Ich steh zu mir..

Und meinen Macken und Fehlern, nehme sie an!
Ja, ich finde sie manchmal echt ganz lustig. Ich habe Ängste, ich habe Sorgen, ich habe Wünsche und Verhaltensweisen, die vielleicht manchmal meinem Alter nicht ganz entsprechen. Aber wer entscheidet das schon, was angebracht oder passend ist und was nicht?!

Mir selbst muss ich doch gefallen. Und wenn ich mir selbst gefalle, weil ich „echt“ bin, dann gefalle ich damit anderen wohlmöglich auch. Und wenn nicht: Pech gehabt!
Und nein, ich liebe diese Macken und meine negativen Gefühle trotz all der Arbeit daran noch lange nicht.. Das ist nämlich einfacher gesagt als getan!
Wenn ich’s schaffe einfach mal Abstand zu nehmen von dem Gedanken „immer die Starke sein zu wollen, alles bestmöglich zu tun, alles hinzukriegen“ dann fühle ich mich schon einen Schritt weiter, und freier! Dann bin ich ein klein wenig stolz auf mich!

Ob es immer alles RICHTIG ist, weiß ich nicht.. Und sicher nicht. Denn was richtig ist sieht doch jeder anders. Und richtig sein muss es auch nicht..! Hauptsache es macht Spaß! Weil das unperfekte, nicht ganz richtige viel lebendiger scheint. Viel menschlicher, viel ehrlicher und sympatischer..

Seine Gefühle nicht hinter einer scheinbar unerschütterlichen Fassade verstecken ist eine Sache, die nicht sofort gelingt. Schließlich habe ich es nicht anders gelernt.. Aber es ist erlernbar..

Heute mal kein Lächeln aufsetzen wenn ich mich eigentlich gar nicht danach fühle.. Nicht heute!

Heute mal einen Termin absagen, auf den man eh keine Lust hat und weil man es einfach nicht schafft!
Schwächen zugeben..

Auszeiten vom Alltag sind so wichtig, man merkt erst wie sehr man sie braucht wenn man sie lange nicht hatte.Heute kann ich einfach nur für mich sein, mir Ruhe gönnen, fröhlich oder traurig sein, laut oder leise sein, singen und tanzen, mich nicht duschen und schlabberig anziehen.. 😀
dann wenn ich es will..

Reiselust

Das vergangene Wochenende habe ich sinnvoll dazu genutzt, ein bisschen Zeit am Meer zu verbringen. Am Freitag ging es los nach Lübeck, um dort eine lieb gewonnene Person zu ihrem Geburtstag zu besuchen. Lübeck ist eine sehenswerte Stadt, leider habe ich keine Fotos gemacht. (Ich genieße es den Moment mit allen Sinnen zu erleben und lasse das Handy immer wieder gerne in der Tasche).
Aber lasst eure Fantasie spielen und stellt euch vor wie das mehr als 500 Jahre alte Holstentor in der Dämmerung erscheint oder im Dunkeln die Lichter, die sich im Wasser der Trave spiegeln.. einfach herrlich! ❤

In Lübeck gibt es ein wunderbares indisches Restaurant, das Taj Mahal, in dem ich ein Mix Dal (Nr. 41) mit Reis und Naanbrot gegessen habe. Es war einfach unfassbar lecker! 🙂  Ich kann es nur empfehlen, falls ihr auch mal dorthin eine Reise plant. Viele Gerichte sind dort auf Nachfrage auch problemlos vegan zu bekommen. 😉

Weiter ging es nach Eckernförde, genauer gesagt nach Holzdorf, ein kleines Dörfchen nicht weit von der Ostsee entfernt. Dort besuchte ich eine Freundin, die bei ihrer Familie auf dem Bauernhof wohnt. Es ist wirklich super idyllisch gewesen und irgendwie hat es mich sehr an Zuhause erinnert. Neben Pferden und Kühen gab es dort auch einige Gänse und Katzen und jede Menge Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten.

