlich echt gut. Was mich dazu motiviert hat, war ein Buch, was ich vorher gelesen habe und mir dann dachte, dass ich so lange schon nichts Schönes mehr aufgeschrieben habe und solche Art von Geschichtenerzählen immer sehr mochte.. Weil ich die Freude, die ich beim Schreiben empfunden habe noch genau nachvollziehen kann, nenne ich diesen Beitrag: geträumt..

  4. Glaubst Du es gibt eine absolute Wahrheit?

    Nein, ich glaube, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Etwas gilt nur solange als wahr, bis jemand das Gegenteil bewiesen hat. Auch bin ich der Meinung, das alles was „Gut“ erscheint, oder als wahr angesehen wird, und hilft, seine Daseinsberechtigung hat und diese auch nicht verlieren sollte, wenn sie dem Menschen viel bedeutet.

  5. Was sind Deine täglichen Rituale? Wie sieht Dein Tag aus?

    Mein Tag beginnt meist morgens so um halb 8 und dann mache ich erstmal ein paar Stretching-, Dehn- oder Yoga Übungen und trinke ein großes Glas Wasser (ca. 0,5l). Das ist ein schönes Ritual und lässt mich gut wachwerden. Manchmal fallen die Übungen auch je nach Zeit länger und ausgiebiger aus. Danach mache ich mir was zum Frühstück. Dabei ist mein ‚Ritual‘ seit Jahren: Haferfrei mit Nüssen und/oder Obst und allem was sich sonst noch gut in einem Haferbrei unterbringen lässt. Nach dem Frühstück oder spätestens bevor ich das Haus verlasse putze ich mir die Zähne und ziehe mich an 😉
    Ansonsten ist dann jeder Tag anders. Abends putze ich mir ebenfalls vor dem Zubettgehen die Zähne und danke für all die schönen Dinge, die ich am Tag erlebt habe. Das ist ebenfalls eine tolle Sache die ich mir nach und nach angewöhnt habe. Es veranschaulicht gut die kleinen schönen Dinge, die man jeden Tag haben kann.

  6. Sind Likes und Kommentare labsame Liebe fürs Bloggerherz oder lässt Dich das kalt?

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich (bzw. wohl eher mein Ego sich..) über jedes Like und jeden Kommentar freue. Über Kommentare noch mehr, da ich darauf antworten kann und so mit Menschen in Kommunikation treten kann.

  7. Star Wars oder Star Trek?

    Keins von beidem. Ich kann damit irgendwie nichts anfangen und habe als 8 Jährige mal eine Folge Star Wars gesehen und hatte danach schreckliche Albträume. Das war wahrscheinlich Trauma genug, damit ich mich davon fernhalte.

  8. Glaubst Du an Verschwörungstheorien? Welche ist Dein Favorite?

    Nein, ich glaube an keine Verschwörungstheorie. Oder wenn ich es tue, ist mir nicht bewusst, dass es sich dabei um eine handelt 😉

  9. Du hast für 30 Minuten lang unbegrenzte Ressourcen und wirklich alles ist möglich. Wie würdest Du die Welt retten?

    Ich würde mir bildlich gesprochen Amors Pfeile als ‚Ressource‘ schnappen und damit in der ganzen Welt Liebe verbreiten, damit es, so mein Wunsch, keine Kriege, Hass, Wut, Streit, Neid und Zerstörung mehr gibt. Weil ich fest glaube, dass das Leben mit Liebe ein besseres und schöneres ist und die Welt ein schönerer Ort. Ich glaube, dass Liebe die Welt retten kann.. Ich weiß das! ❤

  10. Welcher große Menschheitsmoment zu deinen Lebzeiten hat Dich am meisten bewegt?

    Als Usain Bolt zum erstem Mal den Weltrekord geknackt hat.

  11. Welche Frage würdest Du Dir stellen? Beantworte sie.

    Die Frage die mir dazu gerade spontan einfällt ist: „Warum fällt es dir so schwer, dich auf eine einzige Frage, die du dir selbst stellen würdest, zu beschränken?“ -Weil ich es nicht so einfach finde, mich auf eine einzige Frage zu beschränken und mir so viele durch den Kopf gehen. Also lasse ich es lieber und alle die abschließend noch Fragen an mich haben, dürfen diese gerne jederzeit in Kommentaren stellen. 😉

    Ich nominiere nun folgende 3 Blogs:
    teekay ganz privat
    die Zuzaly
    Anny Page’s World
    von Innen nach Außen

    Und stelle diese 11 Fragen:

    1. Was tust du, wenn du es dir mal richtig gut gehen lassen möchtest?
    2. Was magst du an dir und warum?
    3. Wohin würdest du reisen, wenn du jede Möglichkeit hättest und Geld keine Rolle spielt?
    4. Was ist dein Lieblingsessen?
    5. Gibt es etwas, was du bereust (nicht) getan zu haben?
    6. Welche/n Moment/e hast du am gestrigen Tag besonders genossen?
    7. Welcher Film hat dich am meisten berührt?
    8. Glaubst du an (einen) Gott, das Universum oder an eine andere höhere Macht?
    9. Kannst du gut „Nein“ sagen?
    10. Wie sieht für dich ein typischer Sonntag aus?
    11. Wieso schreibst du diesen Blog?

