yes, big girls cry..

Denn Tränen können auch ein Ausdruck von Freude sein.Ein Ausdruck gebündelter Energie.

Ein tolles Lied, eine wunderschöne gefühlvolle Stimme.. Zu dem Video braucht man nicht viel sagen finde ich, das muss man einfach spüren..

Manchmal brauche ich sowas. Einfach nichts sagen, nur den Gefühlen freien Lauf lassen.

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Zusammenhalt

Stehst du allein da?
Ist die Verzweiflung groß?

Verwirrt, Ziellos.

Wer ist da?
Wer spendet Trost?

Im Körper ein Schmerz,
die Seele betrübt,
klar denken – unmöglich,
weil Kummer auf dir liegt.

Irgendetwas stimmt nicht,
wer gibt dir ein Licht?

Wenn es nicht mehr schlimmer werden kann,
was hast du dann zu verlieren?

Wenn du nichts mehr zu verlieren hast,
kannst du nur gewinnen..

Halte noch Ausschau,
hab stets Verlangen
und halt nicht fest,
an dem was vergangen.

Denn ich geb dir Halt,
Steh dir bei, halte dich
und deine Hand.
Steh zu dir und fühle,
was du fühlst.

Ich bin bereit, – ab jetzt
gehen wir zu zweit.

Schließen die Augen,
um zu merken, was real ist
Schließen die Augen,
denn sonst sehen wir es nicht.

Bis wir spüren, dass da Licht ist.
dass alles doch richtig ist.
dass alles in dir ist,
tief in uns.

nächtliche Konsequenzen

Nach kurzer Nacht,

tränenüberströmt erwacht.

Mal wieder zuviel nachgedacht?!
der Traum von dir hat mich drauf gebracht.

– Lange schon her,
und doch präsent,
die Augen, dein Lachen;
deine Existenz.

Du fehlst mir,
Du fehlst uns,
ein Abschied für immer,
kein Abschied für uns.

So plötzlich dein Verlassen,
Erinnerungen verblassen..

All die Sorgen und die Ängste,
du kannst sie nicht mehr sehen,

auch ich werd sie erst spät verstehen.

Ich schau nicht weg  und tauche ein,
in das Vergangene,

um im Jetzt
wieder glücklich zu sein.

 

Klein, aber Oho!

Klein sein hat nichts mit Körpergröße zu tun. Sich klein fühlen ist nach außen nicht immer sichtbar. Meist wird es erst bei genauerem Hinsehen deutlich..

„Im Kleinreden war ich immer schon ganz gut.“ – – –

Doch ich möchte mich nicht länger klein und schutzlos fühlen. Nicht mehr hilflos und ausgeliefert. Nicht mehr machtlos und unwichtig. Nein. Ich möchte mich fühlen. Ich möchte all das Fühlen was zu mir gehört, all das, was einmal ein Teil von mir war und ist.

Ich bin voller Freude und habe keinen Grund dazu, Ängste zu haben und mich davon klein machen zu lassen. Wenn die Ängste da sind, kann ich sie akzeptieren, sie dürfen da sein. Aber sie dürfen mich nicht länger beherrschen, wie sie es allzu lange getan haben.
Sich das bewusst zu machen und einzugestehen ist wirklich kein schönes Gefühl.
Denn das bedeutet Schmerz. Es ist so ein Gefühl des sich innerlich Auflösens, weil es einen zerfrisst. Angst kann sich unterschiedlich ausdrücken. Es kann Neid sein, Wut, Ärger, Enttäuschung, Trauer, Hoffnungslosigkeit, Deprimiertheit..

Man will es nicht zulassen, man will sich ablenken.
Hauptsache an etwas anderes denken. Aber das wird nicht helfen.
Denn der Schmerz bleibt, er verschwindet nicht, nur weil man ihn nicht beachtet.
Aber er möchte so sehr beachtet werden.. Egal wie er aussieht, vielleicht ist er ein schwarzes, großes Tuch, oder eine Kette, die einengt, uns gefangen hält, oder eine Nadel, die piekst, zusticht. Sei es ein körperlicher oder ein seelischer Schmerz.. Jeder Schmerz hat seine Funktion, seine Aufgabe. Und er verlangt nach Aufmerksamkeit. „Guck mal, hier bin ich, ich möchte gerne beachtet werden..“ – ein quängelndes kleines Kind.

