Urlaub! – und Danke für 7 Monate“wordpressen“

Die nächsten Tage wird es ruhig um mich werden, denn ich bin bis nächsten Freitag im Urlaub! Ruhig nicht nur hier auf meinem Blog sondern tatsächlich mal mehr Ruhe…
Habe nicht nur vor den Laptop und TV mal aus zu lassen, sondern auch vom Handy (insb. Whatsapp) Urlaub einzulegen. Ich weiß, dass es schwer fallen wird, aber ich glaube die neu gewonnene Freiheit ist umso angenehmer!! 🙂 Ich befürchte die unterbewusst gesteuerte Armbewegung hin zum Handy und einige andere Gedankengänge, aber anrufen kann man mich ja noch wenn’s brennt! 😀 Und mal gucken wie es mir danach geht.. Ich freu mich!

Ich nutze diesen Beitrag außerdem, weil ich mich einmal bei allen bedanken wollte, die bei mir so fleißig lesen, kommentieren und mir somit immer wieder neue Wege oder Denkweisen aufzeigen, Gedanken mit mir teilen oder diskutieren! Ich finde das ganz wichtig und ganz toll!  Anfang diesen Jahres noch hätte ich nie gedacht, was sich alles so entwickelt und ergibt. Auch bei mir persönllich hat sich viel getan, aber ich habe mich hier immer ein Stück weit begleitet und unterstützt gefühlt! Ihr habt mich dazu angespornt, dass ich mehr als zuvor auf- und rausgeschrieben habe. Gedichte und Worte, für dich ich mich sonst manchmal geschämt habe. Das ist nun nicht mehr so.. Ich teile es gern! Und freue mich über alles was ich über geschriebene Worte bzw. die Tastatur loswerden kann. Also Danke an alle, die sich nun damit angesprochen fühlen! 🙂 Ihr seid toll!

Cherry, Cherry..

.. nein, keine Anspielung auf den Song von Dieter Bohlen und Thomas Anders!!

Viiiiiiel besser 😉

Ich war eben eine Runde mit dem Fahrrad unterwegs und habe die frische Abendluft genossen. Überall leuchten einen ja die knallroten Kirschen an, die in vielen Gärten wachsen. Ja, den Bäumen hängen schon so schwer die Äste herunter, weil sie so voll sitzen. Aber ich habe dieses Jahr leider keine, weil ich keinen Garten mehr habe in dem Kirschen wachsen und ich trauere denen so ein bisschen hinterher. Im Laden kaufen ist für mich jedoch KEINE Option! Einfach welche „klauen“ auch nicht.. Dafür bin ich zu ehrlich.. Also was tun?!?!
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich habe jetzt trotzdem welche 🙂
Denn ich war einfach mal so offen und habe eben ein älteres Ehepaar, welches im Garten saß und auch einen prall voll hängeneden Kirschbaum besaß, gefragt, ob ich mir denn ein paar nehmen dürfte. Der Mann fragte direkt „Wieviel sind denn ein paar?“ und die Frau.. Also für mich sind das nur 2. ich sagte, ich würde mich auch mit 2 Kirschen zufrieden geben, denn sie sehen so lecker aus, dass ich einfach mal gerne kosten möchte.
Doch ehe ich mich versah hatte die nette Dame eine kleine Schale aus dem Haus geholt und der Mann begann zu pflücken und innerhalb einer Minuten war die Schale randvoll mit leckeren roten Kirschen. Man, habe ich mich gefreut!! ich war so dankbar, ich glaube das hat man mir angesehen. ich konnte nicht aufhören zu grinsen und habe mich vielmals bedankt! Sowas Nettes!! Wirklich 🙂

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Und man sieht: Es sind die kleinen Momente des Lebens mal wieder die Glück ausmachen!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, ich nasche jetzt erstmal Ein Paar Kirschen… 😉

 

Vertrauen.

Manchmal ist es schwer,
Unterstützung anzunehmen.
Es ist aber auch schwer,
den Alltag durchzustehen.

Doch gibt es viele Menschen,
die mit uns gehen sollen.
Wenn wir nur ganz kurz mal,
die Augen öffnen wollen.

In unsere Augen und das Herz,
das reinlassen was da ist.
keine Angst mehr vor Schmerz,
oder der Vergangenheit.

Ganz ohne Misstrauen,
ohne negative Gedanken.
Begegnen mit Vertrauen,
und sich dafür bedanken.

Für Worte und für Taten,
fürs Zuhören und fürs Raten.
Auch fürs geduldige Warten..
Auf eine bessere Zeit.

