Wer is(s)t schon gern normal?

Ich jedenfalls nicht.. 😀 und das ist gut so. Ich darf mir das auch immer mal wieder anhören, aber mittlerweile lächle ich einfach nur und freue mich darüber.. Denn wer is(s)t schon normal? Und ich möchte es auch gar nicht (sein).

Ich mag Gemüse, das nicht den Standards entspicht. Und ich finde Lebensmittelwertschätzung eine wichtige Angelegenheit. Wie viel wird täglich weggeschmissen in deutschen Haushalten.. Ja die Zahlen sind enorm. Aber wie viel gelangt erst gar nicht in die Haushalte, weil es auf dem Feld oder beim Bauern bereits aussortiert wird… Das muss nicht sein und ich mag es nicht unterstützen!

wp_20160907-4Ich mag Gurken, die krumm sind und Karotten 2 oder 3 Beinen.. 😉 Ich mag Äpfel und Orangen mit Schalenfehlern und übergroße Fleischtomaten. Genauso wie ich kleine Kartöffelchen liebe und ganz verrückte Paprika.

Durch diese Box bin ich manchmal auch  dazu „gezwungen“ mit neuen Lebensmitteln zu kochen, erfinderisch zu werden und neue Rezepte auszuprobieren, obwohl auch bei jeder Box ein Rezept dabei ist (oft aber mit Milch/Ei)

Und Es stimmt.. Wie es auf der Box geschrieben steht, manchmal frage ich mich auch, was ist daran jetzt nicht in Ordnung, dass das Gemüse / Obst so nicht in den Laden kam?! :O

Ich finde diese Gemüseretterbox von etepetete eine tolle Sache und kann nur sagen, Da hatte mal wieder jemand eine gute Idee und hat sie gut umgesetzt! Davon sollte es mehr geben!

Mir gefällt außerdem, dass es keinerlei Plastik-Verpackungsmüll gibt, wie sonst bei Paketen. Die Box kommt per UPS, was ich persönlich auch sehr angenehm finde, da ich den Service dort besser finde als bei DHL (hier spreche ich nur aus meiner Erfahrung)

Die Abstände, in denen die Box kommen soll, kann man beliebig varrieren und auch jederzeit ändern. Davon habe ich persönlich schon des öfteren Gebrauch gemacht. Mal war ich nicht da, dann habe ich den Termin verschoben oder einfach schnell die Lieferadresse geändert, und die Box kam dahin, wo ich gerade zu Besuch war.  😀
Also alles in allem eine tolle Sache und ich bin froh, dass ich damals darauf aufmerksam wurde. 🙂 Wäre das auch was für euch?

 

Warum Vegan?

Warum ich mich vegan ernähre habe ich bestimmt schon zwei dutzend Mal erklärt, meist mit einem leicht genervten Unterton und oftmals hatte ich das Gefühl mich vor Kritikern rechtfertigen zu müssen. Ja, ich habe mich manchmal angegriffen gefühlt.
„Ist doch alles totaler Quatsch/Schwachsinn.“
„Das kann doch nicht gesund sein..“
„Es hat einen Grund, warum wir Menschen Fleischfresser geworden sind..“ usw.

Es scheint immer besonders schwer für nahe Angehörige oder Bekannte zu sein, solche Veränderungen zu verstehen und vorallem zu akzeptieren. Wirkliche Freunde akzeptieren es eher ist so meine Erfahrung.

Vegan ist für mich nicht nur eine Ernährungsweise. Es ist viel mehr für mich.

Es ist keine Entscheidung die ich aufgrund gesundheitlicher Faktoren getroffen habe.

Natürlich gibt es auch die Menschen, die umsteigen, weil sie abnehmen wollen oder es aufgrund von Erkrankungen machen, was ich auch absolut gut finde und befürworte!! Denn mit meiner veganen Ernährung kann man viele viele „Leiden“ beseitigen. Auch wenn man dann zunächst mal nur an sein eigenes Wohl denkt. Das ist ja auch überaus wichtig! Ich kann nur gut für andere sorgen, wenn es mir selbst auch gut geht, also geht die eigene Gesundheit vor.. 😉

