Geschichtenerzählen

Es war einmal..

„Ich bin 2 Jahre alt.
ein weißes Blatt, ganz unbemalt – noch voller Glück,
soll nun groß werden, Stück für Stück ;
Ich bin 2 Jahre alt, und merke bald,
da gibt’s nur 2 Menschen, die geben mir Halt.

Sind immer da, sie wärmen mich,
und wenn ich wein‘, trösten sie mich. 

Mir ist ganz klar – total selbstverständlich –
ihr 2 seid immer da, und Zeit ist unendlich..
Ihr seid da, wenn ich aufsteh, seid da, wenn ich schlafen geh;

und seid da, wenn ich ganz unbeholfen meine ersten Schritte geh.

Und wenn ich mal hinfalle, dann seid ihr da
und helft mir auf, das ist doch klar! –
Ihr deckt mich abends zu, gebt mir nen Kuss,
ich schlaf ein und ich geb Ruh‘..
Und wenn ich mal traurig bin, nehmt ihr mich in den Arm,
dort fühl ich mich sicher, denn dort ist es warm..
Und wenn ich mich freu, freut ihr euch mit mir,
unterstützt mich und seid mir treu!
Ihr seid froh dass es mir gut geht,
ich weiß sicher, dass ihr zu mir steht..

Ich weiß nicht was ich machen soll, wenn ich euch mal verlier‘ ,
denn ich gehör zu euch.. und ihr gehört zu mir!“

Der richtige Moment ist JETZT

Egal was du sagen oder tun willst, tu es JETZT.

Es gibt keinen „richtigen Moment“ für etwas, jeder Moment ist richtig, wenn es sich für einen selbst richtig anfühlt.
– Der Sonntag ist genauso gut, um schicke Klamotten zu tragen, wie jeder andere Tag auch. Man muss sich nicht erst zu Weihnachten etwas schenken, man kann es immer auch mal zwischendurch tun. Das ist viel schöner.. –

So überlegte ich heute morgen, wann wohl der richtige Moment ist, um einigen Menschen  Danke zu sagen..
Und dann fiel mir auf, dass dann, gerade als ich darüber nachdachte der richtige Moment war. Ich kann es zwar nicht persönlich machen, aber es ist doch so einfach, dies schriftlich (oder) per Handy zu erledigen.

Es gibt immer Gelegenheiten, Dankbarkeit zu zeigen oder zu äußern. Einfach so. Auch wenn nicht immer alles glatt läuft mit diesen Menschen, daran sollte man dann einfach nicht denken, sondern eher an die schönen Momente.
Ich bin sicher, es gibt sie, bei jedem von uns. ❤
Also schrieb ich auch hier einiges auf, um es zu teilen mit lieben Menschen, die das lesen.

Ich danke vorallem meinen Eltern, die mich mit viel Liebe aufgezogen haben und die mir mitgegeben haben, dass Zuneigung zeigen und liebe Worte eine tolle Sache sind. Ich danke ihnen dafür, dass sie alles richtig machen wollten, als sie mich großzogen, und dennoch einige Fehler gemacht haben, aus denen ich nun lernen kann. Ich danke den beiden dafür, dass sie mich immer unterstützen, wenn ich sie um Hilfe bitte. Ich bin dankbar dafür, dass sie mich so lieb haben wie ich bin und alle Macken die ich habe, akzeptieren. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass sie mich zu einem sparsamen und wertschätzenden Menschen erzogen haben, indem sie mir eben nicht jeden materiellen Wunsch, den ich als Kind hatte, erfüllt haben. Ich bin auch dankbar dafür, dass sie meine Vorwürfe, die ich ihnen gemacht habe, oft einfach so an- und hinnehmen und es mir schnell verzeihen, wenn ich gemein zu ihnen war. Das gleiche gilt für meine Schwester, der ich dafür danke, dass sie da ist. ❤

Ich danke auch meinen Großeltern, die immer an mich denken und nur mein Bestes wollen. Auch wenn sie in meinen Augen damit manchmal ein bisschen übertreiben, weiß ich, dass sie es nur gut meinen. Ich danke ihnen dafür, dass sie mir Geschichten von früher erzählen, aus einer Zeit, die wir heute glücklicherweise nicht mehr kennen, und dass sie Lebensweisheiten mit mir teilen, die wirklich wertvoll sind. Ich danke ihnen für manch konservative Ratschläge, denn so kann ich für mich selbst herausfinden, was ich will und was nicht.

Ich danke all meinen Freunden und Bekannten, die für mich da sind / waren, wenn ich sie brauch(t)e, die mir zuhören und mir Rat geben, wenn ich danach frage. Die mich akzeptieren mit meinen Macken und die nicht von meiner Seite gewichen sind, egal wie ich mich gerade verhalten oder verändert habe. Ich danke für jedes Lachen und für jede Träne, die wir gegenseitig getrocknet haben und somit das Gefühl hatten, wir sind nicht allein. Ich danke allen Menschen, die mich ein Stück meines Lebens begleitet haben. Und zwar auch dafür, dass sie mich vor Konflikte gestellt haben und mich mit meinen Schwächen konfrontiert haben. Auch das ist manchmal nötig, um daran zu wachsen.