Jede Menge Zufälle…

Was führt dazu, dass Dinge passieren? Das Schicksal, das Universum, oder Gott?
Was auch immer passiert, gibt es einen Grund dafür?
Ich glaube, dass es keine Zufälle gibt..
Oder kann es ein Zufall sein, dass man an einem großen ZOB in einen Reisebus einsteigt, sich dann durch Zufall, einfach weil das Bauchgefühl „Ja“ sagt, neben einen anderen, völlig fremden Menschen setzt (Obwohl man eigentlich eine Sitzplatzreservierung hat)?! Man dennoch diesen anderen Platz wählt und dann mit dem Sitznachbarn ins Gespräch kommt und feststellt, dass dieser in der gleichen Stadt geboren und aufgewachsen ist, in die ich nun zum studieren gezogen bin. Und er in meine Heimatsstadt gezogen ist.. Wir quasi einmal quer durch Deutschland die Plätze gewechselt haben 😀

Wir wurden lustigerweise auch beide von unseren Großeltern zum Busbahnhof begleitet, mit denen wir vorher beide, zwar getrennt, noch beim Bäcker waren, und die sich, wie Großeltern so sind, auch bei uns beiden Gedanken gemacht haben, ob wir denn auch genug Essen und Trinken für die lange Reise dabei haben..Das ist vielleicht eine Gemeinsamkeit, die man mit vielen Leuten hat, dennoch finde ich das erwähnenswert. Mich hat es gefreut..

Da uns beiden beim Lesen im Bus schlecht wird, hatten wir auch die Möglichkeit uns die ganze Zeit zu unterhalten. Und das haben wir dann auch getan 🙂
Und dann haben wir schließlich feststellt, dass wir das gleiche Reiseziel haben, nämlich Berlin. Berlin ist groß, sehr groß, manchmal zu groß für mich.
Und wir stellten fest, dass wir im großen Berlin in exakt die gleiche Straße müssen, sogar in die gleiche Hausnummer!! Und das war dann wirklich zu unwahrscheinlich um als Zufall abgetan zu werden.. Ich kann es immer noch nicht glauben. Vielleicht wollte mir damit irgendetwas/irgendjemand sagen, dass es/er existiert..

Was auch immer es war..

Ich freue mich über diese Begegnung und trage diese Freude durch den Tag mit mir.. Unfassbar, einfach cool solche Begegnungen. Ich freue mich auch jedes Mal wieder neue Menschen kennen gelernt zu haben. Und Gespräche zu führen, einfach spontan und offen.

geträumt..

Es war einmal ein junges Mädchen, mit viel Neugier im Herzen und Ehrgeiz im Blut.
Und dieses Mädchen hatte einen Traum. Immer wenn sie an diesen Traum dachte, machte ihr Herz einen Sprung. Sie malte sich aus, wie es wohl sein würde und dabei erschien ein Lächeln auf ihren Lippen.
Ihr Traum war es zu reisen. Auf Reise zu gehen durch die Welt und die Kontinente, über die Meere und Berge, durch Täler und Schluchten. Beim Reisen träumte sie davon, Landschaften zu sehen, die das Herz weiter werden lassen und die Augen zum Glänzen bringen. Von ganz großen Dingen, bis zu den kleinsten Feinheiten wollte sie alles erleben. Sie träumte davon, Dinge zu erleben, die sie nie vergessen würde, die ihr den Atem rauben und sich ganz tief einprägen würden und von denen sie ihren Kindern und Enkelkindern noch erzählen könnte und diese voller Spannung zuhörten. Sie wollte das Abenteuer. Sie träumte davon zu reisen und eine Menge unterschiedlicher Menschen zu treffen.
Von allen Hautfarben, Haar- und Augenfarben und allen Kulturen und in jedem Alter.