Für mich hängt damit zusammen, dass ich eine unglaublich großes Herz für Tiere habe.
Ja, für alle Tiere. Ich ziehe keine Katze und keinen Hund einer Kuh oder einem Huhn vor.
Da kann mir jemand noch 100 mal erzählen, dass es Nutztiere sind.. Es sind Nutztiere, weil wir Menschen sie zu Nutztieren gemacht haben. Weil es Zeiten gab in denen wir auf die Tiere als Nahrung angewiesen waren. Die Zeiten haben sich allerdings drastisch geändert. Das ist keine Rechtfertigung dafür, dass es ok ist, es zu tun. Nur weil es halt „so ist und immer schon so war..“

Meine Psyche spielt da auch mit rein.. Ich kann kein Tier mit einem guten Gewissen essen. Da wird mir übel, da bekomme ich wirklich Bauchweh.. Selbst wenn es mir einmal geschmeckt hat, hat sich das drastisch geändert. Ich habe ein anderes Bewusstsein für das bekommen, was ich da esse. Ich esse ein Lebewesen. Ein Lebewesen was aufgrund der Massentierhaltung nichtmal die Möglichkeit hatte ein lebenswertes Leben zu leben. Lange Zeit habe ich mich vegetarisch ernährt und Milchprodukte in Bio-Qualität gekauft. Das wurde natürlich erstens irgendwann teuer (aber das hätte mich vermutlich nicht sehr gestört, ich habe es nur selten im Monat gekauft, sodass es mich nicht pleite gemacht hätte). Zweitens ändert es nichts an der Tatsache, dass den Milchkühen ihr Kalb weggenommen werden muss, damit die Milch der Lebensmittelproduktion zur Verfügung stehen kann. Das Kalb was die Kuh 9 Monate austrägt..Zu dem sie eine Bindung aufbaut, bei desses Geburt sie ebenfalls eine Art „Bindungshormon“ ausschüttet, wie auch wir Menschen es tun. Aber das Kalb wird ihr sofort weggenommen, damit es nicht zu einer Verstärkung dieser Gefühle kommt.Und dann ist die Milchproduktion angeregt und die Kuh gibt erstmal eine Zeit lang Milch. Wenn sie weniger gibt, wird sie wieder künstlich befruchtet, mit dem Sperma eines Zuchtbullen. Jedes Jahr aufs Neue, bis die Kuh irgendwann nicht mehr kann.

Das ist noch nicht Grund genug, hängt für mich der Aspekt Umwelt-/Klimaschutz ebenso damit zusammen. Wenn ich mir überlege wie viele Ressourcen dadurch verbraucht werden.. Nicht viele wollen erkennen und sich eingestehen, dass sich unser Essverhalten direkt auf das Klima und die Umwelt auswirkt.

Wasser, Energie, Dünger (Lachgas), Methangase…
Für ein Kilo Fleisch werden ca. 10 Kilo Pflanzenfutter gebraucht, das steht für mich in keinem Verhältnis.
Um ein Kilo Butter zu erzeugen entstehen 23,8 kg CO² !Von dem was von all den produzierten Lebensmitteln letztendlich weggeschmissen wird möchte ich gar nicht anfangen, ich kann nur sagen: „Zu gut für die Tonne!“

Es lohnt sich das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht immer allzu ernst zu nehmen, mal seine Sinne einzuschalten (anschauen, dran riechen, evtl. probieren..) und wenn man sich ausschließlich pflanzlich ernährt, muss man sich darüber eh viel weniger Gedanken machen, denn da ist das Risiko eine Lebensmittelvergiftung von z.B. verdorbenem Fleisch, Milch oder Ei zu bekommen quasi ausgeschlossen.. 😉
Beim Transport werden natürlich auch Unmengen an CO² ausgestoßen! Die Verpackung ist ebenso ein Makel.. Viel ist doppelt und dreifach in Plastik eingepackt.
Aus gutem Grund esse ich vorwiegend regionales, saisonales Gemüse. Am besten aus dem eigenen kleinen Garten oder vom Bauern um die Ecke. Gemeinsames Gärtnern ist auch eine tolle Alternative und bringt außerdem noch soziale Kontakte.. 😉

Das waren ein paar Gedanken die ich mal loswerden wollte, weil ich finde, dass man vieles davon gerne nicht bedenkt oder vernachlässigt.

