Das Spiel mit der Angst..

In unserem Land ist es ein dutzend mal wahrscheinlicher sich selbst umzubringen, als umgebracht zu werden. Trotzdem haben wir letztendlich vielleicht davor Angst.
Angst bedeutet Fight or Flight-Mode, begrenztes logisches Denken. Angst bedeutet auch sich machtlos und hilflos fühlen. Ausgeliefert. Es hilft nur Attacke oder Flucht.

Ich schreibe dies aus meiner persönlichen Sicht..

Angst-Phantasien schaukeln sich immer mehr auf. Obwohl tatsächliche Gründe fehlen, haben wir Angst. Wir entwickeln Angst aufgrund von Dingen die wir hören, lesen oder sehen, vieles davon in den Nachrichten. Es wird immer mehr. Und es ist beunruhigend.
Ich weiß wovon ich rede, Angst ist schlimm.. Es lähmt, es scheint alles sehr real. Ich habe lange Zeit eine Angststörung gehabt und kann mich wahrscheinlich gut hinein fühlen,.. Ich habe mich viel damit beschäftigt, wo es bei mir herkommt, wie es aber auch im Gesellschaftlichen Zusammenahng steckt.
Wir haben Angst vor dem Unbekannten, vor Terroranschlägen, und vor Krankheit.. Und das wird immer mehr. Wir haben auch Angst davor, alt zu werden und unseren Job zu verlieren. Aber diese Ängste sind vermutlich nicht ganz so akut..

Ein paar Fakten zur Angst habe ich in einem Zeitungsartikel des Südkuriers gefunden.

Es ist sehr wahrscheinlich an einem Schlaganfall, Herzinfarkt, an Krebs oder an einem Autounfall zu sterben. Auch bei einem häuslichen Unfall ist das Risiko noch relativ hoch.

Sogar die Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen zu werden, ist 1,13-mal größer als die, Opfer eines Terroranschlags zu werden. (Quelle: © SÜDKURIER GmbH 2017 )

 

Bild: Da Jo (Facebook)

 

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Making Crumpet for the first time

Da ich ja nun schon eine zeitlang in England bin (und sich mein Aufenthalt auch dem Ende zuneigt), bin ich der ein oder anderen englischen „speciality“ schon begegnet. Gestern habe ich dann zum ersten Mal selbst hinterm Herd gestanden und „Crumpets“ gebacken. Wir haben das ganze in unserer „Women’s Group“ bei meiner Praktikumsstelle gemacht.

Wer sie nicht kennt, Crumpets sind eine Art Pancakes, die aber nicht besonders sweet sind, sondern ziemlich neutral und man kann sie sowohl herzhaft als auch süß essen.

Die Crumpets die wir gemacht haben waren nicht vegan, man kann sie aber problemlos vegan machen, indem man einfach die normale Milch durch Pflanzenmilch ersetzt.

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  • Das Rezept habe ich hier nochmal auf Deutsch niedergeschrieben:
  • 250 g helles Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Trockenhefe
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Zucker
  • 325 ml Milch
  • 50 ml Wasser

Butter oder Margarine zum einfetten der Ringe und ausbacken.

Dann mixt man all die trocknen Zutaten zusammen. Milch und Wasser werden langsam zugegeben und gut gerührt, entweder mit Handmixer oder Schneebesen.

Dann muss der Teig eine Stunde lang ruhen, unter einem Küchenhandtuch an einem warmen Ort. Nach einer Stunde sollten Blasen auf und im Teig sichtbar sein, was ein gutes Zeichen ist, dass er nun fertig zum ausbacken ist.
Man benutzt dazu extra „Crumpet Ringe“, die man wahrscheinlich auch im Internet finden kann. Diese fettet man dann auf der Innenseite mit Butter/Margarine ein.

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Butter oder Margarine wird in einer beschichteten Pfanne erhitzt und dann auf mittlere Stufe gebracht. Jetzt pro Ring ca. 2-3 EL Teig backen in der Pfanne backen.

Nach ca. 5 Minuten werden auch Blasen auf der Oberfläche sichtbar. Das ist ein gutes Zeichen, und der Teig braucht ca. 7-10 Minuten um fertig gebacken zu sein, und um die Ringe vorsichtig zu entfernen. Achtung, die sind wirklich HOT!!! Ich habe mir gestern schon die Finger verbrannt. 😀

Dann dreht man die Crumpets noch einmal auf die andere Seite und bräunt die Oberfläche ca. 1 Minute lang.
Dann direkt aus der Pfanne servieren, mit allem was das Herz begehrt, Frischkäse und Schnittlauch, Marmelade, Butter, Honig oder Marmite.