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Am Samstag Vormittag ging es auf den Wochenmarkt nach Eckernförde, der, im Verhältnis zur Größe der Stadt super groß und vielfältig war und eine Fülle geboten hat, von der ich sehr begeistert war. 🙂

Wir besuchten die Bonbon- und Schokoladenmanufaktur in der kleinen, beschaulichen Innenstadt und ich fühlte mich wieder wie mit zwölf, im Paradies der Süßen Leckereien..

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Natürlich konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen und packte gleich eine Tüte voll bunter Bonbons, rot und weiß, blau und rund, glänzend und schimmernd.

Weiter ging es ans Wasser, an den kleinen Hafen von Eckernförde, wo uns eine weitere Überraschung begeistert hat: Ein Delfin! Er schwamm zusammen mit einigen Tauchern ganz nah am Strand. Eine Traube Menschen hatte sich bereits versammelt um den seltenen Neuankömmling zu bestaunen. Auch ich habe 3-4 Blicke auf seine Rückenflosse erhalten, danach hat er sich aber doch wieder „aus dem Staub“ gemacht 😉

Das Wetter war auch auf unserer Seite, es war typisches Seewetter, leicht bewölkt, aber sonnig und trocken, nur mega windig. Aber das war mir Recht, denn es schuf eine gewissen Stimmung.

Am Nachmittag machten wir einen Spaziergang durch die nahegelegenen Wälder und Felder und auf dem Rückweg durfte ich Zeuge einer Geburt werden.
Ja, eine richtige Geburt, ohne Hebamme und Krankenhaus, einfach frei auf dem Feld. Eine Kuh kalbte gerade auf der Wiese, an der wir entlang gingen. Wir krochen durch den Zaun und sahen uns das kleine Wunder an. Die Kuh namens Primel schien nach einiger Zeit schon wieder ganz relaxt und war unaufhörlich dabei ihr Kälbchen abzuschlecken. Ein schönes Bild. Die Sonne schien herrlich und warm und so wurde mir auch im Herz zumute. Ich war danach ganz beruhigt und glücklich.

Am Samstag Abend fuhren wir noch nach Damp, dort waren wir mit der Familie vor 15 Jahren schonmal. Dennoch kam mir alles irgendwie sehr vertraut vor.. Viele Gefühle kamen wieder hoch, aber es war schön zu sehen, dass sich trotz der ganzen Zeit ganz grundlegende Dinge nicht verändert hatten. Der Wind und das Meer zum Beispiel 😉 Und die Kite-Surfer, sowie die kleinen süßen Zeltdachhäuser.

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Nachdem der Samstag so Ereignisreich war, wurde der Sonntag ruhiger. Nach einem ausgedehnten Frühstück trat ich um die Mittagszeit den Heimweg an. Nicht ohne vorher noch einmal einkaufen zu gehen, denn wenn man schonmal den Luxus hat, in einem Touristenort zu sein, wo die Supermärkte und die Läden der Innenstadt auch sonntags geöffnet haben, sollte man das auch nutzen. So kaufte ich ein paar Leckereien und Überlebensutensilien für die nun folgende 3 stündige Fahrt.

Auf dem Rückweg legte ich mit ein bisschen Umweg eine Pause in Rostock ein und ließ mir dort von einem guten Bekannten noch die Stadt und die beste vegane Eisdiele zeigen 🙂

Lohnenswert war es!!

 

geträumt..