Natürlich habe ich das alles nicht innerhalb eines Monats umgestellt, sondern es war ein längerer Prozess und man gewöhnt sich daran, fühlt sich einfach besser mit dem was man isst und kann es mehr wertschätzen. Letztendlich muss es natürlich jeder Selbst entscheiden, was er isst oder nicht, aber für mich kommt es nicht mehr „in die Tüte“ 😉

Impressionen – Handyfrei, Meditation und Musik

Wie frei man sich fühlen kann, wenn man doch nur mal etwas abseits vom ganzen Trubel der Stadt und der Menschenmengen sein kann. Einfach in der Natur, ohne Handy, ohne Whatsapp!, ohne Internet, ohne Google, Facebook, Youtube und auch ohne diesen Blog.

Ich dachte ja zuerst, dass mir das schreiben fehlen wird, aber ich schreibe ja nicht nur hier, sondern auch privat für mich, in mein kleines Tage- oder Gedanken-Buch. Und das hatte ich natürlich dabei. Und somit habe ich dort einfach einiges aufgeschrieben was mir auf der Seele lag. Zitate und Sprüche gesammelt und viele positive Gedanken, die mir anderen Menschen mit auf den Weg gegeben haben.

Alles in allem war er super befreiend, das Handy aus zu lassen (ich hatte unbeabsichtigt sogar mein Ladekabel nicht einmal dabei, somit blieb mir nichts anderes übrig, als es aus zu machen und nur einmal am Tag drauf zu schauen, ob es vielleicht einen Anruf oder eine SMS von der Familie gab). Ich kann es nur jedem empfehlen solche Tage oder Wochen einzulegen, da das unglaublich befreiend sein kann. Für mich war es so, dass ich mich tatsächlich mehr auf mich selbst konzentrieren konnte. Und das tat wahnsinnig gut!

Ich hatte zudem die Möglichkeit jeden Morgen zu Meditieren, 10 Minuten lang und es wurde angeleitet. Ich war erst etwas skeptisch, weil ich dachte, dass mir das nicht so gut gelingen wird. Und es ist mir auch am ersten Tag nicht so gut gelungen. Aber beim zweiten Mal wurde es schon besser und ich konnte mich darauf einlassen. Wie alles im Leben, muss man erstmal neue Dinge kennen lernen und sich vorallem darauf einlassen. Loslassen und sich dem was passiert hingeben. Ja, auch das zulassen gehört dazu und damit habe ich mich immer sehr schwer getan. Zulassen von Gefühlen und Gedanken, die hochkommen, während man einfach so still dort sitzt. Aber wenn man sich mal ganz auf sich selbst besinnt, auf die eigenen Empfindungen, auf die eigenen Gefühle und den Körper, dann kann das auch eine sehr befreiende Erfahrung sein, wie ich feststellen durfte. Ich werde mal dran bleiben und das weiterhin versuchen. Ob geführt durch ein Video oder eine CD, oder einfach nur für mich allein, mit meinen Gedanken. Durch meinen Körper reisen, Spannungen wahrnehmen, Wärme spüren, Kribbeln.. Was auch immer hoch kommt, ich nehme es wahr.

Ein weiteres Highlight im Urlaub war das Essen!! ❤ Es gab veganes/vegetarisches Buffet. Und ich hatte das Gefühl ich bin quasi im Paradies. Das ist das schöne am Urlaub, man muss nicht selber kochen, man muss nichts abwaschen, man muss nichts einkaufen… Allein diese Tatsache empfand ich schon als unglaublich befreiend. Aber dann war es auch noch so unfassbar lecker!! Es gab Unmengen an Obst von Morgens 8 Uhr an zur freien Verfügung und davon habe ich mir auch immer ordentlich viel für den ganzen Tag mitgenommen. Von Müsli mit allen möglichen Zutaten (Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Kokosraspeln, Kürbiskerne, Datteln, Äpfeln, Rosinen) und Milch / Drinks (Soja-, Reis-, Dinkel- und Hafermilch) bis hin zu verschiedenen Brotsorten mit tollen Aufstrichen (Marmeladen, Chashew- und Erdnussmus, diverse Gemüseaufstriche) und Sojajoghurt bzw. biologischer Naturjoghurt war alles dabei was man sich für ein gutes Frühstück wünschen kann.

