Lass jetzt los.. – Rebloggt vom 25.06.16

Und wenn wir erkennen,

dass die Hand gar nicht real ist,

die versucht uns zu beklemmen.

Wenn wir wahrnehmen,
dass da nichts ist,
was uns davon abhält frei zu atmen.
Frei zu sein.

Wenn wir alles geschehen lassen,
ohne entgegen zu drücken,
es nur zulassen,
ohne zu beeinflussen.

Dann können wir frei sein von Zwängen,
von Beklemmungen und Brustengen.

Und von Zweifel.
Weil wir dann wissen,
das alles so ist, wie es muss.
Und das ist gut so..

Weil eine Erinnerung ab an dies
und zu mal ganz gut tut!

Und ich frage Dich..

Bist du bereit,
mich ganz so anzunehmen,
wie ich bin?
Auch wenn ich nicht die bin,
die du dir wünscht, die ich wäre..?

Falls du jemanden anderes erwartest hast,
dann bitte lass mich wieder gehen.
Denn ich weiß, alles an mir ist richtig,
genau so, wie es ist!
Doch wenn du nicht fähig bist damit umzugehen,
lass mich trotzdem So sein!

Lass mich Schmerzen leiden,
aufgrund deines Verlassens,
es mag hart sein..
Doch ist es nicht halb so schwer,
wie jemanden vorzugeben,
die ich nicht bin.

Kannst du auch meine dunklen Seiten akzeptieren;
die neben meinem Licht existieren?
Kannst du mit meinen Ängsten umgehen;
ebenso wie meinen Stolz verstehen?
Kannst du mich bedingungslos lieben;
ohne Furcht vor mir?


Foto von: Marius W. de Pijper




And so I ask you..

..will you accept me
for who I am,
although I am not,
what you want me to be?

Do you expect somebody different,
then just tell me to leave.
Because, I know, all of me is right,
just as it is!
If you cant handle that,
please leave me like this!

Let me suffer from your absence,
as hard as it will be;
It’s still better than pretending being someone else;

Not me!
Can you accept my dark side,
besides my light?
Can you handle my fears,
as well as my pride?
Can you love me unconditionally;
without ever being afraid of me?

Verlustangst

Du bist da und

ich fühl mich wohl.
Die Welt ist schön,
ich bin echt froh..
Dich getroffen zu haben.

Will dir gefallen,
so wie ich bin;
doch ich selbst sein,
kann ich nicht.

Zu groß die Sorge,
es passt dir nicht,
was du siehst,
was ich zeige,
was ich sage..

Mit Eifer werbend,
süchtig nach dir.
Verlangen, Macht,
macht was mit mir..

Und jedes Mal,
wenn du gehst,
ist da die Angst,
es könnt für immer sein..

Und jedes Mal,
wenn du gehst,
genieß ich deine
Lippen auf meinen..

Es könnt der letzte sein.

Two hearts –

– zwei Herzen,
magnetische Anziehungskraft.

nur fühlen, nichts sagen;
– sagenhaft.

so zart die Haut,
die Finger berührt,
so weich der Blick,
dein Lachen verführt.

Zärtlich,
und doch ganz klar
kaum ängstlich;

– zu schön um wahr
zu sein?

 – – –

für’s Sein,

Danke ich dir.
Du trägst mich,

du führst mich,
du nährst mich,
durch dich seh ich,
durch dich fühl ich; –
mich vollkommen.

Dich lieb ich,
dich brauch ich;dich halt ich
immer bei mir.

Nichts bereut.

Durch Höllenfeuer gegangen,
Den Sturm bezwungen.
Die Berge dennoch erklommen,
den Fluss durchschwommen.

Bereue nicht,
die scheinbaren Fehler die du siehst;
sie machten dich zu dem,

was du heute bist.
Was du „dich selbst“ nennst.

Bereue nicht,
was du nicht ändern kannst.
Schaue nach vorne und sieh,
was du draus lernen kannst.

Lass los,
was längst nur noch Gedanke,
der dich hält an dem,
was du nicht haben willst.
Lass los,
was längst geschehen,
und bloß Erinnerung.

Bereue nichts,
nicht den gestrigen Tag,
nicht das vergangene Jahr.
Nicht die Dinge, die nicht getan.

