Vorstellungskraft

Stell dir vor,

nichts hat einen Namen,
es gibt die „Dinge“ nicht.
Die Dinge sind nutzlos,
weil sie dort draußen sind.

Stell dir vor,

es gibt nicht die „Anderen“,
die so anders sind als du.
Es gibt kein Urteil, Wertung;
niemand schaut dir zu.

Stell dir vor,

es gibt nur Farben, die schwingen
Töne und Geschmäcker,
Geräusche und Klänge die dich umringen.
Ganz einhüllen.

Stell dir vor,

es gibt nur Gefühle, mehr nicht.
Kein Gedanke, kein Zweifel,
keine Befürchtung,
kein „Ich kann das nicht“.

Stell dir vor,

du musst nichts mehr erreichen,
keine Erfolge, kein Ziel.Du bist schon vollkommen,
du kannst schon so viel.

Und stell dir vor,

die Grenze des Außen,
verschwimmt ganz mit dir,
nichts ist dort draußen,
alles ist in Dir.

Dankbarkeit

Angeregt durch einen anderen Beitrag habe ich gerade kurz inne gehalten und überlegt, wofür ich heute, bis zu genau diesem Moment, in dem ich dies schreibe, dankbar bin.

Ich bin dankbar dafür, dass ich heute morgen relativ früh wach war und dann nochmal einschlafen konnte, dabei eine ganz spannende und interessante Traumerfahrung machen konnte.

Ich bin dankbar dafür, dass ich in aller Ruhe den Tag starten konnte, die Sonne schien und ich mit Gelassenheit mein Frühstück essen konnte. Ich war fit und munter, ohne, dass ich dafür irgendetwas hätte tun oder geben müssen.

Ich bin dankbar dafür, dass ich mit dem Fahrrad zur Hochschule fahren konnte, die Luft so schön klar und angenehm war, ich keinen Stress auf dem Weg hatte und ohne Hetze bei der Vorlesung ankam.

Ich bin dankbar für die interessanten Themen und Fälle, die wir heute noch gelernt haben und über den Vortrag, den wir in der Gruppe gehalten haben und der gut gelaufen ist.

Ich bin dankbar für das Mittagessen, das ich mit einem lieben Menschen zusammen kochen und essen konnte und das mir quasi spendiert wurde. Es gibt also alles in Hülle und Fülle, wenn ich es nur erkenne und wahrnehme. Teilen ist eine tolle Sache.

Ich bin dankbar für ein Vorgespräch. was gut und positiv verlaufen ist und ich nun voller Freude schonmal gedanklich in die nächste Woche starten kann. Ich weiß nun, was mich erwartet und weiß auch, dass ich keine Angst haben brauch.

Ich bin dankbar für das Wetter, die Sonne scheint so herrlich und ich kann sie genießen, weil ich nun ein wenig Freizeit habe. Ich habe die Möglichkeit an den See zu fahren, der in der Sonne glitzert, das Alleinsein zu genießen..  Ein wunderschöner Anblick.

Und für all das musste ich weder etwas besonderes leisten oder Geld ausgeben. Es passierte einfach so, es hat sich so ergeben, ich darf es so genießen wie es ist.

Ich bin außerdem noch dankbar für all die Menschen, die es derzeit in meinem Leben gibt, auf die ich zählen könnte, wenn es mir nicht gut ginge oder ich reden möchte..

Danke. ❤

Was ich gerne mache…

Schritt 1 : Mache eine Liste von Dingen, die du gerne tust, an denen du Freude hast

Schritt 2: Mache eine Liste von Dingen, die du normalerweise jeden Tag tust.

