Was mir gut tut.. ?!

Wie oft habe ich (leider) auf andere gehört, wenn es darum, ging was mir ANGEBLICH gut tun sollte.. Und wie oft habe ich es dann tatsächlich auch probiert, weil ich dachte es wird mir BESTIMMT gut tun.. – Okay, manchmal, sehr selten war es wirklich etwas, was mir tatsächlich gut tat, aber wirklich nur selten! Dann war ich auch dankbar etwas neues kennen zu lernen und ausprobieren zu dürfen..

Mittlerweile habe ich aber auch heraus gefunden, auf meinen Körper zu hören in mich hinein zu spüren um zu merken, was mir gut tut und was eben nicht. Natürlich kann es anderen sehr wohl gut damit gehen, MIR aber nicht.. jeder Mensch ist anders! ICH bin ICH und die anderen sind die anderen! 😀

Ganz einfaches Beispiel ist finde ich die Ernährung und gewisse Lebensmittel die mir gut tun oder eben nicht. Die uns schmecken oder die wir verabscheuen. Ich weiß zum Beispiel am Besten, dass ich rohe Zwiebeln nicht vertrage. Anderen mag das anders gehen. Aber die stecken auch nicht in meinem Körper.. Niemals würde ich freiwillig rohe Zwiebeln essen, weil mein Bauch dann verrückt spielt.
Genauso mit Alkohol, (zu)viel davon ist einfach nicht gut für mich, nicht nur am Tag danach, sondern generell. Mir gefällt auch nicht der Gedanken nicht mehr Herr meiner Sinne zu sein, Also lasse ich es bleiben. Viele Leute in meinem Umfeld kennen das nicht bzw. lieben es betrunken zu sein, weil sie dann alles um sich herum vergessen oder andere Gründe. Dann denken sie mit mir stimmt etwas nicht?! – Was auch immer sie dann denken kann mir egal sein.. (Vielleicht haben die auch einfach noch nicht gelernt in sich hinein zu spüren und auf ihren Körper zu hören)

Aber wie ist es zum Beispiel mit anderen, weniger offentlichen Dingen. Weniger Offentlichsich als ein schmerzender Magen.. Zum Beispiel die allgemeine Angespanntheit, flache Atmung, Schwitzen.. Ich glaube zwar dass sich auch oft ein „nervöser“ Magen bemerkbar macht, ich denke das kennt jeder, der Magen reagiert halt auch stark auf Stress und Unwohlsein. Ein „flaues Gefühl“ oder Grummeln im Magen, wenn wir unsicher und nervös sind. Und wie oft spüren wir dann in uns hinein und sagen uns, Hm, die Situation hat uns jetzt aber mal gar nicht geschmeckt..  so im übertragenden Sinne Man fragt sich ja eher selten was die Ursache für das Unwohlsein ist. Meistens schieben wir es auf den allgemeinen Bösewicht, den Stress. (Klar, manchmal sind es einfach nur neue Situationen für uns.. Ich möchte das auch gar nicht pauschalisieren auf jede Situation.) Aber wo kommt der her?

Haben wir uns vielleicht mal wieder zuviel aufgehalst?
Laufen wir Idealen hinterher die gar nicht unsere eigenen sind?
Wollen wir auf Biegen und Brechen einer Vorstellung der Gesellschaft entsprechen? – Aber dies ist dann nicht konform mit unserer eigenen, und deshalb löst sie einen Konflikt aus? oder versuchen unser Bestes weil wir nach Perfektionismus und Anerkennung streben?

Und wofür das ganze eigentlich? Um anderen zu Gefallen oder um uns zu gefallen?

Diese Fragen stelle ich mir ab und zu auch, wenn ich mal wieder merke, der Bauch oder irgendwas anderes spielt verrückt, und sobald ich die Fragen dann für mich beantwortert habe, klärt sich auch langsam aber sicher die Situation auf und wird weniger stressig..

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2 Kommentare zu „Was mir gut tut.. ?!

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