Die warmen Mahlzeiten waren aber eben so ausgewogen. Es gab immer eine Beilage wie z.B. Vollkornreis, Nudeln, Hirse, Bulgur oder Kartoffeln und dann eine Gemüse Beilage, z.B. gedämpftes Zucchini-Möhren-Fenchel-Gemüse oder Süßkartoffeln und Möhren, Paprika oder Aubergine, Kürbis und Avocado. Alles was das vegane Herz begehrt. Und jede Mengeeee frische Salate. Rote-Beete, Möhren, Gurken, Reis-Salate und dazu die passenden veganes Dressings. Zitronen konnte man sich selbst frisch auspressen und Gewürze konnte man nach Belieben nachnehmen. Das war wiederrum ein Highlight, denn ich liebe ja Gewürze ❤

Wäre das nicht genug, habe ich sogar noch eine tolle Künstlerin Live erlebt und mit gefühlt 200 anderen Menschen zu ihrer Musik getanzt und mitgesungen und einfach nur mitgefühlt!! Ich liebe Musik, ich kann da immer total gut bei entspannen und mein Herz quasi mal drauf einlassen, all das zu fühlen was hochkommt und was gefühlt werden möchte.. Es war toll..

Am Ende habe ich mich noch kurz mit ihr unterhalten und mich bedankt für diese tolle Musik die sie macht und mit uns teilt/geteilt hat. Ich war total erfüllt von Freude und Dankebarkeit! Das war wirklich toll. Ich glaube so gut habe ich mich lange nicht gefühlt 🙂

Geschlafen habe ich die erste Nacht nicht so gut, da ich erstmal ankommen musste, aber das kenne ich auch schon. In der zweiten und dritten Nacht hatte ich aber dann so lebhafte, intensive und tolle Träume, und habe richtig gut geschlafen! Ich war auch in der Lage meine Gedanken mal ein bisschen besser zu sortieren. Das tat unfassbar gut. Und jeden Tag meinen kleinen Glückszettel, den ich gezogen habe und mich an jedem Tag begleitet hat. Auch eine schöne Sache!

Tolles Video.. Welche Fehler man beim vegan werden umgehen kann ;)

Viele tun sich schwer mit veganer Ernährung und stehen vor Schwierigkeiten wenn sie es dann doch mal versuchen.. In diesem Video sind echt viele wichtige Dinge zusammen gefasst- und auch sehr sympathisch!

Wann esse ich was, wieviel? Wie wird man am besten satt?! Wie bekomme ich genug Eiweiß, Fett und Vitamine? – Hier dazu einige Antworten! Und auch einige Filmtipps: „Gabel statt Skalpel“ (Trailer)
Vegan zum abnehmen oder einfach nur wenn man die Ernährung umstellt..

Wichtig ist meiner Meinung nach noch die Vitamin B12 Supplementierung zu erwähnen!

Scharfe Pasta!

Derzeit bin ich total eingespannt in Uni-Krams. Für Klausuren lernen, Präsentationen vorbeireten. Und ich komme viel zu selten dazu mal in Ruhe für mich zu kochen, weil es einfach Zeit raubt. Also wird meist in der Mensa oder unterwegs gegessen und das mag ich eigentlich gar nicht so gern. Gestern habe ich es dann nichtmal geschafft überhaupt Zuhause was zu essen, sondern es gab nur Obst und Brötchen auf die Hand und abends noch nen veganen Döner. Also musste ich heute mal wieder was kochen! Dazu gibts auch mal ein Rezept. Nichts weltbewegendes, aber dennoch mal was anderes als die „normalen“ Nudelgerichte.

Diesmal habe ich eine Soße mit selbstgemachter Chilli-Paste verfeinert. Total lecker, und ich habe Radieschen, Tomaten und Paprika vom Markt gekauft. Die wollte ich gleich mal verwerten.

Ich liebe Vollkornnudeln, die haben immer so einen leichten Eigengeschmack. Also hab ich fix die Nudeln in den Topf geworfen und 6-7 Minuten gekocht.