Schritt 3: Vergleiche die beiden Listen…

Schritt 4: Passe sie an/Korrigiere 😉

Was ich liebe zu tun, was mir Freude macht.. Das weiß ich relativ gut. Die (kleinen) Dinge die mir spontan einfallen sind:

  •  draußen (in der Natur) sein
  • Sport machen, mich bewegen (Yoga, Fahrrad fahren, laufen)
  • kochen und..
  • ..lecker essen
  • singen
  • tanzen
  • malen/zeichnen
  • schreiben
  • Musik hören, dazu tanzen 😛
  • lachen, über schöne / positive Dinge reden
  • liebe Worte verteilen, mich über kleine Dinge freuen
  • mit Freunden/Bekannten etwas unternehmen/zusammensitzen
  • Ruhe und Zeit für mich selbst
  • duschen/ein Bad nehmen, mich danach eincremen, massieren
  • Menschen, die ich gerne hab, in den Arm nehmen, kuscheln 🙂

Was ich davon jeden Tag tue? Ich finde schon einiges, denn es sind vorallem die kleinen Dinge, die man in seinen Alltag integrieren kann, wie zum Beispiel kochen oder Musik hören. Dazu singen oder tanzen. Auch unter der Dusche kann man singen.. 😉

Dennoch fällt mir immer wieder auf, dass mir an manchen Tagen etwas fehlt, irgendwie die „Gute“ Laune fehlt oder ich irgendwas verbessern könnte und dann finde ich nicht genau heraus, was es ist. Dann ist es manchmal einfach nur, Musik anzumachen und dazu zu singen. Oder mir mal wieder ein ausgiebiges Bad oder eine ungehetzte Dusche zu gönnen oder mich mal wieder in Ruhe einzucremen. Ja, vorallem sind es die Dinge, die ich in Ruhe tun kann und ohne dabei auf die Uhr schauen zu müssen.

Hmmm ich koche fast jeden Tag, und essen tue ich auch, doch nicht immer macht es mir DIESEN großen Spaß, weil es auch schon zur Gewohnheit geworden ist. Und unter Zeitdruck und mit wenig Genuß, sondern „nur“ zum Sattmachen macht es erst Recht keinen Spaß. Dann ist es nur dazu da dem Körper Futter zu geben Ich genieße es deswegen sehr, die Zeit weniger im Nacken zu haben.. Und das tut auch meinem Nacken gut. Ich habe das Gefühl er ist deutlich weniger verspannt in letzter Zeit :p

Natürlich ist es logisch, dass man das im oft stressigen Alltag und vorallem im Berufsleben nicht so umsetzen kann. Aber was ist mit Wochenenden? Mit freien Tagen, die wir uns alle mehr gönnen sollten.. Einfach für uns 🙂 Was würde auf euren Listen stehen?

Danke für…

..ALLES!

Diesen Tag, diese Menschen, dieses Wetter, meine Gefühle, meine gute Laune, mein Glück..Heute ist mal wieder einer der Tage, an denen ich allen Grund habe, Danke zu sagen!
Ich habe, wenn ich an Ende jeden tages überlege, jeden Tag Grund dazu, irgendjemand oder irgendetwas zu danken. Aber heute möchte ich es einfach mal wieder Aufschreiben und mit euch teilen!

Ich bin heute dankbar dafür, dass ich aufgrund schlechter Träume schon so früh wach war, nämlich um 6:35 Uhr. Und somit einen wunderschönen klaren Morgenhimmel betrachten konnte, der sich kurz danach mit Wolken zuzog.
Außerdem war ich direkt erstmal dankbar, dass ich keinen Mückenstich hatte, denn heute Nacht war eine Mücke in meinem Zimmer. 😀

Ich bin dankbar dafür, dass ich heute morgen in Ruhe Yoga machen konnte und wirklich einmal die Stille genießen konnte. Sonntags morgens um 7 ist eine herrlich ruhige Zeit. Ich habe mir eigentlich kaum Gedanken über den Tag gemacht, habe nicht geplant was ich mache oder mit wem. Ich wollte alles auf mich zukommen lassen.

Ich bin dankbar, für den Spaziergang den ich heute richtig genießen konnte, ich hatte Glück mit dem Wetter, es hat nur einmal ganz kurz geregnet. Ich habe während des Waldspaziergangs laut gesungen und mich frei gefühlt, dann plötzlich traf ich unsere ehemaligen Nachbarn (sie haben mich aufwachsen sehen und 16 Jahre nebenan gewohnt), die auf einer Bank saßen und sogar meinen Gesang gehört haben, was mir erst kurz etwas peinlich war, aber sie haben sich mit mir gefreut. Richtig schön! 🙂 Wir haben uns lange lange unterhalten und sie haben mir soviele positive Worte auf den Weg gegeben. Dass sie an mich glauben, und das ich alles richtig gemacht habe bisher, dass sie der Meinung sind ich werde meinen Weg weiterhin gehen. Einfach so viel Positives. Das war schön!! Darüber freue ich mich jetzt gerade immer noch.