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Das Ergebnis war unglaublich lecker und sehr schnell waren alle aufgefuttert 😀

Lasst es euch schmecken, wenn ihr es ausprobiert!

 

Mach dich nicht klein…

„Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen, geben wir unbewusst anderen die Erlaubnis das Gleiche zu tun.“ – Nelson Mandela.

Dies ist eines meiner Lieblingszitate. Es stammt aus einer Rede von Nelson Mandela.
Ich finde diese Rede und diesen speziellen Satz sehr ermutigend, denn er hilft mir zu erkennen, dass es nichts mit Hochmut, Überlegenheit oder Arroganz zu tun hat, wenn man stolz auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten ist, sich gut fühlt und dies auch zeigt.

Ich muss mich nicht dafür klein machen, dass ich etwas gut kann oder für etwas brenne. Ich muss meine eigene Stärke nicht zurückhalten, nur um andere nicht einzuschüchtern. Ich darf mein Glück und meine Freude vollkommen erleben und sollte es nicht durch Frust oder negative Meinungen oder Gedanken kleiner machen lassen.. Ich darf meine Stärken anerkennen, genauso wie ich es mit meinen Schwächen tue.

Ich darf mich neben all der Schwächen die ich mir recht oft vor Augen halte auch mal über die schönen Dinge erfreuen und sie voll und ganz auskosten. Meine eigenen Glücksmomente.. 🙂

Es hilft mir manchmal auch, mich an Situationen erinnern, wo es jemand anders zu mir gesagt hat. Denn es kommt auf die Situation an in der man gerade steckt, wie einfach es ist,  zu sich selbst zu sagen, und einzusehen, was toll an mir selbst ist.

Fest steht aber, in jedem von uns schlummert etwas Tolles und liebenswertes. Es ist an uns dies zu erkennen. Wir sind einzigartig und wunderbar. Wir sind hier auf dieser Welt und haben die Aufgabe unser einzigartiges Licht scheinen zu lassen. Ja, wir dürfen das. 😉 
Und wir können damit oftmals auch anderen eine Freude machen!

Nicht vergessen sollten wir dabei allerdings unsere Dunkelheit, unsere Schattenseiten.. auch diese ist es wichtig zu akzeptieren. Sei es nun Angst, Ärger, Wut oder Eifersucht. All das gehört dazu und ist ein Teil von unserem Wesen.. Wenn wir beiden Teilen gleichermaßen Aufmerksamkeit schenken, nur dann kann ein Gleichgewicht entstehen.

Veränderungen sind gut! – Unterwegs in England, Ausflüge, Trips..

Wieso ich nicht mehr soviel schreibe weiß ich selber nicht genau, es war eine Zeit lang wirklich eine richtige Passion, doch zurzeit genieße ich mein Leben ieber aktiv in der offline Welt und probiere neue Dinge aus. So wie es sich gehört für eine 21jährige, würden viele jetzt wahrscheinlich sagen. 😀 Dennoch würde ich mich selbst nicht als soo typisch für meine ‚Altersgruppe‘ bezeichnen, aber auch dieses ist ja Ansichtssache.

Jeder Mensch ist eben anders, egal ob nun eines Alters oder Geschlechts oder nicht..

Weil ich ein bisschen schreibfaul geworden bin und mich die gute Qualität meiner Kamera begeistert, bin ich derzeit mehr dabei Videos aufzunehmen als Blogs zu schreiben. Für mich persönlich war das schon fast vorhersehbar, da ich immer auf der Suche nach Veränderung bin und meist eine Sache von der ich einst „besessen“ war nicht jahrelang durchziehen kann. So war es bisher mit allen Dingen.. Irgendwann verlieren sie dann einfach ihren Reiz für mich und sind eher langweilig.

Also werde ich nun folgendes Video und ein paar Fotos aus Cambridge mit euch teilen, und euch dennoch ein paar geschriebene Worte da lassen.