Es war einmal ein junges Mädchen, mit viel Neugier im Herzen und Ehrgeiz im Blut.
Und dieses Mädchen hatte einen Traum. Immer wenn sie an diesen Traum dachte, machte ihr Herz einen Sprung. Sie malte sich aus, wie es wohl sein würde und dabei erschien ein Lächeln auf ihren Lippen.
Ihr Traum war es zu reisen. Auf Reise zu gehen durch die Welt und die Kontinente, über die Meere und Berge, durch Täler und Schluchten. Beim Reisen träumte sie davon, Landschaften zu sehen, die das Herz weiter werden lassen und die Augen zum Glänzen bringen. Von ganz großen Dingen, bis zu den kleinsten Feinheiten wollte sie alles erleben. Sie träumte davon, Dinge zu erleben, die sie nie vergessen würde, die ihr den Atem rauben und sich ganz tief einprägen würden und von denen sie ihren Kindern und Enkelkindern noch erzählen könnte und diese voller Spannung zuhörten. Sie wollte das Abenteuer. Sie träumte davon zu reisen und eine Menge unterschiedlicher Menschen zu treffen.
Von allen Hautfarben, Haar- und Augenfarben und allen Kulturen und in jedem Alter.

Und sie wollte die Geschichten der Menschen erfahren. Sie wollte erfahren was diese  Menschen erlebt haben, was dazu geführt hat, dass sie jetzt genau an dem Ort sind, wo sie eben gerade sind. Was sie heute, in der Minute der Begegnung, dazu geführt hat, dass sie genau an diesem Ort auf das Mädchen treffen und ihr etwas von sich selbst erzählen, was ihre eigenen Träume sind oder was ihre Schicksale waren. Was sie erlebt hatten und was sie geprägt hat. Ob sie den Beruf hätten, der sie erfüllt und ob sie glücklich sind. Welche Lektionen sie im Leben gelernt hatten und warum sie heute zufrieden sind, mit dem was sie haben. Sie wollte auch wissen, ob es im Leben dieser Menschen etwas gab, was sie bereuten, nicht getan zu haben. Und ob sie es vielleicht doch noch einmal probieren wollen. Ja, am meisten interessierte sich das Mädchen für deren Träume.

Das Mädchen träumte auch davon, nie lange an einem Ort bleiben zu müssen, sondern nur solange, bis sich die Möglichkeit offenbaren würde, zu der sie weiterreisen könnte. Oder aber, dass sie einmal eine längere Rast machen könnte, um geliebten Menschen mitzuteilen, dass es ihr gut gehe und sie sich wohl fühle und glücklich sei. Und nach einer Rast, in der die Reserven wieder gefüllt würden und das Gewissen beruhigt, würde sie weiterreisen. Denn sie liebte die Bewegung. Sie liebte es immer in Bewegung zu bleiben und wollte nicht still stehen. Sie wollte vorwärts, um nicht mehr zurück zu schauen, sie wollte Neues, um Altes hinter sich zu lassen. Jeden Tag von neuem die Geschichte ihres Lebens schreiben.

Ja, das Schreiben, das gehörte ebenfalls zum Traum des Mädchens. Sie liebte die Worte und die Ausdrücke, mit denen sie dennoch so manches nicht ausdrücken konnte.. Aber sie wollte auch reisen, um darüber zu schreiben. Schreiben, um festzuhalten, wie aufregend alles war und wie wunderbar. Und dass es an jedem Tag etwas Neues gäbe, was sich lohnt, aufzuschreiben. Sie wollte Schreiben, über alles wofür sie dankbar war, die Freude festhalten. Sie wollte schreiben, über die Reise an sich und die Ziele und die Menschen. Und auch über Schwierigkeiten auf dem Weg und Stolpersteine, aber auch über Zeichen, die ihr die Richtung weisen und Türen, die sich öffneten. Sie wollte, dass auch noch andere Menschen, außer ihre Lieben, davon erfahren, damit diese selbst auch an ihre Träume glaubten und diese wahr machten. Oder zumindest an ihren Träumen festhielten.

Denn ein Traum, den man nur träumt, bleibt für immer ein Traum…

Danke für…

..ALLES!