Dann habe ich mich mit unserem neuen Nachbarn lange unterhalten, der mir viel über seine Auslandsreisen erzählt hat, was total interessant war. Und sein Sohn hat mit Stockrosensamen geschenkt, die ich sofort danach in die Erde gesteckt habe und dann kam auch schon wie bestellt der Regen! 🙂 – wie passend.

Ich habe mir dann spontan überlegt aus einer Laune heraus einen Kuchen zu backen und entschied mich für eine Katalanische Vanilletorte, die ich in meinem großen Backbuch gefunden habe. Da waren soooo viele tolle Bilder drin von Kuchen und Torten und Muffins und was nicht alles. Leider sehr wenig bis gar nichts veganes, aber mitlerweile weiß ich ja, wie man was ersetzen kann und finde immer Alternativen.

Ich hatte spontan überlegt, nicht vielleicht den Kuchen runter zu bringen, zu unseren neuen Mietern, denn es war viel los, viele Autos standen auf dem Hof. Und als hätte ich es geahnt, hatte sie tatsächlich heute Geburtstag. Und sie ist so eine Liebe, so eine nette Person, wirklich, ich habe mich gefreut, dass sie so gut drauf ist und sie hatte selber noch so viel Kuchen übrig, dass wir (meine Schwester und ich) uns dann auch noch was mit hoch genommen haben. Ich bin einfach generell dankbar für all die Personen, die heute eine Weile mit mir zusammen den Tag verbracht haben. Personen, die ich gerne habe, meine Schwester, meine Oma, mein Papa. Ja, viel zu selten sage ich dafür Danke, dass ich sie bei mir haben darf! ❤

Dankbarkeit ist toll! Es fühlt sich gut an, die Zeit mit solch positiven Gedanken zu füllen!

Probiert es aus, wofür seid ihr heute dankbar ?

 

Grüne Bohnen Salat

Grün, Grün, Grün sind alle meine Kleider…

Grün gehört zu einer meiner Lieblingsfarben. Grün ist alles was blüht und ich verbinde es mit Natur und frischer Luft und Glück. Kleeblätter sind auch Grün, genauso wie eines meiner Lieblingsgemüse im Sommer. Die grünen Bohnen, frisch bei meiner Oma aus dem fast eigenen Garten. Grün sind auch die ganzen Kräuter, die wir im Garten haben, und die jedem Gericht nochmal eine extra Note verleihen 🙂

Damit habe ich das Rezept heute mal ein bisschen abgewandelt:

Zuerst habe ich ca. 300g grüne Bohnen geputzt und gewaschen. Dann werden sie 10 Minuten in Salzwasser blanchiert. Sie sollten noch etwas Biss haben. Als nächstes über einem Sieb abschütten und dann mit kaltem Wasser abschrecken.

Dann gibt es dazu klassisch ein Essig-Öl-Dressing. 3 EL Apfelessig, 1-2 EL OlivenÖL und ich habe noch 2 EL Zitronensaft dran gegeben. Dann ein bisschen Sesammus (Tahin) dazu und getrocknete Minze und Petersilie. Zum Schluss nochmal Pfeffern und Salzen.

(Ja, ich weiß, normalerweise gehören noch fein geschnittene Zwiebeln an den Salat, für den Geschmack! ..aber die vertrage ich nicht so gut, also habe ich sie weggelassen.. 😉

grüne bohnen alat

So sieht er dann ja klassischerweise aus!

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SO sah meiner dann aus.. 🙂

Hör auf dein Herz..

… und tu das, was du für richtig hältst.

Das, was sich für dich gut anfühlt.. Was du schon immer mal machen wolltest, dich aber nicht getraut hast oder es vielleicht nicht alleine machen wolltest..

