I didn’t give an answer… but now!

Benjamin(TheMellowMindExperience) hat vor ca. zwei Monaten meinen Artikel geteilt, in dem ich 4 Fragen gestellt habe. Und viele weitere haben diese Fragen beantwortet. Habe mich sehr darüber gefreut! 🙂
Leider hatte ich dieser Zeit soviel um die Ohren, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war um selbst mal einen etwas längeren Artikel dazu zu verfassen.
Nun bin ich dran, diese Fragen zu beantworten. Ich habe mich dazu entschlossen, da ich ja derzeit in England bin dies auch auf Englisch zu tun.. 🙂

1. What is special about your life?

That I try to be thankful for every single day. Even for every situation that happens. I am constantly searching for the deeper meaning und purpose in life. I write down nearly every morning what I am grateful for. I am actively creating the reality I want to see. I am on the path to follow my desires and my souls purpose, so to speak. I am finding out what I love and go for it. I am growing every week and I embrace it! I think everyone’s life is special, so I have my struggles to particularly state what is so special about MY life. But Life is a journey and I am on the path to find myself more and more. Find out that I am important, figure out what is loveable about myself and my life.

2. To whom would you say I love you to?

To my friends and family. Especially my parents and my sister. I just love them for who they are. To everyone who has supported me and supports me. To the people that went with me through the deepest valleys of my life. To the people I can celebrate my peaks and happy moments with. And eventually, genuinely to myself.

3. What would you like to be remembered for?

I would like to be remembered for being a lovely soul, a person that was of service to others. I would like to inspire people with my story. Being a motivation. I would like to be remembered for having something to share with the world. Being brave and passionate about things. Being different. Being always in motion. I would like to be remembered for being understanding, helping and giving right advice when needed. I would like to be seen as the positive light in someone else’s life. For challenging believes and for recovering from the past, brave enough to face feelings and express them.

4. What is your plan on this earth, in this one precious life?

Going on, always looking outside the box. Meeting many people. Travelling, finding new insights and get to know myself better.. Finally, Finding my plan! 😀

Mach dich nicht klein…

„Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis das Gleiche zu tun.“ – Nelson Mandela.

Dies ist eines meiner Lieblingszitate. Es stammt aus einer Rede von Nelson Mandela.
Ich finde diese Rede und diesen speziellen Satz sehr ermutigend, denn er hilft mir zu erkennen, dass es nichts mit Hochmut, Überlegenheit oder Arroganz zu tun hat, wenn man stolz auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten ist, sich gut fühlt und dies auch zeigt.

Ich muss mich nicht dafür klein machen, dass ich etwas gut kann oder für etwas brenne. Ich muss meine eigene Stärke nicht zurückhalten, nur um andere nicht einzuschüchtern. Ich darf mein Glück und meine Freude vollkommen erleben und sollte es nicht durch Frust oder negative Meinungen oder Gedanken kleiner machen lassen.. Ich darf meine Stärken anerkennen, genauso wie ich es mit meinen Schwächen tue.

Ich darf mich neben all der Schwächen die ich mir recht oft vor Augen halte auch mal über die schönen Dinge erfreuen und sie voll und ganz auskosten. Meine eigenen Glücksmomente.. 🙂

Es hilft mir manchmal auch, mich an Situationen erinnern, wo es jemand anders zu mir gesagt hat. Denn es kommt auf die Situation an in der man gerade steckt, wie einfach es ist,  zu sich selbst zu sagen, und einzusehen, was toll an mir selbst ist.

Fest steht aber, in jedem von uns schlummert etwas Tolles und liebenswertes. Es ist an uns dies zu erkennen. Wir sind einzigartig und wunderbar. Wir sind hier auf dieser Welt und haben die Aufgabe unser einzigartiges Licht scheinen zu lassen. Ja, wir dürfen das. 😉 
Und wir können damit oftmals auch anderen eine Freude machen!

Nicht vergessen sollten wir dabei allerdings unsere Dunkelheit, unsere Schattenseiten.. auch diese ist es wichtig zu akzeptieren. Sei es nun Angst, Ärger, Wut oder Eifersucht. All das gehört dazu und ist ein Teil von unserem Wesen.. Wenn wir beiden Teilen gleichermaßen Aufmerksamkeit schenken, nur dann kann ein Gleichgewicht entstehen.