Diesen Tag, diese Menschen, dieses Wetter, meine Gefühle, meine gute Laune, mein Glück..Heute ist mal wieder einer der Tage, an denen ich allen Grund habe, Danke zu sagen!
Ich habe, wenn ich an Ende jeden tages überlege, jeden Tag Grund dazu, irgendjemand oder irgendetwas zu danken. Aber heute möchte ich es einfach mal wieder Aufschreiben und mit euch teilen!

Ich bin heute dankbar dafür, dass ich aufgrund schlechter Träume schon so früh wach war, nämlich um 6:35 Uhr. Und somit einen wunderschönen klaren Morgenhimmel betrachten konnte, der sich kurz danach mit Wolken zuzog.
Außerdem war ich direkt erstmal dankbar, dass ich keinen Mückenstich hatte, denn heute Nacht war eine Mücke in meinem Zimmer. 😀

Ich bin dankbar dafür, dass ich heute morgen in Ruhe Yoga machen konnte und wirklich einmal die Stille genießen konnte. Sonntags morgens um 7 ist eine herrlich ruhige Zeit. Ich habe mir eigentlich kaum Gedanken über den Tag gemacht, habe nicht geplant was ich mache oder mit wem. Ich wollte alles auf mich zukommen lassen.

Ich bin dankbar, für den Spaziergang den ich heute richtig genießen konnte, ich hatte Glück mit dem Wetter, es hat nur einmal ganz kurz geregnet. Ich habe während des Waldspaziergangs laut gesungen und mich frei gefühlt, dann plötzlich traf ich unsere ehemaligen Nachbarn (sie haben mich aufwachsen sehen und 16 Jahre nebenan gewohnt), die auf einer Bank saßen und sogar meinen Gesang gehört haben, was mir erst kurz etwas peinlich war, aber sie haben sich mit mir gefreut. Richtig schön! 🙂 Wir haben uns lange lange unterhalten und sie haben mir soviele positive Worte auf den Weg gegeben. Dass sie an mich glauben, und das ich alles richtig gemacht habe bisher, dass sie der Meinung sind ich werde meinen Weg weiterhin gehen. Einfach so viel Positives. Das war schön!! Darüber freue ich mich jetzt gerade immer noch.

Dann habe ich mich mit unserem neuen Nachbarn lange unterhalten, der mir viel über seine Auslandsreisen erzählt hat, was total interessant war. Und sein Sohn hat mit Stockrosensamen geschenkt, die ich sofort danach in die Erde gesteckt habe und dann kam auch schon wie bestellt der Regen! 🙂 – wie passend.

Ich habe mir dann spontan überlegt aus einer Laune heraus einen Kuchen zu backen und entschied mich für eine Katalanische Vanilletorte, die ich in meinem großen Backbuch gefunden habe. Da waren soooo viele tolle Bilder drin von Kuchen und Torten und Muffins und was nicht alles. Leider sehr wenig bis gar nichts veganes, aber mitlerweile weiß ich ja, wie man was ersetzen kann und finde immer Alternativen.

Ich hatte spontan überlegt, nicht vielleicht den Kuchen runter zu bringen, zu unseren neuen Mietern, denn es war viel los, viele Autos standen auf dem Hof. Und als hätte ich es geahnt, hatte sie tatsächlich heute Geburtstag. Und sie ist so eine Liebe, so eine nette Person, wirklich, ich habe mich gefreut, dass sie so gut drauf ist und sie hatte selber noch so viel Kuchen übrig, dass wir (meine Schwester und ich) uns dann auch noch was mit hoch genommen haben. Ich bin einfach generell dankbar für all die Personen, die heute eine Weile mit mir zusammen den Tag verbracht haben. Personen, die ich gerne habe, meine Schwester, meine Oma, mein Papa. Ja, viel zu selten sage ich dafür Danke, dass ich sie bei mir haben darf! ❤

Dankbarkeit ist toll! Es fühlt sich gut an, die Zeit mit solch positiven Gedanken zu füllen!

Probiert es aus, wofür seid ihr heute dankbar ?