Und sie wollte die Geschichten der Menschen erfahren. Sie wollte erfahren was diese  Menschen erlebt haben, was dazu geführt hat, dass sie jetzt genau an dem Ort sind, wo sie eben gerade sind. Was sie heute, in der Minute der Begegnung, dazu geführt hat, dass sie genau an diesem Ort auf das Mädchen treffen und ihr etwas von sich selbst erzählen, was ihre eigenen Träume sind oder was ihre Schicksale waren. Was sie erlebt hatten und was sie geprägt hat. Ob sie den Beruf hätten, der sie erfüllt und ob sie glücklich sind. Welche Lektionen sie im Leben gelernt hatten und warum sie heute zufrieden sind, mit dem was sie haben. Sie wollte auch wissen, ob es im Leben dieser Menschen etwas gab, was sie bereuten, nicht getan zu haben. Und ob sie es vielleicht doch noch einmal probieren wollen. Ja, am meisten interessierte sich das Mädchen für deren Träume.

Das Mädchen träumte auch davon, nie lange an einem Ort bleiben zu müssen, sondern nur solange, bis sich die Möglichkeit offenbaren würde, zu der sie weiterreisen könnte. Oder aber, dass sie einmal eine längere Rast machen könnte, um geliebten Menschen mitzuteilen, dass es ihr gut gehe und sie sich wohl fühle und glücklich sei. Und nach einer Rast, in der die Reserven wieder gefüllt würden und das Gewissen beruhigt, würde sie weiterreisen. Denn sie liebte die Bewegung. Sie liebte es immer in Bewegung zu bleiben und wollte nicht still stehen. Sie wollte vorwärts, um nicht mehr zurück zu schauen, sie wollte Neues, um Altes hinter sich zu lassen. Jeden Tag von neuem die Geschichte ihres Lebens schreiben.

Ja, das Schreiben, das gehörte ebenfalls zum Traum des Mädchens. Sie liebte die Worte und die Ausdrücke, mit denen sie dennoch so manches nicht ausdrücken konnte.. Aber sie wollte auch reisen, um darüber zu schreiben. Schreiben, um festzuhalten, wie aufregend alles war und wie wunderbar. Und dass es an jedem Tag etwas Neues gäbe, was sich lohnt, aufzuschreiben. Sie wollte Schreiben, über alles wofür sie dankbar war, die Freude festhalten. Sie wollte schreiben, über die Reise an sich und die Ziele und die Menschen. Und auch über Schwierigkeiten auf dem Weg und Stolpersteine, aber auch über Zeichen, die ihr die Richtung weisen und Türen, die sich öffneten. Sie wollte, dass auch noch andere Menschen, außer ihre Lieben, davon erfahren, damit diese selbst auch an ihre Träume glaubten und diese wahr machten. Oder zumindest an ihren Träumen festhielten.

Denn ein Traum, den man nur träumt, bleibt für immer ein Traum…

gebackener Rettich mit Nuss-Mus-Haube

Ich habe heute wieder ein unglaublich leckeres Rezept, was ich mit euch teilen möchte. Unglaublich lecker, weil ich immer noch davon schwärme und es vorhin zum Mittag hatte. 😀

Ich habe letzten Freitag meine Gemüseretterbox von Etepetete bekommen. Und darin war wie immer eine bunte Mischung 5 kg bestes Biogemüse. Unter anderem war ein riesiger weißer Rettich dabei und ich hatte einfach keine Ahnung, was ich damit machen sollte. Bisher hatte ich auch noch nicht so viel mit Rettich gekocht.. BIS HEUTE!

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Es hat sich wirklich gelohnt.. Und es war so simpel:

Ich habe die Hälfte des Riesen-Rettichs (ca. 250g) genommen und in ca. 1 cm dicke Scheiben geschnitten. Diese habe ich 10 Minuten in Salzwasser geköchelt.

In der Zwischenzeit habe ich (2 große EL) 40g Nussmus „Dressing“ von Rapunzel mit einem Schuss Sojamilch und Gewürzen verrührt, sodass eine cremige bis flüssige Konsistenz entstanden ist. Nussmus „Dressing“ besteht aus Mandeln, Chashews, Sesam und Kürbiskernen und gehört mittlerweile zu meinen Grundnahrungsmitteln

Dann habe ich den Rettich abgeschüttet und die Scheiben auf ein Backblech gelegt. Ich hatte auch noch Pellkartoffeln von gestern übrig, die habe ich auch einfach noch gepellt und mit aufs Backblech gelegt. (Wenn der Ofen einmal an ist…;)

Nun habe ich kleine „Kleckse“ oder Häufchen von dem Nussmus auf die Rettich Scheiben und die Kartoffeln gegeben und sie einfach bei 180 Grad Umluft ca. 12 Minuten gebacken.

Garniert wurde das ganze noch mit frischer Petersilie aus dem Garten..
Und was soll ich sagen, so einfach, so schnell und soooo wunderbar lecker, ein Traum ! Etwas Neues und Ausgefallenes und das liebe ich 🙂 Ich weiß auf jeden Fall was es heute Abend oder spätestens morgen geben wird: Genau, den Rest des Rettichs!