Akupunktur-Kurs

Wer schon einmal Akupunktur bekommen hat, weiß vermutlich wie heilsam und hilfreich eine regelmäßige Behandlung sein kann. Mit dieser bestimmten Art der Ohr-Akupunktur kann man Stress abbauen, Ängste und Depressionen reduzieren und Menschen dabei helfen, ihre Abhängigkeit (Sucht) in den Griff zu bekommen. Die Erfolge sind nachweislich und es gibt mitlerweile eine weltweit tätige Organisation, NADA, die Projekte und Einrichtungen unterstützen und vielen Menschen die Möglichkeit geben auch einen Kurs zu besuchen bzw. eine Behandlung zu bekommen. Oft sind es Wohltätigkeitsorganisationen oder Arztpraxen die dies anbieten.

Meine Praxiseinrichtung hier in England bietet diese Akupunktur schon seit einigen Jahren an und es hat einen unterstützenden Effekt zu jeder Art Therapie und Beratung die angeboten wird. Ich habe mich nun auch dazu entschlossen diesen Kurs zu machen, um diese Art der Ohrakupunktur zu lernen und da ich als Praktikantin kein Geld verdiene, eine Fundraising Initiative gestartet. Freue mich über jeden der es teilt oder eine Spende gibt.

https://gogetfunding.com/jackies-wish-to-offer-acupuncture/

Ich habe mir vorgenommen, jedem Spender auch kostenlose Akupunktur zu geben, sofern es mir möglich sein wird. 😀

Alles Liebe,

Jacky

 

I* was thinking about..

For a very long time I’ve been thinking about what I wanna do for a living.. Something that excites me, something that gives me the chance to share something with other people. Working with human beings, like me and you, working with compassion and patience.
Not so much stress, relaxation for me and the people I am working with.
I was thinking of doing personal coaching, counselling sessions, giving nutritional advice..

As I studied sports and fitness two years ago, now studying social work, there are so many subjects I am interested in. But my concerns always have been around the fact.. DO I really find enough clients that are interested in the work I am doing? Would they pay me for it?

As I am in England, I look at my life from a different angle, I can look at Germany from a different angle, which is really fascinating! I start to believe in myself even more, as they were so many obstacles I was confronted with, but I have overcome them.

Hope my positive, motivationed attitude stays while I’m here, cause there are great things to come, I am sure!!

Wish you all the best 🙂
Jacky

Februar 2017

Der Februar war bisher voll von Veränderungen und schönen Ereignnissen und ich habe eine Menge Bilder gemacht. Ich habe eine Zusage zum Stipendium bekommen, für das ich mich letztes Jahr im September beworben habe. Es war eine Menge Aufwand, ja das kann ich schon so sagen.. Aber es hat sich gelohnt.
Auch die Urlaube haben sich gelohnt, bei denen ich ganz viele Bekannte nochmal besucht habe, bevor es jetzt am 02.03 für mich nach England geht!
Bilder habe ich zum Beispiel gemacht vom Schnee, der am 01.02 fiel. Oder von meinem spontanen Ski-Wochenende auf dem Großen Arber am 04.02.
Dann war ich im Schwarzwald bis zum 10.02 und war dort Wandern und habe die Ruhe einer Kleinstadt genossen. Ich war in Karlsruhe und dann wieder zurück in Berlin.
Am 13.02. dann habe ich angefangen meine Sachen zu packen und bin am 16.02. aus meiner Wohnung ausgezogen.. Habe mich wieder auf den Weg nach „Hause“ gemacht, wo ich jetzt endlich ein bisschen Zeit zum verschnaufen habe. Und zum reflektieren.. Es ist echt viel gutes passiert, obwohl ich immer gebangt habe und mir Sorgen gemacht habe, ob und wie wohl alles geschehen wird.

Dabei fällt mir immer wieder ein, wie gut es tut, sich vor Augen zu führen, welche guten Dinge passiert sind, welche positiven Eigenschaften ich habe oder welche bereichernden Erlebnisse ich in der Vergangenheit hatte, um der Zukunft einfach auch gelassener gegenüber zu treten. Die Zukunft kann ich zwar nicht verändern, genauso wenig wie die Vergangenheit, aber ich kann mich auf sie freuen, anstatt Angst davor zu haben.

