Reiselust

Das vergangene Wochenende habe ich sinnvoll dazu genutzt, ein bisschen Zeit am Meer zu verbringen. Am Freitag ging es los nach Lübeck, um dort eine lieb gewonnene Person zu ihrem Geburtstag zu besuchen. Lübeck ist eine sehenswerte Stadt, leider habe ich keine Fotos gemacht. (Ich genieße es den Moment mit allen Sinnen zu erleben und lasse das Handy immer wieder gerne in der Tasche).
Aber lasst eure Fantasie spielen und stellt euch vor wie das mehr als 500 Jahre alte Holstentor in der Dämmerung erscheint oder im Dunkeln die Lichter, die sich im Wasser der Trave spiegeln.. einfach herrlich! ❤

In Lübeck gibt es ein wunderbares indisches Restaurant, das Taj Mahal, in dem ich ein Mix Dal (Nr. 41) mit Reis und Naanbrot gegessen habe. Es war einfach unfassbar lecker! 🙂  Ich kann es nur empfehlen, falls ihr auch mal dorthin eine Reise plant. Viele Gerichte sind dort auf Nachfrage auch problemlos vegan zu bekommen. 😉

Weiter ging es nach Eckernförde, genauer gesagt nach Holzdorf, ein kleines Dörfchen nicht weit von der Ostsee entfernt. Dort besuchte ich eine Freundin, die bei ihrer Familie auf dem Bauernhof wohnt. Es ist wirklich super idyllisch gewesen und irgendwie hat es mich sehr an Zuhause erinnert. Neben Pferden und Kühen gab es dort auch einige Gänse und Katzen und jede Menge Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten.

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Am Samstag Vormittag ging es auf den Wochenmarkt nach Eckernförde, der, im Verhältnis zur Größe der Stadt super groß und vielfältig war und eine Fülle geboten hat, von der ich sehr begeistert war. 🙂

Wir besuchten die Bonbon- und Schokoladenmanufaktur in der kleinen, beschaulichen Innenstadt und ich fühlte mich wieder wie mit zwölf, im Paradies der Süßen Leckereien..

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Natürlich konnte auch ich der Versuchung nicht widerstehen und packte gleich eine Tüte voll bunter Bonbons, rot und weiß, blau und rund, glänzend und schimmernd.

Weiter ging es ans Wasser, an den kleinen Hafen von Eckernförde, wo uns eine weitere Überraschung begeistert hat: Ein Delfin! Er schwamm zusammen mit einigen Tauchern ganz nah am Strand. Eine Traube Menschen hatte sich bereits versammelt um den seltenen Neuankömmling zu bestaunen. Auch ich habe 3-4 Blicke auf seine Rückenflosse erhalten, danach hat er sich aber doch wieder „aus dem Staub“ gemacht 😉

Das Wetter war auch auf unserer Seite, es war typisches Seewetter, leicht bewölkt, aber sonnig und trocken, nur mega windig. Aber das war mir Recht, denn es schuf eine gewissen Stimmung.

Am Nachmittag machten wir einen Spaziergang durch die nahegelegenen Wälder und Felder und auf dem Rückweg durfte ich Zeuge einer Geburt werden.
Ja, eine richtige Geburt, ohne Hebamme und Krankenhaus, einfach frei auf dem Feld. Eine Kuh kalbte gerade auf der Wiese, an der wir entlang gingen. Wir krochen durch den Zaun und sahen uns das kleine Wunder an. Die Kuh namens Primel schien nach einiger Zeit schon wieder ganz relaxt und war unaufhörlich dabei ihr Kälbchen abzuschlecken. Ein schönes Bild. Die Sonne schien herrlich und warm und so wurde mir auch im Herz zumute. Ich war danach ganz beruhigt und glücklich.

Am Samstag Abend fuhren wir noch nach Damp, dort waren wir mit der Familie vor 15 Jahren schonmal. Dennoch kam mir alles irgendwie sehr vertraut vor.. Viele Gefühle kamen wieder hoch, aber es war schön zu sehen, dass sich trotz der ganzen Zeit ganz grundlegende Dinge nicht verändert hatten. Der Wind und das Meer zum Beispiel 😉 Und die Kite-Surfer, sowie die kleinen süßen Zeltdachhäuser.

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Nachdem der Samstag so Ereignisreich war, wurde der Sonntag ruhiger. Nach einem ausgedehnten Frühstück trat ich um die Mittagszeit den Heimweg an. Nicht ohne vorher noch einmal einkaufen zu gehen, denn wenn man schonmal den Luxus hat, in einem Touristenort zu sein, wo die Supermärkte und die Läden der Innenstadt auch sonntags geöffnet haben, sollte man das auch nutzen. So kaufte ich ein paar Leckereien und Überlebensutensilien für die nun folgende 3 stündige Fahrt.

Auf dem Rückweg legte ich mit ein bisschen Umweg eine Pause in Rostock ein und ließ mir dort von einem guten Bekannten noch die Stadt und die beste vegane Eisdiele zeigen 🙂

Lohnenswert war es!!

 

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