Die Soße bestand aus 3 Tomaten, einer halben Paprika, 4 Radieschen und 1 Zwiebel sowie 3 Knoblauchzehen. Die wurden klein geschnitten und zuerst die Zwiebeln mit Knoblauch, dann der Rest der Zutaten in etwas Öl heiß angebraten. Als es so langsam braun wurde habe ich die Hitze runter gedreht, 2 EL Tomatenmark und einen Schuss Wasser hinzu gefügt und die Chilli-Paste (ca. 1 Messerspitze) hinzugefügt. Ein bisschen Pfeffer und Salz gabs auch noch dazu. Total tolles Aroma stieg aus der Pfanne auf. Die Schärfe war am Ende perfekt, nicht zu scharf, sondern gerade so an der Grenze.
Schließlich hab ich einfach die Nudeln in die Pfanne gegeben und alles vermischt. 😉

Da hat sich mein Bauch gefreut, endlich mal wieder was „vernünftiges“ zu Essen zu bekommen. Leeecker..hmmhhh. 😀

Leckeres One-Pot-Gericht

Das tolle an einem One-Pot Gericht ist, in einem Haushalt ohne Spülmaschine, dass man am Ende nur einen Topf abspülen muss. Wirklich ein großer Vorteil! Und man blockiert zudem nicht alle Herdplatten, wenn noch jemand anders in der Küche zugange ist.
Zurzeit habe ich Besuch von einer ganz lieben, tollen Person, die den Wert von leckerem selbstgekochten Essen genauso schätzt wie ich. Also haben wir gestern ein leckeres veganes One-Pot Gericht gekocht (war unser 1. Mal :D)

Es sollte mal etwas anderes sein, asiatisch angehaucht mit Erdnüssen und Soja-Sauce.

Die Basis waren Vollkorn-Spaghetti. Hier kommen alle Zutaten nochmal aufgelistet:

  • 300g Vollkornspaghetti
  • 1 große Karotte
  • 1 rote Paprika
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Erdnussmus
  • 40 g gesalzene Erdnüsse
  • 10 ml Sojasauce
  • Gewürze: etwas Chili, Ingwer oder andere Schärfe
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 800ml Wasser
  • zum Binden: 20g Linsenmehl, Speisestärke (oder Erdnussmehl)
  • zum Garnieren: (frische oder TK)Petersilie und etwas Saft einer Limette

Und nun wird einfach das Gemüse und die Knoblauchzehen kleingeschnippelt und zusammen mit den Erdnüsse, dem Erdnussmus und der Sojasauce in einen großen Topf gegeben. Die Vollkornspaghetti am besten einmal in der Mitte durchbrechen und auch dazu geben. Dann in etwas Wasser die Gemüsebrühe anrühren und die restlichen 800ml Wasser darauf geben. Nun köcheln lasse, Solange bis die Nudeln aldente sind.
Am Anfang empfiehlt es sich gut und regelmäßig umzurühren, da sonst das Erdnussmus oder die Stärke als Bindemittel am Topfboden anpappen. Aber sobald daraus eine „cremige“ Sauce entstanden ist, kann man es auf kleiner Stufe vor sich hin köcheln lassen.

Auf den Tellern kann man das Ganze dann noch mit der Petersilie und frisch gepresster Limette garnieren, bringt nochmal ein ganz besonderes Etwas.

Wir haben keinen Ingwer, sondern Rote Thai Curry-Paste zum würzen verwendet, war auch sehr gut. Lohnt sich auf jeden Fall das Gericht zu wiederholen. 🙂

Dinkel-Pesto-Brot

Heute hatte ich mal wieder einen Anflug von Kreativität und dachte mir, was kann man wohl noch so schönes mit den selbstgemachten Pesto anfangen, außer es sich aufs Brot zu schmieren?! – Genau, es IN den Teig des Brotes geben!

Der Grundteig meines heutigen Backwerks sollte folgendes enthalten:

  • 250 g Dinkelmehr Type 630
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 Päckchen Trockenbackhefe
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Pinienkerne
  • 30 g Leinsamen
  • 50 g Pesto (in diesem Fall, mein Radieschengrün-Pesto)
  • 300ml warmes Wasser (oder Soja-/Butter- oder Kuh-Milch)

Dann einfach alle trockenen Zutaten erstmal gut miteinander verrühren, danach Wasser langsam hinzufügen und gut mit den Rührhaken eines Handrührgerätes verkneten.
Das Pesto habe ich dann am Ende noch untergerührt.

Nun muss der Teig ein wenig gehen. Ich ließ ihm dafür ca. 40 Minuten Zeit, formte es dann in gewünschte Form und ließ es nochmal 20 Minuten liegen.