Also beachte ich es. Beachte das kleine nervende Kind in mir, damit es hoffentlich bald Ruhe gibt. Ich nehme es wahr, tröste es, und nehme es in den Arm. Denn ignorieren hilft nicht.  Ich gebe ihm Zuneigung und frage vielleicht nach, was los ist. Vielleicht halte ich es aber auch auch einfach nur liebevoll im Arm. Und dieses Gefühl lasse ich das Kind spüren, das es geliebt ist, und gewollt.
Ich kann dann versuchen zu überlegen, was dem Kind vielleicht noch helfen könnte, damit es sich besser fühlt und sich nicht mehr so ungeliebt vorkommt.Und wenn mir die Idee kommt, was es sein könnte, dann tue ich auch dies.. Alles nur, damit es dem Kind gut geht

Es schadet nicht, sich diesem (meist miesen) Gefühl des inneren Kindes einmal auszusetzen, in es hinein zu spüren um herauszufinden, was es einem eigentlich gerade genau sagen will.

Natürlich kostet das etwas Überwindung, aber der Schmerz bleibt da, er will gefühlt werden. Und wenn er einmal da ist, dann ist es so gewollt, dass es ihn gibt.Er sendet uns ein wichtiges Zeichen, das wir zu lange überhört haben. Dann erfüllt er seine Aufgabe, indem er uns dazu zwingt mal genauer hinzusehen. Und wenn wir das getan haben, dann kann es danach weiter gehen, vielleicht in eine ganz andere, neue, bessere Richtung.

„Was uns nicht umbringt, härtet uns ab.“
Nachher sind wir einfach reifer und um eine Erfahrung reicher. Oder sogar um mehrere. Und vielleicht gelingt es uns ja, nachdem wir den Schmerz akzeptiert haben, und mal in uns hinein gehorcht haben, auch andere versteckte Dinge in uns zu finden.
Um zu sehen, was uns ausmacht. Um daraus positiv hervor zu gehen. Damit wir danach endlich die Schönheit der Dinge wieder erleben können, weniger ängstlich oder neidisch durch die Welt zu laufen. Irgendwie uns Selbst finden. Etwas lebens- und liebenswertes.

Und vielleicht trauen wir uns dann auch mal „Nein“ zu sagen. Ganz bestimmt und ganz deutlich. Aus dem Bauch heraus. Tief einatmen und deutlich sagen „Nein, das will ich nicht“ oder, dass es mir nicht gefällt. Nicht gemein, sondern einfach nur unmissverständlich und mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn: Ich achte dann auf mich. Egal was mein Gegenüber eigentlich erwartet. Und egal ob ich eine Befürchtung habe, dass mich mein Gegenüber dann vielleicht nicht mehr mag oder enttäuscht ist.

Saubere Sache!

Gestern war der dritte Samstag im September. Wir hatten traumhaftes Wetter, die Sonne schien aufs Wasser. Es glitzerte herrlich. Viele Menschen waren da. Es erklang Musik, live wurde gesungen und Gitarre gespielt. Wir tanzen. Mein Herz tanzt. Es gab ein tolles veganes Buffet mit Reis, Kürbis, Salaten, Eintöpfen, Broten, Waffeln und Muffins.

Der dritte Samstag im September ist Coastal Cleanup Day. Das heißt, viele Menschen auf der ganzen Welt machen ab oder an diesem Tag die Küsten der Welt sauber. In unserem Fall war es zwar ein See, aber auch in und drum herum wurde fleißig sauber gemacht. Helfer allen Alters, Nationalität und Hautfarbe machten mit! Im letzten Jahr sammelten 800.000 Menschen weltweit mehr als 8.160 Tonnen Abfälle von Stränden, aus dem Meer, aber auch aus Flüssen und Seen. Das ist beeindruckend!