Nach England zu ziehen wird ein großer Schritt für mich, dennoch kann alles gut laufen. Ich darf davon ausgehen, dass es mir gefällt und ich viele Leute kennen lerne. Ich darf davon ausgehen, dass ich es mir dort so gemütlich wie möglich einrichten werde und viel sehen kann. Viel lernen und viel Erleben. Und verändert und gestärkt wieder komme 🙂

Ich habe jeden Tag die Möglichkeite, DInge zu tun, die ich mag, zum Beispiel Sport machen oder spazieren gehen. Etwas leckeres kochen oder Musik hören, feiern gehen und tanzen, singen oder Filme gucken 🙂 Dafür bin ich so frei.. und das ist das gute am „Alleinsein“, was ich manchmal so verteufel.. 😉 Es ist eine große Kunst, mit sich allein sein zu können und zufrieden zu sein. Und es ist nicht notwendig immer zufrieden zu sein, nein, bei weitem nicht! Es gibt Hoch’s und Tief’s. Das macht das Leben aus.. Alles hat seinen Sinn, und nichts davon bringt mich um. Das Leben ist so lebenswert.. Es lohnt sich das alles mitzumachen, die schönen und die nicht so schönen Momente.

Was will ich eigentlich?

Für mich persönlich gibt es kaum etwas Schlimmeres als Ratlosigkeit, Planlosigkeit, Was will ich eigentlich? Was will ich tun? Wo will ich hin? Was gibt es heute am Tage zu tun?

Ich finde das ziemlich schwierig, für mich herauszufinden, was ich wirklich will..
Natürlich ändert sich das auch ständig, dennoch kann ich es an manchen Tagen einfach nicht sagen, nicht in Worte fassen und fühle mich ohne Ziel..

Doch solange ich keine Idee habe, was ich will, fühle ich mich gefangen in einer Situation, ich fühl mich, als könnte ich mich nicht bewegen, weil ich nicht weiß in welche Richtung..

Solange ich mich auf die Frage fokussiere, was ich will und mich zwinge, es heraus zu finden, klappt es nicht. Ich könnte keine genaue Antwort darauf geben, was ich will!

Zum einen mag es daran liegen, dass ich lieber darauf achte, was andere wollen und was ich ihnen gutes tun kann. Ich kann das gut.. Wünsche anderer erahnen, herauszufinden  und dann auch erfüllen. Bei mir selbst bin ich da jedoch nicht so geübt..

Dennoch bin ich gut darin heraus zu finden, was ich NICHT will.. 😉
Und daran kann ich dann doch schließlich ableiten, was ich möchte. Das Gegenteil. 😀

Und wenn ich dann einmal ein Gegenteil gefunden habe, habe ich eine Sache gefunden, die ich möchte 🙂 Doch ganz so einfach ist es auch nicht.. Nicht immer ist es genau das Gegenteil was ich will. Wenn ich mich zum Beispiel nicht mehr gestresst im Studium fühlen will, hilft es mir nichts zu wissen, dass ich mich ohne Studium nicht so gestresst fühlen würde. Aber ich kann den Gedanken folgen, nämlich, dass ich eher Umstände für mich wünsche (im Studium), die mich gut fühlen lassen, die ich mit Leichtigkeit ausübe..

Ich finde es aber wichtig, dass ich mich auf das freuen und das fokussieren kann, was ich möchte, was ich Will! Um einer schönen Sache zu folgen.. Und nicht einer Sache, der ich mich irgendwann mal verschrieben habe, sie aber gar nicht mag, weil sie nicht zu mir passt.
Ich habe gelernt das zu tun, was ich „sollte“, was „gut wäre“.. Und nicht was mir gefällt.
„Ich mach mir die Welt, wie sie wie sie wie sie mir gefällt…“  Deswege mochte ich Pippi Langstrumpf von Kindheit an schon gern! Sie brachte es auf den Punkt!
Wenn ich weiß, was ich will, kann ich meine volle Energie darin investieren.
Dann fühle ich mich auch nicht mehr so ausgelaugt danach 🙂

Was wollt ihr?

Keine Motivation

Nach diesem schönen Wochenende und den tollen Erfahrungen, gefällt es mir ganz und gar nicht, dass mich der Alltagstrott wieder einholt und die Hochschule wieder los geht. Mir fehlt einfach die Motivation, ich habe keine Lust… Und das passiert mir nicht so häufig. Vorallem weil ich ein Mensch bin, der meist weiß „was sich gehört“ und dann dementsprechend handelt..