Februar 2017

Der Februar war bisher voll von Veränderungen und schönen Ereignnissen und ich habe eine Menge Bilder gemacht. Ich habe eine Zusage zum Stipendium bekommen, für das ich mich letztes Jahr im September beworben habe. Es war eine Menge Aufwand, ja das kann ich schon so sagen.. Aber es hat sich gelohnt.
Auch die Urlaube haben sich gelohnt, bei denen ich ganz viele Bekannte nochmal besucht habe, bevor es jetzt am 02.03 für mich nach England geht!
Bilder habe ich zum Beispiel gemacht vom Schnee, der am 01.02 fiel. Oder von meinem spontanen Ski-Wochenende auf dem Großen Arber am 04.02.
Dann war ich im Schwarzwald bis zum 10.02 und war dort Wandern und habe die Ruhe einer Kleinstadt genossen. Ich war in Karlsruhe und dann wieder zurück in Berlin.
Am 13.02. dann habe ich angefangen meine Sachen zu packen und bin am 16.02. aus meiner Wohnung ausgezogen.. Habe mich wieder auf den Weg nach „Hause“ gemacht, wo ich jetzt endlich ein bisschen Zeit zum verschnaufen habe. Und zum reflektieren.. Es ist echt viel gutes passiert, obwohl ich immer gebangt habe und mir Sorgen gemacht habe, ob und wie wohl alles geschehen wird.

Dabei fällt mir immer wieder ein, wie gut es tut, sich vor Augen zu führen, welche guten Dinge passiert sind, welche positiven Eigenschaften ich habe oder welche bereichernden Erlebnisse ich in der Vergangenheit hatte, um der Zukunft einfach auch gelassener gegenüber zu treten. Die Zukunft kann ich zwar nicht verändern, genauso wenig wie die Vergangenheit, aber ich kann mich auf sie freuen, anstatt Angst davor zu haben.

Nach England zu ziehen wird ein großer Schritt für mich, dennoch kann alles gut laufen. Ich darf davon ausgehen, dass es mir gefällt und ich viele Leute kennen lerne. Ich darf davon ausgehen, dass ich es mir dort so gemütlich wie möglich einrichten werde und viel sehen kann. Viel lernen und viel Erleben. Und verändert und gestärkt wieder komme 🙂

Ich habe jeden Tag die Möglichkeite, DInge zu tun, die ich mag, zum Beispiel Sport machen oder spazieren gehen. Etwas leckeres kochen oder Musik hören, feiern gehen und tanzen, singen oder Filme gucken 🙂 Dafür bin ich so frei.. und das ist das gute am „Alleinsein“, was ich manchmal so verteufel.. 😉 Es ist eine große Kunst, mit sich allein sein zu können und zufrieden zu sein. Und es ist nicht notwendig immer zufrieden zu sein, nein, bei weitem nicht! Es gibt Hoch’s und Tief’s. Das macht das Leben aus.. Alles hat seinen Sinn, und nichts davon bringt mich um. Das Leben ist so lebenswert.. Es lohnt sich das alles mitzumachen, die schönen und die nicht so schönen Momente.

Reiselust..

Schon vor einigen Tagen habe ich verlauten lassen, dass mich das Reisefieber gepackt hat. Nun heißt es also für die kleine Jacky auf in die große weite Welt.. 😉


Diesmal hat es mich in eine bekannte Stadt getrieben, die sicher der ein oder andere von euch auch schonmal besucht hat und deswegen auf den Bildern leicht erkennt.
Ich werd einfach mal meine persönlichen Erfahrungen in dieser Stadt hier niederschreiben:
Zu allererst möchte ich erwähnen, dass ich mit dem Flugzeug gereist bin, was für mich nicht ganz so typisch ist. Bisher bin ich 4 mal geflogen.. Da ich immer an die Klimabilanz beim Fliegen denke.. Und außerdem ist das immer ein ganz schöner Stress für mich, zum Flughafen, durch die Sicherheitskontrollen, dann so viele Menschen, alles ziemlich gedrängt. Und das Fliegen an sich ist natürlich auch nicht immer ganz so leicht. Immerhin habe ich keine unglaublichen Ohrenschmerzen nach der Landung gehabt, was ich schonmal als sehr positiv betrachte. Dennoch sind die Flughäfen meist ein Stück von der Stadtmitte entfernt, und so ist man gut und gerne mal 4-5 Stunden unterwegs, obwohl der Flug an sich nur 1 1/2 Stunden dauert. 😀
Nun ja, jede andere Möglichkeit hätte mich wahrscheinlich noch länger gebraucht.
Endlich angekommen fiel mir eines direkt auf: Die Autos fahren auf der falschen Seite!

