Sonntag – Morgen – Gedanken

So oft ich daran denke es zu tun, tue ich es doch nicht..
So oft ich Dinge aussprechen will, wage ich es nicht..

Hab oft gedacht, ich werde nicht verstanden.
Vielleicht habe ich mich nur nicht richtig zu verstehen gegeben?

Es sind nicht immer die anderen Schuld,
sondern ich selbst kann Herrin meiner Lage sein.
Ich habe einen freien Willen und kann entscheiden, was ich will
und was ich nicht (mehr) will. Jeden Tag neu. Heute, und morgen, und übermorgen.

Wann habe ich mich wirklich ohne Bedingungen geliebt und angenommen gefühlt?
Und warum nicht? War es die Schuld der anderen oder entstand die Barriere zuvor in meinem Kopf? Wer gab mir das Gefühl, nicht liebenswert zu sein?
Und wieso habe ich es nicht geschafft, diesen Personen zu sagen, wie ich mich fühle?
Was gewesen ist, kann ich nun nicht mehr rückgängig machen, aber im Jetzt
kann ich all das sagen, was in mir vorgeht, was ich denke, was ich fühle, wovor ich Angst habe, was ich vermute und was ich befürchte. Es gibt kein Falsch, es gibt kein Richtig.

Es gibt nur das, was meine Sicht der Dinge ist, und die ist wichtig! Für mich.

Denn wenn ich es nicht selbst tue, wer tut es für mich?

Wenn ich nicht an mich glaube, was bringt es mir dann, wenn es andere tun?

Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Korinther 13,13

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