Bis wir im Rückblick einsehen,
dass sie die ganze Zeit da war.
Die Zeit zu nehmen,zu lieben, zu geben.
und zu leben.

Vollkommenheit

Vollkommen

eins mit mir.

Mich akzeptieren,
und die Akzeptanz
anderer wahrnehmen.

Ist schwer.
Wer nimmt mich,
wie ich bin,

Ohne dass ich etwas leiste?
Ohne dass ich was erreiche,
oder irgendwas beweise?
Denk zurück an Zeiten,
wo das nicht so war.
Und dennoch sind Gefühle
der Wut nicht immer da.

Trauer und Enttäuschung,
sich selbst nicht wirklich trau’n.
Wenn ich es selbst nicht tue,
wer soll mir sonst vertrau’n?

Ich mache und ich tue,
ich lerne und ich lauf,

und all die falschen Dinge,
ich nehm sie doch in Kauf.

Um mich zu täuschen,
in dem was ich gar nicht bin.
Angeblich auf der Suche,
nach dieses Lebens Sinn.

Doch der ist längst geschrieben,
für mich noch unsichtbar,
solang ich in Illusionen leb
in einer Welt, so gar nicht wahr.

Wenn ich’s erkenne,
kann ich entkommen.
Dann fühl ich mich frei,
nicht mehr benommen.

Und sinds auch nur Sekunden,
in denen ich so fühl;

so schätz ich sie am meisten,
was für ein Hochgefühl.

Lass los

Und wenn wir erkennen,

dass die Hand gar nicht real ist,

die versucht uns zu beklemmen.

Wenn wir wahrnehmen,
dass da nichts ist,
was uns davon abhält frei zu atmen.
Frei zu sein.

Wenn wir alles geschehen lassen,
ohne entgegen zu drücken,
es nur zulassen,
ohne zu beeinflussen.

Dann können wir frei sein von Zwängen,
von Beklemmungen und Brustengen.

Und von Zweifel.
Weil wir dann wissen,
das alles so ist, wie es muss.
Und das ist gut so..

Tu dir selbst was Gutes.

Allzu oft warten wir darauf, dass die Menschen, die uns umgeben uns etwas Gutes tun. Einen Gefallen oder ein paar nette Worte. Wir wollen ihre Aufmerksamkeit und ihre Anerkennung, weil sie uns selbst etwas gibt. Vielleicht sind es auch negative Reaktionen, es gibt einen drauf,.. Immerhin besser als gar keine Resonanz… aber meist freuen wir uns über etwas anderes: Ein gutes Gefühl.. Aber das gute Gefühl von anderen abhängig machen ist keine gute Idee. Denn was ist, wenn man dann mal allein ist. Nicht nur eine Stunde, sondern vielleicht einen ganzen Tag, komplett allein nur mit sich. Mit den eigenen Gedanken, Gefühlen, Erinnerungen, Empfindungen, mit Fragen und Antworten..

Ich glaube vielen würde das ziemlich schwer fallen, hat man heutzutage nicht immer jemanden oder etwas um sich, mit dem man sich beschäftigt. Und wenn es nur der Laptop, ein Buch oder der Fernseher ist, der einem das Gefühl gibt, da ist ja noch was, damit kann ich mich ja noch beschäftigen. Hauptsache nicht mit mir selbst. Denn im Keller schlummern manchmal schlimme Dinge, und denen möchte man es nicht erlauben ans Tageslicht zu kommen.

Wenn man sich an solchen Tagen oder in solchen Momenten aber mal eine Frage stellt, nämlich: „Kümmere ich mich eigentlich gut genug um mich selbst?“ und darüber mal kurz nachdenkt. Ganz in Ruhe. Ehrliche Antwort.. Meist nicht gut genug. Da geht noch mehr!

Ich habe mir gestern eine Fußmassage gegönnt. Ja, genau, ich habe mir einfach selbst die Füße massiert. Das geht super einfach, entweder mit den Händen, und wenn das zu unbequem oder anstrengend ist, dann nimmt man sich diese wunderbaren kleinen Noppenbälle, die kennt sicherlich jeder, und rollt einfach mit den Füßen darüber. Die Durchblutung wird angeregt und die kleinen Fußreflexzonen werden mal ein bisschen aktiviert. Fühlt sich gut an, wenn die Wärme durch die Füße strömt.