Auf der anderen Seite aber auch erschreckend, dass so viel Müll in der Natur landet. In unseren schönen Gewässern, an denen wir uns doch zu gern aufhalten und erfreuen. Aber nicht nur im Wasser, sondern auch in den Lebewesen die im und ums Wasser herum leben. Fische, Vögel, Delfine und Wale.. Plastik braucht mehrere (hundert) Jahre um sich zu zersetzen,.. von Plastiktüte (zerfällt nach 15-20 Jahren) bis hin zur PET-Flasche (450 Jahre) ist aber alles dabei. 300 Millionen Tonnen Plastik werden jährlich produziert, davon landen mehr als 10 Millionen Tonnen als Müll in den Ozeanen. Hinzu kommen Elektronik-, Metall- und Schrott-Teile, ebenso wie Fischernetze und ähnliches.

Bei all den Zersetzungsprozessen werden jedoch Giftstoffe frei, die wiederum schädliche Auswirkungen auf all die Lebewesen haben. Kleinster Mikroplastik landet so in den Fischen, die viele Menschen doch allzu gerne essen. Andere Tiere, wie Robben und Vögel, aber auch Schildkröten und Quallen oder Tintenfische verfangen sich entweder im Müll oder fressen ihn und können ihn nicht verdauen, sterben also daran.

Ganz schlimm finde ich persönlich noch all die Raucher, die ihre Kippenstummel ganz selbstverständlich aus dem Fenster oder in die Umgebung Schnipsen, so als würde das gar nichts ausmachen. Jedoch braucht diese 1-5 Jahre zum zerfallen, der Filter benötig dabei die längste Zeit. Und dennoch.. Wir sollten nicht mit ausgestrecktem Zeigefinger auf andere zeigen und sagen, Die sind doch aber Schuld. Sondern überlegen, was wir selber tun können. Jeder ist für sich und sein handeln Selbst verantwortlich.

Ich bin dankbar für solche Organisationen, die mit anpacken, um die Welt ein bisschen sauberer zu machen. Schließlich wollen wir uns doch an ihrer Schönheit erfreuen.

Let’s (pretend to) be positive..

Negative Gedanken einfach nur mit positiven zu überdecken mag eine Zeit lang klappen. Es mag klappen sich abzulenken, es mag klappen Sport zu machen, zu Essen, zu trinken.. Das kann im ersten Moment helfen oder zumindest ein bisschen was verbessern..
Aber tief im Inneren sind sie ja nicht einfach weg. Sie bleiben.

.. Und wollen gesehen und gefühlt werden. Das sollte man sich von Zeit zu Zeit auch erlauben, man sollte sie erleben. Sonst kann das hässlich ausgehen (Ich spreche da aus Erfahrung). Je mehr ich gegen meine gedrückte Stimmung angehen will, umso länger hält sie an, um so negativer lässt sie mich fühlen. Ich fühle mich schlecht, weil ich mich schlecht fühle.. Ich werde wütend oder verzweifelt, weil ich mich schlecht fühle.. usw.

Also sollte es zwischendurch mal die Möglichkeit geben, auch seine negativen Gefühle, die ja nicht so gerne von unseren Mitmenschen gesehen werden, auszudrücken. Man darf manchmal auch den Kopf hängen lassen,.. denn negative Gefühle bleiben, wie alle anderen Gefühle auch, nicht für immer. Sie gehen auch wieder vorbei, und dann kann man umso besser positiv starten.

Herz offen

Blühe auf,

zeige, was in dir steckt.

Habe Mut zu zeigen,

was du sonst versteckst!

Niemand hier erwartet von dir,

perfekt zu sein.

Lass die Freude rein.

In dein Herz hinein,

und auch hinaus scheinen..

Stecke sie alle damit an,

und erfreue dich daran!

Lass dich nicht

von Altem qäulen,

denk dran,

du kannst jeden Tag neu wählen.

Du hast soviel zu erzählen,

lass es zu und lass es frei,

mach dem Platz und

fühl dich gut dabei.

Fazit des Tages:

Erlaube dir Fehler zu machen!