Klima-Camp „MOROPEL“

In dieser Woche (Mo-Fr) fand das Klima- und Gewässercamp MOROPEL in der Feldberger Seenlandschaft statt und ich durfte Teil davon sein, als Referentin für den Klimaschutz.

Aufklärung über klimafreundliche Ernährung, Konsum und Mobilität anhand von lebendigen Beispielen und tätig werden in Hinblick auf die Rettung der Moore.

Moorschutz und Klimaschutz hängen eng zusammen. Zum einen ist das Moor wirklich eine traumhaft schön anzusehende Landschaft, zum anderen ist in Mooren auch unglaublich viel CO² gespeichert, was bei der Torfgewinnung freigesetzt wird. Das muss nicht sein, deswegen tun wir etwas für den Erhalt der Moore.

Das Essen ist hauptsächich vegetarisch/vegan und es wird gezeltet, einfach in der Natur geschlafen. Was gibt es schöneres bei dem Wetter? Es ist heiß, ja, wirklich heiß und manchmal macht mir die Hitze auch zu schaffen, aber es ist aushaltbar und mit guter Laune und Abwechslung auch gut zu ertragen. Nur ein bisschen Schiss vor den Zecken habe ich ..

Wir alle können unseren kleinen Beitrag leisten die Welt zu verbessern, und ich freue mich, diese Möglichkeit zu haben.

Für mich.. – Yoga.

In den letzten Wochen habe ich endlich Zeit und auch Lust regelmäßig Yoga zu machen. Und ich merke jedes Mal danach wie gut es mir tut und wie ich ein kleines bisschen verändert bin. Ruhiger, viel mehr auf mich selbst konzentriert… Ein Tolles Gefühl.:)

Ich habe vor vielen Monaten zum ersten mal die Videos von Adriene auf Youtube gesehen. Mittlerweile hat sie ja wirklich sooo viele Abonnenten und das nicht zu unrecht! Sie macht das einfach toll (bei den Erklärungen kann man seine Englischkenntnisse auch gleich aufbessern), es ist für jeden etwas dabei, für jeden Tag, für jede Stimmung. 🙂

Ich kanns wirklich nur empfehlen sich mal so ein Video anzuschauen und gleich mitzumachen.

Vor etwa 2 Jahren fand ich Yoga und alles was „Entspannung“ bedeuten sollte, wie Meditation oder ähnliches total sinnlos, dachte mir, was für ein Quatsch, das funktioniert bei mir eh nicht und was soll das überhaupt bringen?!

Ich konnte auch nicht zuegeben, dass die Gedanken, die beim runterkommen aufkamen, einfach die Hölle für mich waren, und dass ich sie nicht zulassen wollte..
Für mich war körperliche Betätigung in Form von Sport nämlich nur dann sinnvoll, wenn ich mich richtig! ausgepowert hatte. Und danach halt K.O. auf dem Sofa liegen konnte. Zumindest für eine kurze Zeit befreit von Gedanken.Erst dann fühlte ich die Entspannung, oder eher Erschöpfung. Doch das funktionierte nur eine Zeit lang. Denn Entspannung ist wichtig, das weiß ich, das habe ich nun verstanden. Weil ich es dann übertrieben habe, hat sich mein Körper irgendwann gemeldet und gesagt, ne so nicht, das ist mir zu hart, ich mag nicht mehr.. Nackenschmerzen, Verspannungen, Müdigkeit, Gedankenkreisen..

Dementsprechend musste ich mir dann eine neue sportliche Betätigung suchen und gleichzeitig meinen Geist entspannen. Anfangs gelang mir das überhaupt nicht gut, und ich verstand die anderen nicht, die das so scheinbar mühelos schafften. Auf der einen Seite war ich ungeduldig, aber ich wollte auch nicht aufgeben. Mittlerweile schaffe ich es wirklich schon recht gut mich auf meine Atmung und meinen Körper zu konzentrieren. Ich kann besser in mich hinein spüren, kann loslassen und die Aufmerksamkeit bewusst auf etwas anderes lenken. Ich fühle mich lebendiger! Aber dennoch hat es lange gedauert..

Ich kann mir aber sagen, es ist ok, ich mache das alles in meinem Tempo, ich mache das für meine Verhältnisse gut, und vorallem, ICH MACHE ES FÜR MICH, und für niemanden anders, es geht nicht um Erfolg, nicht um gutes Aussehen sondern einfach um nichts weiter, als sich selbst zu spüren und seinen Körper wahrzunehmen.:)