 

Als hätte ich es nicht schon geahnt.. Dennoch war es erstmal eine Umstellung, an die ich mich die gesamten Tage nicht richtig gewöhnen konnte. Zuerst nach rechts schauen, dann nach links. Und man darf einfach immer rüber laufen, muss sich nur in Acht nehmen, dass einen keiner umfährt. Immerhin beherrsche ich die Sprache gut, was mich etwas sicherer hat fühlen lassen. Obwohl die Aussprache der „Natives“ ziemlich anders klingt als meine.

 

 

Bei meiner Unterkunft angekommen war ich wirklich sehr begeistert. Ich habe mir über wimdu ein Appartment bei einem älteren Pärchen gebucht, was zum einen sehr gut auf den Fotos aussah, dann aber auch die besten und meisten Bewertungen hatte – also ich kann nur sagen, das war nicht gelogen!! Es war sogar noch besser als erwartet, ich habe mich direkt so willkommen gefühlt und ich hatte ein kleines, warmes Zimmer, mit frischen Blumen, Obst, ein Fenster zum ruhigen Innenhof hin und ganz vielen tollen Reisefotos an der Wand. Generell kann ich nur sagen, die beiden „Hosts“ haben mir den Aufenthalt echt sehr angenehm gemacht.
Zur Stadt und allem drum und dran möchte ich gar nicht zuviel sagen, denn das muss ich selber erst einmal verdauen. So viele Eindrücke. So viele verschiedene Welten. Und vorallem so viele Menschen. Ja, man glaubt es kaum, eine Großstadt ist dreckig. Wenn die Flugzeuge von oben, die Autos und vorallem Busse auf den Straßen und die Schiffe auf dem Fluss alle munter ihre Abgase ausstoßen, dann kann die Luft schonmal dünne werden. Also leben möchte ich dort wirklich nicht. Zumal ich es mir nicht leisten könnte 😀
Ich bin kein Fan von Menschenmassenansammlungen, aber da musste ich irgendwie durch, schließlich wollte ich ja auch was sehen.. Und ich bin mir sicher, ich bin nicht die einzige Person der es so geht. Ich glaube für das ausdauernde Besuchen von diversen Touristenattraktionen ist niemand auf Dauer geschaffen, oder vielleicht die Japaner?! 😀 Ich bin mir nie sicher ob es Japaner oder Chinesen sind, ich nenne sie besser Asiaten..
Am Ende jeden Tages war ich mehr als platt und auch wenn es in der Underground keinen Sitzplatz gab, habe ich mich einfach auf den Boden gehockt. Mein armer Rücken, meine armen Füße… Aber dafür habe ich jetzt ja wieder Zeit mich zu erholen. Wie ich mich gefreut habe heute wieder anzukommen, in der kleinen aber feinen ca. 60.000 Einwohner Stadt. Solch eine Ruhe, so wenig Trubel. Herrlich!! Wie sehr ich die Stille doch liebe,.. Jetzt weiß ich sie wieder mehr zu schätzen!

 

Und ja, es war kalt! Einen Tag habe ich mir wirklich den A…. abgefroren! Aber wir hatten Sonne, sooo viel Sonne! Keine Wolke am Himmel, ein Traum! ..was ja eher untypisch ist für dieses Land und diese Jahreszeit 😀

P.S: Ganz sooo weit war mein Ziel zwar nicht entfernt, jedoch war es das erste Mal für mich auf der Insel. Zudem wollte ich einmal dort gewesen sein, bevor ich im März für einige Monate in der Nähe leben werde.

 

Gedankenlos Ziellos.. LOS

Ich fühl mich lieber allein,
wenn ich auch es auch tatsächlich bin.
Ich möchte lieber leben,
anstatt nur überleben; ich möcht nen Sinn.

Ich möchte mich gern Sorgen,
wenn du es auch zulässt.
Ich denk nicht gern an morgen,halt eher an gestern fest.

Ich möchte so gern nach tanzen,
nackt unter Mond und Sternenschein.
Möcht mich lieber verschanzen,in meiner Welt voll Licht und Sonnenschein..