Ich fühle mich schlecht / nicht wirklich wohl dabei, wenn ich Dinge so „schludern“ lasse. Also habe ich mir angewöhnt, mich dadurch zu quälen.
Habe nicht auf meine eigenen Bedürfnisse geachtet und einfach gemacht, was von mir erwartet oder verlangt wird.

Ich bin sicher der eine oder andere kennt dieses Phänomen nur zu gut.

Sind nicht schließlich viele von uns so erzogen worden, dass das Leben kein Ponyhof ist, kein Zuckerschlecken.. Dass man sich dadurch boxen muss, auch wenn es keinen Spaß macht..?!

Ja, aber warum eigentlich?
Ich frage mich das Selbst gerne mal, bohre genauer nach.. und stoße dann darauf, dass es mir einfach so anerzogen wurde von klein auf. Von der Schule, Eltern und Großeltern und sonstigen Mitmenschen, denen man Gehör geschenkt hat und als kleines Kind geglaubt hat. Ein Hoch auf die Sozialisation, Yeih!

Aber das Leben muss nicht immer hart und ungemütlich sein, Nein! Es ist schön und man kann frei Wählen. Für sich selbst wählen. Wählen was gut tut.. (Wo ich direkt schon bei an die Wahlen in Amerika denke…Auf das Ergebnis möchte ich gar nicht weiter eingehen)

Ich kann wählen, was ich wirklich möchte, und nicht nur das tun, was ich sollte

Die Geschichte vom kleinen Tiger – oder – Du bist was du glaubst zu sein

Gestern schaute ich den Film „The Jungle Book“. Eine Neuverfilmung vom altbekannten Disney – Film von 1967, auf deutsch „Das Dschungelbuch“.

Der kleine Mogli, der als „Findelkind“ im Dschungel gefunden wurde, wächst unter Wölfen auf. Er gehört zum Rudel dazu und das Rudel erwartet auch, dass er sich wie ein Wolf, nicht wie ein Mensch, verhält. Doch als es im Dschungel Ärger mit dem Tiger Shir Khan gibt, muss Mogli das Rudel verlassen und es folgt eine spannende Reise durch den Dschungel, bei der er immer wieder auf Herausforderungen stößt, aber auch neue Freunde findet. Eigentlich soll er ins Menschendorf zurückkehren, doch Mogli ist mutig und entschließt sich für einen anderen Weg.. Schließlich macht er sich indirekt auf die Suche nach seiner wahrer Bestimmung und findet heraus was in ihm steckt.

Analog dazu passt die Geschichte vom Kleinen Tiger

,,Es war einmal ein kleiner Tiger, dessen Mutter gleich nach seiner Geburt gestorben war. Eine Herde Schafe, die in der Nähe weidete, hatte sich seiner angenommen und nahmen ihn bei sich auf.

So wurde aus dem kleinen Tiger zwar bald ein großer und stattlicher Tiger, aber er benahm sich wie ein Schaf. Er fraß Gras, blökte wie ein Schaf und suchte den Schutz der Herde. Obwohl tief in ihm die Kraft eines Tigers schlummerte, glaubte er fest daran, ein Schaf zu sein.

Nun schlich sich eines Tages ein alter Tiger an die Schafherde heran, um eines von ihnen zu reißen. Als er den jungen Tiger inmitten all der Schafe grasen sah, wollte er seinen Augen kaum glauben. Er jagte zu ihm hin, packte ihn am Nackenfell und schleppte ihn zu einer Wasserstelle.

Der alte Tiger bestand darauf, dass der junge Tiger sich sein Spiegelbild im Wasser anschaute. Und da stellte er fest, dass er in Wirklichkeit kein Schaf war, sondern ein Tiger! In diesem Moment brach ein gewaltiges Brüllen tief aus seinem Inneren hervor und er erkannte endlich seine wahre Natur.“

Ich finde beide Geschichten stellen ähnliches dar. Wenn du denkst, du bist „jemand“ bestimmtes, dann verhältst du dich auch dementsprechend. Mit unseren Gedanken über uns selbst kreieren wir unser vermeintliches Selbst und alles was damit zusammenhängt, unsere Realität. Das was uns von klein auf gesagt wird, nehmen wir erstmal für voll..
Meist macht man sich dadurch kleiner als man ist und redet sich negative Dinge ein. Diese Geschichten motivieren dazu, herauszufinden und dann auch zu zeigen, was in einem steckt.