Pack sie einfach heute an!

Vorstellungskraft

Stell dir vor,

nichts hat einen Namen,
es gibt die „Dinge“ nicht.
Die Dinge sind nutzlos,
weil sie dort draußen sind.

Stell dir vor,

es gibt nicht die „Anderen“,
die so anders sind als du.
Es gibt kein Urteil, Wertung;
niemand schaut dir zu.

Stell dir vor,

es gibt nur Farben, die schwingen
Töne und Geschmäcker,
Geräusche und Klänge die dich umringen.
Ganz einhüllen.

Stell dir vor,

es gibt nur Gefühle, mehr nicht.
Kein Gedanke, kein Zweifel,
keine Befürchtung,
kein „Ich kann das nicht“.

Stell dir vor,

du musst nichts mehr erreichen,
keine Erfolge, kein Ziel.Du bist schon vollkommen,
du kannst schon so viel.

Und stell dir vor,

die Grenze des Außen,
verschwimmt ganz mit dir,
nichts ist dort draußen,
alles ist in Dir.

Zusammenhalt

Stehst du allein da?
Ist die Verzweiflung groß?

Verwirrt, Ziellos.

Wer ist da?
Wer spendet Trost?

Im Körper ein Schmerz,
die Seele betrübt,
klar denken – unmöglich,
weil Kummer auf dir liegt.

Irgendetwas stimmt nicht,
wer gibt dir ein Licht?

Wenn es nicht mehr schlimmer werden kann,
was hast du dann zu verlieren?

Wenn du nichts mehr zu verlieren hast,
kannst du nur gewinnen..

Halte noch Ausschau,
hab stets Verlangen
und halt nicht fest,
an dem was vergangen.

Denn ich geb dir Halt,
Steh dir bei, halte dich
und deine Hand.
Steh zu dir und fühle,
was du fühlst.

Ich bin bereit, – ab jetzt
gehen wir zu zweit.

Schließen die Augen,
um zu merken, was real ist
Schließen die Augen,
denn sonst sehen wir es nicht.

Bis wir spüren, dass da Licht ist.
dass alles doch richtig ist.
dass alles in dir ist,
tief in uns.

Es gibt welche, die…

Es gibt welche, die das Leben geschickter handhaben.
Sie halten in sich und um sich Ordnung.
Haben für alles ein Mittel und die richtige Antwort.

Sie erraten sofort, wer wen, wer mit wem,
zu welchem Zweck, wohin.

Einzige Wahrheiten stempeln sie ab,
unnötige Fakten werfen sie in den Reißwolf,
und unbekannte Personen
kommen in dafür vorgesehene Ordner.

Sie denken soviel, wie sich lohnt,
keinen Augenblick länger,
denn hinter dem Augenblick lauert der Zweifel.

Und wenn sie von Dasein freigestellt werden,
verlassen sie den Posten
durch die angegebene Tür.

Manchmal beneide ich sie
– das geht zum Glück vorüber.

von Wislawa Szymborska

Herz offen

Blühe auf,

zeige, was in dir steckt.

Habe Mut zu zeigen,

was du sonst versteckst!

Niemand hier erwartet von dir,

perfekt zu sein.

Lass die Freude rein.

In dein Herz hinein,

und auch hinaus scheinen..

Stecke sie alle damit an,

und erfreue dich daran!

Lass dich nicht

von Altem qäulen,

denk dran,

du kannst jeden Tag neu wählen.

Du hast soviel zu erzählen,

lass es zu und lass es frei,

mach dem Platz und

fühl dich gut dabei.

Sicherheit

Nach langer Nacht,
nun endlich aufgewacht.

Erlebte doch keinen Traum,
nur lang erträumtes Vertrauen..

Hab Farben gesehen,
um die Wahrheit zu verstehen;
komplett neu geboren,
und dabei nichts verloren.
Vielmehr noch gewonnen.

Um frei zu sein,
nur ganz mit mir allein.

Sicher geführt,
mit Ruhe; Akzeptanz
zu Vergangenem entführt,
keine Spur von Distanz.

Angenommen, Angekommen.
Ohne jede Erwartung,
doch mit viel Hoffnung.