Traum von Amsterdam…

Ich hatte wirklich ein wunderbares, total erfüllendes Wochenende in Amsterdam!

Ich wünschte ich hätte noch viel länger bleiben können..

Habe dort wundervolle Menschen kennen gelernt und mich total verbunden gefühlt. ❤

So viel Liebe und Anerkennung bekommen wie schon lange nicht mehr und das fühlte sich einfach gut an, ich denke jeder kennt das Gefühl, wenn man sich so RICHTIG fühlt, wie man ist, wo man ist.. Wer man ist. 🙂

Um ehrlich zu sein fehlen mir die richtigen Worte um das alles zu beschreiben, aber alles in allem war es einfach Schön und ich war abgelenkt vom normalen Alltag, habe begonnen zu träumen.. Ich liebe diese Stadt und die tolen Gebäude, die Grachten und das Wasser, auch die Multi-Kulti-Bevölkerung 😉

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Später gibt es noch mehr Fotos 🙂

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Reiselust

Das vergangene Wochenende habe ich sinnvoll dazu genutzt, ein bisschen Zeit am Meer zu verbringen. Am Freitag ging es los nach Lübeck, um dort eine lieb gewonnene Person zu ihrem Geburtstag zu besuchen. Lübeck ist eine sehenswerte Stadt, leider habe ich keine Fotos gemacht. (Ich genieße es den Moment mit allen Sinnen zu erleben und lasse das Handy immer wieder gerne in der Tasche).
Aber lasst eure Fantasie spielen und stellt euch vor wie das mehr als 500 Jahre alte Holstentor in der Dämmerung erscheint oder im Dunkeln die Lichter, die sich im Wasser der Trave spiegeln.. einfach herrlich! ❤

In Lübeck gibt es ein wunderbares indisches Restaurant, das Taj Mahal, in dem ich ein Mix Dal (Nr. 41) mit Reis und Naanbrot gegessen habe. Es war einfach unfassbar lecker! 🙂  Ich kann es nur empfehlen, falls ihr auch mal dorthin eine Reise plant. Viele Gerichte sind dort auf Nachfrage auch problemlos vegan zu bekommen. 😉

Weiter ging es nach Eckernförde, genauer gesagt nach Holzdorf, ein kleines Dörfchen nicht weit von der Ostsee entfernt. Dort besuchte ich eine Freundin, die bei ihrer Familie auf dem Bauernhof wohnt. Es ist wirklich super idyllisch gewesen und irgendwie hat es mich sehr an Zuhause erinnert. Neben Pferden und Kühen gab es dort auch einige Gänse und Katzen und jede Menge Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten.

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Am Samstag Vormittag ging es auf den Wochenmarkt nach Eckernförde, der, im Verhältnis zur Größe der Stadt super groß und vielfältig war und eine Fülle geboten hat, von der ich sehr begeistert war. 🙂

Wir besuchten die Bonbon- und Schokoladenmanufaktur in der kleinen, beschaulichen Innenstadt und ich fühlte mich wieder wie mit zwölf, im Paradies der Süßen Leckereien..

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Natürlich konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen und packte gleich eine Tüte voll bunter Bonbons, rot und weiß, blau und rund, glänzend und schimmernd.

Weiter ging es ans Wasser, an den kleinen Hafen von Eckernförde, wo uns eine weitere Überraschung begeistert hat: Ein Delfin! Er schwamm zusammen mit einigen Tauchern ganz nah am Strand. Eine Traube Menschen hatte sich bereits versammelt um den seltenen Neuankömmling zu bestaunen. Auch ich habe 3-4 Blicke auf seine Rückenflosse erhalten, danach hat er sich aber doch wieder „aus dem Staub“ gemacht 😉

Das Wetter war auch auf unserer Seite, es war typisches Seewetter, leicht bewölkt, aber sonnig und trocken, nur mega windig. Aber das war mir Recht, denn es schuf eine gewissen Stimmung.

Am Nachmittag machten wir einen Spaziergang durch die nahegelegenen Wälder und Felder und auf dem Rückweg durfte ich Zeuge einer Geburt werden.
Ja, eine richtige Geburt, ohne Hebamme und Krankenhaus, einfach frei auf dem Feld. Eine Kuh kalbte gerade auf der Wiese, an der wir entlang gingen. Wir krochen durch den Zaun und sahen uns das kleine Wunder an. Die Kuh namens Primel schien nach einiger Zeit schon wieder ganz relaxt und war unaufhörlich dabei ihr Kälbchen abzuschlecken. Ein schönes Bild. Die Sonne schien herrlich und warm und so wurde mir auch im Herz zumute. Ich war danach ganz beruhigt und glücklich.