Es zeigt, dass es keine Rolle spielt, wo oder wie man aufgewachsen ist, man kann trotzdem seine individuellen Potentiale entfalten. Man sollte seine Stärken nicht unterdrücken, nur weil sie anderen „nicht passen“, man sollte keine Angst haben. Denn wer mutig ist und an sich glaubt, der kann VIELES schaffen!

Nur weil man in einer Gesellschaft oder Familie aufgewachsen ist, die vielleicht nicht so kreativ oder künstlerisch begabt ist, die kein Interesse an Wissenschaft oder Ähnlichem hat, heißt das nicht, dass man es nicht selbst entfalten oder in sich haben kann.

Alles in allem fand ich auch den Kino-Film sehr gut gemacht/animiert und er ist wirklich empfehlenswert. Ich gehe selten ins Kino und wenn ich einen Film gut finde, dann weil er mich fesselt, gefühlvoll ist und eine gute, tiefgründige Botschaft vermittelt.

 

Bild: Von Walt Disney Pictures – Extracted from http://www.wdsmediafile.com/media/thejunglebook/writen-material/thejunglebook56fdc80574156.pdf, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=49572715

Geschichte: http://www.engelbrecht-media.de/s_weisheitsgeschichten.html

 

 

Die Sache mit dem Flow..

Vieles entsteht doch irgendwie aus einer persönlichen Motivation heraus.
Was treibt mich an? Was gibt mir die nötige Ausdauer, damit ich bis zum Ende durchhalten kann?

Ein Interesse an einem bestimmten Thema kommt meist nicht von ungefähr, sondern aus einer inneren Haltung, einem Anliege, der „intrinsichen Motivation“, weil man sich mit dem Thema identifizieren kann, oder es irgendwie zu seinem Vorteil nutzen kann.

Ich finde dies ist die beste Art der Motivation und das ist auch meine persönliche Motivation die für mich hinter dem Schreiben steckt. Wenn ich schreibe, bin ich voll im Flow. Dann lenkt mich normalerweise so schnell nichts ab (es sei denn ich bin nicht richtig beim Thema, bei der Sache). Im Flow vergeht die Zeit wie nichts, ich achte nichtmal auf die Uhr. Normalerweise tue ich das ständig, weil ja immer irgendwie Termine anstehen und man zu einer bestimmten Zeit wo sein muss oder was machen muss. Immer in Hetze.

Wenn ich im Flow bin, dann will ich mich weder hetzen noch ablenken lassen. Dann will ich einfach das was ich tue genießen. Dann vergesse ich auch mal andere Bedürfnisse. Vergesse Alltagssorgen und denke nicht so viel nach, was für ne Wohltat ;). Nicht so viel Denken, sondern einfach Handeln. Schreiben. Das was mir in den Sinn kommt. Ganz automatisch. Das fühlt sich richtig gut an.
Und wenn es dann mal Texte gibt, die ich nicht zuende schreibe, dann hat das auch seinen Grund: Dann hat mich das Thema irgendwie nicht so gepackt oder mein Interesse ist gerade woanders, oder ich habe wirklich keine Zeit. Aber man sollte sich zum Schreiben doch nicht zwingen. Es sollte immer etwas Schönes und Angenehmes bleiben, etwas das Freude bereitet. Und was man nicht mit einem zielgerichteten Hintergrund tut. Ich schreibe nicht, damit ich Anerkennung, Reichtum oder was weiß ich bekomme. Sondern einfach nur, weil es mir Spaß macht und mir gut tut und ich mit dem Schreiben Dinge verarbeiten kann. Ganz nebenbei freue ich mich auch bei anderen zu lesen, mich inspirieren zu lassen und Kommentare auszutauschen.

Ich bin nie gezwungen, weiter zu schreiben. Genauso wie mich niemand zwingt bestimmte Beiträge anderer Blogger zu lesen. Und wenn ich mich halt mal nicht danach fühle, die ganzen Beiträge der letzten Tage zu lesen.. Ja, dann lasse ich es einfach. Und wenn ich mich wieder danach fühle fange ich einfach wieder damit an!  So einfach ist das!