Auf Rat eines guten Freundes habe ich das Brot diesmal nicht in einer Form gebacken, sondern nur einen Laib geformt und den dann aufs Blech gelegt, so ist es echt ein bisschen „auseinander“ gelaufen, aber wurde auch wesentlich schneller durch. WP_20160314 2

Bei 200° C hat es nur ca. 25-30 Minuten gebraucht, bis es oben schön braun war und eine knackige Kruste gebildet hatte. Auch innendrin war es schon gut.

Dann konnte ich natürlich auch nicht länger warten und habe direkt was von dem frischen warmen Brot probiert (nicht ohne mir fast die Finger zu verbrennen) abeeeeer, wooow!! es war soo lecker. Nichts geht über warmes selbstgebackenes Brot mit knuspriger Kruste! 😉

Kick-Start-Frühstück!

Beitragsbild gefunden auf: hdwallpaperbackgrounds.net

Ich persönlich finde ja, dass das Frühstück die wichtigste und beste Mahlzeit des Tages ist. Vorallem wenn man sich ganz in Ruhe Zeit dafür nehmen kann. Ich zelebriere das so gern! Deswegen mag ich Freitage, an denen ich Hochschul-frei habe, und auch andere freie Tage. Da hetzt einen keiner und man kann so lange in Jogginghose und Schlabberpulli im Bett bleiben wie man will. Wenn dann auch die Sonne mal NICHT scheint, kommt auch kein schlechtes Gewissen, da man ja bei „diesem tollen Wetter drin sitzt“ auf.
Obwohl es bei mir augenscheinlich fast jeden morgen das Gleiche gibt (außer ich habe mal Lust auf Pancakes), ist es doch jeden Tag anders!

Heute morgen bestand die Basis aus ca. 100g blütenzarten Kölln Haferflocken, zum einen da ich gelesen habe, das darin keine Rückstände von Glyphosat zu finden sind und zum anderen, da ich generell immer schon der Meinung war, dass sich die 80Cent mehr für eine Packung lohnen, weil dort weniger „Getreidereste“ drin zu finden sind, die unschön zwischen den Zähnen hängen. Diese werden dann mit heißem Wasser oder heißer (Soja)milch verrührt, bis die gewünschte Konsistenz, die meist der eines (Baby)breis entspricht, errreicht ist. So sind die Haferflocken meiner Meinung nach besonders leicht verdaulich und so breiig, dass man eigentlich auch nicht mehr kauen muss.WP_20160311Eigentlich..
Zu den Haferflocken sollten sich, aufgrund der Vitaminzufuhr, später noch ein klein geschnittener Apfel, gerade gestern frisch auf dem Markt erworben, und eine klein geschnittene Orange, weil diese leider gar nicht mehr frisch war und schon ein bisschen matschig werden wollte, gesellen!
Weil ich die Form dieser kleinen „Gehirnchen“ so gerne mag, gab es dann noch 3 frisch geknackte Walnüsse dazu. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dadurch noch ein bisschen schlauer zu werden. 😀 Außerdem gab ich noch einen Teelöffel von meinem Mandelmus hinzu, weil ich die Konsistenz so genial finde. Und es hat eine schöne Farbe.
Da mir der farbliche Touch aber noch nicht genug war, gab ich auch noch ein bisschen Kakaopulver dazu, so schmeckt es auch gleich ein bisschen mehr weniger nach gesundem Haferbrei und mehr nach ungesundem Schokomüsli.
Um dem ganzen ein bisschen mehr Pepp zu verleihen gab es eine kleine „Mütze“ Zimt oben drauf. Und damit ich was zu knabbern habe und das Ganze braune Etwas mehr an das „Vogelfutter“, wie es mein Opa immer sehr liebevoll genannt hat, erinnert, mussten noch ein paar Sonnenblumenkerne hinzu.

Individuell habe ich noch weitere Zutaten zum hinzufügen, die ich mal so, mal so verwende: Jegliches Obst (Banane, Kiwi, Kirschen, Mango, Pfirsich, Erdbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren, etc. je nach Jahreszeit), Trockenfrüchte (Datteln oder Feigen sind da ganz hoch im Kurs), alle Nüsse die es so gibt in ganzer, gehackter oder gehobelter Form, auch toll sind Cashewkerne, Leinsamen, Chia-Samen, Hafer- oder Weizenkleie, Kakao-Nibs, Sesam, Kokosraspeln oder Corn-/Dinkelflakes!