Am Samstag Abend fuhren wir noch nach Damp, dort waren wir mit der Familie vor 15 Jahren schonmal. Dennoch kam mir alles irgendwie sehr vertraut vor.. Viele Gefühle kamen wieder hoch, aber es war schön zu sehen, dass sich trotz der ganzen Zeit ganz grundlegende Dinge nicht verändert hatten. Der Wind und das Meer zum Beispiel 😉 Und die Kite-Surfer, sowie die kleinen süßen Zeltdachhäuser.

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Nachdem der Samstag so Ereignisreich war, wurde der Sonntag ruhiger. Nach einem ausgedehnten Frühstück trat ich um die Mittagszeit den Heimweg an. Nicht ohne vorher noch einmal einkaufen zu gehen, denn wenn man schonmal den Luxus hat, in einem Touristenort zu sein, wo die Supermärkte und die Läden der Innenstadt auch sonntags geöffnet haben, sollte man das auch nutzen. So kaufte ich ein paar Leckereien und Überlebensutensilien für die nun folgende 3 stündige Fahrt.

Auf dem Rückweg legte ich mit ein bisschen Umweg eine Pause in Rostock ein und ließ mir dort von einem guten Bekannten noch die Stadt und die beste vegane Eisdiele zeigen 🙂

Lohnenswert war es!!

 

Der richtige Moment ist JETZT

Egal was du sagen oder tun willst, tu es JETZT.

Es gibt keinen „richtigen Moment“ für etwas, jeder Moment ist richtig, wenn es sich für einen selbst richtig anfühlt.
– Der Sonntag ist genauso gut, um schicke Klamotten zu tragen, wie jeder andere Tag auch. Man muss sich nicht erst zu Weihnachten etwas schenken, man kann es immer auch mal zwischendurch tun. Das ist viel schöner.. –

So überlegte ich heute morgen, wann wohl der richtige Moment ist, um einigen Menschen  Danke zu sagen..
Und dann fiel mir auf, dass dann, gerade als ich darüber nachdachte der richtige Moment war. Ich kann es zwar nicht persönlich machen, aber es ist doch so einfach, dies schriftlich (oder) per Handy zu erledigen.

Es gibt immer Gelegenheiten, Dankbarkeit zu zeigen oder zu äußern. Einfach so. Auch wenn nicht immer alles glatt läuft mit diesen Menschen, daran sollte man dann einfach nicht denken, sondern eher an die schönen Momente.
Ich bin sicher, es gibt sie, bei jedem von uns. ❤
Also schrieb ich auch hier einiges auf, um es zu teilen mit lieben Menschen, die das lesen.

Ich danke vorallem meinen Eltern, die mich mit viel Liebe aufgezogen haben und die mir mitgegeben haben, dass Zuneigung zeigen und liebe Worte eine tolle Sache sind. Ich danke ihnen dafür, dass sie alles richtig machen wollten, als sie mich großzogen, und dennoch einige Fehler gemacht haben, aus denen ich nun lernen kann. Ich danke den beiden dafür, dass sie mich immer unterstützen, wenn ich sie um Hilfe bitte. Ich bin dankbar dafür, dass sie mich so lieb haben wie ich bin und alle Macken die ich habe, akzeptieren. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass sie mich zu einem sparsamen und wertschätzenden Menschen erzogen haben, indem sie mir eben nicht jeden materiellen Wunsch, den ich als Kind hatte, erfüllt haben. Ich bin auch dankbar dafür, dass sie meine Vorwürfe, die ich ihnen gemacht habe, oft einfach so an- und hinnehmen und es mir schnell verzeihen, wenn ich gemein zu ihnen war. Das gleiche gilt für meine Schwester, der ich dafür danke, dass sie da ist. ❤

Ich danke auch meinen Großeltern, die immer an mich denken und nur mein Bestes wollen. Auch wenn sie in meinen Augen damit manchmal ein bisschen übertreiben, weiß ich, dass sie es nur gut meinen. Ich danke ihnen dafür, dass sie mir Geschichten von früher erzählen, aus einer Zeit, die wir heute glücklicherweise nicht mehr kennen, und dass sie Lebensweisheiten mit mir teilen, die wirklich wertvoll sind. Ich danke ihnen für manch konservative Ratschläge, denn so kann ich für mich selbst herausfinden, was ich will und was nicht.

Ich danke all meinen Freunden und Bekannten, die für mich da sind / waren, wenn ich sie brauch(t)e, die mir zuhören und mir Rat geben, wenn ich danach frage. Die mich akzeptieren mit meinen Macken und die nicht von meiner Seite gewichen sind, egal wie ich mich gerade verhalten oder verändert habe. Ich danke für jedes Lachen und für jede Träne, die wir gegenseitig getrocknet haben und somit das Gefühl hatten, wir sind nicht allein. Ich danke allen Menschen, die mich ein Stück meines Lebens begleitet haben. Und zwar auch dafür, dass sie mich vor Konflikte gestellt haben und mich mit meinen Schwächen konfrontiert haben. Auch das ist manchmal nötig, um daran zu wachsen.