Alles hat zwei Seiten..

Die letzten Tage war ganz schön was los. Das Wetter war (und ist immernoch) sehr warm, der Sommer zeigt sich wohl nochmal in ganzer Pracht um sich dann zu verabschieden.., herrlich. Ich konnte morgens ganz früh im See schwimmen gehen, nur ein paar Angler standen am Steg, niemand sonst, das war wunderbar. Das Wasser war klar und kühl 🙂

Ich habe viele liebe Menschen getroffen, habe tolle Gespräche geführt, viele Menschen (besser) kennengelernt, war meist den ganzen Tag unterwegs. Habe zwischendurch Yoga gemacht und bin von einer Essenseinladung zur nächsten, einkaufen brauchte ich nicht 😀 Es gab ein neues orientalisches Rezept für meine neue Mitbewohnerin, einen viel zu süßen Soja-Grießbrei von einem Freund, der es gut meinte; 4 Stücke veganen Geburtstagskuchen mit Apfel und Mandeln und einen Abend mit syrischem Essen und hinterher noch Knabbereien.. Es war alles dabei, und es war auch unglaublich lecker! ❤

Und an den letzten Tagen konnte ich ein wenig auftanken und positive Energie sammeln. Ich war zeitweise sehr aufgeregt und aufgewühlt, einfach von so viel Neuem. Ich neige dann immer zu einer spontanen Euphorie, die mein Herz schneller schlagen lässt und meine Stimme auch gleich eine Oktave höher bringt und ich manchmal wirke wie ein Hamster im Laufrad. Aber auch das macht mir Spaß und muss manchmal sein.

Dann aber wiederrum kommen so Gedanken auf, was die nächsten Tage auf mich zukommt und ich stehe vor einer kleinen Herausforderung. Diese beschäftigen mich natürlich unterbewusst und ich scheue mich davor, der Situation gegenüber zu stehen. Aber auch hier merke ich, dass ich mir bewusst werden kann, dass jede Herausforderung auch eine Chance bietet. Eine Chance, herauszufinden, was ich will und was ich kann. Die Chance mutig zu sein und die Wahrheit auszusprechen. Auch wenn die Wahrheit bedeuten wird, dass vielleicht einige Menschen enttäuscht sein könnten. Ich weiß nun – ich muss nicht den Vorstellungen der anderen entsprechen. Es reicht, wenn ich mir selbst treu bin und ehrlich zu mir selbst sein kann. Mir eingestehen, was vielleicht nicht so gut gelaufen ist und auch vor anderen eingestehen, dass ich einen kleinen Fehler gemacht habe und etwas nicht so gut durchdacht habe. Jetzt gerade, heute und in dieser Minute, kann ich den morgigen Tag sowieso nicht verändern oder vorraussehen, was geschehen wird. Dennoch kann ich heute schonmal Kraft und Mut für morgen sammeln. Und mir sagen, dass nichts wirklich Schlimmes passieren kann. Solange ich nur den Mut aufweise, zu sagen, was ich zu sagen habe. Es ist wichtig, sich das von der Seele zu reden, in diesem Falle tut es auch sehr gut, es mir von der Seele zu schreiben… Ich merke wie meine Anspannung langsam nachlässt. Und ich merke erneut mal wieder, wieso ich so gerne schreibe.. Es hilft! 🙂

Ich merke auch, dass alles irgendwie zwei Seiten hat. Die scheinbaren Probleme und Herausforderungen haben auch Lösungen, alles Negative verbirgt auch das Positive. Denn man geht stärker daraus hervor, hat etwas gelernt, über sich selber und über das Leben. Auch wenn man zuerst nur die negativen Dinge sieht, so offenbaren sie einem irgendwann auch den Sinn, den sie verfolgt haben. Und so hatte alles bisher einen Sinn. Den habe ich nur meist später erst erkannt. Wenn ich aber nun schon daran glaube, dass auch die morgige Herausforderung ihren Sinn hat, eine positive Erkenntnis, dann ist es nur noch halb so schlimm! 🙂

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