Wofor hast du Angst? Wieso ist ‚einen Fehler machen/etwas falsch machen‘ so schlimm?
Was hast du zu verlieren? Außer deiner Würde ?! (Mal ganz im Ernst..) Ich habe die Angst vor anderen schlecht da zustehen?!

Wieso bin ich überhaupt so hart zu mir selbst? Wieso erlaube ich mir das nicht…? Mal etwas nicht 100% richtig zu machen.. Ja, ich weiß, ich bin Perfektionistin.

Aber das kann nicht alles ein, ich habe das Gefühl, von anderen nicht mehr gemocht zu werden, wenn ich Fehler mache.. Und was passiert noch, wenn ich einen Fehler mache..?

Ich mache mich selbst runter.. Und das hat Auswirkungen auf meinen ganzen Körper.
Das habe ich heute zum ersten Mal verstanden glaube ich..  Es ist zum Haare raufen.. Im wahrsten Sinne des Wortes. Damit meine ich zum Beispiel Haarausfall, mit dem ich immer wieder zu tun hatte in den vergangenen Jahren.. Worauf niemand wirklich eine Antwort hatte, denn meine Haare sind an sich sehr gesund, und außerdem kurz.

Sie waren nicht immer kurz, ich musste sie damals abschneiden, weil sie so dünn waren, das es echt nicht mehr schön aussah.. Weil ich büschelweise Haarausfall hatte.

Alles passiert aus einem Grund…

Ich denke, das alles irgendwie aus einem tieferen Sinn heraus passiert. Manch einer mag es Schicksal nennen, oder Zufall, oder Gottes Wille oder wie auch immer man es nennen mag. Irgendetwas soll ein bestimmtes Ereignis (wie schlimm oder merkwürdig es ist) in meinem Leben bewirken, und es ist nicht alles immer nur negativ an einer Sache. Vielleicht soll ich etwas bestimmtes daraus lernen, vielleicht sollte es passieren um mir etwas bewusst zu machen.
Bewusst ist hier ein gutes Stichwort. Bewusst-Sein.
Ja, ich sollte mal wieder im hier und Jetzt ankommen und bei MIR sein.. Wenn es um vergangene Ereignisse geht, kann man doch im Rückblick meist auch eine positive Seite ausmachen, die dieses Ereignis mit sich gebracht hat. Warum dann nicht im Hier und Jetzt?!
Also denke ich mir oft, während ich in dieser Situation bin, dass ich im Rückblick wahrscheinlich den Sinn und auch die positive Absicht erkennen kann.

Oft hilft mir dieses Denken wenn ich krank bin und mich eigentlich richtig mies fühle.. Dann frage ich mich, was bringt es denn gerade positives mit sich, dass ich krank bin?
..dass ich mich schone, mal ein paar Aufgaben abgebe, mich von anderen umsorgen lasse, Hilfe annehmen kann und mich somit nicht „unwichtig“ und geliebt fühlen kann…

Denn ich merke dann doch, wie vielen Leuten mein Wohlergehen interessiert.. Was ich sonst gerne mal vergesse.

Oder wenn ich Angst habe, was bewirkt diese Angst?! Dass ich lieber Situationen in denen Angst auftreten würde aus dem Weg gehe und somit eher Zuhause bleibe? Was bringt mir das Zuhause bleiben? Eine gewisse Sicherheit.. Also hilft mir diese Angst heraus zu finden, dass ich ein sicherheitsliebender Mensch bin. Und ich kann darauf achten, dass ich meist sicher bin und mich sicher fühle. Ich kann überlegen wann ich mich sicher fühle, oder was dazu beiträgt, dass ich mich sicher fühle. Ich kann vorsichtig sein, nicht übervorsichtig.

Ich achte dann mehr auf mich, und überlege, wo ich noch etwas mehr auf mich achten kann.

Manchmal dauert es vielleicht eine Weile bis einem der Gedanke kommt, was diese Sache nun Positives beinhaltet, aber ich bin sicher, irgendwie kann man immer davon profitieren. Man lernt dabei etwas über sich selbst.