Ich wäre gerne frei wie der Wind,
die Soll’s hinter mir lassen:
Einfach wegwehen, ganz geschwind.
das Feuer anheizen, alles verprassen..

Ich steh zu mir..

Und meinen Macken und Fehlern, nehme sie an!
Ja, ich finde sie manchmal echt ganz lustig. Ich habe Ängste, ich habe Sorgen, ich habe Wünsche und Verhaltensweisen, die vielleicht manchmal meinem Alter nicht ganz entsprechen. Aber wer entscheidet das schon, was angebracht oder passend ist und was nicht?!

Mir selbst muss ich doch gefallen. Und wenn ich mir selbst gefalle, weil ich „echt“ bin, dann gefalle ich damit anderen wohlmöglich auch. Und wenn nicht: Pech gehabt!
Und nein, ich liebe diese Macken und meine negativen Gefühle trotz all der Arbeit daran noch lange nicht.. Das ist nämlich einfacher gesagt als getan!
Wenn ich’s schaffe einfach mal Abstand zu nehmen von dem Gedanken „immer die Starke sein zu wollen, alles bestmöglich zu tun, alles hinzukriegen“ dann fühle ich mich schon einen Schritt weiter, und freier! Dann bin ich ein klein wenig stolz auf mich!

Ob es immer alles RICHTIG ist, weiß ich nicht.. Und sicher nicht. Denn was richtig ist sieht doch jeder anders. Und richtig sein muss es auch nicht..! Hauptsache es macht Spaß! Weil das unperfekte, nicht ganz richtige viel lebendiger scheint. Viel menschlicher, viel ehrlicher und sympatischer..

Seine Gefühle nicht hinter einer scheinbar unerschütterlichen Fassade verstecken ist eine Sache, die nicht sofort gelingt. Schließlich habe ich es nicht anders gelernt.. Aber es ist erlernbar..

Heute mal kein Lächeln aufsetzen wenn ich mich eigentlich gar nicht danach fühle.. Nicht heute!

Heute mal einen Termin absagen, auf den man eh keine Lust hat und weil man es einfach nicht schafft!
Schwächen zugeben..

Auszeiten vom Alltag sind so wichtig, man merkt erst wie sehr man sie braucht wenn man sie lange nicht hatte.Heute kann ich einfach nur für mich sein, mir Ruhe gönnen, fröhlich oder traurig sein, laut oder leise sein, singen und tanzen, mich nicht duschen und schlabberig anziehen.. 😀
dann wenn ich es will..

Lass jetzt los.. – Rebloggt vom 25.06.16

Und wenn wir erkennen,

dass die Hand gar nicht real ist,

die versucht uns zu beklemmen.

Wenn wir wahrnehmen,
dass da nichts ist,
was uns davon abhält frei zu atmen.
Frei zu sein.

Wenn wir alles geschehen lassen,
ohne entgegen zu drücken,
es nur zulassen,
ohne zu beeinflussen.

Dann können wir frei sein von Zwängen,
von Beklemmungen und Brustengen.

Und von Zweifel.
Weil wir dann wissen,
das alles so ist, wie es muss.
Und das ist gut so..

Weil eine Erinnerung ab an dies
und zu mal ganz gut tut!

Was macht das Leben lebenswert?

Vielleicht kann man das schlecht auf eine einzige Sache beschränken, dennoch:

Für mich sind es die Auf und Ab’s die das Leben lebenswert machen.

Die Momente in denen man sich riesig freut, aber auch die, in denen man mal heult.
In denen man glücklich und dankbar ist, aber auch manchmal total enttäuscht.
Sind es nicht beides Emotionen, die unseren Körper und unseren Geist verbinden..?!

Es ist nicht das schwingungslose vor sich hin dümpeln, sondern das bemerkenswerte wachrütteln, durch welches man merkt, wie sehr Mensch man doch ist.
So herrlich unperfekt und seinen Gefühlen manchmal hemmungslos ausgesetzt.
Der Grund warum wir auf der Erde sind, und nicht auf einer Wolke durch den Himmel schweben.

Ohne die hätte man doch nichts, was man erzählen könnte, nichts, auf das man stolz sein könnte, oder an das man sich mit einem breiten Grinsen oder Kopfschütteln erinnert.. Das Leben wäre langweilig ohne Missgeschicke und mögliche Gewinne oder Erfolge..

Was macht für euch das Leben lebenswert?