Denn man ganz im Ernst, nur weil die Füße nicht immer ganz so hübsch aussehen und man sie ja auch gut einpacken und verstecken kann, heißt es nicht, dass sie weniger Aufmerksamkeit bräuchten als der Rest des Körpers. Ganz im Gegenteil. Unsere Füße tragen uns unser ganzes Leben, tausende Kilometer weit. Ohne sie könnten wir nicht laufen, nicht Fahrrad fahren, nicht tanzen oder Fußball spielen und vieles mehr. Wir können verdammt froh sein, dass wir sie haben. Und sollten ihnen diese Dankbarkeit auch hin und wieder mal zeigen.
Und mal ganz im ernst, wir fassen uns selbst generell viel zu wenig an. Warum sollen das immer nur andere übernehmen? Wieso für eine Massage immer viel Geld ausgeben?
Klar, das ist auch mal nötig und sehr erholsam, aber für eine kleine Entspannung reichen wir uns selbst aus. Es liegt doch in unserer Hand, bzw. in unseren Händen.

 

Christi Himmelfahrt – Auszeit

Obwohl ich nicht gläubig bin, kam mir dieser kirchliche Feiertag gerade Recht..

Wie schön doch ein paar Tage Auszeit sein können, das vergisst man meist so schnell.
Viel zu schnell sind sie zwar auch vorbei, aber die Erinnerung kann bleiben.
Natur,Sonne und Meer.. und der Kopf endlich mal leer.

Viel zu selten lässt man es zu, einfach mal nur die Ruh‘ ..

Genießen, was ein Glück man hat;
all das genießen zu dürfen..

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Strand – Usedom Heringsdorf

Crowd-Funding!

Ich denke jeder hat davon schon was gehört, und ich finde es ist wirklich ne tolle Sache.. Da ich selbst nächstes Jahr gerne für ein Semester nach England möchte, hat mich dieser Aufruf besonders berührt. Denn es gibt Menschen, die es nicht so einfach haben wie ich. Weil sie z.B. ihr ganzes Leben lang aufgrund eines unglücklichen Zufalls im Rollstuhl sitzen. So wie Lotti. Und trotz allem ihre Träume nicht aufgeben.. 🙂

Denn diese Menschen haben genauso Wünsche und Ziele, und es wäre doch wirklich zu schön, wenn sie diese mit ein wenig Mithilfe erreichen könnte.

Vielleicht schaut ja der eine oder andere mal vorbei:

https://www.gofundme.com/lottisstayintheuk

Ich finde ihre Geschichte wirklich berührend.

Foodsharing

.. ist doch ne tolle Sache. Dafür bin ich heute echt Dankbar. Vorallem wenn es sich dabei um Lebensmittel handelt, die sonst in der Tonne gelandet wären. Heute habe ich durch einen Zufall ein paar Kilo „aussortierte“ Möhren geschenkt bekommen. Sogar in einer plastikfreien Papiertüte verpackt. 😉
Zum einen schön zu wissen, dass es genug Menschen gibt, die gerne teilen, zum anderen auch, dass ein bisschen Essen „zu-gut-für-die-Tonne“ gerettet wurde. Und Geld gespart. Daraus wird gleich erstmal noch zusammen mit ein paar anderen Zutaten eine Leckere Mango-Möhren-Ingwer Suppe gezaubert :

  • 800g Möhren
  • 300g Mango
  • 2 Zwiebeln
  • Öl zum anbraten
  • Wasser zum ablöschen
  • ca. 1  daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 2 TL Gemüsebrühe
  • Gewürze wie Chili und Currypulver, Pfeffer
  • nach Belieben noch Kokosnussmilch

Zubereitung:

Die Möhren schälen, in Stücke schneiden Mango vom Stein befreien, ebenfalls das Fruchtfleisch würfeln und mit den Zwiebeln ähnlich verfahren. Das Stück Ingwer ebenfalls von der Rinde befreien und fein hacken (Tipp: wer keinen frischen Ingwer hat, kann auch gemahlenen Ingwer nehmen, denn dann erst etwas später zugeben 🙂

Das Oliven/Kokosöl in einem großen Topf erhitzen. Die Möhren mit den Zwiebeln und dem (frischen) Ingwer darin anbraten. 1 TL Currypulver zugeben und kurz mit anschwitzen. Dann das Wasser und die Gemüsebrühe zugeben. Die gewürfelte Mango nun mit hinein geben. Alles aufkochen und anschließend 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren, bis die gewünschte cremige Konsistenz erreicht ist. Je nach Belieben weitere Gewürze oder Kokosmilch hinzu geben. Zum Schluss die Suppe mit Pfeffer und Chili abschmecken.

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leider ist es nicht ganz so geschmeidig geworden wie ich gehofft hatte..