Probier es aus, wage neues und vertraue darauf, dass es gut wird! Und denke dabei an dich!
Allen anderen kannst du es sowieso nicht recht machen, und nur du entscheidest, was du heute machen willst, jetzt gerade in diesem Moment… (auch wenn es schwer ist, denn mir wurde z.B. beigebracht, dass es egoistisch ist, nur an sich zu denken..)

Versuche das „Ich sollte lieber… tun“ abzuschalten. Dieses „sollte“ ist eine Erwartungshaltung die andere an dich haben, nicht du selbst..

Finde heraus, wie oft du gedankliche Sätze mit „sollte“ vor dich hin denkst.. Und dann frag dich, WIESO sollte ich?
Für mich immer wieder wichtig die Frage: „Wieso sollte ich den Erwartungen meiner Familie entsprechen?“ oder „Wieso sollte ich (….) nicht tun?“

Ich hoffe ihr hattet einen schönen Sonntag und habt getan, wozu ihr Lust hattet! ❤

Cherry, Cherry..

.. nein, keine Anspielung auf den Song von Dieter Bohlen und Thomas Anders!!

Viiiiiiel besser 😉

Ich war eben eine Runde mit dem Fahrrad unterwegs und habe die frische Abendluft genossen. Überall leuchten einen ja die knallroten Kirschen an, die in vielen Gärten wachsen. Ja, den Bäumen hängen schon so schwer die Äste herunter, weil sie so voll sitzen. Aber ich habe dieses Jahr leider keine, weil ich keinen Garten mehr habe in dem Kirschen wachsen und ich trauere denen so ein bisschen hinterher. Im Laden kaufen ist für mich jedoch KEINE Option! Einfach welche „klauen“ auch nicht.. Dafür bin ich zu ehrlich.. Also was tun?!?!
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe jetzt trotzdem welche 🙂
Denn ich war einfach mal so offen und habe eben ein älteres Ehepaar, welches im Garten saß und auch einen prall voll hängeneden Kirschbaum besaß, gefragt, ob ich mir denn ein paar nehmen dürfte. Der Mann fragte direkt „Wieviel sind denn ein paar?“ und die Frau.. Also für mich sind das nur 2. ich sagte, ich würde mich auch mit 2 Kirschen zufrieden geben, denn sie sehen so lecker aus, dass ich einfach mal gerne kosten möchte.
Doch ehe ich mich versah hatte die nette Dame eine kleine Schale aus dem Haus geholt und der Mann begann zu pflücken und innerhalb einer Minuten war die Schale randvoll mit leckeren roten Kirschen. Man, habe ich mich gefreut!! ich war so dankbar, ich glaube das hat man mir angesehen. ich konnte nicht aufhören zu grinsen und habe mich vielmals bedankt! Sowas Nettes!! Wirklich 🙂

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Und man sieht: Es sind die kleinen Momente des Lebens mal wieder die Glück ausmachen!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ich nasche jetzt erstmal Ein Paar Kirschen… 😉

 

Kindliche Freude

Gestern war ein toller Tag! Ich habe mich gefühlt wie ein kleines Kind. Aufgeregt und glücklich. Diese Freude habe ich schon lange nicht mehr gespürt. Ich war einfach nur zufrieden und nichts konnte meine Laune erschüttern. Nichtmal das doofe Wetter. Keine unfreundlichen Menschen. Ich war ganz bei mir. 🙂

Wieso muss man dafür immer erst Geburtstag haben? Es gibt doch auch tausend Gründe an einem anderen Tag im Jahr so zu empfinden 🙂 Aber am Geburtstag hat man irgendwie mehr oder weniger auch eine berechtigte Begründung … Könnte ich mich jetzt rausreden.. Stimmt aber nicht! Nichts hält mich davon ab, jeden Tag so zu empfinden wie ich gerade will. Für diese Einsicht war der gestrige Tag wirklich gut!

Aber auch für andere schöne Momente, kleine Geschenke, nette Gesten, Worte und Umarmungen, über die mich so sehr gefreut habe. Es ist schön zu sehen wie viele Menschen an einen Denken und einem Liebe Worte ausprechen. ❤