 

Urlaub! – und Danke für 7 Monate“wordpressen“

Die nächsten Tage wird es ruhig um mich werden, denn ich bin bis nächsten Freitag im Urlaub! Ruhig nicht nur hier auf meinem Blog sondern tatsächlich mal mehr Ruhe…
Habe nicht nur vor den Laptop und TV mal aus zu lassen, sondern auch vom Handy (insb. Whatsapp) Urlaub einzulegen. Ich weiß, dass es schwer fallen wird, aber ich glaube die neu gewonnene Freiheit ist umso angenehmer!! 🙂 Ich befürchte die unterbewusst gesteuerte Armbewegung hin zum Handy und einige andere Gedankengänge, aber anrufen kann man mich ja noch wenn’s brennt! 😀 Und mal gucken wie es mir danach geht.. Ich freu mich!

Ich nutze diesen Beitrag außerdem, weil ich mich einmal bei allen bedanken wollte, die bei mir so fleißig lesen, kommentieren und mir somit immer wieder neue Wege oder Denkweisen aufzeigen, Gedanken mit mir teilen oder diskutieren! Ich finde das ganz wichtig und ganz toll!  Anfang diesen Jahres noch hätte ich nie gedacht, was sich alles so entwickelt und ergibt. Auch bei mir persönllich hat sich viel getan, aber ich habe mich hier immer ein Stück weit begleitet und unterstützt gefühlt! Ihr habt mich dazu angespornt, dass ich mehr als zuvor auf- und rausgeschrieben habe. Gedichte und Worte, für dich ich mich sonst manchmal geschämt habe. Das ist nun nicht mehr so.. Ich teile es gern! Und freue mich über alles was ich über geschriebene Worte bzw. die Tastatur loswerden kann. Also Danke an alle, die sich nun damit angesprochen fühlen! 🙂 Ihr seid toll!

Aufgehoben

Ich hätte nicht gedacht, dass sich die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses direkt so befreiend anfühlen kann. Das letzte Mal als ich „das“ gemacht hatte ging es mir danach eher nicht so gut, weil ich das Gefühl hatte etwas Schreckliches getan zu haben. Wer kündigt schon gerne? Und dann noch eine Beschäftigung, von der doch so vieles abhängt. (Geld ist nicht alles, das habe ich auch eingesehen. Aber auch die Kontakte die man hatte) Diesmal jedoch war es ja etwas anders, denn es war von beiden Seiten so gewollt. Und ich fühle mich total erleichtert, mir fällt eine Last von den Schultern und ein Stein vom Herzen. Ja, ich habe wirklich super Laune! Frage mich gerade, warum ich diesen Schritt nicht schon etwas eher gegangen bin.. Aber man hat doch immer Angst vor so einer „Trennung“. Egal auf welcher Ebene, eine Trennung und ein Ende von etwas ist nie schön. Aber es öffnet auch die Tür für Neues und kann einem einiges an Gedanken und Befürchtungen oder auch Ärgernissen abnehmen. In diesem Falle nimmt es mir einfach eminen Schlafmangel, und darum bin ich auch sehr dankbar. Da ich doch seit einiger Zeit erstaunlich gut einschlafen kann ist mir der Schlaf heilig geworden. Das war vor einigen Monaten noch nicht so.. Aber man verändert sich ja ständig. Und so ist es eben gekommen. Ich finde es gut so wie es ist!