So ungefähr sieht das morgendliche Frühstück bei mir meistens aus, sagen wir an 300 Tagen im Jahr. An den anderen 65 Tagen schlafe ich entweder zu lang, dass es zu spät ist für Frühstück, oder aber ich mache mir Pfannkuchen oder bin zum Frühstücken eingeladen.

Und tadaaaaaa. Das kreative ideale Wachwerd-Meisterwerk, was sicherlich viele morgens nicht runter kriegen würden, ist fertig! 😉 Aber ich mag sie.. Guten Appetit!

 

Verstecktes Alu im Essen

Das ist der Grund warum ich schon seit Jahren auf Lebensmittel verzichte wo solche Zahlen und Buchstaben draufstehen, die ich nicht kenne. Ich hab mir immer gedacht, zurück zur Natur, und ich ess nur das „was es damals bei Oma auch gab“ 😀 Und es sagt mir mal wieder, es war kein schlechter Gedanke..

Auch in Lebensmitteln befindet sich – versteckt hinter E-Nummern – Aluminium. Ja, genau, wir essen vielleicht sogar täglich Aluminium. Ohne, dass uns das wirklich bewusst ist. Das ist für mich eine schockierende Erkenntnis. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat berechnet, dass ein Erwachsener zwischen 1,6 und 13 mg Aluminium pro Tag zu sich nimmt. „Der Verzehr sollte möglichst begrenzt werden. Nach einer Untersuchung der EU-Kommission aber wird bei Aluminiumzusätzen die akzeptable tägliche Aufnahmemenge bei vielen Menschen erheblich überschritten, bei Kindern um das bis zu 7,5-fache“ (Food-Detektiv). Um den Verzehr zu begrenzen, müssen wir uns anschauen, in welchen Lebensmitteln überhaupt Alu drin ist.

Alu E-Nummern in Lebensmitteln

Untenstehend eine Auflistung der Alu E-Nummer (gefunden im Buch „Dirty Little Secrets“, S. 256ff.).

E 127 (Erythrosin Aluminiumfarbstoff) findet sich in Cocktailkirschen (z.B. Odenwald Cocktailkirschen bei Rewe oder in „Rote Herzkirschen entsteint“, Qualité & Prix von Coop), kandierten Kirschen und in Kaiserkirschen (Bigarreaux-Kirschen)…

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Du bist was du isst…

Da ist etwas Wahres dran!

Ernährung trägt zu unserem Wohlbefinden bei. Physisch und psychisch.

Ich für meinen Teil fühle mich auch emotional wohler, wenn ich keine tierischen Produkte esse.

Je nachdem was wir gegessen haben, fühlen wir uns auch..( z.B. träge bei zuviel Fett oder Zucker oder fit und munter nach ner leckeren leicht verdaulichen Mahlzeit, oder glücklich, nachdem wir unser Lieblingsessen gegessen haben)

Ich kenne das nicht mehr so wirklich, dass man totaaal träge nach dem Essen ist. Klar, wenn man ne ordentliche Menge gegessen hat, hat der Bauch erstmal viel zu tun und das ganze Blut kommt in den Magen und Darm um da bei der Verdauung zu helfen. Aber ich weiß noch dass das in meiner Jugend und Kindheit teilweise deutlich schlimmer war..

Gesunde Ernährung ist Heilung und Prävention von Krankheiten!

Das wurde jetzt ja mittlerweile schon von vielen Seiten bestätigt und erforscht. Finde es auch eine gute Sache, dass man quasi tagtäglich ein bisschen was „gegen“ nen Herzinfarkt tun kann, wenn man denn sonst auch noch relativ stressfrei lebt und sich genügend bewegt.

Ernährung und Essen ist, für mich meditativ. Vorallem wenn es lecker und gut zubereitet ist, totale Entspannung, es vertreibt die Langeweile, es fördert die Kreativität.
Auch das Kochen macht oder kann totalen Spaß machen! (wenn man Zeit dazu hat)

Essen ist viel mehr als nur den Bauch voll kriegen und den Körper funktionstüchtig halten.

Das habe ich jetzt mittlerweile auch für mich entdeckt und so wertschätze ich auch alles was ich gekocht habe viel mehr, so wie auch die Lebenmittel. 🙂