Es fühlt sich einfach frei an! Es gibt kein schöneres Gefühl, als sich von einer Last befreit zu haben, die unterbewusst immer da war, auch wenn man versucht hat sie weg zu schieben. Ich kann natürlich wirklich nicht für jeden sprechen, der sich in seinem Job nicht mehr wohlfühlt, denn für die meisten hängt deutlich mehr davon ab, als bei mir.  Aber bei anderen Dingen, mit denen man sich schon lange nicht mehr wohlfühlt, da lohnt sich manchmal der Schritt vielleicht etwas zu beenden oder einfach mal die Tatsachen offen legen und frei heraus sagen wie man es findet und das man sich doof damit fühlt. Danach fühlt man sich um Längen besser, ist vielleicht auch stolz auf sich selbst diesen Mut bewiesen zu haben und man hat etwas für sich selbst getan! Ja, nur für sich selbst. Worauf man selber wert legt. Egal was andere dazu meinen oder davon halten. Auch wenn es gesellschaftlich verpönt ist oder total risikoreich. Es lohnt sich doch! Und man würde es bereuen, wenn man es nicht tut.  Selbst ich habe mich schon oft gefragt, Mensch wieso habe ich dies und das nicht schon eher getan / ausgesprochen oder auch geändert.. Ja, weil man bequem ist und weil man doch auch irgendwie schon daran gewöhnt ist „zu leiden“. Es gibt doch immer was, was nicht richtig läuft, also erträgt man es lieber, anstatt etwas zu ändern. Dabei heißt ändern meist, dass es besser wird. Und wenn es besser werden soll, dann muss man neue Wege gehen. Denn auf den alten scheint es nicht mehr so rund zu laufen.. Für mich heißt es jetzt erstmal Urlaub!

Das heißt, auf mich gucken und das machen was mir Spaß macht. Spaß, so richtig Spaß und Freude hat man doch selten, denn meist will man damit etwas erreichen. Aber so soll es nicht sein, man kan aus Spaß an der Freude nackt durch die Wohnung tanzen wenn einen das glücklich macht. Man kann auf einem Konzert mal so richtig abrocken oder sich an spielen erfreuen, die man gerne spielt. So richtige Gesellschaftsspiele.. Gibt es leider viel zu wenig noch. Spieleabende.. auch ich habe da immer gerne mitgespielt, obwohl ich immer eine eher schlechte Verlierin war. Das hat sich aber auch etwas gebessert. Nun aber habe ich schon total lange nichts mehr gespielt. Hachja, Musik spielen, das geht immer noch, und dazu einfach tanzen. Sich bewegen. Mitsingen, mitfühlen. Das ist auch „Spiel und Spaß“, denn es geht dabei um nichts. Ich mache es einfach so.. Für mich!

Wie gerne würde ich Gitarre spielen können.. Vielleicht lerne ich es irgendwann noch..;)

 

 

Weil ich bin..

.. wie ich bin,
bin ich anders.
Weiß, ich bin
Besonders.
Unpassend?
Angepasst?

Hetze, Trubel und Geschrei,
und dieser ganze Einheitsbrei.
Das bin nicht ich, da bin ich nicht dabei!

Ich passe da nicht rein,
vielleicht soll das so sein.

Und das Gefühl, die Welt dort draußen,
dreht sich so schnell weiter, ohne Pausen.

Doch ich brauch Zeit,
ganz für mich sein,
von Ängsten befreit.
Einfach mal allein.

Fühl mich oft reingespresst in eine Welt,
in Normen, all das was mir nicht gefällt.
Viel zu laut, zu sehr gefüllt.
Viel zu wenig wird gefühlt.

Hab lang gebraucht das zu verstehen,
einzusehen und anzunehmen.
Nun was soll’s.
So bin ich eben.
So ist das Leben.

Lass los

Und wenn wir erkennen,

dass die Hand gar nicht real ist,

die versucht uns zu beklemmen.

Wenn wir wahrnehmen,
dass da nichts ist,
was uns davon abhält frei zu atmen.
Frei zu sein.

Wenn wir alles geschehen lassen,
ohne entgegen zu drücken,
es nur zulassen,
ohne zu beeinflussen.

Dann können wir frei sein von Zwängen,
von Beklemmungen und Brustengen.

Und von Zweifel.
Weil wir dann wissen,
das alles so ist, wie es muss.
Und das ist gut so..